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Schule

Im Langzeit-Praktikum erproben Schüler der Moabiter Heinrich-von-Stephan-Schule Berufe im Hotel

Von Barbara Kerbel

Frühere Gripsschule: Kauf perfektDer Liegenschaftsfonds Berlin hat dem Collège Voltaire das fast 10 000 Quadratmeter große Grundstück der ehemaligen Gripsschule in Mitte verkauft. Damit ist die Voraussetzung erfüllt, das Collège Voltaire mit dem benachbarten Französischen Gymnasium zusammenzuführen.

In den Osterferien kam die gute Nachricht: In Neukölln werden elf zusätzliche Lehrer mit speziellen Kenntnissen Kinder unterrichten, die kein Deutsch können und vorrangig aus Roma-Familien kommen. Vorangegangen war dieser Meldung ein monatelanges Tauziehen.

Dass Landeselternsprecher Günter Peiritsch untätig wäre, ist ihm nun wirklich nicht vorzuwerfen: Seit er den Vorsitz des Landeselternausschusses (Lea) vor fast einem Jahr übernommen hat, mischte er mit, wo es ging. Und es ging um vieles: ums Turbo-Abi, um Lehrermangel, um bauliche Mängel an Schulgebäuden – und schließlich, wie gerade jetzt, um die neuen Aufnahmekriterien für die Oberschulen.

4500 Euro für JapanDie International School Villa Amalienhof (ISVA) hat bei ihrem Konzert mit den Musikern Natalia Pegarkova und Michael Barenboim, der Balletttänzerin Emi Hariyama von der Staatsoper und mit dem Verkauf von Kuchen, Taschen und Armbändern rund 4 500 Euro zugunsten der Kinder in Japan gesammelt. „Wir freuen uns sehr über den großen Erfolg unserer Spendenaktion für die japanischen Kinder und bedanken uns bei allen kleinen und großen Unterstützerinnen und Unterstützern“, sagt Peter Zühlsdorff, Initiator der ISVA.

Monatelang wurden die neuen Kriterien für den Zugang an die Oberschulen diskutiert, monatelang wurde gefragt, was Härtefälle sind. Einigen konnte man sich nicht.

Von Patricia Hecht

Zöllner diskutiert mit ElternAuf Einladung der Gesamtelternvertretung der Dahlemer Mühlenau-Grundschule diskutiert Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) mit Eltern die Schulperspektiven der nächsten Jahre. Schwerpunkte sind der Übergang der Sechstklässler in die weiterführenden Schulen, das jahrgangsübergreifende Lernen (JüL) und die Ausstattung mit Lehrern.

Frommer Wunsch? Ob die freie Schulwahl ein leeres Versprechen bleibt, ist umstritten. Wer keine Wunschschule zugewiesen bekommt, fühlt sich betrogen.

Laut Senat werden 93 Prozent der Berliner Kinder einen Platz an ihrer Wunschschule erhalten. Für rund 1.900 angehende Siebtklässler muss aber noch eine Lösung gefunden werden. Einige unzufriedene Eltern haben sich bereits an einen Anwalt gewendet.

Von Christoph Stollowsky

Für Grundschulkinder war während des Lehrerstreiks am Dienstag gesorgt – an Oberschulen gab es nach der vierten Stunde frei.

Von
  • Hadija Haruna
  • Patricia Hecht

Tausende Lehrer demonstrierten am Dienstag für bessere Arbeitsbedingungen. Die Schulverwaltung will gegen sie vorgehen und die Teilnahme als Dienstvergehen ahnden.

Von
  • Hadija Haruna
  • Patricia Hecht
  • Barbara Kerbel

Schüler, Eltern und Lehrer der Kreuzberger Clara-Grunwald-Grundschule wollen am Mittwochmittag vor der Senatsbildungsverwaltung am Alexanderplatz laut Elternvertreterin Melanie Hilpert auf ihre „unerträgliche Situation“ aufmerksam machen. Die Gründe: Erstens gibt Schulleiterin Regina Arlt, die seit 18 Jahren an der Schule ist, ihr Amt wegen Überlastung zum Sommer hin auf.

Von Patricia Hecht

Berufsorientierung für SchülerinnenTechnik ist auch was für Mädchen – und das können sie in den Osterferien herausfinden. „Technik ausprobieren, Stärken entdecken“ heißt das Ferienangebot des Vereins „Life“ für Schülerinnen der 9.

Diese erste Aprilwoche hat es in sich: Die Lehrer treten in den Warnstreik für ihre Altersermäßigung, Schulen protestieren gegen Lehrer- oder Erziehermangel, und die Elternschaft rüstet zum Beginn ihrer Aktionen für mehr Geld im Bildungsbereich. Das kann ein heißer Frühling werden für Rot-Rot.

Lange Arbeitszeiten, schlechte Arbeitsmaterialien – und jetzt auch noch zusätzliche Bürden durch das Bildungspaket: Der Unmut der Berliner Lehrer über die Arbeitsbedingungen an den Schulen verschärft sich weiter.

Von
  • Fatina Keilani
  • Christoph Stollowsky

Als Reaktion auf das Cybermobbing auf der Internetseite "Isharegossip" fordert der Berliner Datenschutzbeauftragte Dix die Aufnahme des Themas Medienkompetenz in die Lehrpläne. Auch Eltern sollen mehr über Hetze im Netz lernen.

Von
  • Hadija Haruna
  • Werner van Bebber

Berliner Schüler werden immer jünger – und sie bleiben durch die Angebote der gebundenen und offenen Ganztagsgrundschulen immer länger in der Schule. Deshalb sind die Schulen längst nicht mehr nur dafür zuständig, in Kindern und Jugendlichen den Wissenshunger zu wecken.

Bildungssenator Zöllner kommt den Eltern entgegen, die zusätzliche fünfte Klassen an stark nachgefragten Gymnasien gefordert haben. Am Freitag teilte er den Bezirken mit, dass sie unter bestimmten Bedingungen entsprechende Anträge von Schulen bewilligen können.

Von Susanne Vieth-Entus
Augen auf im Netz. Schüler sagen dem Mobbing auf der Website „Isharegossip“ den Kampf an und versuchen, beleidigende Beiträge aus den Foren zu verdrängen.

Jetzt werden Betroffene selbst aktiv: Mit gemeinsamen Netz-Aktionen machen sie die Hassplattform Isharegossip unlesbar. Das Opfer des brutalen Angriffs vom Sonnabend wurde inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen.

Von
  • Hadija Haruna
  • Johannes Radke

Die Dinge überschlagen sich: Tausende Fälle von Cybermobbing, fünf angedrohte Amokläufe allein seit dem 11. März und dann noch das Dauerproblem mit den aus dem Internet geklauten Hausaufgaben und Referaten – Berlins Schulen haben zurzeit vielfachen Grund, sich über die Schattenseiten des Internets und deren Auswirkungen auf den Unterrichtsalltag Sorgen zu machen.

Um „fünf vor zwölf“ wollen die Lehrkräfte am 5. April ihren Unterricht beenden, um sich eine Stunde später zu einer Demonstration an der Friedrichstraße zu versammeln. Die Bildungsgewerkschaft GEW fordert ältere Lehrer stärker zu entlasten.

Von Patricia Hecht

Dieses Mal traf die Amokdrohung ein Gymnasium in Spandau, erneut blieben viele Schüler Zuhause. Die Polizei ist machtlos. Eltern und Schüler verzweifeln an einer anonymen Hassplattform im Netz.

Von
  • Hadija Haruna
  • Johannes Radke
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