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Schule

Nach dem Bauchaos an der Graefestraße ist das Bezirksamt noch immer ratlos

Von Susanne Vieth-Entus

DAS SCHULGESETZ Grundschulensollen ab diesem Schuljahr „mit Kindertageseinrichtungen sowie mit weiterführenden Schulen insbesondere in ihrer Umgebung zusammenarbeiten und Vereinbarungen über das Verfahren und den Inhalt ihrer Zusammenarbeit schließen“.Dies soll den Übergang in die Grund- und weiterführenden Schulen verbessern.

Manche Eltern würden ihre Kinder am liebsten bis ins Klassenzimmer begleiten.

In der Schule sollen Kinder selbstständig werden. Manche Mütter und Väter sind aber übertrieben fürsorglich und würden am liebsten mit ins Klassenzimmer. Der Schulpsychologe rät, es nicht zu übertreiben.

Von
  • Rita Nikolow
  • Silke Zorn

Berlins Volksmund ist bekanntlich erfinderisch – auch in den Lehrerzimmern. Da heißt es mitunter „es zöllnert“ – wenn irgendetwas Großes angekündigt wird, die Umsetzung aber auf sich warten lässt.

Von Susanne Vieth-Entus

Da sitzt Ihr nun, alphabetisch oder nach der Größe sortiert, zum ersten mal auf diesen harten Bänken, und hoffentlich liegt es nur an der Jahreszeit, wenn Ihr mich an braune und blonde, zum Dörren aufgefädelte Steinpilze erinnert. Statt an Glückspilze, wie sich’s eigentlich gehörte.

GANZTAGSBETRIEBMehr als die Hälfte der 111 neuen Sekundarschulen hat sich für den „gebundenen Ganztagsbetrieb“ entschieden. Bis 16 Uhr gibt es verpflichtend Unterricht und Angebote freier Träger etwa aus Kultur oder Sport.

Wie Siebtklässler und Lehrer ihren ersten Tag an den neuen Sekundarschulen erlebten

Von Susanne Vieth-Entus

Schultüten – ein schöner Brauch, um Schulanfängern den Einstieg ins Bildungssystem zu versüßen. Kennen wir alle. Was viele aber nicht wissen: Die Schultüte spaltet die Bundesrepublik.

Von Lisa Forgber
Nie mehr Hauptschule.

Für 321.000 junge Berliner fängt am Montag der Unterricht an. Nun muss sich die rot-rote Schulreform im Alltag bewähren.

Von Susanne Vieth-Entus

Einige Direktoren klagen über Lücken im Stundenplan, in manchen Schulen fehlen sogar noch Klassenlehrer für die 1. Klasse. Sorgen macht der Bildungsgewerkschaft auch die Situation an den Sekundarschulen.

Von Patricia Hecht

Aus dem Konjunkturpaket II haben Berlins Schulen196 Millionen Euro erhalten. Auch aus dem kleiner dimensionierten Konjunkturpaket I können noch Mittel zur energetischen Sanierung für Schulen abgerufen werden.

Manege frei für ZirkuskinderIm Zirkus Fantasia der Klax-Kinderbildungswerkstatt können Sechs- bis Zwölfjährige in den Ferien zum Clown werden, jonglieren oder vielleicht sogar als Artist unter der Zirkuskuppel schweben. Theater- und Zirkuspädagogen unterstützen sie dabei.

Ein Ehrenamt ist nicht nur für diejenigen gut, für die man sich engagiert – sondern immer auch für einen selbst. Ob es die klassischen Ehrenämter sind wie im Sport oder der Feuerwehr oder seltenere wie etwa in der Nachwuchspolitik: Schüler und Jugendliche können sich dabei in verschiedenen Bereichen ausprobieren.

Ohne ehrenamtliches Engagement von Schülern hätten viele Vereine Probleme. Nun sollen mehr Jugendliche dafür begeistert werden

Von Udo Badelt

GRUNDSCHULEIn Berlin gibt es seit der Nachkriegszeit die sechsjährige Grundschule, sie hat in der Bevölkerung kaum noch Diskussionpotential. In Ausnahmen können Kinder schon nach vier Jahren auf sogenannte grundständige Gymnasien wechseln.

Natürlich ist die schulfreie Zeit für viele Kinder eine notwendige Pause vom Lernen im Klassenzimmer – eine wohlverdiente Phase ohne Schulbücher und Prüfungen. Das muss aber nicht heißen, dass Schüler die gesamten sechs Wochen nichts lernen wollen.

Projekte der Senatsbildungsverwaltung werden gerne damit begründet, Schulen mehr Eigenverantwortung zugestehen zu wollen – die Reform der Leitungsstruktur an Schulen vor einigen Wochen etwa ist so ein Fall. Wie ernst es der Verwaltung mit diesen Plänen ist, kann man nun am Beispiel der Personalkostenbudgetierung (PKB) sehen: Die einzigen Gelder, mit denen die Schulen – wenn auch mit einem zugedrückten Auge seitens der Verwaltung – finanziell eigenverantwortlich planen können, wurden gerade auf eine Art und Weise zusammengestrichen, die bei den Schulen nur allzu verständlich Empörung auslöst.

Fast alle Schulen profitieren von der Personalkostenbudgetierung – doch Bildungssenator Zöllner hat nun Teile der Gelder kassiert

Von Thomas Loy

Um den Unterrichtsausfall einzudämmen, wurde 2007 die sogenannte Personalkostenbudgetierung (PKB) eingeführt: Die Schulen kümmern sich selbst um Vertretungen für erkrankte Lehrer und bekommen dafür zusätzlich drei Prozent der anerkannten Gelder für die Personalausstattung. Mit diesen Mitteln bezahlen sie die Vertretungslehrer.

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