
Wladimir Putin hat Schalke 04 nach Russland eingeladen. Doch auf dem Höhepunkt der Krim-Krise ist dem Verein das gar nicht Recht. Man bemüht sich um Ausreden - und akzeptiert doch weiter russisches Geld

Wladimir Putin hat Schalke 04 nach Russland eingeladen. Doch auf dem Höhepunkt der Krim-Krise ist dem Verein das gar nicht Recht. Man bemüht sich um Ausreden - und akzeptiert doch weiter russisches Geld

Russland will offenbar sein Territorium mit gewaltsamen Mitteln zulasten der Ukraine vergrößern - indem es sich die Krim einverleibt. Das wäre ein Präzedenzfall, der Bürgerkriege zur Folge haben könnte. Ob Putin das ahnt, weiß und bedenkt?

Die ukrainische Mannschaft will trotz der Krim-Krise bei den Paralympics im russischen Sotschi bleiben. Das verkündete Verbandspräsident Waleri Suskewitsch auf einer Pressekonferenz. Die Entscheidung könne sich jedoch ändern.

Die ukrainischen Athleten nehmen nun doch bei den Paralympischen Spielen in Sotschi teil. Zuvor hatte das Land aufgrund des anhaltenden Konflikts mit Russland einen Boykott erwogen.
Ein Boykott war geplant, nun treten die ukrainischen Athleten trotz Krise doch bei den Paralympischen Spielen in Sotschi an.

Die Krim hat die neue Macht in Kiew nicht anerkannt. Nun stimmten Abgeordnete dafür, dass die Halbinsel künftig zu Russland gehört – die Bürger sollen dies nur noch abnicken.

Am Donnerstag haben die USA als Reaktion auf die Krim-Krise wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland verhängt. Die EU tut sich damit schwerer, denn Europa kann sich einen Rückfall in die Logik des Kalten Krieges nicht leisten. Die Folgen einer offenen Konfrontation sind nicht absehbar.
Die USA gehen mit Sanktionen gegen Russland voran, die EU zieht nach und wird beim nächsten Gipfel in zwei Wochen über weitere Reaktionen beraten. Was will der Westen Putin entgegensetzen?
Die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton hat mit Äußerungen für Irritationen gesorgt, in denen sie Parallelen zwischen Putin und Hitler zieht.

Wir alle wünschen uns ein demokratisches Russland als Partner der Europäischen Union. Doch die jetzige politische Führung des Landes entfernt sich von Europa. Ein Gastbeitrag.

So hatte der kremlnahe Sender Russia Today das wohl nicht geplant: Nach Abby Martin ist die Moderatorin Liz Wahl in ihrer Kritik an Putins Krim-Politk noch einen Schritt weiter gegangen. Sie kündigte - während einer Live-Übertragung.

Ist die Situation brenzlig? Macht man sie zu Sündenböcken? Die Juden in der Ukraine winken ab. Derzeit sehen sie sich nicht von Rechtsextremen bedroht – entsprechende Berichte seien Propaganda russischer Medien.

“Ich sehe nicht nur die Rückkehr des Sowjetstils, sondern sogar des Stalin-Stils.“ Mit scharfen Worten attackiert Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite die russische Führung. Zuvor hatte bereits Ex-US-Außenministerin Hillary Clinton einen pikanten Vergleich bemüht.

Manche im Westen möchten wegen der Krim-Krise den Dialog mit Russland abbrechen. Doch das wäre falsch. Denn Wladimir Putin geht es gar nicht um die Krim. Es geht ihm darum, was andere über Russland denken. Da hilft nur reden.

In Paris beraten Außenminister verschiedener Länder über die Krise in der Ukraine. Die Idee, eine Kontaktgruppe zu bilden, scheiterte allerdings. Zugleich ging die Nato auf Distanz zu Russland.

Kurz vor Beginn der Paralympics in Sotschi sagen viele Politiker ab. Das ukrainische Team geht noch weiter: Es prüft den Boykott der Spiele.
Angesichts der Krim-Krise wollen die EU-Staatschefs heute über Sanktionen gegen Russland entscheiden. Doch einige Länder zögern, sie fürchten negative Folgen für die eigene Wirtschaft. Wird es trotzdem dazu kommen?

Wer einen Kriegsgrund braucht, wird auf der Krim leicht fündig. Schon viele Nationen hatten Annexionsgelüste und brachten jeweils andere historische Gründe dafür hervor. Und so kam es, dass die Halbinsel seit jeher ein Spielball der Mächte ist.

In der Welt werden vor Beginn der Paralympics in Sotschi Stimmen lauter, die Nationen zum Boykott auffordern. Nach Tagesspiegel-Informationen prüft die Ukraine, den Spielen fernzubleiben, sollte sich auf der Krim nichts ändern.
Kritiker im eigenen Land werfen US-Präsident Obama vor, in der Ukraine-Krise zu weich und nachgiebig zu handeln und Amerikas Rolle als Weltpolizist auf internationaler Ebene zu verspielen. Doch kann Obama überhaupt anders handeln?

Die US-Aktien sind nach Putins deeskalierenden Worten zur Krim-Krise auf ein Allzeithoch geklettert. Der Dax gibt allerdings seine starken Gewinne vom Dienstag am heutigen Mittwochmorgen vorbörslich wieder etwas ab.

Nach einer tageslangen Zuspitzung des Krim-Konflikts nennt Russlands Präsident das Eingreifen auf der ukrainischen Krim am Dienstag derzeit nicht nötig. Außenminister Steinmeier sieht Gesprächsbereitschaft auf russischer Seite. Eine OSZE-Mission soll nun ins Land entsandt werden.

Inmitten der Krim-Krise hat die Atommacht Russland eine mit Nuklearsprengköpfen bestückbare Interkontinentalrakete getestet. Ein US-Vertreter beeilte sich zu versichern, Washington sei vorab informiert gewesen.

Die EU könnte bald Sanktionen gegen Russland verhängen, doch Berlin will vorher eine Lösung vermitteln. Merkel und Steinmeier ziehen im Hintergrund die Strippen.
Unbewaffnete fahnenschwenkende ukrainische Soldaten werden von Russen in Uniform gestoppt. Sehen Sie hier das Video.

„Was Russland getan hat, ist falsch“, sagte Abby Martin in der Nacht auf Dienstag in der Sendung „Breaking the Set“.

„Was Russland getan hat, ist falsch“, sagte Abby Martin in der Nacht auf Dienstag in der Sendung „Breaking the Set“.

Russlands Präsident Wladimir Putin betont die Legitimät des gestürzten ukrainischen Präsidenten Janukowitsch, stellt aber dessen politische Zukunft in Frage. Unterdessen wird die Krise in der Ukraine auch im deutschen Bundestag zum Thema.

Russisch oder ukrainisch? Ganz vergessen wird beim Krim-Konflikt eine dritte Volksgruppe - die Tataren. Sie machen etwa 15 Prozent der Bevölkerung aus. Nur wer sie versteht, versteht die Krim.

Am Freitag beginnen die Paralympics in Sotschi - überschattet vom Konflikt auf der Krim. Die deutsche Mannschaft hat sich mit einer Mischung aus Bedenken und Vorfreude auf den Weg gemacht.

Die deutsche Atomangst ist Putins Lebenselixier, die Energiewende eine sprudelnde Einnahmequelle des russischen Staatshaushalts. Deshalb sind die deutschen Reaktionen auf die Drohung mit einer Militärintervention überaus zahm und verständnisvoll.

Obwohl sich die Lage in der Ukraine weiter zuspitzt, scheint an der Börse der erste Schock am Dienstag vorbei zu sein. Der Dax zieht vorbörslich wieder deutlich an. Woran liegt das?

Putin, der Beelzebub. Europa, der willige Vollstrecker. Ist es so? Wer jetzt Sanktionen statt Diplomatie fordert, der muss konsequent zu Ende denken, was das heißt.

Spitzendiplomaten versuchen weltweit, einen neuen Ost-West-Konflikt abzuwenden. Ungerührt baut Moskau auf der ukrainischen Halbinsel Krim seine Position aus. Kiew protestiert, die Lage wird täglich explosiver. Die USA bereiten Sanktionen gegen Russland vor.

Die einen demonstrieren vor der Russischen Botschaft, die anderen leben ihr Leben ganz normal weiter: Wie beurteilen in Berlin lebende Russen und Ukrainer die Geschehnisse auf der Krim? Eine Umfrage.

Im Konflikt um die Ukraine ist jetzt die internationale Diplomatie gefragt. Aber was kann sie bewirken?
In der Krim-Krise haben bekannte ukrainische Fußballer die Einheit ihres Landes beschworen und sich gegen eine Teilung ausgesprochen.

Barack Obama macht sich mit seinen Drohungen gegen Russland unglaubwürdig. Er hat kaum Handlungsoptionen und zugleich braucht er den russischen Präsidenten Wladimir Putin bei den Gesprächen mit dem Iran und Syrien.

Die Spannungen zwischen dem Westen und Russland wegen der Krim-Krise sorgen für Verunsicherung an den Börsen. Der Ölpreis steigt kräftig. Zudem sind die Aussichten auf eine Zinssenkung durch die EZB am Donnerstag gesunken.

Russlands Präsident Putin schaltet die Signale allmählich auf Krieg, Kerry warnt Russland daraufhin vor einem Verlust der G8-Mitgliedschaft - Steinmeier sieht das skeptisch. Nun äußern sich die G7-Staaten das erste Mal geschlossen.
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