Um den Unterrichtsausfall einzudämmen, wurde 2007 die sogenannte Personalkostenbudgetierung (PKB) eingeführt: Die Schulen kümmern sich selbst um Vertretungen für erkrankte Lehrer und bekommen dafür zusätzlich drei Prozent der anerkannten Gelder für die Personalausstattung. Mit diesen Mitteln bezahlen sie die Vertretungslehrer.
Schule
Die Schule ist aus. Jetzt darf jeder Schüler machen, was er will: sich als Alchimist versuchen, Lehmhäuser bauen oder Kanufahren. Eine Auswahl.
Die Senatsverwaltung arbeitet an einem Konzept zur integrativen Beschulung – und spart zugleich bei der Betreuung.
Viele Schulleiter und Bildungsexperten sind empört über die gestern bekannt gewordene Order der Senatsbildungsverwaltung, bis zu fünfstellige Eurobeträge, mit denen die Schulen fest gerechnet hatten, wieder einzukassieren.
Die letzten heißen Tage und Wochen haben die Sommerferien schon ein wenig vorweggenommen: Kurzstunden und hitzefrei standen auf dem Stundenplan, für das eine oder andere Fußballspiel wurde frei gegeben, und Abschlüsse wurden bevorzugt mit selbst gebauten Pools und unter freiem Himmel gefeiert. Das galt allerdings nur für die Schüler – für Schulleiter und viele Lehrer, die im Kopf schon beim Beginn des nächsten Schuljahres sind, wiederholte sich das übliche Hin und Her im Juli – schließlich steht der Start der Erst- und Siebtklässler nach den Ferien bevor, viele Schulen gehen zudem als neue Sekundarschulen an den Start.
Wird es in Deutsch noch eine Vier oder muss das Jahr wiederholt werden? Am Dienstag erhalten Berlins Schüler ihre Zeugnisse - viele von ihnen beschleicht ein mulmiges Gefühl.

Kurz vor Ferienbeginn hat Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner von den Schulen Honorarmittel für Vertretungslehrer zurückgefordert. Damit verlieren Berliner Schulen bis zu fünfstellige Eurobeträge. Viele Rektoren sprechen jetzt von "Wortbruch".
Der Notendurchschnitt der Berliner Schüler steigt seit Einführung der einheitlichen Prüfung. Der Senat bestreitet, dass der Abschluss zu leicht gemacht wird.

Neue Bestimmungen bescheren Berlin die besten Ergebnisse aller Zeiten. Die Abiturienten haben sogar ihre Bayerischen Mitschüler eingeholt. Auch viele Schüler mit Migrationshintergrund bekamen gute Abschlussnoten.
Obwohl Berlin bei den Ausgaben für seine Kita-Kinder mit rund 4000 Euro jährlich bundesweit an der Spitze liegt, beklagen Bildungsexperten die mangelnde Qualität der frühkindlichen Bildung.
Eine Woche vor Ferienbeginn haben Landeselternausschuss und GEW eindringlich vor den Folgen der knappen Lehrereinstellungen gewarnt.
Die Charlottenburger Wald-Oberschule feiert ihren 100. Geburtstag – und würdigt nun auch die Leistung ihrer Nachkriegsleiterin. Hilde Hüttmann leitete die Schule von 1945 bis zu ihrer Suspendierung 1949.
Nach den Ferien starten die Sekundarschulen. Die Fusionen und Umzüge stellen die Bezirke vor logistische Herausforderungen.
Die Berliner Bäderbetriebe bieten wieder Ferienschwimmkurse an. Dabei gibt es auch kostenlose Plätze für bedürftige Kinder. Noch kann man sich anmelden.
Zwischen dem gerade abklingenden Abiturstress, den noch laufenden Zeugniskonferenzen und der Organisation des kommenden Schuljahres lautet die zurzeit wohl meistgestellte Frage in Berlins Lehrerzimmern ungefähr so: „War es letztes Jahr auch so schlimm, oder ist es dieses Jahr noch schlimmer? Gemeint ist dabei nicht die Leistung der Schüler, sondern das Rätselraten um die Lehrerversorgung: Viele Schulen wissen – acht Tage vor den Ferien – mal wieder nicht, mit wie vielen Lehrern sie nach den Ferien rechnen können.
MITTWOCHAm 30. Juni treffen sich geladene Gäste um 11 Uhr in der Aula der Waldoberschule (Waldschulallee 95), der Festakt beginnt um 12 Uhr.
Streichung von Förderklassen, Mangel an Lehrern: Immer mehr Erstklässler kommen in die Psychiatrie. Im Klinikum Westend werden verhaltensauffällige Kinder betreut, die in der Schule gescheitert sind.

Jürgen Zöllner will nach der Sommerpause ein umfassendes Qualitätspaket vorlegen. Schulen und Kitas sind sich einig: Anfangen sollte der Senator bei der rechtzeitigen und ausreichenden Bereitstellung des Personals.

12.000 Berliner machen dieser Tage Abitur – viele mit Spitzennoten. An der John-F.-Kennedy-Schule ist das sogar der beste Jahrgang, den es jemals gab.
Der neue Leistungsvergleich von Schülern ist ernüchternd für die Berliner Neuntklässler: Sie liegen meist unter dem bundesweiten Schnitt. Warum schneidet Berlin so schlecht ab?

Bei einem Brandenburger Präventionsprojekt dürfen Schüler unter Aufsicht Alkohol trinken. Jetzt wollten sich Steglitzer Eltern über das Projekt informieren. Der Berliner Senat ist dagegen.
Die Grundschulreform wird angesichts vieler überforderter Kinder zunehmend infrage gestellt. Viele Eltern und Lehrer wünschen sich die Vorklassen zurück und eine Verschiebung des Einschulungsstichtages.

Der Ärztemangel im Gesundheitsdienst beeinträchtigt in diesem Jahr massiv den Schulbeginn einiger tausend Erstklässler. Die Berliner Amtsärzte warnen: Die unzureichende Förderung von Schulkindern führt zunehmend zu psychischen Auffälligkeiten.
Ziele von Praktika – und an wen man sich wenden kann, wenn etwas schiefgeht
Fossilien putzen, Galaxien sortieren, Reportagen schreiben: Im Praktikum wird gelernt, was sonst nicht auf dem Stundenplan steht
Freund oder Feind, schwarz oder weiß, richtig oder falsch. Schön, wenn die Dinge so einfach liegen.

An manchen Schulen muss dieses Jahr fast die Hälfte der Kinder die zweite Klasse wiederholen – nach den alarmierenden Zahlen, die der Tagesspiegel veröffentlichte, diskutieren Bildungsexperten und Politiker.
Als Reaktion auf die alarmierend hohen Wiederholungsquoten bei Zweitklässlern diskutieren Bildungsexperten und Politiker über neue wie alte Konzepte der Schul- und Vorschulbildung. Vor allem am Programm des Jahrgangsübergreifenden Lernens (JüL) wird Kritik laut. Diskutieren Sie mit!

Vor dem roten Rathaus fastet ein Lehrer. Das Ziel seines Hungerstreiks ist eine unbefristete Anstellung. Die hat ihm der Senat am Montag verwehrt, weil er formal nicht qualifiziert genug sei.

Immer mehr Zweitklässler werden nicht versetzt. Mancher Schüler kommt nur weiter, damit Plätze für Nachrücker frei werden. Nicht nur in sozialen Brennpunkten bestehen die Probleme.

Bildungssenator Jürgen Zöllner will Lehrern mehr Verantwortung übertragen. Es sollen mehr Lehrkräfte als bisher an Leitungsaufgaben beteiligt werden.

Ein Grundschullehrer hatte auf ein Raucherzimmer in seiner Schule geklagt, trotz eines generellen Rauchverbots an Schulen. Das Berliner Verwaltungsgericht lehnte die Klage ab.
Die Berliner Kritiker der Drittklässler-Vergleichsarbeiten (Vera 3) bekommen Unterstützung von wissenschaftlicher Seite. Ein Didaktik-Professor nennt die Aufgaben eine Zumutung. Die Tests überstiegen die Fähigkeiten der Kinder.
DIE SCHULENPro Bezirk ist ein Ganztagsgymnasium vorgesehen. Zu Beginn des Schuljahres 2010/11 starten folgende Gymnasien den Ganztagsbetrieb: Hermann-Hesse-Schule in Friedrichshain-Kreuzberg, 16.
Ein Leitfaden der Bundesregierung soll Schulen im Umgang mit dem Thema Zwangsverheiratung helfen.
Die Kritik an der Jahrgangsmischung in der Grundschule reißt nicht ab. Trotzdem wird es zum nächsten Schuljahr weiter ausgebaut.
Im August gehen sechs Gymnasien an den Start, die Angebote bis 16 Uhr machen. Viele Schüler können davon profitieren.
Eine Urkunde ist was Endgültiges. Wer sie in den Händen hält, der beweist damit, dass er was geleistet hat, in der hohen Politik oder auch nur bei den niederen Bundesjugendspielen.

Schon jetzt sind die Plätze an Gymnasien knapp. Richtig eng aber wird es im nächsten Jahr. Für das Schuljahr 2011/2012 rechnet der Senat mit 20 Prozent mehr Schülern.
In Schülerzeitungen bestimmen die Jugendlichen ihre Themen selbst – an Förderschulen wie Gymnasien
„Die Hirokesen“ sind die vielleicht jüngste Band Berlins: Elf Jahre sind Ruben, Oskar und Jula alt – am Sonntag füllten sie den größten Raum im Tagesspiegel-Verlagsgebäude mit ihrer Musik. Dort standen sie auch vor einem ganz besonderen Publikum: den vielleicht jüngsten Zeitungsmachern Berlins.
DER VERBANDDer Verein „Junge Presse Berlin“ (JPB) ist Ansprechpartner für junge Medienmacher. Er hilft bei Fragen rund um Zensur, Druck, Finanzierung, Anzeigen und Kooperationspartner.
Der alte Kampf um Macht und Einfluss schien entschieden: Im Landeselternausschuss, immerhin dem höchsten Elterngremium der Stadt, wurde vor kurzem denkbar knapp der alte von einem neuen Vorsitzenden abgelöst. André Schindler verlor gegen Günter Peiritsch.
Ein Jahr nach dem Volksbegehren Pro Reli ist die endgültige Form des Ethikunterrichts noch unklar.
Im Jahr 2005 wurde Hatun Sürücü ermordet. Die Tat löste heftige Debatten aus über die Frage, ob man eine intensivere Werteerziehung an Berlins Schulen brauche.
In Berlin gibt es rund 800 allgemeinbildende Schulen. Wen wundert es da, dass sich die Bürger nach eindeutigen Bezeichnungen sehnen?
Schon seit einem Jahr können die Schüler einer Friedenauer Grundschule nicht in der Turnhalle turnen. Jetzt regte sich gewaltloser Widerstand.
Zum neuen Schuljahr wird in sechs Bezirken je ein Gymnasium erstmals mit dem Ganztagsbetrieb starten. Es handelt sich um das Gymnasium Steglitz, die Hermann-Hesse-Schule (Kreuzberg), die Robert-Havemann-Schule (Pankow), die Gebrüder-Montgolfier-Schule (Johannisthal), die Friedrich-Engels-Schule (Reinickendorf) sowie die Gottfried-Keller-Schule (Charlottenburg).