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Die Einsatzhalle in Berlin-Spandau.

© DLRG Berlin

Update

So hilft die DLRG nach dem Blackout in Berlin: „Hunderte Portionen Nudeln mit Tomatensoße“

Die DLRG-Helfer sind nicht nur als Rettungsschwimmer im Sommer im Einsatz, sondern auch in Katastrophenschutzsituationen wie jetzt im kalten Berlin.

Stand:

Blackout in Berlin und alle wollen helfen: Im Dauereinsatz sind auch die Ehrenamtlichen der Berliner DLRG, die ja nicht nur als Rettungsschwimmer an den Badeseen oder am Havelufer aufpassen, sondern auch in Krisenlagen helfen - wie seit Tagen beim Stromausfall im dunklen und kalten Berliner Südwesten.

Der Landesverband der DLRG hat nicht nur seine markante Berlin-Zentrale in Spandau (an der Scharfen Lanke), sondern auch sein Berliner Katastrophenschutzzentrumauf der Insel Gartenfeld im Ortsteil Siemensstadt. Dort stehen auch mächtige mobile Suppenküchen für den Ernstfall in Lagerhallen bereit.

„Wir bereiten dort warmes Essen zu und verteilen es an die im betroffenen Gebiet arbeitenden Einsatzkräfte der Feuerwehr und Hilfsorganisationen, also nicht an die Bevölkerung“, erzählte Berlins DLRG-Sprecher Michael Neiße für den Spandau-Newsletter des Tagesspiegels.

Das Katastrophenschutzzentrum der DLRG in Berlin-Spandau. Hier werden die Lastwagen befüllt.

© DLRG Berlin

Und was gab’s zur Stärkung auf den Teller? „Wir haben mehr als 300 Portionen Nudeln mit Tomatensauce rausgereicht“, teilte die DLRG nach den ersten zwei Tagen mit. In der Spitze waren 20 Ehrenamtliche im Berliner Südwesten im Einsatz, darunter viele erfahrene Kräfte aus Spandau.

1000
engagierte Mitglieder hat die DLRG allein in Spandau - so viele wie seit über 25 Jahren nicht.

Im Notfall können die DLRG-Logistiker auch schnell Feldbetten und Decken in Spandau auf ihre Lastwagen laden und im Berliner Krisengebiet bereitstellen. Zudem wurde ein Krankentransportwagen der DLRG in einer Feuerwache in Zehlendorf stationiert.

DLRG betreut jetzt rund um die Uhr eine Notunterkunft

Der Einsatz wird immer wieder angepasst: Mittlerweile hat der Landesverband der DLRG auch die Betreuung einer Notunterkunft im Ortsteil Nikolassee übernommen. „Die Turnhalle der Dreilinden-Grundschule wurde mit Feldbetten, Kissen und Decken ausgestattet. Dort können sich nun vom Stromausfall Betroffene aufwärmen und u.a. heißes Wasser oder Tee bekommen.“

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