
Eigentlich ist jeder Sieg über den IS im Westen eine gute Nachricht - aber in der Türkei wächst damit die Sorge, die Kurden könnten ihren Traum von einem eigenen Staat in Syrien wahrmachen.

Eigentlich ist jeder Sieg über den IS im Westen eine gute Nachricht - aber in der Türkei wächst damit die Sorge, die Kurden könnten ihren Traum von einem eigenen Staat in Syrien wahrmachen.

Das "Zentrum für Politische Schönheit" beerdigt eine im Mittelmeer ertrunkene Frau in Gatow. John Heitinga verlässt Hertha BSC, Reggie Redding Alba Berlin. SEK verhaftet 26-Jährigen in Schöneberg. Lesen Sie im Liveticker nach, was Berlin am Dienstag bewegt.
Aus Wedding nach Syrien: Ein mutmaßlicher Salafist muss sich wegen Terrorverdachts verantworten
Mauerkreuz-Aktivisten bringen tote Flüchtlinge nach Berlin – und beerdigen heute die ersten

Die Initiatoren der kontroversen Mauerkreuz-Aktion wollen tote Flüchtlinge vor das Kanzleramt bringen, um damit auf das Massensterben vor Europas Küste aufmerksam machen. Die Polizei reagierte gelassen.

Gegen einen mutmaßlichen islamistischen Gotteskrieger hat am Montag der Prozess begonnen. Noch vor der Verlesung der Anklage vertagten die Richter den Prozess.

Der Kampf gegen den "Islamischen Staat" könnte die komplette Topographie des Nahen Ostens nachhaltig ändern. Die Türken fürchten vor allem die neue Stärke der Kurden. Ein Kommentar unseres Türkei-Korrespondenten.

An der Grenze warteten in den vergangenen Tagen mehrere tausend Flüchtlinge darauf, in die Türkei gelassen zu werden. Die türkischen Behörden verweigerten ihnen den Übertritt – auch als IS-Kämpfer erschienen. Am Sonntagabend durften die Flüchtlinge dann doch über die Grenze.

Wie spannend kann Forschung sein? Zum 15. Mal luden Wissenschaftseinrichtungen zur Langen Nacht der Wissenschaften. Wir stellen einige Höhepunkte vor.

Mehr als 90 Berliner Salafisten sollen bislang als „Heilige Krieger“ nach Syrien oder in den Irak gereist sein. Die meisten haben keine deutschen Wurzeln. Was wissen die Sicherheitsbehörden über die militante Szene?
Bis Mitternacht lässt sich am Sonnabend wieder entdecken, wie spannend Forschung sein kann. Zum 15. Mal gibt es die Lange Nacht der Wissenschaften

Der Berliner Verein World Heritage Watch will der Unesco beim Schutz von Welterbestätten unterstützen - und lokalen Akteuren eine stärkere Stimme geben.

Manfred Rettig managt als Chef der Schloss-Stiftung die Baustelle des Humboldt-Forums. Hier spricht er über seine Vision eines offenen Orts und über die Kunst, ein Großprojekt im Zeit- und Kostenrahmen zu halten.

Heute treffen sich Bund, Länder und Kommunen im Kanzleramt zum Flüchtlingsgipfel. Es geht um Geld, Personal, schnellere Verfahren. Ein Überblick über die möglichen Ergebnisse.

Immer häufiger provozieren Salafisten die in Gaza herrschende Hamas. Einige sympathisieren mit dem "Islamischen Staat" – und feuern Raketen auf Israel ab

Die UN-Gesandte Sainab Bangura prangert eine massenhafte Versklavung von Frauen durch die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) an. Diese Versklavung sei eine Strategie, um ausländische Kämpfer zu rekrutieren, denen Frauen versprochen werden.

Die USA haben bei Razzia offenbar IS-Unterlagen erbeutet, die Aufschluss über die Kommandostruktur der Terrormiliz geben. Was verraten sie?

Am Montag endete der G7-Gipfel in Elmau. Die G-7-Teilnehmer einigten sich beim Klimaschutz und drohten Russland mit weiteren Sanktionen. Zu Griechenland sagte Angela Merkel, die Zeit werde langsam knapp. Zum Spionieren unter Freunden sagte sie gar nichts. Lesen Sie die Ereignisse des Treffens in unserem Ticker nach.

Nach der Wahl in der Türkei: Ein bloßes Weiter-So ist unmöglich. Dabei könnte die Schlappe der Erdogan-Partei AKP durchaus heilsam für das Land sein. Zum Beispiel im Syrienkonflikt. Ein Kommentar.

Europa will die Schleuser bekämpfen. Doch die sind nur das Symptom. Das Problem ist das Fehlen von sicheren und legalen Wegen nach Europa. Ein Gastbeitrag

Das Sicherheitskonzept ist bisher aufgegangen - der erste Gipfeltag verlief ohne Vorfälle. Zwei Themen dominierten: Russland und die griechische Schuldenkrise. Am Montag stehen Klimagespräche und eine Debatte zum Terrorismus an. Lesen Sie die Ereignisse des Tages in unserem Ticker nach.

Immer mehr Menschen fliehen vor Krieg und Terror nach Deutschland. Doch viele - vor allem vom westlichen Balkan - kommen nicht aus politischen Gründen und haben daher kein Anrecht auf Asyl. Seit Jahresbeginn werden nun deutlich mehr Menschen abgeschoben

Alejandro Mayorkas, Vize-Heimatschutzminister der USA, ist frustriert, dass die Europäer so lange brauchen, um die Fluggastdatenspeicherung einzuführen. Im Interview mit dem Tagesspiegel sagt er außerdem zur BND-Affäre: "Wir haben keine Wirtschaftsspionage betrieben."

Beim Kirchentag stand am Freitag die Flüchtlingspolitik im Mittelpunkt - und die Meinungen gingen weit auseinander. Kirchenasyl dürfe nur "ultima ratio" sein, sagt Minister Thomas de Maizière. Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt widerspricht. Und das Publikum ist auf Seiten der Flüchtlinge.

Syriens Regime gerät militärisch immer mehr in Bedrängnis und will nun seinen Machtbereich auf ein Kerngebiet konzentrieren. Iran als Assads treuer Verbündeter schickt mehrere tausend Kämpfer zur Unterstützung.

Kürzlich erzählte die 76-jährige Schwiegermutter ihr, sie wolle einen Flüchtling aus Syrien adoptieren. Unsere Autorin denkt an ihre Flucht aus der DDR, die im Vergleich zu den Bootsflüchtlingen beinahe mühelos war. Und sie fragt sich: Was tut sie nun selbst?

Mehr Menschen helfen, neue Fluchtgründe anerkennen: Die SPD debattiert über eine andere Flüchtlingspolitik, im Publikum gibt's Zweifel.

Nach intensiven Luftangriffen auf die Extremistenorganisation Islamischer Staat spricht US-Vizeaußenminister von "enormen Verlusten" auf Seiten der Terrormiliz in den vergangenen neun Monaten.

Bei einer Konferenz der Koalition gegen den "Islamischen Staat" in Paris hat Iraks Regierungschef Abadi über mangelnde Unterstützung geklagt. Deutschland und Großbritannien rechnen mit einem langem Kampf gegen die Terrormiliz.

Recep Tayyip Erdogan will den Oppositionsführer verklagen, weil er von "vergoldeten Klobrillen" gesprochen hatte. Außerdem bedrohte Türkeis Präsident einen Journalisten wegen eines Berichts über Waffenlieferungen an Extremisten.

Die EU streitet weiter über angemessene Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge. Dass die in einigen EU-Staaten ohne jede Unterstützung auf der Straße leben müssen, spielt in der Debatte kaum eine Rolle.

Mit einem digitalen Archiv wollen Archäologen aus Berlin und Syrien Kunstschätze vor dem Bildersturm des "Islamischen Staats" retten. Ein Wettrennen mit der Zeit hat begonnen.

Die Migrationsexperten der SPD fordern für deutlich mehr Menschen Asyl in Europa. Die EU debattiere über die Aufnahme von 20000 Menschen, das wirke "wie ein Hohn".

Kinder, die Kriege erleben, leiden meist ihr ganzes Leben unter den Erlebnissen. In der Zentralafrikanischen Republik ist die Situation besonders schlimm, dennoch hat Deutschland seine Beteiligung an einem Befriedungseinsatz eingestellt.

Eigentlich steht er als mutmaßlicher Islamist in München selbst vor Gericht. Nun sagt Harun P. als Zeuge in einem Terrorprozess in Berlin aus - und zeigt sich sehr kooperativ.

Die uralte syrische Handelsstadt Palmyra ist in der Hand der Dschihadisten. Maria Böhmer (CDU) spricht im Tagesspiegel-Interview von einem Kriegsverbrechen.

Die von der EU-Kommission geforderte Verteilung der Asylbewerber auf einzelne Länder ist richtig – wichtiger aber ist der Kampf gegen die Fluchtgründe. Dafür müsste auch der Geiz-ist-geil-Mentalität in Deutschland ein Ende bereitet werden. Ein Kommentar.

Die EU-Kommission plant im Rahmen einer "Notfallmaßnahme", 40.000 Flüchtlinge in Europa umzusiedeln, um Italien und Griechenland zu entlasten. 9.000 Migranten sollen von dort nach Deutschland kommen.

Auch in der Pazifikregion hoffen Tausende Flüchtlinge auf Unterschlupf. Doch gerade das reiche Japan will kaum jemanden aufnehmen – und verteidigt seinen Ruf als Festung. Dabei braucht das Land dringend Arbeitskräfte.

Die Propaganda der Terrororganisation „Islamischer Staat“ hat bereits viele Jugendliche in Europa verführt, für die Terrormiliz zu kämpfen. Nun wurde ein 14-jähriger aus Österreich wegen Unterstützungsplänen verurteilt.
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