
Nach zwei Amok-Drohungen kehrt am Mittwoch wieder Normalität am Zehlendorfer Schadow-Gymnasium ein. Die Einträge im Internet waren möglicherweise ein Scherz. Dennoch brachten viele Eltern ihre Kinder bis ins Schulgebäude.

Nach zwei Amok-Drohungen kehrt am Mittwoch wieder Normalität am Zehlendorfer Schadow-Gymnasium ein. Die Einträge im Internet waren möglicherweise ein Scherz. Dennoch brachten viele Eltern ihre Kinder bis ins Schulgebäude.
Streit über Konsequenzen bei Plagiatsfällen
Seit Guttenberg wird das Thema "Plagiat" wieder heiß diskutiert. Jetzt wollen Schulen gegen Schummeleien mit Inhalten aus dem Internet vorgehen. Aber wo beginnt der Missbrauch von Daten?
Gut liest sich Berlins Unterrichtsempfehlung für die elektronische Erziehung, besser bekannt unter der standesgemäßen Bezeichnung „eEducation Berlin Masterplan“. Vom Einmaleins des Scannens bis hin zu Vorsichtsmaßnahmen bei persönlichen Angaben im Internet kommt dort alles vor, was man sich nur wünschen kann – von Klasse 1 bis zum Abitur.

Sollen Schüler vom Abitur ausgeschlossen werden, weil sie in einer Klassenarbeit plagiiert haben? Viele Politiker sind für eine zweite Chance, vor allem aber für mehr Information. Kritisiert wird auch die fehlende Medienkompetenz der Eltern.
Eine Berliner Schule lässt ihre Schüler folgende Erklärung unterschreiben, um Plagiaten im Unterricht vorzubeugen. Die "Hinweise zur Verwendung von fremdem geistigen Eigentum in Klausuren, Referaten und Hausarbeiten" im Wortlaut.

Seit der Affäre um Karl-Theodor zu Guttenberg schauen Lehrer genauer hin: An mehreren Schulen haben Abiturienten aus dem Internet kopiert, teils mit harten Konsequenzen. Experten streiten, wer Schuld hat.

Immer mehr Kinder und Jugendliche gehen auf nichtstaatliche Schulen. Allein in Berlin gibt es 190 dieser allgemeinbildenden Einrichtungen. Vertreter einer Volksinitiative fordern nun eine bessere Finanzierung und mehr Selbständigkeit für staatliche Schulen.

Der Organisator der Volksinitiative "Schule in Freiheit" will den Wettbewerb unterschiedlicher Bildungskonzepte anregen.
Der Landeselternausschuss Kita hat sich in den vergangenen Jahren für eine bessere Kita-Ausstattung mit einem Volksbegehren engagiert. Nun soll es auch eins für Hortkinder geben.
Einige Forderungen der Initiative „Schule in Freiheit“ sind gerechtfertigt. Durch eine gleichberechtigte Finanzierung von Schulen in staatlicher und freier Trägerschaft etwa wäre es für finanzschwache Eltern viel einfacher, ihre Kinder auf private Schulen zu schicken.
Klimapreis für Heinrich-Mann-SchuleZusammen mit vier anderen Schulen aus dem Bundesgebiet bekommt die Buckower Heinrich-Mann-Sekundarschule den Deutschen Klima-Preis. Der mit je 10 000 Euro dotierte Preis der Allianz Umweltstiftung will Schüler motivieren, sich mit dem Thema Klimaschutz auseinanderzusetzen.
Zwei Jahre lang hatte der Berliner Landesschülerausschuss keinen Vorsitzenden – jetzt gibt es wieder einen. Am Donnerstag trafen sich die Schülervertreter der Stadt erstmals unter Leitung des 17 Jahre alten Jonas Botta vom Zehlendorfer Werner-von-Siemens-Gymnasium.

Berlins Landeselternausschuss will Proteste für eine bessere finanzielle Ausstattung der Schulen organisieren. Auch die Lehrergewerkschaft GEW kündigt Aktionen an, die sich gegen die Überlastung älterer Lehrkräfte richten sollen.
In Berlin gibt es zahlreiche Kinder, die nicht richtig schwimmen können - besonders in Bezirken mit hohem Migrantenanteil. Ausschlaggebend sei der Mangel an Sportlehrern.

Das Albrecht-Dürer-Gymnasium mitten in Neukölln ist für seine besonderen Förderangebote bekannt. Wie sich Gymnasiasten aus Neuköllner Einwandererfamilien auf Studium und Beruf vorbereiten.
HÜRDENSPRINGERHürdenspringer heißt ein Mentorenprojekt für Jugendliche mit Migrationshintergrund in Neukölln. Die Mentoren begleiten ein Jahr lang einen Jugendlichen und unterstützen bei Berufswahl und Bewerbung.
Bildungssenator Jürgen Zöllner will es nicht dulden, wenn Schulen über mangelnde Lehrkräfte klagen, obwohl sie Personal angeboten bekommen. Eine neue Beschwerdemöglichkeit soll helfen.
Wenn man dem Bildungssenator bei seinem Amtsantritt 2006 gesagt hätte, dass er eine ganze Legislaturperiode brauchen werde, um die primitivsten Vorkehrungen gegen Lehrermangel treffen zu können – er hätte es wohl nicht geglaubt. Nun immerhin hat er – ein halbes Jahr vor der nächsten Wahl – seinen Schulen endlich die erlösende Botschaft übermitteln können: Ja, sie können ausscheidende Lehrer sofort ersetzen, ja, sie können sofort neue Lehrer einstellen, wenn schwere Krankheit einen Lehrer langwierig am Unterrichten hindert.
Der Anmeldezeitraum für grundständige Oberschulen hat am Montag begonnen. Eltern, die ihr Kind an einem grundständigen Gymnasium oder der Gustav-Heinemann-Sekundarschule anmelden möchten, haben bis zum 9.
Bewerbung für Start-StipendienAb sofort können sich gesellschaftlich engagierte und leistungsstarke Schüler mit Migrationshintergrund für das Start-Stipendienprogramm bewerben. Das Programm der Hertie-Stiftung unterstützt sie mit finanzieller Förderung und zahlreichen Bildungsangeboten bis zum Abitur.
Für die bessere Integration von Behinderten in Regelschulen fehlt nach Meinung vieler Experten nach wie vor das Geld. Der Ausbau der gemeinsamen Beschulung behinderter und nicht behinderter Schüler erfordert zusätzliche Mittel.
Rhetorikseminare für SchülerDie Tagesspiegel-Akademie bietet wieder Rhetorikseminare für Schüler und Studierende an. Interessierte können sich noch anmelden für: „Überzeugend klingen: Atem und Stimme optimal einsetzen“ (5.

Ob die Wahl der Wunsch-Oberschule geklappt hat, darüber wird es erst im April Gewissheit geben. Landeselternsprecher Peiritsch fordert mehr Informationen für Eltern.
Eine deutsch-französische Kita und eine Grundschule ziehen in die Nähe des Französischen Gymnasiums
DAS GYMNASIUMDas Französische Gymnasium blickt auf eine lange Tradition zurück: Im Jahr 1689 für die Hugenotten gegründet, war es immer die erste Adresse für die Franzosen in der Stadt. Nach mehreren Umzügen residierte es seit etwa 1870 unweit des Reichstags.
Zwei Wochen lang wurde gerätselt, wie die Eltern der Stadt sich verhalten und an welchen Schulen sie ihre Kinder anmelden würden. Nun ist klar: Sie haben sich taktisch verhalten.

Viele Berliner Eltern haben sich bei begehrten Gymnasien gar nicht erst angemeldet. Dagegen verzeichnen einige Sekundarschulen großen Zulauf.
Berlin will in diesem Jahr 1.000 neue Lehrer einstellen, verfügt aber nicht über ausreichend eigene Referendare. Diese sollen nun aus Bayern in die Hauptstadt kommen.

Kampf um die besten Plätze: Morgen endet die Bewerbungsfrist für die Oberschulen. Noch können Entscheidungen revidiert werden.

Bildungssenator Zöllner will die Transparenz verbessern und Leistungsdaten veröffentlichen. Eltern haben ein großes Interesse daran, die Schulergebnisse online zu sehen.

Drei Tage vor Anmeldeschluss für die Oberschulen geizen Schulen und Behörden mit Auskünften. Dabei ist der Informationsbedarf bei den Eltern groß und die passende Strategie für die richtige Schule gar nicht so leicht.
Schlechte Noten sollten nicht mit Verboten oder Strafen quittiert werden, rät der Bundesverband der Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN). Stattdessen sollten sich Eltern beim Klassenlehrer ein Feedback über die Stärken und Schwächen ihres Kindes einholen.

Manche Kinder verlieren in der Schule die Freude am Lernen – doch man kann sie wieder wecken. Um neue Erfolgserlebnisse zu schaffen sind vor allem Eltern und Lehrer gefragt.
Wer selbst noch nicht weiß, wo er seine Abiturfeier veranstalten soll, findet hier einige Tipps.
Zum Ende der Schulzeit wünschen sich viele Schüler ein rauschendes Fest, das „ein bisschen wie Berlinale“ aussehen soll. Anbieter locken mit All-Inklusive-Veranstaltungen.

Klassen und Kurse sollen verstärkt bei Freien Trägern lernen, Kooperationen werden vom Senat gefördert. Ein Projekt des Museums Steglitz zeigt jetzt, wie es geht: Dort können Schüler eigene Fotografien ausstellen.
ABIFEIER ZU GEWINNEN Wie wird in anderen Kulturen oder Ländern das Ende der Schulzeit gefeiert? Das wollen wir wissen!
Halbzeit! Wer gerade dabei ist, eine passende Schule für seinen Sechstklässler zu suchen, wird diese bange Phase so schnell nicht vergessen.

Nicht nur an der einstigen Neuköllner Problemschule sind für das kommende Schuljahr schon zahlreiche Anmeldungen eingegangen. Die Schulleiter befürchten durch das strenge Auswahlverfahren eine soziale Entmischung.
DAS KULTURKONZEPT In der Vergangenheit hatten Museen, Theater und künstlerische oder kulturelle Initiativen wenig zu tun mit den Schulen. Kontakte beschränkten sich auf Ausstellungsbesuche und Führungen.

Auch zum nächsten Schuljahr ist die Schülerdatei, mit deren Hilfe der Lehrerbedarf berlinweit besser planbar sein soll, nicht einsetzbar. Das Projekt kommt nur langsam voran.
„Techno-Klubs“ für SchülerinnenSchülerinnen, die herausfinden wollen, was eine Mathematikerin macht oder womit sich Ingenieurinnen beschäftigen, können zwischen dem 28. Februar und dem 21.
Ob in Deutsch, Geschichte, Kunst oder Fremdsprachen: Immer öfter werden Comics im Unterricht eingesetzt Anregungen für Lehrer gibt es am 21. Februar bei einer Veranstaltung mit Experten im Tagesspiegel

Gymnasien und Sekundarschulen sollen durch Zusatzklassen den großen Ansturm auffangen. Dadurch steigen auch die Chancen leistungsschwächerer Bewerber, einen Platz an ihrer Wunschschule zu ergattern.
Von "verängstigt" und "unglaublich nervös" bis "überglücklich" – so beschreiben Berlins Schulleiter die Elternbefindlichkeiten angesichts des neuen Aufnahmeverfahrens an den Oberschulen. Seit Montag können Anträge abgegeben werden.
Eltern müssen das Original des Anmeldebogens bis zum 18. Februar an ihrer Erstwunschschule abgeben.
Ein halbes Jahr lang ähnelte die Senatsbildungsverwaltung einer Trutzburg. Wer immer sich lautstark über den Lehrermangel an Schulen beschwerte, wer um Hilfe rief, wer fragte, ob nicht langsam offensichtlich sei, dass an einigen Schulen viel zu viele Stellen nicht besetzt seien, bekam die immergleiche Antwort.
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