Die Oder wird in den nächsten Tagen in Brandenburg rund 9000 Hektar Wiesen und Weiden überschwemmen. Vorsorglich bringen Bauern in den betroffenen Gebieten zwischen Ratzdorf und Frankfurt ihre Tiere in Sicherheit.
Polen
Reißende Wassermassen haben die Menschen in den polnischen Hochwassergebieten am Donnerstag weiter in Angst versetzt. Eine Flutwelle der Weichsel erreichte am frühen Nachmittag das südpolnische Krakau (Krakow).
Aus Polen stammende schlesische Granitsteine werden bald das Bild des Pariser Platzes bestimmen. Gepflastert werden damit die Fahrbahnen, die künftig breiteren Gehwege erhalten Platten aus Granit.
Das "bislang journalistisch ambitionierteste Vorhaben in Polen" nennt der Axel Springer Verlag das Vorhaben, ab Herbst eine polnische Ausgabe des wöchentlichen Nachrichtenmagazins "Newsweek" herauszubringen (Startauflage: 300 000 Exemplare). In Deutschland ist es Springer bislang nicht gelungen, im Markt der Nachrichtenmagazine mitzuspielen.
Astrid Kumbernuss startet, die Weltmeisterin und Olympiasiegerin im Kugelstoßen, Karsten Kobs startet, der Weltmeister im Hammerwurf, Justyna Bak startet auch, die Weltrekordlerin aus Polen über 3000 m Hindernis. Sicher, sie startet heute nur über 1500 m, aber immerhin, sie läuft, und so oft sehen sie Weltrekordler ja nicht in Cottbus, beim traditionellen Leichtathletik-Meeting (Beginn 17 Uhr 15).
Es war Montag, der 9. Juli, gegen 16 Uhr, als sich auf der Fähre "Rogalin", die von der polnischen an die schwedische Küste unterwegs war, plötzlich Seltsames tat.
An Deutlichkeit ließ die mit Spannung erwartete Rede des polnischen Staatspräsidenten zum 60. Jahrestag des Pogroms von Jedwabne nichts zu wünschen übrig.
Jan Tomasz Gross (53) ist Professor für Politik und Europäische Studien an der New York University.Noch bis vor kurzem galt es als gesichert, dass es Deutsche waren, die am 10.
Die EU-Osterweiterung wird nach Auffassung des brandenburgischen Europaministers Kurt Schelter (CDU) zu einer Verringerung der Kriminialität in den Grenzregionen führen. Schelter sagte gestern in Potsdam, dass auch nach dem EU-Beitritt Österreichs in Bayern die Kriminalität zurückgegangen sei.
"Politikberatung ist ein Wort, das ich nie benutzt habe." Das sagt Wolf Lepenies, einer der erfolgreichsten Wissenschaftler auf dem Feld der internationalen Wissenschaftshilfe für Osteuropa.
Polens frühere Kommunisten haben schon lange vor der politischen Wende ihre "Parteibücher in Scheckbücher eingetauscht", wie ein antikommunistischer Abgeordneter 1992 im Parlament sagte. Da es in Polen kaum Öffnungen der Stasi-Akten und Strafverfolgung für Ex-Genossen gab, konnten sie sich schnell in die Marktwirtschaft integrieren.
Es hatte etwas Nostalgisches. Rot flatterten in Peking die Fahnen im Wind.
Betriebsausflüge sind was Feines - etwas Nettes zusammen unternehmen, ein bisschen verreisen, das Gemeinschaftsgefühl stärken. All das mutmaßten womöglich die Macher vom "Morgenmagazin", das ARD und ZDF seit 1992 im wöchentlichen Wechsel getrennt produzieren und zwischen 5 Uhr 30 und 9 Uhr ausstrahlen.
Charlottenburg. Die Anlauf- und Beratungsstelle "Die Hardenberger" am Bahnhof Zoo veranstaltet am kommenden Mittwoch anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens einen Tag der offenen Tür (11 bis 14 Uhr, Hardenbergstraße 9a).
Bis heute ist das Bild von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) der Nazis bestimmt von Allgegenwärtigkeit, Allwissenheit und Allmacht. In einem ständigen Prozess der Selbstradikalisierung zog sie immer neue Kompetenzen an sich, die diesen Ruf schufen und festigten.
Mit der Gegend um Lwiw im Westen der Ukraine verbindet Papst Johannes Paul II. viel.
Es ist Berlins zweitgrößte Insel, ein klassisches Ausflugsziel, aber der Ort, an dem Berlin in "Sand und Wasser seine Feenwelt" erblickt, ist die Pfaueninsel auch. So hat es Wolf Jobst Siedler in einem zärtlichen literarischen Aquarell beschrieben.
Deutschland und Polen haben sich über die Finanzierung des Collegium Polonicum in Slubice verständigt. Ein entsprechendes Abkommen wurde jetzt nach jahrelangen Verzögerungen am Rande der der deutsch-polnischen Konsultationen in Frankfurt (Oder) paraphiert.
Wie eine klassische Charity Lady wirkt sie nicht. Sie redet viel zu engagiert, zu unabhängig, und: die unkomplizierte Frisur ist eher die einer hart arbeitenden Frau als die einer wohltätigen Dame der Gesellschaft.
Bulgarien? Wen interessiert Bulgarien.
Polens Ministerpräsident Jerzy Buzek und Bundeskanzler Gerhard Schröder erlebten gestern in Frankfurt (Oder) beiderseits ein Heimspiel. Denn nicht nur mehrere Hundert deutsche Schaulustige säumten den Rathausplatz, sondern unüberhörbar auch viele Polen.
Fortschritte bei bilateralen Themen, aber keine Annäherung in der Europapolitik - das ist das Ergebnis der deutsch-polnischen Regierungskonsultationen, die zum zehnten Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsabkommens in Frankfurt an der Oder stattgefunden haben.Gekommen waren die wichtigsten Mitglieder des Berliner und des Warschauer Kabinetts mit Bundeskanzler Schröder und Premierminister Jerzy Buzek an der Spitze.
Schwere Vergangenheit, lichte Zukunft: Das war die Hoffnung, als Deutschland und Polen vor zehn Jahren den Nachbarschaftsvertrag unterschrieben. Es war ihr Schlussstrich unter den Kalten Krieg.
Ich weiß nicht, ob jemand in Warschau Präsident George W. Bush auf den zehnten Jahrestag des polnisch-deutschen Nachbarschaftsvertrags hingewiesen hat.
Polens Außenminister Ladislav Bartoszewski ist offenbar kein Anhänger schlichter Mathematik. Gegen einfache Additionen und Ranglisten hat ihn in jüngster Zeit eine tiefe Abneigung erfasst: Wenn man die Erweiterungsverhandlungen der vergangenen Jahre bilanziere, dürfe man doch, so meint er, "nicht wie in der Fussballtabelle die Punkte zusammenzählen".
Der fünfte Tag, an dem sich Polen im Hochgefühl seiner internationalen Bedeutung sonnt. Es begann Mittwoch beim Nato-Gipfel mit US-Präsident George W.
Die Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und den zwölf Beitrittskandidaten sind im vergangenen Halbjahr während der schwedischen EU-Präsidentschaft gut vorangekommen. Die größten Fortschritte haben Ungarn und Zypern gemacht.
Einige Witzbolde haben an den Warschauer Litfasssäulen Plakate aufgehängt. Darauf steht, die US-Botschaft - ansonsten bekannt für ihre Arroganz und ihre unsäglichen Fragebögen - gebe drei Tage lang umsonst Visa aus.
1989 einigten sich in Polen die kommunistische Staatsmacht und die Solidarnosc-Opposition auf freie Wahlen. Es folgte ein Erdrutschsieg für die Solidarnosc und die Bildung einer Übergangsregierung aus Bürgerrechtlern und kommunistischen Generälen, die den friedlichen Übergang von der Diktatur zur Demokratie ermöglichte.
Es ist schon ein Kreuz mit der schönen Literatur. Sieht man es politisch, erscheint sie meist eine Epoche zu spät.
Seit Beginn der Verhandlungen mit der EU 1998 ist Polens Regierung bemüht, tatsächliche und vermeintliche Widerstände, Ängste und Phobien in der Bevölkerung zu dämpfen, indem sie eine gewaltige Zahl von Anträgen auf Übergangsfristen stellt. Vergessen hat sie, einen geordneten Rückzug vorzubereiten.
Gunnar Lund, EU-Botschafter Schwedens, das zurzeit die EU-Präsidentschaft innehat, sprach bei der Pressekonferenz von einem "Durchbruch": 12 Verhandlungskapitel hat die EU bei den Verhandlungen mit den EU-Kandidaten am 1. Juni vorläufig abschließen können.
Ein "zentraler Punkt" für Deutschland sei umgesetzt, sagt Außenminister Joschka Fischer. Er meint die Übergangsfristen bei der Freizügigkeit für osteuropäische Arbeitnehmer, auf die sich die EU-Staaten am Mittwoch nach längerem Ringen geeinigt hatten.
Vom Zweiten Weltkrieg zerstört, vom Sozialismus verhunzt und seit 1989 mit drittklassigen Investorenklötzen übersät. So präsentieren sich nach Ansicht von Kritikern die meisten Städte Ostdeutschlands und -europas.
Im Verhältnis zwischen Deutschland und Polen ist seit der Unterzeichnung des Vertrags über gute Nachbarschaft im Sommer 1991 unglaublich viel geschehen - da sind polnische und deutsche Kommunalpolitiker einig. Wenn trotzdem in der Öffentlichkeit noch immer die Klischees von "den Autos klauenden Polen" bestünden, dann könne dies nur an den Medien liegen, die vor allem über negative Erscheinungen berichteten.
Als am Mittwochabend der israelische Außenminister Shimon Peres mit seinem deutschen Kollegen Joschka Fischer im Park der israelischen Landesvertretung zwei Apfelbäumchen pflanzte, da drängelte sich zwischen die professionellen Fotografen auch ein älterer Herr mit einer kleinen Automatikkamera, um das symbolische Ritual festzuhalten. Der Stolz und das Glück, diesem Schauspiel beizuwohnen, strahlten über sein Gesicht.
Pünktlich zur Europa-Woche hat der Regierende Bürgermeister den Senatsbericht über europapolitischen Aktivitäten vorgelegt. Eberhard Diepgen sieht durch die Ost-Erweiterung der EU große wirtschaftliche Chancen für Berlin.
Der Himmel über Warschau macht, was Roman Polanski grundsätzlich immer verlangt. Er zeigt historisches Bewusstsein.
Nur die Wenigsten wissen, was sie machen. Auch der technische Direktor Maciej Jedryka hat bisher nur ein kleines Bild von dem Bauwerk gesehen, das zu einem architektonischen Glanzpunkt Berlins werden soll.
Angst, das war das Hauptthema. Ob die West-Angst mehr wiege als die Ost-Hoffnung, und dass man sich leider auf keine Studie verlassen könne.