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Schule

Bis vor kurzem galten Mädchenschulen noch als anachronistisch. Doch immer mehr Studien zeigen, dass monoedukativer – also nach Geschlechtern getrennter – Unterricht besser auf die jeweiligen Bedürfnisse von Jungen und Mädchen eingeht.

Von Tong-Jin Smith
Foto: Mike Wolff

Es gibt Leute, die Bücher schreiben, und es gibt Leute, die etwas zu sagen haben. Nicht immer trifft beides so glücklich zusammen wie bei Sybille Volkholz.

Tipps für den Jobstart gibt auch der Ratgeber „Fit für den Beruf“, der im Verlag Der Tagesspiegel erschienen ist. Neben 23 Berliner Ausbildungsbetrieben werden darin Bewerbungsinfos präsentiert.

Etwa 1.000 Schüler und Lehrer haben am Donnerstag an der Hochschule der Künste gegen die weitere Versetzung von Berufsschullehrern protestiert. Diese sollen an anderen Schulen aushelfen - Lehrermangel an den Berufsschulen ist die Folge.

Von Susanne Vieth-Entus
Foto: Henning Kaiser/dpa

Ursula Sarrazin lässt sich beurlauben. Eltern und Kollegen der umstrittenen Lehrerin äußern Unverständnis über die späte Bekanntgabe. Es überwiegt die Hoffnung, dass nun wieder Ruhe einkehrt an der Schule.

Von
  • Thomas Loy
  • Susanne Vieth-Entus
  • Carmen Schucker

Die Verunsicherung der Eltern ist groß, und sie ist verständlich. Eltern brauchen bessere Informationen über das Anmeldeverfahren. Und weil Noten eine so wichtige Rolle spielen, stehen schon Grundschulkinder unter hohem Druck.

Erste Bilanz der SchulreformEin halbes Jahr nach Einführung der Sekundarschulen lädt der Tagesspiegel zur Podiumsdiskussion zum Thema „Die große Schulreform in Berlin – eine erste Bilanz“. Welche Erfahrungen wurden in der Praxis gemacht?

Das Konjunkturpaket II der Bundesregierung sollte den Sanierungsstau an 800 Berliner Schulen auflösen. Doch das Geld wurde gebraucht, um die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen zu Sekundarschulen zu finanzieren.

Ungerechtigkeit ist so ziemlich das Letzte, was Eltern akzeptieren wollen, wenn es um die schulische Zukunft ihres Kindes geht. Es war deshalb nur eine Frage der Zeit, dass es Beschwerden wegen der Aufnahmekriterien für nachgefragte Schulen geben würde – wie jetzt am Karlshorster Coppi-Gymnasium.

Erste Bilanz der SchulreformEin halbes Jahr nach Einführung der Sekundarschulen lädt der Tagesspiegel zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Die große Schulreform in Berlin – eine erste Bilanz“. Welche Erfahrungen wurden in der Praxis gemacht?

Stress von außen. Lehrer stehen im Kreuzfeuer der Erwartungen, immer mehr knicken ein unter dem Druck. Die Zahl der dauerkranken Lehrer erreichte 2010 einen Höchststand: 1450 der rund 30 000 Pädagogen sind nicht mehr in der Lage, ihren Beruf auszuüben. Foto: Ullstein

Sie stehen heute alle unter Druck: Lehrer, Kinder, Eltern. Das wirkt sich auf das Schulleben aus. Worunter leiden Berlins Schulen? Machen Sie mit, schildern Sie uns Ihre Erfahrungen!

Von Barbara Kerbel
Ursula Sarrazin, 59, arbeitet seit rund 30 Jahren als Lehrerin und seit neun Jahren an der Reinhold-Otto-Grundschule in Westend. Sie stammt aus Schleswig-Holstein.

Rigider Unterrichtsstil, Störung des Schulfriedens: Ursula Sarrazin, die Frau des ehemaligen Finanzsenators, ist an ihrer Charlottenburger Schule in die Kritik von Eltern und der Schulleitung geraten. Mit dem Tagesspiegel sprach sie über die Vorwürfe.

Ausgewählt. Die siebte Klasse der Heinz-Brandt-Schule in Weißensee bekam Mittwoch Besuch von der Jury der Robert-Bosch-Stiftung.

Früher hatte die Brandt-Schule einen schlechten Ruf. Jetzt ist sie als letzte von ursprünglich sechs Berliner Schulen noch im Rennen um den Deutschen Schulpreis. Die Jury ist sehr angetan von den Schülern.

Von Daniela Martens
Auf gute Noten kommt es an – mehr denn je nach der Schulreform entscheiden die Zensuren über den Zugang zu den weiterführenden Schulen. Umso genauer schauen Eltern jetzt hin, ob das Bewertungssystem an Grundschulen gerecht ist.

Berlins Verwaltungsgerichten droht angesichts der neuen Aufnahmekriterien in die Oberschulen eine Klagewelle. Eltern von Grundschülern wollen die Notengebung gerichtlich prüfen lassen. Einer Umfrage zufolge fehlen 3000 Siebtklässler-Plätze.

Von Patricia Hecht

Die Kritik der Opposition an dem Brief über die Befreiung von Kitagebühren hat der Senat zurückgewiesen mit dem Hinweis auf seine Informationspflicht. Doch erreicht das lange in Deutsch gehaltene Lob auf die Gebührenbefreiung auch Berliner Migranten?

Von Ralf Schönball
An die Teller. An der Weddinger Ernst-Schering-Schule, einer Ganztagsschule, kostet ein warmes Essen 2,30 Euro. Für viele zu teuer, sagen Lehrer und Eltern.

Trotz langer Tage essen nur wenige Jugendliche in den schuleigenen Mensen warm zu Mittag. Eltern und Lehrer machen mangelnde Qualität und hohe Preise verantwortlich.

Von Rita Nikolow

Ein paar tausend Berliner Eltern bekamen dieser Tage Post aus Niedersachsen: Das Kriminologische Forschungsinstitut aus Hannover bittet um die Einwilligung zur Befragung von Neuntklässlern. Die Forscher wollen mehr wissen über Gewalterfahrungen der Jugendlichen – und zwar sowohl als Täter als auch als Opfer.

Neues Gymnasium in GroßziethenNächstes Schuljahr soll im Schönefelder Ortsteil Großziethen ein evangelisches Gymnasium eröffnen. Die Evangelische Schulstiftung will dafür bis 2013 mit dem Arbeiter-Samariter-Bund ein neues Schulgebäude bauen.

Die Weißenseer Heinz-Brandt-Schule, die in diesem Schuljahr von einer Haupt- zur Sekundarschule wurde, ist als einzige Berliner Schule unter den 20 besten Schulen bundesweit. Von diesen wird im Juni eine den Deutschen Schulpreis bekommen.

Beim dritten Tagesspiegel-Bewerbertag können sich technikbegeisterte Schüler am 25. Januar über Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten informieren: Im Info-Mobil an der Urania gibt es Wissenswertes zur Metall- und Elektroindustrie.

DAS PROJEKTDie „Neuköllner Talente“ sind ein Projekt der Bürgerstiftung Neukölln und wurden bislang hauptsächlich von der „Aktion Mensch“ finanziert. Das Projekt will Kinder unterstützen, die wegen ihres sozialen Hintergrunds wenig Möglichkeiten haben, ihre Fähigkeiten und Interessen zu erproben.

Die Neuköllner Bürgerstiftung fördert Kinder aus sozial schwachen Familien – mit der Unterstützung von engagierten Paten

Von Patricia Hecht

Die Schulen liegen still und eingeschneit da, Schüler und Lehrer sind in den wohlverdienten Weihnachtsferien. Die sind natürlich dazu da, ruhige und besinnliche Tage zu verbringen – aber auch, um noch einmal richtig Luft zu holen.

Mehr Schüler wählen ReligionDie Zahl der Schüler, die freiwillig am Religions- und Weltanschauungsunterricht teilnehmen, ist in den letzten zehn Jahren um rund zehn Prozent gestiegen. Die befürchtete Verdrängung des freiwilligen Unterrichts durch das Pflichtfach Ethik habe es also nicht gegeben, sagte Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD).

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