Legendäres Terrassenlokal : Mit dem "Minsk" verschwindet die DDR aus Potsdam

Wer würde diese Ruine vermissen? So mancher, der hier feierte, tanzte, kulinarisch auf Weltreise ging. Das Lokal „Minsk“ soll weg – und mit ihm eines der letzten Wahrzeichen von DDR-Architektur in Potsdam.

Marion Kaufmann
1977 wurde das „Minsk“ als belorussische Folkloregaststätte eröffnet – parallel zum Restaurant „Potsdam“ in Minsk.
1977 wurde das „Minsk“ als belorussische Folkloregaststätte eröffnet – parallel zum Restaurant „Potsdam“ in Minsk.Fotos/Repro: Andreas Klaer

Doch dann, als Rolf Wienecke vom Gartenstuhl aufsteht, um sich in der Küche eine Cola zu holen, sagt seine Frau Ilona: „Der tut nur so abgebrüht.“ Damals im Jahr 2004, beim letzten gemeinsamen Gang durch die Ruine des Hauses, in dem die beiden 18 Jahre lang gearbeitet haben, habe sie es deutlich gesehen: „Er hatte Tränen in den Augen.“

Die Wieneckes liefen durch verlassene Gasträume, die Küche. Sie liefen durch ihre Erinnerungen, durch ihr Leben. Sie liefen durchs „Minsk“, eine damals schon geschlossene Gaststätte auf dem Potsdamer Brauhausberg, die bis zum heutigen Tag verfällt.

Sie liefen durch Räume die nun, im Jahr der Potsdamer Oberbürgermeisterwahl, nach jahrelang und erbittert geführten Abrissdebatten um das einstige Interhotelhochhaus und die zwischen Stadtschlossneubau und Nikolaikirche eingeklemmte alte Fachhochschule zum Schauplatz des Showdows im Umgang mit DDR-Bauten in Potsdams Innenstadt geworden sind.

Das „Minsk“, hatte Rolf Wienecke vorhin gesagt, wird plattgemacht. „Aber das ist der Lauf der Geschichte. Das ist für mich abgeschlossen.“ Wie zum Zeichen wehte der Wind eine Speisekarte vom Gartentisch auf den Boden.

Er ist 72, von 1982 bis 2000 führte er mit seiner fünf Jahre jüngeren Frau Ilona das „Minsk“, zuerst als Küchen-, dann als Restaurantchef der DDR-Handelsorganisation HO, zu der die Gaststätte gehörte.

Bevor er wen wegschickte, gab er lieber den Stasi-Tisch frei

Was das Haus auch aus heutiger Sicht für andere besonders macht, steht in den alten Speisekarten, die Rolf Wienecke in einem Ordner abgeheftet hat und auf seinem Gartentisch im Kirchsteigfeld, einem Nachwende-Wohngebiet im Süden der Stadt, ausbreitet. Es geht nicht nur um eine Ruine. Es geht um Steak au four und Städtebau. Es geht ums Essen und um Moral. Es geht um Politik, Geschichte, Jugendweihefeiern, Ehejubiläen. Es geht um den kleinen Mann und die Mächtigen, um Einheimische und Zugezogene. Es geht ums Ganze. Um alles, was diese Stadt ausmacht, im Guten wie im Schlechten.

Wienecke dirigierte eine Gaststätte, in der das Volk schon mal den der Stasi vorbehaltenen Tisch besetzen durfte, in der Erich Honecker tafelte, nachdem die Hygieneinspekteure in die Kochtöpfe geschaut hatten. In die Reisegruppen aus dem Westen gefahren wurden und in der ein US-General, mit Dollarscheinen winkend, ein von Künstlern aus der Stadt Minsk geschaffenes Strohpferd aus dem Eingangsbereich kaufen wollte. Was ihm Ilona Wienecke verwehrte, weil es so gut zum Ambiente der Folkloregaststätte passte. Geflammter Marmor im Eingangsbereich, Lampen aus Kupfer, Schnitzereien aus Mooreiche, Schmuckglasscheiben und Kunstschmiedegitter. Was das Café „Moskau“ für Ost-Berlin war, war das Café „Minsk“ für Potsdam.

Der zweigeschossige, rechteckige Bau mit vorgelagerten Fontänen und seiner Hochterrasse am Hang des Potsdamer Hausberges bietet den Besuchern einen unverstellten Blick über die Stadt. Der österreichische Schriftsteller Humbert Fink berichtet 1985 in seinem Buch „Land der Deutschen – Reportagen aus einem sonderbaren Land“ von jener Sicht auf die Stadt Potsdam, „wie sie sich heute darbietet, auf die Lange Brücke und auf dieses blaßblaue Gerinne, das den Templiner See vom Tiefen See trennt, und der Blick reicht hinüber nach Babelsberg, wo auf dem weitläufigen Gelände der einstigen Ufa heute wie damals Propagandafilme zugunsten eines neuen Deutschland gedreht werden, was einen nicht vergessen läßt, daß gleich dahinter schon wieder die Grenze ist, diese verrückte Grenze.“

Würzfleisch: Das Ragout fin des Ostens

Tisch 8 gehört der Stasi. Order von ganz oben. Die Stasi kommt wegen der Gäste: Die Ostbohème trinkt ihren Rotwein hier genauso wie die Offiziere der Alliierten Militärmissionen, die ihre Villen am Heiligen See haben. Vor allem freitags und samstags, zu den Tanzveranstaltungen, ist es knackevoll im „Minsk“. Die Potsdamer strömen in das Terrassenrestaurant direkt unter dem „Kreml“ genannten Backsteinbau des ehemaligen Reichsarchivs, in dem die SED-Bezirksleitung sitzt. Die Leute wollen sich amüsieren. Sie wollen gut essen, ein Herrengedeck, bestehend aus einer Flasche Spezial Pils und einem Sektchen zu 4,57 Ostmark, ordern. An solchen Abenden, wenn die 220 Plätze knapp werden und er keinen wegschicken will, sagt Rolf Wienecke oft zu einem seiner Kellner: „Dann gib den Tisch 8 eben weg.“

Heute sagt er, „passiert ist da nie was“.

1970 beginnt der Bau, am 7. November 1977, zum 60. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, wird das „Minsk“ als belorussische Folkloregaststätte eröffnet – zeitgleich mit dem Restaurant „Potsdam“ in der Stadt Minsk. Der Klassiker ist Würzfleisch, das Ragout fin des Ostens.

Im angegliederten Gastraum „International“ konnten sich die Potsdamer wenigstens kulinarisch auf Weltreise begeben. Jede Woche kreiert Wienecke ein Menü aus einem anderen Land. Spezialitäten von den britischen Inseln, Oxtail clear mit Chesterstange zum Beispiel. „Festliche Spezialitäten aus dem Feinschmeckerland Frankreich“ wie Schweinsmedaillons Pariser Art und Crêpe Suzette stehen auf einem anderen, gefalteten Karton. „Die Kunst des Kochens in Frankreich ist nicht zuletzt auf die ausgezeichnete geographische Lage des Landes zurückzuführen“, schreibt Wienecke als Erläuterung für die Gäste dazu.

Man habe das Gebäude bewusst verrotten lassen, kritisiert der Statiker, der es erdacht hat.
Man habe das Gebäude bewusst verrotten lassen, kritisiert der Statiker, der es erdacht hat.Foto: Andreas Klaer

Er ist nicht in der Partei, aber weil es den Genossen schmecken soll und er Tisch 8 in der Regel frei hält, kommt er bevorzugt an Waren. „Die Küchenchefs der anderen Häuser kamen zu mir betteln. Haste nicht ne Dose Ananas für uns? Wir ham Jugendweihebüffet.“

Der Verkauf soll ein Schwimmbad finanzieren

Nach der Wende pachtet Rolf Wienecke das Restaurant von der Treuhand. In den „Kreml“ zieht der Brandenburger Landtag. Viele Abgeordnete ziehen das „Minsk“ der Kantinenkost vor. Die Sozialministerin Regine Hildebrandt ist öfter da – und hat keine Zeit, ihre Garderobe selbst zu richten. „Frau Hildebrandt kam bei Veranstaltungen immer auf den letzten Pfiff“, erzählt Ilona Wienecke. Wieneckes Schwiegermutter näht ihr dann schnell einen Knopf an, damit sie nicht so schlampig rumrennen muss. Auch Manfred Stolpe, erster Brandenburger Ministerpräsident, ist Stammgast. „Loni, du weißt ja, welchen Tee ich trinke.“ Das ist sein Begrüßungssatz.

Ein Tee bei Loni. Stolpe scheint das nicht vergessen zu haben. Verklausuliert hält er dem „Minsk“ die Treue. „Für die vielen Bahnfahrer nach Potsdam ist der erste Blick von der Straßenbahnhaltestelle auf den Brauhausberg“, sagt er. „Das ist die Visitenkarte von Potsdam.“ Die Ampel dort, so lästig sie „für die Akteure“ sei, biete die Chance zu prüfen, „ob eine Wohnbebauung oder ein attraktives Terrassenrestaurant mehr für Potsdam spricht. Ich bin sicher, dass das Minsk von Potsdamern und Besuchern wieder genutzt wird“, sagt Stolpe.

Die Stadtverordneten haben dem „Minsk“ am vergangenen Mittwoch eine Gnadenfrist gewährt. Frühestens Anfang Mai soll nun entschieden werden, wie es mit dem Gebäude weitergeht. Ein unbekannter Investor bietet 27 Millionen Euro für die Grundstücke am Brauhausberg, die Eigentum der Stadtwerke sind, einem kommunalen Unternehmen. Seine Maßgabe: das „Minsk“ zugunsten von Wohnungen abzureißen. Wenn etwas fehlt in Potsdam, dann sind es Wohnungen. Prognosen gehen davon aus, dass die Stadt von derzeit 176 000 auf 220 000 Einwohner im Jahr 2035 wächst. Die Stadtwerke wollen mit dem Verkauf das neue Schwimmbad „blu“ finanzieren. Einen Zweckbau, der die alte Schwimmhalle – zusammen mit dem „Minsk“ einst ein architektonisches Ensemble – ersetzt hat. Andere Bieter wollen zehn Millionen Euro weniger einsetzen – aber das „Minsk“-Gebäude erhalten.

Die Stasi sah hier nicht so genau hin

Fünf vor zwölf haben nun sogar Potsdams Barockfreunde ihre Liebe für den DDR-Bau entdeckt. Das mag daran liegen, dass das „Minsk“ anders als das alte Fachhochschulgebäude nicht mitten im historischen Herzen der Stadt, in direkter Nachbarschaft des neuen Glanzpunktes Museum Barberini liegt.

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) scheint nur noch genervt von der „Minsk“-Debatte. Nach 16 Jahren im Amt tritt er im September nicht wieder zur Wahl an. Er kann deshalb nüchtern argumentieren. Er sagt: „Die Diskussion um das ,Minsk’ ist eine hochemotionale Debatte, die den Blick auf die sachlichen Fakten zu der seit 14 Jahren nicht mehr genutzten Immobilie verstellt.“ Niemand habe die Absicht, dort ein Terrassenrestaurant neu zu etablieren. „Alle Bieter für das Grundstück wollen Eigentumswohnungen schaffen, die das Antlitz des Hauses völlig verändern werden.“ Eine erneute Ausschreibung des Areals, wie sie jetzt von den Grünen verlangt wird, werde daran nichts ändern.

Die früheren „Minsk“-Mitarbeiter jedenfalls erkennen sich bis heute an der Würze des Würzfleischs. Peggy Colditz machte hier von 1984 bis 1988 ihre Ausbildung zur Kellnerin. „Anfangs musste ich immer an der Säule stehen und sobald ein Gast seine Zigarette ausgedrückt hatte, den Aschenbecher wechseln.“ Und wenn wieder eine Busladung voll Gästen aus dem Westen, Westberliner vor allem, in der Gaststätte saß, rissen sich alle Kellner um die Tische. „Die haben immer gut Trinkgeld zugesteckt“, erinnert sich Peggy Colditz. „In Westmark.“ Das zu nehmen ist zwar verboten. Aber Tisch 8 gab nicht immer Acht.

Colditz hat heute noch die Preise der Gerichte im Kopf. Fleischplatte Bellevue – drei Schweinemedaillons mit Letscho, Champignons und, natürlich, mit Würzfleisch – für 11,70 Ostmark. Sie spricht das Bellevue nicht französich aus, man hört das zweite „e“. Bellewü und Ragu Feng.

Die Schlacht um die alte Fachhochschule ist geschlagen

Viel später, da ist das „Minsk“ längst Geschichte, geht Peggy Colditz mit ihrem Mann in ein Lokal im Stadtteil Babelsberg. Sie bestellen Soljanka und Würzfleisch. Die Soljanka schmeckt wie im Minsk, sagt Peggy Colditz. Das Würzfleisch auch, sagt ihr Mann. Dann tritt Anke Vogel aus der Küche. Vogel lernte Köchin im „Minsk“, heute ist sie Inhaberin der Babelsberger Gaststätte. Einer ihrer Kellner arbeitete ebenfalls im „Minsk“. Die halbe Potsdamer Gastroszene scheint aus ehemaligen „Minsk“-Mitarbeitern zu bestehen. 1200 Azubis haben die Wieneckes in 18 Jahren ausgebildet. „Das Minsk hat unser Leben geformt“, sagt Anke Vogel.

Kann man millionenschwere, für die Entwicklung einer wachsenden Stadt wichtige Entscheidungen allein von würzfleischgespeisten Erinnerungen abhängig machen?

Johanna Klocke, gebürtige Potsdamerin, ist Jahrgang 1994. Im „Minsk“ war sie nie. Sie studiert an der Bauhaus-Universität in Weimar Architektur. Als es darum geht, ein Thema für ihre Bachelorarbeit zu schreiben, denkt sie zuerst an die alte Fachhochschule. Aber die Schlacht um das Haus, zu DDR-Zeiten das Institut für Lehrerbildung, ist geschlagen. Der Abriss hat begonnen. Also nimmt sich Klocke das „Minsk“ vor. In ihrer mit 1,0 bewerteten Arbeit hat sie untersucht, ob das Terrassenrestaurant unter Denkmalschutz gestellt werden müsste.

Foto: oh

2011 gab es einen Antrag einer Bürgerinitiative, das Landesdenkmalamt lehnte ab. Zu Unrecht, wie Klocke nachweist. Das Gebäude sei, auch weil in Zusammenarbeit mit Künstlern aus der Partnerstadt Minsk entstanden, von historischer Bedeutung. Außerdem sei der unterm Restaurant geschaffene Bunker, ein Schutzbau für im Ernstfall 300 Personen, ein geschichtliches Monument des Kalten Krieges. Künstlerisch-ästhetisch wertvoll sowie städtebaulich gut eingebunden – ebenfalls Kriterien für den Denkmalcharakter – sei der Bau ohnehin.

35 Experten fordern die Rettung des Gebäudes

Und am Ende argumentiert auch die Architekturstudentin vom Würzfleisch her. „Die Rezeption eines vorangegangenen Geschichtsabschnitts ist sehr stark von persönlichen Bezügen, Erinnerungen und Emotionen geprägt“, schreibt Klocke. „Aus diesem Grund werden in Potsdam die Diskussionen um die Architektur der Ostmoderne oft sehr emotional geführt – besonders für die junge Generation, die keine eigene DDR-Vergangenheit hat, ist das nicht immer nachvollziehbar.“ Bezogen auf das „Minsk“ sei genau diese Tatsache aber denkmalwürdig. Die einstige Gaststätte besitze einen Streitwert. Verschwände der, wären die Diskussionen und auch die Stadt ärmer.

Während Potsdam noch streitet, wurde in anderen Städten dieses Potenzial längst erkannt. 35 Experten wie Martin Bredenbeck vom Verband Deutscher Kunsthistoriker, Gabriele Dolff-Bonekämper, Denkmalpflegeexpertin an der Freien Universität Berlin und Oliver Elser, Kurator des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt am Main, fordern in einem offenen Brief an die Stadtverordneten die Rettung des „Minsk“ als besonderen Bau der Ost-Moderne.

Wenn die einstige Folkloregaststätte fallen sollte, dann ist es jedenfalls nicht die Schuld von Jürgen Steffens. Er hat für die Ewigkeit gerechnet. „Wenn das ,Minsk’ wegkommt, liegt es nicht daran, dass es nicht standfest war“, sagt Steffens. Der heute 80-Jährige verantwortete damals die Statik. „Sieger der Geschichte müssen nicht alles ausradieren“, sagt er in seinem Büro in Babelsberg, wo er immer noch kleinere Aufträge annimmt. Was in Potsdam passiere, grenze manchmal an „Bilderstürmerei“.

Noch heute sei der Aufschrei zu Recht groß, weil unter Walter Ulbricht die Ruinen des Stadtschlosses und der Garnisonkirche gesprengt wurden. Das Stadtschloss steht wieder, beherbergt den Landtag. Die Arbeiten am Wiederaufbau des Garnisonkirchturms haben begonnen. Und nun, sagt Steffens, würde sich eine ideologische Herangehensweise wiederholen: Jetzt solle abgerissen werden, was unter DDR-Zeiten gebaut wurde – obwohl es architektonisch wertvoll sei. Das „Minsk“ habe man bewusst verrotten lassen, damit der Eindruck entstehe: „Das kann nur noch weg.“

Ein Obdachloser wurde hier getötet

Das, was vom Terrassenrestaurant übrig ist, macht einen desaströsen Eindruck. Ein Zaun schirmt das Areal ab, nachdem im Vorjahr Obdachlose Unterschlupf in dem verlassenen Gebäude gesucht haben. Bei einer Auseinandersetzung zwischen zweien von ihnen wurde ein Mann getötet. Auf dem Vorplatz liegt Müll. Die Fensterscheiben sind eingeschlagen, die Außenwände mit Graffiti besprüht.

Rolf Wienecke hat kaum Hoffnung, dass sein „Minsk“ gerettet wird. Von einem neuen Restaurant in dem Gebäude hat er nie geträumt. Aber die Pläne eines Babelsberger Investors, der Wohnungen bauen, aber die Hälfte des Gebäudes etwa mit einem Café öffentlich nutzbar machen will – das könnte er sich vorstellen. Doch das Gebot liegt weit unter dem, was die Stadtwerke einnehmen könnten. „Eine Kita wäre auch gut gewesen. Wir brauchen Kitaplätze“, sagt Wienecke. Dann steht Wienicke vom Gartenstuhl auf, geht in die Küche, Cola holen. Vom Gartentisch weht die Speisekarte herunter.

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