Die Arbeitszeitkonten werden abgeschafft, die Präsenzpflicht erhöht: Selbst die SPD kritisiert das Senatskonzept mit seinen holprigen "Maßnahmen zur weiteren Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufs".
Schule
Auch die Musikschullehrer gehen auf die Straße.

Das Arbeitsgericht hat die Auffassung der Gewerkschaft bestätigt: Der für Dienstag geplante Lehrerstreik ist rechtmäßig - obwohl an diesem Tag Abiturklausuren und andere Prüfungen geschrieben werden.

Das Verwaltungsgericht verhandelte am Mittwoch über die Klage einer Mutter, die den Welthumanistentag als unterrichtsfreien Tag festgeschrieben haben möchte. Das Gericht wies die Klage ab. Unterstützung kommt aber von der Piratenpartei - mit einem außergewöhnlichen Vorschlag.
Mehr als jeder dritte Berliner Schüler ist so arm, dass seine Familie keine Schulbücher kaufen muss. Die Quote der so genannten lernmittelbefreiten Schüler ist in den vergangenen Jahren abermals gestiegen und liegt jetzt bei 37,7 Prozent, wie die Bildungsverwaltung auf Anfrage mitteilte.
Dass die Mühlen der Bürokratie langsam mahlen, hat man in Berlin schon an der einen oder anderen Stelle bemerkt. Das Bezirksamt Mitte hat sich diesbezüglich aber bei etlichen Schulen einen ganz besonders prekären Ruf erarbeitet.

Mehr Schüler als erwartet brauchen länger als zwölf Jahre bis zur Reifeprüfung. Pädagogen warnen vor psychischer Belastung.

Für evangelische, katholische, jüdische und muslimische Schüler gibt es sie: zusätzliche unterrichtsfreie Tage. Als aber eine Spandauerin ihre beiden Kinder am Welthumanistentag unentschuldigt zu Hause ließ, tauchte der Fehltag im Zeugnis auf. Dagegen klagt sie – „aus Prinzip“.

Die Berufsbildungsreife ersetzt den Hauptschulabschluss. Getestet werden Grundlagen in Mathe und Deutsch. In der kommenden Woche stehen die Prüfungen an.
An den Berliner Schulen geht es in den nächsten Wochen rund. Fast bis zu den Sommerferien, die bereits am 19.
Auch wenn es im Moment noch schwer vorstellbar ist, weil in den gerade zu Ende gegangenen Osterferien noch gerodelt und Schlittschuh gefahren wurde – die Sommerferien sind nicht mehr weit. In etwas mehr als zwei Monaten ist das Schuljahr schon zu Ende, und deshalb ist jetzt Endspurt angesagt.
In dieser Woche entscheidet sich, ob die angestellten Lehrer bald wieder streiken werden – und ob dies gegebenenfalls an Schultagen passieren soll, an denen wichtige Prüfungen anstehen. Im Gespräch sind Termine für den Mittleren Schulabschluss (MSA) und für die Vergleichsarbeiten in der dritten Klasse.

Extrastunden mögen Schüler nicht, das Internet hingegen schon. Warum also nicht beides kombinieren? Die Zahl der Nachhilfeplattformen im Netz steigt.
Frau Vintz, worauf sollten Eltern achten, wenn sie ein Nachhilfeangebot suchen?Ganz grundsätzlich gilt: Nachhilfe hilft fast immer.
PRÜFEN Wer steckt hinter einem Angebot? Immer ins Impressum der Webseite schauen und die Selbstdarstellung lesen.
Sicher, das Internet ist proppenvoll mit dem größten Mist. Wer kennt sie nicht, die vertändelten Stunden vor dem Bildschirm, weil ein Klick zum nächsten führt – und am Ende hat man Videos von kotzenden Katzen gesehen und rückwärts gerappten Chansons.
An den Alltag ohne Schule muss sich unsere Autorin erst einmal gewöhnen. Ihre Tochter macht gerade Abitur, der letzte reguläre Schultag ist vorbei. Zeit für einen Rückblick.

Die neue Landesschülersprecherin Alea Mostler über Inklusion, Sitzenbleiben und die Wünsche der Berliner Schüler.
DAS OBERSTE GREMIUMDer Landesschülerausschuss (LSA) ist die gesetzliche Vertretung der Berliner Schüler gegenüber der Senatsbildungsverwaltung und kann selbst Vorschläge unterbreiten. Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern: Vorsitzende, Innen-, Außen- und Finanzreferenten.

Hämmern, bohren, schrauben: An einer Steglitzer Grundschule schreinern Schüler Möbel und Einrichtung für ihr neues Klassenzimmer. Nach den Osterferien kann die Klasse dort einziehen.
In den Osterferien ist in Berlin jede Menge los. Wir haben Tipps für drinnen und draußen zusammengestellt.

Berlins Vorschulkinder haben massive Sprachdefizite. Neuköllns Bildungsstadträtin Franziska Giffey fordert nun Konsequenzen. Sie plädiert für eine Pflicht zum Kita-Besuch.

Das Projekt „Zweite Chance“ kümmert sich um Jugendliche, die nicht mehr zur Schule gehen. Doch wie es weitergeht, ist ungewiss. Denn nach Ablauf dieses Jahres könnte die finanzielle Förderung enden.
Raus an die Basis zog es den Schulausschuss des Abgeordnetenhauses am vergangenen Donnerstag: Die Schülerlabore standen auf der Tagesordnung. Parlamentarier und alle hochrangigen Vertreter der Bildungsverwaltung sollten sich einmal selbst davon überzeugen, was alles möglich ist, wenn Schulen und Hochschulen zusammenarbeiten.
Berlin hat eine Fülle schulpolitischer Probleme. Momentan sieht es nicht so aus, als wenn Rot-Schwarz viel zur Lösung beitragen könnte.
Über 3500 Schüler in Berlin gelten als „schuldistanziert“, das heißt sie haben an mehr als zehn Tagen im Jahr unentschuldigt gefehlt. Rund 650 Schüler fehlten im Schuljahr 2011/12 sogar mehr als 40 Tage ohne Entschuldigung.
Der Berliner Landeselternsprecher Günter Peiritsch ist überraschend zurückgetreten. Erst im Januar war er wiedergewählt worden. Als Grund für seinen Rücktritt nennt er Kritik an Vorschlägen, die er zuletzt gemacht hatte.

Das Gesetz erlaubt Eltern, ihre Kinder von der Schulpflicht zurückstellen zu lassen. In der Praxis erweist sich diese angeblich "flexible" Regelung aber als Problem - jedenfalls in einigen Bezirken.
Ja, was denn nun? Während Berlins Brennpunktschulen auf eine Entscheidung warten, wer zusätzliches Geld vom Land bekommen soll, benennt die Bildungsverwaltung erstmal zehn Schulen, die aus einem ganz anderen Geldtopf versorgt werden sollen.
GESETZESLAGEIn Berlin müssen alle Kinder zum 1. August eingeschult werden, die noch bis zum 31.
Lange war umstritten, wie die Mehrkosten für ein besseres Schulessen verteilt werden sollen. Jetzt hat sich der Senat offenbar durchgesetzt: Die Eltern sollen 70 Prozent der Kosten tragen. Eine Einkommensstaffelung ist vom Tisch.

Die Erika-Mann-Schule hat ihre künftigen Erstklässler bereits kennengelernt. Das hilft den Kindern, aber auch den Erziehern und Lehrern: Sie beraten anhand von Sprachtests, die die Kinder am Schnuppertag absolvieren, wie sie die Kinder noch besser auf die Schulzeit vorbereiten können.

Die Familien sind vorgewarnt: Am Mittwoch wird es in Kitas, Schulen und Ämtern aufgrund eines Warnstreiks zu "Beeinträchtigungen" kommen. Die Gewerkschaften rechnen mit einer hohen Beteiligung.

In Brandenburg sollen künftig keine fünfjährigen Kinder mehr eingeschult werden. Berlin hingegen hält bisher noch an der Früheinschulung fest - trotz Kritik von Experten aus allen politischen Lagern.
Das Programm „Sing!“ bringt Musik in Berlins Schulen. Am Wochenende gibt es vier große Konzerte.
Ein Problem verschwindet nicht von selbst, nur weil man es zu ignorieren versucht. Diese Erfahrung muss zurzeit Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) machen: Von überallher wird ihr die unausgegorene Früheinschulung um die Ohren gehauen.
Trainer der großen Profiklubs unterrichten jetzt an 20 Schulen. Zum Auftakt des Projekts kamen auch die Maskottchen.

Im Schatten der Hochhäuser entsteht ein neuer Bildungsverbund. Die Verbesserung der Schulen soll Familien im Kiez halten. Das erfolgreiche Vorbild für die anstehenden Veränderungen: Campus Rütli.

Tempelhofer Schülinnen bringen ihre selbstgebastelten Roboter zum Tanzen. Am Wochenende treten sie damit beim Robo-Cup an.

Zusätzliches Geld für Brennpunktschulen sollen im Haushalt eingeplant werden, bekräftigt SPD-Fraktionschef Raed Saleh. Es geht um mindestens 100.000 Euro pro Schule.

Hohe Arbeitsbelastung, niedriger Lohn: Wer will in Berlin eigentlich noch Lehrer werden? Junge Pädagogen erzählen, was sie hier hält.

An rund 400 Schulen wurde den ganzen Tag gestreikt. Eigentlich geht es um den Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst. Doch in Berlin bedrückt die angestellten Lehrer etwas ganz anderes.

Warum die inklusive Schule nicht übereilt werden darf. Ein Erfahrungsbericht.
Vielen streikenden Lehrern geht es nicht um die Verbeamtung, sondern um die Gleichstellung. Wenn sich der Senat nicht auf sie zu bewegt, dürfte es zu bald zu weiteren Streiks kommen.

Zwist in der Koalition: Die CDU will bei Fünfjährigen die Rückstellungen erleichtern. Aber mit der SPD ist vorerst nicht zu reden. Die Grünen bringen das Thema am Donnerstag in den Schulausschuss des Abgeordnetenhauses.
Der Bremer Hirnforscher Gerhard Roth warnt vor den Risiken einer zu frühen Einschulung und vor der Frustration von Kindern, die im Unterricht von Anfang an überfordert sind.
Warum die Briten gegen den Rat der Wissenschaft an der Früheinschulung festhalten – und zwar schon seit 1870.
Das Jahrgangsübergreifende Lernen (JüL) sollte es den Fünfjährigen und den Spätentwicklern leichter machen, ihre Defizite aufzuholen. Aber was passiert, wenn immer mehr Schulen JüL abschaffen?