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Schule

Schadow-Gymnasium in Zehlendorf.

Nach zwei Amok-Drohungen kehrt am Mittwoch wieder Normalität am Zehlendorfer Schadow-Gymnasium ein. Die Einträge im Internet waren möglicherweise ein Scherz. Dennoch brachten viele Eltern ihre Kinder bis ins Schulgebäude.

Von Eva Kalwa

Seit Guttenberg wird das Thema "Plagiat" wieder heiß diskutiert. Jetzt wollen Schulen gegen Schummeleien mit Inhalten aus dem Internet vorgehen. Aber wo beginnt der Missbrauch von Daten?

Von
  • Susanne Vieth-Entus
  • Christoph Spangenberg

Gut liest sich Berlins Unterrichtsempfehlung für die elektronische Erziehung, besser bekannt unter der standesgemäßen Bezeichnung „eEducation Berlin Masterplan“. Vom Einmaleins des Scannens bis hin zu Vorsichtsmaßnahmen bei persönlichen Angaben im Internet kommt dort alles vor, was man sich nur wünschen kann – von Klasse 1 bis zum Abitur.

Der Fall Guttenberg hinterlässt auch Spuren an Berliner Schulen.

Sollen Schüler vom Abitur ausgeschlossen werden, weil sie in einer Klassenarbeit plagiiert haben? Viele Politiker sind für eine zweite Chance, vor allem aber für mehr Information. Kritisiert wird auch die fehlende Medienkompetenz der Eltern.

Von Sandra Dassler
Kopierverbot. Die Schüler des Beethoven-Gymnasiums in Lankwitz kennen die Regeln, die sie auch mehrfach während des Abiturs unterschreiben.

Seit der Affäre um Karl-Theodor zu Guttenberg schauen Lehrer genauer hin: An mehreren Schulen haben Abiturienten aus dem Internet kopiert, teils mit harten Konsequenzen. Experten streiten, wer Schuld hat.

Von
  • Sandra Dassler
  • Sebastian Leber
In Eigenverantwortung: Schüler der Evangelischen Schule Berlin Zentrum lernen, sich ihre Zeit selbst einzuteilen.

Immer mehr Kinder und Jugendliche gehen auf nichtstaatliche Schulen. Allein in Berlin gibt es 190 dieser allgemeinbildenden Einrichtungen. Vertreter einer Volksinitiative fordern nun eine bessere Finanzierung und mehr Selbständigkeit für staatliche Schulen.

Von
  • Patricia Hecht
  • Rita Nikolow

Der Landeselternausschuss Kita hat sich in den vergangenen Jahren für eine bessere Kita-Ausstattung mit einem Volksbegehren engagiert. Nun soll es auch eins für Hortkinder geben.

Von Rita Nikolow

Einige Forderungen der Initiative „Schule in Freiheit“ sind gerechtfertigt. Durch eine gleichberechtigte Finanzierung von Schulen in staatlicher und freier Trägerschaft etwa wäre es für finanzschwache Eltern viel einfacher, ihre Kinder auf private Schulen zu schicken.

Klimapreis für Heinrich-Mann-SchuleZusammen mit vier anderen Schulen aus dem Bundesgebiet bekommt die Buckower Heinrich-Mann-Sekundarschule den Deutschen Klima-Preis. Der mit je 10 000 Euro dotierte Preis der Allianz Umweltstiftung will Schüler motivieren, sich mit dem Thema Klimaschutz auseinanderzusetzen.

Zwei Jahre lang hatte der Berliner Landesschülerausschuss keinen Vorsitzenden – jetzt gibt es wieder einen. Am Donnerstag trafen sich die Schülervertreter der Stadt erstmals unter Leitung des 17 Jahre alten Jonas Botta vom Zehlendorfer Werner-von-Siemens-Gymnasium.

Von Johan Dehoust
Bildungssenator Jürgen Zöllner hat schnellere Einstellungen versprochen. Der Protest reift dennoch.

Berlins Landeselternausschuss will Proteste für eine bessere finanzielle Ausstattung der Schulen organisieren. Auch die Lehrergewerkschaft GEW kündigt Aktionen an, die sich gegen die Überlastung älterer Lehrkräfte richten sollen.

Von Susanne Vieth-Entus

HÜRDENSPRINGERHürdenspringer heißt ein Mentorenprojekt für Jugendliche mit Migrationshintergrund in Neukölln. Die Mentoren begleiten ein Jahr lang einen Jugendlichen und unterstützen bei Berufswahl und Bewerbung.

Wenn man dem Bildungssenator bei seinem Amtsantritt 2006 gesagt hätte, dass er eine ganze Legislaturperiode brauchen werde, um die primitivsten Vorkehrungen gegen Lehrermangel treffen zu können – er hätte es wohl nicht geglaubt. Nun immerhin hat er – ein halbes Jahr vor der nächsten Wahl – seinen Schulen endlich die erlösende Botschaft übermitteln können: Ja, sie können ausscheidende Lehrer sofort ersetzen, ja, sie können sofort neue Lehrer einstellen, wenn schwere Krankheit einen Lehrer langwierig am Unterrichten hindert.

Der Anmeldezeitraum für grundständige Oberschulen hat am Montag begonnen. Eltern, die ihr Kind an einem grundständigen Gymnasium oder der Gustav-Heinemann-Sekundarschule anmelden möchten, haben bis zum 9.

Bewerbung für Start-StipendienAb sofort können sich gesellschaftlich engagierte und leistungsstarke Schüler mit Migrationshintergrund für das Start-Stipendienprogramm bewerben. Das Programm der Hertie-Stiftung unterstützt sie mit finanzieller Förderung und zahlreichen Bildungsangeboten bis zum  Abitur.

Für die bessere Integration von Behinderten in Regelschulen fehlt nach Meinung vieler Experten nach wie vor das Geld. Der Ausbau der gemeinsamen Beschulung behinderter und nicht behinderter Schüler erfordert zusätzliche Mittel.

Von Patricia Hecht

Rhetorikseminare für SchülerDie Tagesspiegel-Akademie bietet wieder Rhetorikseminare für Schüler und Studierende an. Interessierte können sich noch anmelden für: „Überzeugend klingen: Atem und Stimme optimal einsetzen“ (5.

Eine deutsch-französische Kita und eine Grundschule ziehen in die Nähe des Französischen Gymnasiums

Von Susanne Vieth-Entus

DAS GYMNASIUMDas Französische Gymnasium blickt auf eine lange Tradition zurück: Im Jahr 1689 für die Hugenotten gegründet, war es immer die erste Adresse für die Franzosen in der Stadt. Nach mehreren Umzügen residierte es seit etwa 1870 unweit des Reichstags.

Zwei Wochen lang wurde gerätselt, wie die Eltern der Stadt sich verhalten und an welchen Schulen sie ihre Kinder anmelden würden. Nun ist klar: Sie haben sich taktisch verhalten.

Schlechte Noten sollten nicht mit Verboten oder Strafen quittiert werden, rät der Bundesverband der Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN). Stattdessen sollten sich Eltern beim Klassenlehrer ein Feedback über die Stärken und Schwächen ihres Kindes einholen.

Ast mit Armen. Diese Mädchen im Forscherhaus des Krefelder Zoos vergessen bestimmt nicht so schnell, wie eine Stabschrecke aussieht. Eltern, die ihren Kindern solche Anregungen bieten, machen schon mal vieles richtig.Foto: picture-alliance/dpa

Manche Kinder verlieren in der Schule die Freude am Lernen – doch man kann sie wieder wecken. Um neue Erfolgserlebnisse zu schaffen sind vor allem Eltern und Lehrer gefragt.

Von Tong-Jin Smith

Zum Ende der Schulzeit wünschen sich viele Schüler ein rauschendes Fest, das „ein bisschen wie Berlinale“ aussehen soll. Anbieter locken mit All-Inklusive-Veranstaltungen.

Von Thomas Loy
Im Museum Steglitz lernten Schüler alte Fototechniken kennen, betrachteten frühe Berlin-Fotografien und schufen eigene Stadtbilder.

Klassen und Kurse sollen verstärkt bei Freien Trägern lernen, Kooperationen werden vom Senat gefördert. Ein Projekt des Museums Steglitz zeigt jetzt, wie es geht: Dort können Schüler eigene Fotografien ausstellen.

Von Christoph Stollowsky

ABIFEIER ZU GEWINNEN Wie wird in anderen Kulturen oder Ländern das Ende der Schulzeit gefeiert? Das wollen wir wissen!

DAS KULTURKONZEPT In der Vergangenheit hatten Museen, Theater und künstlerische oder kulturelle Initiativen wenig zu tun mit den Schulen. Kontakte beschränkten sich auf Ausstellungsbesuche und Führungen.

„Techno-Klubs“ für SchülerinnenSchülerinnen, die herausfinden wollen, was eine Mathematikerin macht oder womit sich Ingenieurinnen beschäftigen, können zwischen dem 28. Februar und dem 21.

Ob in Deutsch, Geschichte, Kunst oder Fremdsprachen: Immer öfter werden Comics im Unterricht eingesetzt Anregungen für Lehrer gibt es am 21. Februar bei einer Veranstaltung mit Experten im Tagesspiegel

Von Lars von Törne

Von "verängstigt" und "unglaublich nervös" bis "überglücklich" – so beschreiben Berlins Schulleiter die Elternbefindlichkeiten angesichts des neuen Aufnahmeverfahrens an den Oberschulen. Seit Montag können Anträge abgegeben werden.

Von Susanne Vieth-Entus

Ein halbes Jahr lang ähnelte die Senatsbildungsverwaltung einer Trutzburg. Wer immer sich lautstark über den Lehrermangel an Schulen beschwerte, wer um Hilfe rief, wer fragte, ob nicht langsam offensichtlich sei, dass an einigen Schulen viel zu viele Stellen nicht besetzt seien, bekam die immergleiche Antwort.

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