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Sparkurs: Die Stadt hat die Beleuchtung am Rathaus und anderen öffentlichen Gebäude ausgeschaltet.
© Ottmar Winter

Stadt ruft auf zum Energiesparen: Potsdam schaltet Beleuchtung von Rathaus und Museen ab

Die Stadt schaltet die Außenbeleuchtung von Rathaus, Bildungsforum und den städtischen Museen ab - und appelliert an Privateigentümer, ebenfalls Energie zu sparen.

Potsdam - Licht aus auch in Potsdam: Die brandenburgische Landeshauptstadt will wie Berlin bei der Außenbeleuchtung öffentlicher Gebäude Energie sparen. Dazu gehören das Rathaus, das Bildungsforum mit Stadt- und Landesbibliothek und Volkshochschule sowie die Museen, wie die Stadtverwaltung am Freitag mitteilte. An den Gebäuden sei die Außenbeleuchtung bereits abgeschaltet. Zuvor berichtete der rbb darüber. Vor dem Hintergrund der drohenden Energiekrise sollen auch in der Bundeshauptstadt Berlin mehrere öffentliche Gebäude und Wahrzeichen vorerst nicht mehr angestrahlt werden.

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Auch die kommunalen Unternehmen in Potsdam seien gebeten, ihre Gebäude wie etwa das Hans Otto Theater nicht mehr zu illuminieren und damit Energie zu sparen, hieß es. „Wir werden auch die Reduzierung der Innenbeleuchtung prüfen und die Beleuchtung reduzieren, sofern der Arbeitsschutz dadurch nicht beeinträchtigt ist“, teilte die Stadt weiter mit. Die Straßenbeleuchtung könne wegen der Verkehrssicherheit nicht überall eingeschränkt werden. Die Stadt setze hier auf den Wechsel zu LED-Lampen: Dadurch ließen sich je nach Lampentyp zwischen 20 und 75 Prozent Energie sparen.

Stadt appelliert an private Eigentümer, Illuminationen abzuschalten

An die privaten Gebäudeeigentümer könne die Stadt nur appellieren, "in diesen Zeiten sehr genau zu prüfen, ob die Illumination wirklich notwendig ist oder temporär abgeschaltet werden kann", sagte Stadtsprecher Jan Brunzlow den PNN. Dies seien aber nur Einzelmaßnahmen.  "Insgesamt sind wir alle aufgefordert, in unserem Alltag Energie zu sparen und unser Nutzungsverhalten zu überprüfen."

Wie viel Energie die Stadt konkret durch die Abschaltung der Außenbeleuchtung spart, könne man nicht in Kilowattstunden beziffern, so der Sprecher. Dabei gehe es vor allem um ein Zeichen, "dass wir als Kommune ebenfalls Energie sparen".

Bei den Schwimmbädern hat die Landeshauptstadt Potsdam bereits vor Wochen reagiert und etwa die Wassertemperaturen in Schwimmbecken um bis zu 2 Grad gesenkt. Aus den Waschbecken kommt überwiegend nur noch kaltes Wasser. Auch in den Saunen herrschen etwas niedrigere Temperaturen als früher. (mit dpa)

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