Ab heute sammelt der Landeselternausschuss Kita (Leak) Unterschriften für einen Volksbegehrensantrag für Grundschulkinder. Gefordert werden ein Rechtsanspruch auf einen Hortplatz auch für Fünft- und Sechstklässler, ein subventioniertes Mittagessen für alle Kinder und die Verbesserung des Personalschlüssels in der Hortbetreuung.
Schule

Der junge Berliner Muslim Yunus M. hat kein Recht auf ritualisiertes Beten in der Unterrichtspause. Politiker der Berliner Koalition und der CDU begrüßten das Urteil als Sicherung des Schulfriedens. Die Kirchen reagierten skeptisch.
THEATER STRAHLDas Schöneberger Jugendtheater spielt seit seiner Gründung 1987 insbesondere für Jugendliche ab zwölf Jahren. Es setzt auf engen Kontakt zum Publikum, bietet Theaterwerkstätten und öffentliche Proben an und kooperiert mit Schulen und Jugendeinrichtungen.
Kinder fragten Prominente, wie sie den 9. November 1989 verbrachten. Die Grunewald-Schule zeigt die Briefe in einer Ausstellung
Das Theater Strahl spielt seit mehr als 20 Jahren für Jugendliche. Am Mittwoch hat ein neues interaktives Stück Premiere
Berlins neuer Landeselternsprecher Günter Peiritsch regte sich gestern zwar über Leute auf, die nicht verlieren können (s.u.
Der Konflikt um separate Andachtsorte an Berliner Schulen weitet sich aus. Die Anträge junger Muslime häufen sich, während eine richtungsweisende Gerichtsentscheidung erwartet wird.

Lange schien es so, als führe kein Weg an ihm vorbei, jetzt gibt es plötzlich einen selbstbewussten Gegenkandidaten zu Berlins langjährigem Landeselternsprecher André Schindler. Gegner werfen ihm schlechte Arbeit vor, weshalb ihm am Freitag die Abwahl droht.
Nach der Panne im Zentralabitur im Fach Mathematik hat sich am Dienstag erneut ein Fehler in einer berlinweiten Klausur eingeschlichen. Diesmal waren rund 22 000 Zehntklässler betroffen.
Personalrat: Probleme bis zum Burn-out-Syndrom
FAKTENNach dem ersten Staatsexamen schließt sich für Lehramtsanwärter ein zweijähriges Referendariat an. In dieser Zeit besuchen sie schulpraktische Seminare und unterrichten und hospitieren in einer Schule.
Fünf Schüler belegten beim Wettbewerb „Business@school“ den zweiten Platz
Sparen müsse man jetzt überall, nur nicht bei der Bildung, hat die Bundeskanzlerin im Angesicht des Griechenland-Desasters verkündet. Ähnliches hört man in Berlin auch auf Landesebene – allerdings schon seit Jahren.

Ein 15-jähriger Schläger flog vom Gymnasium. Daraufhin stellten seine Eltern einen Eilantrag an das Verwaltungsgericht Berlin, um sich gegen die Entscheidung der Schulverwaltung zu wehren. Doch das lehnte die Klage ab.
Die Abwerbekampagne Brandenburgs hat offenbar Erfolg bei den Lehrern. Das Land lockt Bewerber offensiv mit Beamtenstatus. Der Berliner Senat hat bislang kein Problem mit der Aktion
Abiturientin Anne Steinborn arbeitet in einer Bäckerei. Die 19-Jährige könnte sich angenehmere Ablenkungen vom Lernen vorstellen, aber sie braucht das Geld zum Ausgehen und Klamottenkaufen, sagt sie – jenen unverzichtbaren Tätigkeiten, die den Abistress vergessen machen.
DER TRÄGERDas Christliche Jugenddorfwerk Deutschland (CJD) ist ein gemeinnütziger Verein mit mehr als 150 Standorten in Deutschland. Die Mitarbeiter sind insbesondere in den Bereichen Berufsvorbereitung, Schule und Ausbildung, Kinder- und Jugendhilfe und Integration in den Arbeitsmarkt tätig.
Praxisklassen sind eine Form des Dualen Lernens, die es auch in Sekundarschulen geben wird
Nach Zwischenbilanz lehnen Karlsgarten-Lehrer vereinzelte Maßnahmen ab
In Sachen „Vera“ treten Schulen und Verwaltung weiterhin auf der Stelle: Hier hört man das Klagelied der Lehrer über zu wenig Personal und zu schwere Aufgaben, dort behauptet der Senator das Gegenteil. Wahrscheinlich können beide Seiten zur Zeit nicht zusammenkommen – zu schwierig ist die Lage in den Brennpunktschulen, zu eng aber auch das finanzielle Korsett, in dem Zöllner sich bewegen muss.
Zeitgleich zu den Einstellungen gehen 780 Lehrer in Pension. Andere Bundesländer werben derweil weiterhin den Nachwuchs aus Berlin ab.
Etwa 35 Kinder haben den zweiten Teil der bundesweiten Vergleichsarbeiten in der Neuköllner Karlsgarten-Grundschule gestern nicht geschrieben. Der Bildungssenator will Disziplinarmaßnahmen gegen Lehrer einleiten
Der Berliner Schule steht offensichtlich eine weitere Umstrukturierung bevor: So werden Bildungsexperten zufolge künftig mehr Eltern ihr behindertes Kind an einer Regelschule anmelden wollen.
Etwa 35 Kinder haben den zweiten Teil der bundesweiten Vergleichsarbeiten in der Neuköllner Karlsgarten–Grundschule am Dienstag nicht geschrieben. Das könnte für die Lehrer Konsequenzen haben.
Es war nicht anders zu erwarten: Rot-Rot lässt keine Gelegenheit aus, den frühen Übergang von der Grundschule zum Abitur infrage zu stellen. Ungeachtet der Tatsache, dass es den Eltern, die aktuell eine Reform der Hochgebabtenförderung fordern, einzig und allein darum geht, ihren Kindern das Abitur mit nur 16 Jahren zu ersparen und eben nicht darum, die Hochbegabtenförderung an sich abzuschaffen, nutzen die Bildungspolitiker von SPD und Linkspartei den Vorstoß der Eltern als Vorwand, um ihre alten Vorbehalte gegenüber grundständigen Gymnasien ins Feld zu führen.
Der Linkspartei und Teilen der SPD sind sie schon lange ein Dorn im Auge – jetzt startet ein neuer Versuch, sie infrage zu stellen: Die Rede ist von den grundständigen Klassen für hochbegabte Kinder an 13 Berliner Gymnasien.
Ab nächstem Schuljahr müssen Ganztagsschulen die Möglichkeit eines warmen Mittagessens bieten. Ehrenamtliche Cafeteria-Betreiber fürchten nun die Konkurrenz von Cateringbetrieben.
Auch Gymnasiasten haben Schwierigkeiten mit Leistungsdruck, Lehrern und Mitschülern. Die Initiative für Schulsozialpädagogik stellt ein Konzept zur Abhilfe vor
GESCHICHTE1993 beschloss der damalige Senat aus CDU und SPD die Einrichtung von sogenannten Schnellläuferklassen für Hochbegabte zum Abitur. Drei Gymnasien machten den Anfang, inzwischen sind es dreizehn über die ganze Stadt verteilte Schulen.
Ehrenamtliche fürchten Konkurrenz der Caterer
Wenn Sozialpädagogen gefragt sind, geht es nicht nur darum, Schlägereien auf dem Schulhof zu unterbinden oder unruhige Klassen in den Griff zu bekommen. Sie können auch Ansprechpartner sein: für Schüler, die mit Lehrern nicht zurechtkommen, die zu Hause Schwierigkeiten haben oder in der Klasse gemobbt werden.

Protest gegen Vergleichstests? Nicht an der Erika-Mann-Grundschule, trotz der vielen Migrantenschüler. An der Schule im Problemkiez Wedding ticken die Uhren anders.

Berlins Expressabitur hat nach Informationen des Tagesspiegel keine Zukunft mehr. Drei der nachgefragtesten Schulen für die Hochbegabtenförderung haben jetzt beantragt, das Konzept der so genannten Schnellläuferklassen abzuschaffen.
Zwei Wochen lang wurde diskutiert – jetzt ist es so weit: Am heutigen Mittwoch beginnen in Berlin und im gesamten Bundesgebiet die umstrittenen Vergleichsarbeiten der Drittklässler (Vera 3).
Der 15-jährige Khai Van Tran hat sich zum Bundessieg in Mathematik gerechnet

Für viele Zehnt- und Elftklässler gibt es zurzeit nur ein Thema – das Doppelabitur im Jahr 2012. Beide Jahrgänge werden zeitgleich die Prüfungen ablegen.
Deutschlands Kuddelmuddel in Sachen Schule, auch „Föderalismus“ genannt, hat ja viele Nachteile. Mobile Familien wissen davon ein Lied zu singen.
ABITUR IM WANDEL2010 und 2011 ist noch alles beim Alten: Die diesjährigen Abiturprüfungen haben gestern begonnen: Noch bis zum 11. Mai sind die schriftlichen Prüfungen angesetzt.
Für Bildungssenator Zöllner gibt es nur zwei Gründe, wenn Berliner Schüler bei den Drittklässlertests versagen: Entweder habe die Schulverwaltung versagt, oder Lehrer hätten nicht funktioniert.
Die Berliner Initiative „Grundschulen im sozialen Brennpunkt“ will Lehrer nicht zu einem Boykott der Vergleichsarbeiten für Drittklässler (Vera) aufrufen. Jeder Lehrer solle stattdessen selbst entscheiden, ob er seine Schüler an den bundesweiten Vergleichstests teilnehmen lasse.

Mit einem dramatischen Appell hat sich der Grundschulverband an Berlins Bildungssenator Zöllner gewandt. Der Verband fordert in einem Brandbrief, auf die wachsende Unterschicht zu reagieren.
Wie viele Brennpunktschulen gibt es in der Stadt – 50, 80 oder sogar 100? Die Antwort hängt wohl von der Definition ab.
Klaus Böger, früher Berliner Bildungssenator, heute Chef dese Berliner Landessportbundes, spricht mit dem Tagesspiegel über die Kooperation von Schulen und Vereinen.
DAS PROGRAMMSeit vier Jahren gibt es das Programm „Alba macht Schule“, das Teil des Jugendprogramms des Basketball-Bundesligisten ist und die Grundlagen für Sport und Basketball an Ganztagsgrundschulen legen will. Dabei kooperiert der Verein mit rund 70 Schulen in Berlin und Brandenburg.

Der Basketball-Bundesligist Alba arbeitet seit vier Jahren mit Profitrainern in Berliner Grundschulen. Acht Berliner Schulen kooperieren inzwischen mit dem Verein.
Berlin, den 17. April 2010 Sehr geehrter Herr Senator, es brodelt rund um die Berliner Grundschule.
Die Bildungsverwaltung hält ohne Einschränkung an den Vergleichsarbeiten Vera fest.
Der FU-Bildungsforscher Ramseger sieht Versäumnisse in Brennpunktkiezen. Neuköllns Bürgermeister Buschkowsky will Eltern mehr in die Pflicht nehmen.