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Thema

Olympische Spiele

Lurz

Die deutschen Schwimmer reisen stets als aussichtsreiche Kandidaten zu Olympia. Doch wenn es ernst wird, lähmt sie die Angst. Nun sollen Psychologen die Stars retten.

Von Frank Bachner
rogger

IOC-Präsident Jacques Rogge hatte freien Internetzugang bei den Spielen angekündigt, was sich als falsch herausstellte. Auch bei der Kontroverse um den verkürzten Fackellauf sah das IOC nicht gut aus. Jetzt gerät Rogge auch intern in die Kritik.

Von Benedikt Voigt
China

Ein Großaufgebot des chinesischen Militärs soll die Sicherheit bei den Olympischen Spielen in Peking gewährleisten. Man habe bereits Hinweise auf "terroristische Aktivitäten", so ein Armeeoffizier.

jia

Leider wird Hu Jia diesen Artikel nicht im Internet lesen können. Chinas bekanntester Online-Dissident hat in den Gefängnissen dort noch weniger Möglichkeiten, die Vorzüge des World Wide Web zu genießen, als in der sogenannten freien Welt Chinas ohnehin schon.

Von Markus Ehrenberg

Nach heftiger internationaler Kritik hat China dem IOC zugesagt, die Internet-Zensur für Journalisten aufzuheben. Ob Peking sich wirklich daran hält, ist eine andere Frage. Während etwa die Seite von Amnesty International wieder erreichbar ist, sind regimekritische Websites weiter gesperrt.

Am Montag beginnt an der Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (HFF) die diesjährige deutsch-chinesische Sommerakademie. Vierzig Studierenden und sieben Lehrende der HFF und der Communication University of China (CUC) in Peking werden bis Ende August in gemischten Gruppen Kurzfilme zur Berichterstattung deutscher Medien über die Olympischen Spiele in Peking produzieren.

Leider wird Hu Jia diesen Artikel nicht im Internet lesen können. Chinas bekanntester Online-Dissident hat in den Gefängnissen dort noch weniger Möglichkeiten, die Vorzüge des World Wide Web zu genießen, als in der sogenannten freien Welt Chinas ohnehin schon.

Von Markus Ehrenberg

Seine Ankunft in der Olympiastadt Peking hatte sich Jacques Rogge wohl anders vorgestellt. Statt mit Jubel wurde der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Donnerstag am Pekinger Flughafen durch kritische Fragen von Reportern begrüßt.

Leider wird Hu Jia diesen Artikel nicht im Internet lesen können. Chinas bekanntester Online-Dissident hat in den Gefängnissen dort noch weniger Möglichkeiten, die Vorzüge des World Wide Web zu genießen, als in der sogenannten freien Welt Chinas ohnehin schon.

Von Markus Ehrenberg

Mit 36 Jahren will der Kanute Andreas Dittmer das Trauma von 2004 überwinden und sein viertes Gold holen

Von Frank Bachner

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat ihre Generalprobe für die Olympischen Spiele in Peking gewonnen. Das Team von Bundestrainer Dirk Bauermann besiegte am Donnerstagabend in Bamberg Finnland mit 78:67 (35:28). "Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Peking", sagte Bauermann. Eine schlechte Nachricht gab es von Ademola Okulaja.

Vertragsverlängerung für Andreas Klöden: Der Deutsche ist auch im nächsten Jahr für den kasachischen Rennstall Astana unterwegs. Bei den Olympischen Spielen darf er jedoch nicht starten.

Jurack will Handballerinnen nach Peking führen

Die deutschen Handball-Frauen reisen ohne viel Erfahrung nach Peking, nur eine von ihnen war schon bei Olympischen Spielen. Trotzdem geben sie sich selbstbewusst - ihr Ziel ist eine Medaille.

Von Erik Eggers

Kurz vor der Eröffnungsfeier sind die Spekulationen über den Athleten, der mit der deutschen Fahne ins Nationalstadion einmarschieren wird, in vollem Gange. Einige Funktionäre sich haben jetzt, vor der Entscheidung am 6. August, für den Basketballstar Nowitzki ausgesprochen.

An insgesamt 41 Teststationen sollen insgesamt 4500 Doping-Kontrollen ausgewertet werden. Darunter 900 Bluttests und erstmals 400 Kontrollen auf den Missbrauch von Wachstumshormon HGH.

Die ausländischen Korrespondenten in China haben am Donnerstag gegen die Internetzensur während der Olympischen Spiele in Peking protestiert. „Die Kontrollen widersprechen dem Umfeld, das die Gastgeber versprochen haben, und stehen im Gegensatz zu den Versicherungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), dass die Presse wie bei früheren Spielen arbeiten kann“, hieß es am Donnerstag in einer Stellungnahme des Auslandskorrespondentenclubs (FCCC) in China.

The Opposite End of China

Mit den Olympischen Spielen rückt China ins Zentrum der Weltöffentlichkeit. Doch die Bericherstattung wird vom Mainstream bestimmt. Hintergrundinformationen gibt es vor allem im Netz. Die interessantesten Weblogs und News-Seiten im Überblick.

Von Achim Fehrenbach

Mit Entrüstung hat China auf politische Signale aus Washington zur Menschenrechtslage reagiert. Eine Resolution des US-Repräsentantenhauses finden die Chinesen "abscheulich" - und auch Präsident Bushs jüngster Schachzug kommt in Peking nicht gut an.

Nun ist es offiziell: Chinas Internet wird auch während der Olympischen Spiele zensiert. Die angereisten Sportler, Journalisten und Funktionäre werden nur das lesen dürfen, was Chinas Zensoren ihnen zugestehen.

Die deutschen Beachvolleyballer werden vom Organisationskomitee aus ihrem Quartier in Peking geworfen. Angeblich sei die Sicherheit der Athleten nicht zu gewährleisten.

Von Felix Meininghaus

Peking zensiert während der Spiele den Internetzugang für Journalisten – und das IOC nimmt es hin

Von Benedikt Voigt

Der Irak ist bei den Olympischen Spielen in Peking mit vier Sportlern vertreten. Neben zwei zunächst zugelassenen Leichtathleten dürfen nun auch zwei Ruderer in China an den Start gehen. Das teilte der Internationale Ruder-Verband am Mittwochabend mit.

Diego Rafinha

Für Werder Bremen und Schalke 04 sieht es zum Saisonstart nicht gut aus. Zumindest, was die Präsenz ihrer brasilianischen Hoffnungsträger Diego und Rafinha angeht: Die Fifa fordert weiter deren Freistellung für die Olympischen Spiele. Werder will nun wahrscheinlich einlenken.

Beachvolleyball

Die deutschen Beachvolleyballer sind vom Organisationskomitee der Olympischen Spiele aus ihrem Quartier geworfen worden. Bei der Ankunft in Peking standen sie vor verschlossener Tür.

Von Felix Meininghaus
Wache

Trotz gegenteiliger Zusagen zensiert China den Internetzugang für Journalisten während der Olympischen Spiele – und das IOC nimmt es hin

Von Benedikt Voigt

Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ hat die Zugangsbeschränkung zum Internet für ausländische Journalisten während der Olympischen Spiele scharf kritisiert. „Die chinesischen Behörden haben erneut ihr Versprechen gebrochen“, heißt es einer am Dienstag in Berlin und Paris veröffentlichten Presseerklärung, die auch das IOC kritisiert.

Nun ist es offiziell: Chinas Internet wird während der Olympischen Spiele zensiert. Das IOC ist eingeknickt. Ein Kommentar unseres Peking-Korrespondenten Harald Maass.

Andreas Dittmer

Mit 36 Jahren will der Kanute Andreas Dittmer in Peking seine vierte Goldmedaille holen. Doch die junge Konkurrenz macht ihm zu schaffen. Tagesspiegel- Redakteur Frank Bachner hat Dittmer beim Training im Bundesleistungszentrum Kienbaum getroffen.

Von Frank Bachner

Im Gezerre um die Olympia-Freigabe ihrer Profis Diego und Rafinha sind Werder Bremen und der FC Schalke 04 beim Fußball-Weltverband FIFA erneut nicht durchgedrungen und können nur noch auf Gehör beim Internationalen Sportgerichtshof CAS hoffen. Die FIFA bestätigte am Mittwoch durch den Einzelrichter Slim Aloulou (Tunesien) die Haltung ihres Präsidenten Joseph Blatter, der eine Freistellung der Spieler für Peking angemahnt hatte.

Im Streit um die Internetzensur für Journalisten während der Olympischen Spiele hat nun auch das IOC sein Versprechen auf freien Internetzugang zurückgezogen. Die Zusage habe sich nur auf Sportwettbewerbe bezogen, versuchte sich IOC-Pressechef Kevan Gosper herauszureden.

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