Joel aus der Joan-Miró-Europaschule in Charlottenburg war begeistert von der spanischen Botschaft: „Ich finde es hier total toll! Alles ist so schick und sieht so perfekt aus!
Schule
Eltern bitten Politiker zur DiskussionKleinere Klassen, Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren, mehr Sozialpädagogen: Diese und andere Forderungen stehen auf der Tagesordnung einer Podiumsdiskussion, zu welcher der Landeselternausschuss die bildungspolitischen Sprecher der Fraktionen im Abgeordnetenhaus eingeladen hat. Berliner Eltern und sonstige Interessierte sind eingeladen, mitzudiskutieren: am Dienstag, 21.
Gemeinsam gegen Lehrermangel und Unterrichtsausfall: Schüler, Lehrer und Eltern sind vom Rosa-Luxemburg-Platz zum Brandenburger Tor gezogen.

Rektor Jens Großpietsch fordert 6000 zusätzliche Pädagogen für Berlin. Am großen Protest an diesem Donnerstag wird er aber nicht teilnehmen. Die Lehrergewerkschaft GEW findet er im Augenblick eher peinlich.
Am Donnerstag wollen Eltern, Schüler, Lehrerverbände und Aktionsgruppen demonstrieren - für "mehr Geld für Bildung in Berlin". 10.000 Teilnehmer sind angemeldet, doch unter den Beteiligten wird gestritten.
An der Produktionsschule Mitte lernen Schüler, die vorher wenig Erfolg im Unterricht hatten. Mit Poesie hatten sie bisher nichts am Hut. Jetzt stehen sie in ihrem eigenen Stück auf der Bühne.
Bis vor ein paar Jahren waren Bundesjugendspiele noch cool. Heute machen nicht mal die sportlichsten Mädchen mit.
Volksbank startet SchulwettbewerbDer Name soll Programm sein: Unter dem Motto „ZasterMaster“ hat die Berliner Volksbank einen mit 100 000 Euro insgesamt dotierten Schulwettbewerb gestartet. Schulen aus Berlin und Brandenburg können sich bis zum 28.

Am 9. Juni wollen Lehrer, Eltern und Schüler gemeinsam für bessere Schulen demonstrieren. Damit offiziell kein Unterricht ausfällt, sollen die Schulen die Teilnahme an der Demo zum Projekt- oder Wandertag erklären. Der Senatsbildungsverwaltung passt das gar nicht.

Nach der Wahl im Herbst will sich Schulsenator Jürgen Zöllner eine neue Aufgabe suchen. Als Senator hatte er sich viel vorgenommen. Nicht alles konnte er auch umsetzen.
Hertz-Gymnasium am gefragtestenIn keiner grundständigen Schule klaffen Angebot und Nachfrage derart auseinander wie beim mathematisch-naturwissenschaftlichen Heinrich-Hertz-Gymnasium in Friedrichshain. Für die 30 Plätze der einzigen fünften Klasse gab es fast viermal so viele Bewerber.
Die Berliner Schüler wählen drei neue Stellvertreter ihres Landesschülersprechers - nur vier Monate nach der letzten Wahl.

In der Garnisonskirche Theresienstadt brachten Schüler des Berliner Droste-Hülshoff-Gymnasiums Musik jüdischer Komponisten auf die Bühne.
Die Eltern von Kindern mit Behinderungen fühlen zu übergangen - zurecht.
Eltern kritisieren InklusionskonzeptEltern von Kindern mit Behinderungen kritisieren das von Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) vorgelegte Konzept „Inklusive Schule“ als nicht weitgehend genug. Auf einem Gipfeltreffen im Roten Rathaus verabschiedeten mehrere Elternvereine eine gemeinsame Resolution.
Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) will den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung "kostenneutral" einführen. Die Pläne stoßen auf Kritik - bei Elternvereinen und in der Politik.

Der deutsch-türkische Komiker Bülent Ceylan war in der Friedensburg-Schule in Charlottenburg zu Gast.

Hochbegabte Kinder stellen Eltern und Lehrer vor Herausforderungen. Ein berlinweites Netzwerk hilft Familien.
HOCHBEGABUNGWissenschaftler definieren Hochbegabung verschieden. Die Senatsbildungsverwaltung spricht ab einem IQ von 130 von Hochbegabung.
Viele Berliner Grund- und Sekundarschulen sowie Gymnasien bieten Förderprogramme für Hochbegabte.
Die Reinickendorfer CDU verhinderte eine Fusion der Hannah-Höch- und der Greenwich-Schule. Die Eltern luden zum Streitgespräch.

Für 30 Schüler des Campus Rütli ist das Klassenzimmer zur Bühne geworden. Sie erkunden mit dem Gorki-Theater ihre Gefühle – und ihren Kiez. Ende Juni kommt das Theaterprojekt in etwas anderer Fassung auch auf die große Bühne.

Die Wortliste basiert auf dem, was in Bayern längst praktiziert wird. Bildungssenator Jürgen Zöllner hat nach der Vorstellung seines Gesamtkonzepts jetzt die Umsetzung der ersten beiden Maßnahmen konkretisiert.
Was beinhaltet es, was soll erreicht. Eine Übersicht zum Qualitätspaket - der Bildungssenator antwortet

Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte die Sophie-Scholl-Schule und stellte sich klugen Fragen von 16- bis 18-Jährigen.
Der Landeselternausschuss beginnt sich zu verzetteln. Anstatt sich auf bestimmte Missstände zu konzentrieren und diese konsequent zu verfolgen und anzuprangern, treibt er ständig eine neue Sau durchs Dorf.
Podiumsdiskussion mit ZöllnerBildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) diskutiert an diesem Dienstag in der Hannah-Höch-Schule im Märkischen Viertel mit Lehrern und Eltern über das Projekt „Gemeinschaftsschule Reinickendorf“. Wie berichtet wollen die Hannah-Höch-Schule und die Greenwich-Oberschule zur Gemeinschaftsschule fusionieren; das Projekt ist am Widerstand der Bildungsstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) gescheitert; Schultze-Berndt wird an der Diskussion nicht teilnehmen – sie veranstaltet an diesem Abend eine eigene Diskussion zur Situation der Gymnasien.

In Berlin wird ab August ein Grundwortschatz für die Grundschulklassen eins bis vier eingeführt. Brandenburg macht die Liste mit 700 Wörtern ab der 1. Klasse verbindlich.
Von den bundesweit einheitlichen Aufgaben für Grundschüler wurden in Berlin einige Aufgaben ausgetauscht - um die schwachen Berliner Schüler nicht über Gebühr zu frustrieren.

Das Urteil zum Weddinger Gymnasium wird bald erwartet. Die Klage eines muslimischen Schülers hat Aussicht auf Erfolg.
Eltern und Lehrer der Hannah-Höch-Grundschule und der Greenwich-Sekundarschule kämpfen weiter für den Zusammenschluss beider Schulen.
Anders als erwartet gibt es wenige Tage vor Ablauf der gesetzlichen Widerspruchsfrist weniger Widersprüche gegen die Platzvergabe für die weiterführenden Schulen als in den Vorjahren.
Eltern, Lehrer und Schüler wollen am 9. Juni gemeinsam für mehr Geld für die Berliner Schulen demonstrieren.
HINTERGRUNDIm Nachgang zu der Pisa- Diskussion wurden auf Bundes- und Länderebene Institute zur Qualitätskontrolle gegründet. Ihre Aufgabe besteht etwa darin, Lernstandards und Aufgaben zu entwickeln.

Die Internet-Fragebögen, mit denen Schüler künftig Lehrer bewerten sollen, gibt es bereits seit 2008. Bisher nutzen das Angebot nur wenige. Das Qualitätspaket macht die Teilnahme jetzt zur Pflicht.
Der gern gescholtene Bildungssenator hat offenbar Grund, aufzuatmen: Statt der vermuteten „Klageflut“ gibt es bislang nur eine unspektakuläre Zahl von Widersprüchen gegen die Vergabe der Plätze an begehrten Sekundarschulen und Gymnasien. Offenbar ist die neue Zuweisungsregelung inklusive Losverfahren doch nicht so einfach juristisch angreifbar wie das die Kritiker erhofft hatten.
Demokratie-Projekte ausgezeichnetFünf Schulprojekte aus Berlin sind zur Abschlussveranstaltung des Bundeswettbewerbs „Förderprogramm Demokratisch Handeln“ an die Akademie für politische Bildung nach Tutzing eingeladen: die Schule an der Wuhlheide in Köpenick mit dem selbst produzierten Trickfilm „Der Außenseiter“, die Löcknitz-Grundschule in Schöneberg mit einer Denksteinmauer für jüdische Mitbürger, die Leibniz-Schule in Kreuzberg mit dem Patenschaftsprojekt „Our child“, die Grundschule an der Marie in Pankow für das Projekt „Zukunft“, mit dem sich die Schüler für die Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz und für umweltbewusstes Verhalten stark machen, und die Georg-Weerth-Oberschule in Friedrichshain mit der Ausstellung „Keglerheim“ über einen Folterkeller der SA aus dem Jahr 1933. Aus allen fünf Siegerprojekten dürfen je zwei Schüler Ende Juni zum Abschlusstreffen nach Tutzing fahren.
Wie mit Schulschwänzern umgegangen wird, ist Sache der Bezirke. Friedrichshain-Kreuzberg setzt auf Sozialarbeit und hält von Geldbußen nur wenig.

Schulleiter und Fachpolitiker bewerten die Reformpläne von Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner. Ein Verfassungsrechtler hält die geplante Kitapflicht nicht für durchsetzbar.

Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner stellt sein 31 Punkte umfassendes Konzept für ein Qualitätspaket an Kitas und Schulen vor. So sollen beispielsweise Schulverweigerer künftig konsequenter verfolgt werden.

Nach Experten-Kritik will Bildungssenator Zöllner auf die Veröffentlichung von Ergebnissen verzichten. Sein Paket zur Qualitätsverbesserung in Schulen und Kitas wird am Freitag vorgestellt.
Die Grünen fordern eine bessere Ausstattung der Schulen und effektivere Sprachförderung.

Wie viel Geld braucht es, um ein "warmes Mittagessen" zu kochen? Maximal zwei Euro lautet die Obergrenze des Bezirks - mindestens 2,50 Euro fordern Grüne und die Vernetzungsstelle Schulverpflegung.
In zehn Tagen läuft die Widerspruchsfrist der Bescheide für die Oberschulplätze ab. Die befürchtete Klagewelle ist bisher ausgeblieben. Juristen beginnen jetzt, nach Verfahrensfehlern zu suchen.

Flüchtlingskinder haben ein Recht auf Bildung, doch die Umsetzung ist schwer. In Marienfelde können inzwischen alle den Unterricht besuchen.
Das neue Aufnahmeverfahren an den Oberschulen bleibt spannend – und zwar bis zu den Sommerferien. Dann werden die Verwaltungsrichter die anhängigen Klagen entscheiden, und dann erst wird sich herausstellen, wie viele Kinder doch noch Zugang zu ihren Wunschschulen finden werden.
Heute beginnen die AbiturprüfungenMit den Klausuren im Fach Deutsch starten an diesem Dienstag die Abiturprüfungen in Berlin und Brandenburg. Zum zweiten Mal müssen die Abiturienten in beiden Bundesländern in vier Fächern (Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik) dieselben Aufgaben lösen, im Rahmen des länderübergreifenden Zentralabiturs.