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Thema

Krim

Israelische Experten haben am Freitag bezweifelt, dass die am Donnerstag abgestürzte russische Verkehrsmaschine vom Typ Tupolew TU-154 von einer ukrainischen Rakete abgeschossen worden sein könnte. "Alle Raketensysteme zur Luftabwehr haben eingebaute Systeme, die das Ziel erkennen können, die von ihrem Radar erfasst wurden", schrieb die israelische Tageszeitung "Jediot Achronot" am Freitag.

Im Fall des Flugzeugabsturzes über dem Schwarzen Meer waren sich der ukrainische Premier Anatolij Kinach und der russische Präsident Wladimir Putin einig: Wie aus einem Mund verkündeten sie Donnerstagabend, dass so lange nichts Genaues über die Unglücksursache gesagt werden könne, bis eine noch einzuberufende Expertenkommission zu einem Urteil gekommen sei. Beide zogen sofort ein Attentat in Erwägung.

Versunkene Städte in einer untergegangenen Welt sind es, von denen Karl Schlögel erzählt. Städte, die einst die besondere Atmosphäre Mittel- und Osteuropas ausgemacht haben und die heute die Aura des Unwiederbringlichen umfängt.

Die Regierungen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) haben militanten Separatismus verurteilt und damit das gewaltsame Vorgehen Moskaus in Tschetschenien gebilligt. Die ehemaligen Sowjetrepubliken hätten sich gegen jegliche Form von Extremismus ausgesprochen, sagte der russische Außenminister Igor Iwanow am Freitag auf der eintägigen Konferenz bei Jalta auf der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim.

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