
Sozialsenator Mario Czaja (CDU) ist für die Flüchtlingsheime zuständig. Er spricht über lange Asylverfahren, überforderte Behörden und mangelnde Hilfe des Bundes.

Sozialsenator Mario Czaja (CDU) ist für die Flüchtlingsheime zuständig. Er spricht über lange Asylverfahren, überforderte Behörden und mangelnde Hilfe des Bundes.

Europa will Flüchtlinge auf dem Mittelmeer durch mehr Geld für Grenzschutzmissionen retten. Ein langfristiges Konzept für eine verstärkte Aufnahme von Flüchtlingen blieben die Staats- und Regierungschefs der EU bei ihrem Sondergipfel in Brüssel aber schuldig. Ein Kommentar.

Die ersten Flüchtlinge sind am Donnerstag in den Flüchtlingsunterkünften in Buch angekommen. Draußen standen Rechtsextreme, drinnen halfen Freiwillige - und die Flüchtlinge waren froh, eine Unterkunft zu haben.

Die Bedrohung durch Terrorismus sei noch nie so groß gewesen wie derzeit, sagt Frankreichs Premier Manuel Valls - und verweist auf fünf Anschläge, die in den vergangenen Monaten vereitelt worden seien.
Der lebensgefährliche Exodus über das Mittelmeer bewegt viele Berliner und Brandenburger. Sie wollen von hier aus etwas tun für die Flüchtlinge, die sogar ihren Tod riskieren. Einige Anregungen

Fünfeinhalb Stunden war die Familie von Houssam Aldeen auf einem Flüchtlingsschiff eingepfercht. „Diese Überfahrten sind ein Überlebenskampf“, sagt der Syrer. Schuld daran sei auch die deutsche Bürokratie.

Das Flüchtlingsdrama auf dem Mittelmeer bewegt viele Berliner und Brandenburger. Sie wollen von hier aus etwas tun für die Menschen, die sogar den Tod riskieren. Und so geht das.

Der Trend ist ungebrochen: Immer mehr Islamisten reisen aus Deutschland in die Kampfgebiete des "Islamischen Staates" in Syrien und im Irak. Viele von ihnen sterben. Der Verfassungsschutz hat nun Zahlen vorgelegt.

Ausgerechnet im weltoffenen Großbritannien verschlechtert sich das Klima für Zuwanderer. Vor allem gegen EU-Zuwanderer, die maßgeblich zum Wachstum beitragen, wird Stimmung gemacht.
Mehr als tausend Menschen sind innerhalb weniger Tage im Mittelmeer ertrunken. Die Flüchtlinge riskieren ihr Leben, um nach Europa zu gelangen. Was können die EU-Staaten dagegen tun?

Der Schauspieler Michael Gerlinger sucht in Potsdam Jugendliche für ein Stück über eines der ältesten Themen der Menschheit. Er arbeitet halb dokumentarisch, halb an Aischylos’ „Die Perser“ angelehnt

Auch in Potsdam leben viele Flüchtlinge, die auf lebensgefährlichem Weg nach Europa gelangt sind. Wie ihnen geholfen wird – und was die erneuten Tragödien im Mittelmeer für sie bedeuten.

Das neueste Flüchtlingsdrama auf dem Mittelmeer zeigt die Ratlosigkeit der Europäischen Union. Dabei muss sie dringend aktiv werden - auch wenn es keine einfachen Lösungen gibt. Ein Kommentar.

Nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs waren mehr Menschen auf der Flucht. Viele verlassen ihre Heimat aus Angst, müssen aber wieder zurückkehren, weil der Zufluchtsort noch unsicherer ist als das Land, aus dem sie kamen.

Ein Heimleiter hat Karten für das Spiel der Hertha gegen den 1. FC Köln organisiert - und 75 Flüchtlinge mit ins Stadion genommen. Die Männer feuerten die Berliner Elf an und hatten sichtlich Spaß an der Stadion-Stimmung.

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl ist alarmiert: In Bulgarien werden Flüchtlinge systematisch misshandelt. Vor allem wegen des Syrien-Konflikts ist der Zustrom deutlich gewachsen.
Rettungen und Katastrophen in Flüchtlingscamps, eine Wirtschaftskomödie von Elfriede Jelinek, "Gorillas" machen Improvisationstheater: Was man im Radio nicht verpassen sollte.

Neue Konfusion um die griechische Flüchtlingspolitik: Innenminister Nikos Voutsis will massenhaft Migranten in andere EU-Länder weiterschicken. Der griechische Regierungssprecher bestätigte die Pläne zunächst – um sie dann wieder fallen zu lassen.
Rettungen und Katastrophen in Flüchtlingscamps, eine Wirtschaftskomödie von Elfriede Jelinek, "Gorillas" machen Improvisationstheater: Was man im Radio nicht verpassen sollte.

Am Mittwochmorgen musste die Feuerwehr mehrere Glutnester im Dachstuhl des ausgebrannten Flüchtlingsheime in der Wupperstraße löschen. Jugendsenatorin Sandra Scheeres (SPD) besuchte die Opfer des Brandes.

Der Ex-Rapper Denis Cuspert alias Deso Dogg gehört zu den bekanntesten Islamisten Deutschlands. In einem neuen Video verherrlicht er Gräueltaten der IS, der er sich im April 2014 anschloss. Experten fordern derweil ein Netzwerk gegen Radikalisierung von Jugendlichen

Nach dem Untergang eines Flüchtlingsbootes am Sonntag im Mittelmeer vor der libyschen Küste werden nach Angaben von Überlebenden noch bis zu 400 Menschen vermisst. Der Chef der EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber, fordert eine bessere finanzielle Ausstattung der EU-Grenzschutzagentur Frontex und ein Konzept der EU-Kommission zur Migrationspolitik.

Im Potsdamer Flüchtlingsheim am Lerchensteig wurden sicheres Fahren und richtiges Verhalten im Straßenverkehr geübt

Hertha-Star Änis Ben-Hatira besuchte Montagabend junge Flüchtlinge im Flüchtlingslager Marienfelde. Als junger Spieler bei den Reinickendorfer Füchsen musste er selbst gegen Fremdenhass ankämpfen.

Die Zahl der Flüchtlinge steigt - darin steckt Sprengkraft für die Politik. Das ist auch dem zuständigen CDU-Innenminister Thomas de Maizière klar. Heute lädt er zu einem Flüchtlings- und Migrationskongress nach Berlin ein.

Viele Asylbewerber wollen arbeiten. Auch gibt es in Berlin genug Firmen, die sie gerne einstellen würden – doch die Gesetze verhindern das. Manche Unternehmen begeben sich deshalb in rechtliche Grauzonen.

Die steigende Zahl an Asylbewerbern stellt die Kommunen vor große Probleme. Wie ist die Lage in Berlin?

In den Ruinen der Beelitzer Heilstätten wird nun auch gekocht. Zum Food-Festival haben sich schon 16.000 Menschen angemeldet. Auch, weil es das letzte Mal ist, dass die Ruinen der ehemaligen Frauenklinik in unsaniertem Zustand zu sehen sind.

"Wir können nicht einfach danebenstehen und zuschauen": Mit einem dramatischen Appell fordert UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ein Einschreiten in dem vom IS kontrollierten palästinensischen Flüchtlingslager. Dort wird die Lage immer katastrophaler.

Annäherungsversuche der einstigen Erzfeinde: Das sozialistisch regierte Kuba soll künftig nicht mehr als den Terrorismus unterstützender Staat gelten. Dies wurde vor einem historischen ersten Treffen der beiden Staatschefs am Freitag bekannt.

Zweieinhalb Jahre war er auf der Flucht – Ägypten, Griechenland, Serbien, Albanien, Ungarn. Dann schaffte es der Syrer Muhammad Alzeen mit seinem Bruder nach Berlin. Sein Leben besteht nun aus Warten. Eine Reportage und eine Anmerkung zur aktuellen Situation.
Für eine Gastronomie-Veranstaltung in den Heilstätten am 9. Mai haben sich per Facebook mehr als 16 000 Menschen angemeldet. Und das hat einen Grund.
Potsdam - Das Hans Otto Theater will Flüchtlingen in Syrien und im Irak helfen. Bei der Premiere von Ödön von Horváths Drama „Geschichten aus dem Wiener Wald“ am kommenden Freitag soll eine Spendenaktion gestartet werden, wie die Einrichtung am Dienstag mitteilte.

Der türkische Präsident Erdogan kritisiert den Iran – und reist dennoch nach Teheran, um die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern zu beleben.

Man kann es Israel nicht verübeln, skeptisch zu sein gegenüber einem Abkommen mit dem Iran. Denn die gesamte Region ist ein Pulverfass, von Syrien bis Saudi-Arabien. Notwendig wäre deshalb eine Nah- und Mittelostkonferenz - nach dem Vorbild der KSZE. Ein Kommentar.

Islamistische Rebellen haben nach Angaben kurdischer Vertreter rund 300 Kurden im Nordwesten Syriens vorübergehend entführt. Die Opfer waren auf dem Weg, um ihre Löhne abzuholen. Sie wurden im Austausch gegen islamistische Kämpfer freigelassen.

Mehr als 11,5 Millionen Syrer sind auf der Flucht - es ist eine der größten humanitären Katastrophen seit Jahrzehnten. Das Deutsche Rote Kreuz fordert nun, dass Deutschland mehr Menschen aufnehmen müsse.

Um sich anzumelden, müssen Flüchtlinge in Berlin viele Stunden oder gar Tage warten – manchmal in Müll, Schlamm und Rauch. Das provoziert zunehmend Kritik - die Berliner Sozialverwaltung weist alle Vorwürfe zurück.

Der Iran polarisiert, nicht nur in der internationalen Diplomatie, auch in seiner regionalen Umgebung. In der sunnitisch-arabischen Welt wird die Islamische Republik als die größte Bedrohung angesehen und als permanenter Unruhestifter.

Die Basis für den Durchbruch bei den Atomverhandlungen haben die USA und Teheran gelegt. Aber die EU hat ihre Chance bei der Koordinierung der Gespräche genutzt - und mit ihr die neue Außenbeauftragte Federica Mogherini. Ein Kommentar.
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