Letzter Schritt zur Entschlüsselung des menschlichen Erbguts erfolgtGenomforscher haben die letzte große Hürde vor der Entschlüsselung des menschlichen Erbguts genommen. Mit der kleinen, braunen Fruchtfliege Drosophila melanogaster gelang ihnen die Genom-Entschlüsslung der bisher komplexesten Lebensform.
Insekten
Beim Film gibt es eine enorme Intimität. Auch wenn es nicht zum Sex kommt.
"Bund" und Öko-Institut warnen vor einer möglichen Antibiotika-Resistenz bei den KonsumentenHartmut Wewetzer In dieser Woche entscheidet sich, ob genetisch veränderter Mais als heimische Sorte zugelassen wird. Damit wäre der Mais die erste transgene Pflanze, die ohne Beschränkungen in Deutschland angebaut und gehandelt werden darf.
Der neue US-Hit des Animationsfilms stellt den verbesserten Menschen vorNadine Lange Al ist eine häßlicher Kerl: Klein und viel zu dick, hinterlistig und geldgierig. Doch dieser unsympathische Typ bringt nicht nur Ärger in die Spielzeugwelt von "Toy Story 2", sondern zeigt vor allem, was die Animationstechnik inzwischen leisten kann.
Gott, ja: Der Mann kann schließlich nichts für seinen Namen. Karel G.
Thailändische Delikatesse. Insekten in Dosen gingen weg wie warme Semmeln, als am Wochenende bei einer Landwirtschaftsausstellung in Bangkok Insekten als gesund und schmackhaft angepriesen wurden.
Der Bonner Zoologe Jörn Köhler eilte gerade einem davonhüpfenden Frosch hinterher, da entdeckte er im Laub des bolivianischen Regenwaldes ein ihm unbekanntes Exemplar: eine ausgewachsene Pfeiffroschdame mit hellen Streifen und einem rötlichen Bauch. Das winzige Tier war nur wenig mehr als einen Zentimeter lang.
Steine rund um die Feuerstelle, ein schneeweißes Laken über den Köpfen als Höhle der Urmenschen und ein Mammut als Handpuppe - fertig ist die Eiszeitkulisse. Fehlt noch das Publikum zum Mitspielen.
Schmeißfliegenmaden, die sich von frischem Leichengewebe nähren, dazu auf Haut und Haar spezialisierte Speck- und Teppichkäfer - es ist eine harte Kost, die der Kriminalbiologe Mark Benecke seinen Lesern in dem neuerschienenen Bändchen "Kriminalbiologie" (Verlag Domino BLT 1999, 12,90 DM, ISBN 3-404-93025-8) zumutet. Und er weiß: "Die meisten Menschen vermeiden es tunlichst, die von den Tieren bewirkte Rückführung biologischer Substanzen in den Kreislauf der Natur mitanzusehen.
Wenn die Große Moosjungfer als prächtige Libelle an einem schönen Frühsommertag zu ihrem Jungfernflug abhebt, hat sie eine lange Entwicklungszeit sich. Zwei Jahre dauert es, bis Leucorrhinia pectoralis aus ihrer Larvenhülle schlüpft.
Buchenwälder sollten naturschutzgerecht gepflegt werden. Die Landesanstalt für Großschutzgebiete Eberswalde (Barnim) will dazu bis Ende 2002 Naturschutzstandards für die Bewirtschaftung dieser seltenen Forsten erarbeiten.
Humor ist, wenn man trotzdem ernst bleibt - ein Gespräch über Satiriker, Insekten und PolitikerWiglaf Droste, 38, ist einer der scharfzüngigsten Wortarbeiter der Republik. Zuletzt veröffentlichte der ehemalige taz-Redakteur den Sammelband "Bombardiert Belgien!
Wie der Rächer der Enterbten ist Arpad Pusztai in Berlin nicht aufgetreten. Eher wie ein freundlicher, in der Sache fester älterer Herr.
Die Farmer in den USA verstehen die Welt nicht mehr. Ihre Kürbisse und Kartoffeln sind größer, ihr Mais gelber und ihre Sojabohnen gesünder als je zuvor.
Grün strahlende Augen von Insekten zeigen Forschern einen erfolgreichen gentechnischen Eingriff an. Damit haben Genetiker aus Bayreuth eine breit einsetzbare Methode gefunden, um gentechnisch veränderte Tiere einfach zu markieren.
Kinder können noch unbeschwert mit dem Kescher losziehen, um Beute zu machen. Erwachsene dagegen müssen sich rechtfertigen, wenn ihre Sammelleidenschaft skurrile Blüten treibt: Schmetterlingsjäger etwa sind beliebte Vorlagen für Karikaturisten.
Die Welt einmal mit anderen Augen sehen - wer möchte das nicht? Den britischen Naturforscher Charles Darwin indes brachte just die Entstehung von Augen ins Grübeln.
Es ist gerade einmal 10 000 Jahre her, dass der Mensch die Kulturtechnik des Ackerbaus erfand. Antibiotika benutzt unsere Spezies erst seit einem halben Jahrhundert, und diese Waffe ist schon im besten Begriff, stumpf zu werden.
Der Kurs dauert kaum eine halbe Stunde, doch sein Gesicht glänzt schon vor Aufregung. Professor Zorro schwitzt.
NVA-Unteroffizier Langgemach robbt im schweren Atom-Schutzanzug, mit Gasmaske und Kalaschnikow übers brandenburgische Manövergelände, als direkt vor ihm ein gerupfter Wiedehopf liegt. Sowas sah er noch nie.
Faluröd, das ist die Farbe, von der immer mehr Deutsche träumen: Dunkelrot ist der eisenoxydhaltige Schlamm aus den Faluner Bergwerken in der mittelschwedischen Provinz Dalsland, und er schützt die Holzhäuser seit Jahrhunderten vor Wind, Wetter und Insekten. Wer einmal in Schweden war, weiß: Rote Holzhäuser mit weißen Fensterrahmen und Giebeln prägen heute wie vor 200 Jahren die Landschaft.
Den Stichen der Feuerameise sind schon viele Menschen zum Opfer gefallen, die den Nestern der Insekten zu nah gekommen waren. Die Ameisen töten in seltenen Fällen auch Tiere auf Farmen, wenn es ihnen an anderer Nahrung ermangelt.
Was meine vierjährige Tochter Sophie und mich in regelmäßigen Abständen veranlasst, mit der U-Bahn nach Friedrichsfelde zu fahren, ist die Besuchspflicht bei Hirsch Heinrich. Heinrich ist der erkorene Bilderbuchliebling meiner Tochter, lebt im Tierpark oder, um genau zu sein, im Schlosspark Friedrichsfelde und ist angeblich ganz wild auf Besuche von freundlichen Kindern.
Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen des bunt karierten Hemdes und der Fransenlederjacke.am SonnabendJohn Denver lässt grüßen, wenn am Sonnabend um 13 Uhr Neuköllns Bezirksbürgermeister Bodo Manegold das Buckower Strohballenfest Buckower Straße/Gerlinger Straße eröffnet.
Mit einem Netzwerk von Kapiteln, Unterkapiteln und Querverweisen macht uns Claudia Wahjudi mit mutigen und skurrilen Kulturentwürfen hinter der auf Hochglanz ausgestellten Hauptstadtkultur bekannt. Dabei lernen wir auch eine Handvoll Freunde kennen, die ihrerseits zwischen Beziehungsstress und Dissertationsdruck, Familienbesuch und Partygelaber wie optimistische Insekten in einem Spinnennetz zappeln.
Ausgerechnet dem Weißstorch, geliebt, verehrt von jung und alt, geht es in Deutschland keineswegs gut. Um die Jahrhundertwende brüteten, relativ gleichmäßig verteilt über alle Regionen, mehr als fünfzigtausend Storchenpaare, derzeit sind es deutlich weniger als viertausend, nur etwa ein Fünftel davon in den alten Bundesländern, der größere Rest dagegen in der Ex-DDR.
Um ins Wasser zu gelangen, klettert man am besten auf den Plastikstuhl. Von dort aus kommt man mit einem eleganten Schwung über den Containerrand am einfachsten zum belebenden Badevergnügen.
Das sieht fast wie bei Damien Hirst aus: Zwei Schweinsköpfe im Profil, die "Festwange" zeigt die äußere Ansicht, die "Freiwange" gibt den Blick ins Innere frei. Allerdings findet die anatomische Fleischbeschau nicht hinter Glas in Formaldehyd schwebend wie beim Engländern statt.
Der bisherige Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen konzentrierte sich darauf, die Gewächse gegen Schädlinge abzuhärten oder gegen Unkrautvertilgungsmittel (Herbizide) zu wappnen. 1998 entfielen vom Weltanbau gentechnisch veränderter (transgener) Nutzpflanzen auf einer Fläche von rund 28 Millionen Hektar mit 52 Prozent mehr als die Hälfte auf herbizidresistente Soja, mit 24 Prozent ein knappes Viertel auf insektenresistenten Mais sowie jeweils neun Prozent auf Raps (Herbizidresistenz) und Baumwolle (Insekten- und Herbizidresistenz) und schließlich sechs Prozent auf herbizidtoleranten Mais.
Hersteller entwickeln gentechnisch veränderte Pflanzen, deren Inhaltsstoffe gesünder und bekömmlicher sind als Herkömmliche.Hartmut Wewetzer Der bisherige Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen konzentrierte sich darauf, die Gewächse gegen Schädlinge abzuhärten oder gegen Unkrautvertilgungsmittel (Herbizide) zu wappnen.
Natur ist das, was ist, und Kunst ihr kritisches Abbild? Tatsächlich haben beide Parteien längst den Bereich der subtilen Dialektik verlassen, um einzutreten in einen Zustand gesteigerter Desorientierung, bei dem die Begriffe sich aufzulösen beginnen.
Es ist eine harte Zeit. Arbeiter werden als Ware und Arbeitsinstrumente behandelt, Privatunternehmer regieren gottähnlich.
Wir haben uns damals ein bißchen gewundert, als unsere Großmutter sich einen Staubsauger Marke "Vorwerk" kaufte. Sie besaß schließlich schon einen Staubsauger.
Nach der lang und bang erwarteten Burgtheater-Premiere von Peter Handkes "Fahrt im Einbaum" wurde auch im Wiener Volkstheater das neue Stück eines in den 40er Jahren geborenen Kärntner Autors uraufgeführt. Weil Gert Jonke aber nicht den Balkan, sondern nur den eigenen Kopf bereist, waren im Vorfeld der Premiere weder Auszüge aus dem Stück noch exklusive Reisetagebücher erschienen.
In seinen Lampen fand die Kunst von Louis Comfort Tiffany (1848-1933) ihre Zusammenfassung.Die üppigen Schirme aus bunten Glasfragmenten, verspielt und unregelmäßig, die sich zu zarten Naturperspektiven zusammensetzen, zu einer impressionistischen Vision des Blätterwerks eines Baumes, zu Blütenmeeren inklusive Vögel und Insekten.
Gibt es eine Krise der Neuen Musik? Die sich vor allem im Desinteresse des breiten Publikums, in der esoterischen Beschränktheit ausdrückt?
Wer im Internet unter dem Stichwort "Pheromone" blättert, wird schnell fündig.Etliche Firmen bieten die als Sexuallockstoffe angepriesenen Pheromone in Parfüms und Rasierwassern an.
Das historische Bernsteinzimmer ist verschollen.Friedrich Wilhelm I.
Künste und Wissenschaften verbindet ein jahrhundertelanger Dialog, ein gemeinsames Fragen, das älter ist als die enzyklopädischen Projekte des 18.Jahrhunderts und länger währen wird als die zaghaften Wiederbelebungsversuche des 20.
Eine stolze Phalanx: Vespasian, seine Söhne Titus und Domitian sowie ein unbekannter Imperator.Die vier Statuetten sind vom Helm bis zu den Schnürstiefeln aus Edelsteinen geschnitten.