zum Hauptinhalt

Schule

Um den Unterrichtsausfall einzudämmen, wurde 2007 die sogenannte Personalkostenbudgetierung (PKB) eingeführt: Die Schulen kümmern sich selbst um Vertretungen für erkrankte Lehrer und bekommen dafür zusätzlich drei Prozent der anerkannten Gelder für die Personalausstattung. Mit diesen Mitteln bezahlen sie die Vertretungslehrer.

Viele Schulleiter und Bildungsexperten sind empört über die gestern bekannt gewordene Order der Senatsbildungsverwaltung, bis zu fünfstellige Eurobeträge, mit denen die Schulen fest gerechnet hatten, wieder einzukassieren.

Von Patricia Hecht

Die letzten heißen Tage und Wochen haben die Sommerferien schon ein wenig vorweggenommen: Kurzstunden und hitzefrei standen auf dem Stundenplan, für das eine oder andere Fußballspiel wurde frei gegeben, und Abschlüsse wurden bevorzugt mit selbst gebauten Pools und unter freiem Himmel gefeiert. Das galt allerdings nur für die Schüler – für Schulleiter und viele Lehrer, die im Kopf schon beim Beginn des nächsten Schuljahres sind, wiederholte sich das übliche Hin und Her im Juli – schließlich steht der Start der Erst- und Siebtklässler nach den Ferien bevor, viele Schulen gehen zudem als neue Sekundarschulen an den Start.

Wird es in Deutsch noch eine Vier oder muss das Jahr wiederholt werden? Am Dienstag erhalten Berlins Schüler ihre Zeugnisse - viele von ihnen beschleicht ein mulmiges Gefühl.

Von Katharina Kühn
Viele Berliner Schulen müssen im kommenden Schuljahr mit weniger Geld als erwartet auskommen.

Kurz vor Ferienbeginn hat Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner von den Schulen Honorarmittel für Vertretungslehrer zurückgefordert. Damit verlieren Berliner Schulen bis zu fünfstellige Eurobeträge. Viele Rektoren sprechen jetzt von "Wortbruch".

Von Susanne Vieth-Entus

Die Charlottenburger Wald-Oberschule feiert ihren 100. Geburtstag – und würdigt nun auch die Leistung ihrer Nachkriegsleiterin. Hilde Hüttmann leitete die Schule von 1945 bis zu ihrer Suspendierung 1949.

Von Rita Nikolow

Nach den Ferien starten die Sekundarschulen. Die Fusionen und Umzüge stellen die Bezirke vor logistische Herausforderungen.

Von Susanne Vieth-Entus

Die Berliner Bäderbetriebe bieten wieder Ferienschwimmkurse an. Dabei gibt es auch kostenlose Plätze für bedürftige Kinder. Noch kann man sich anmelden.

Von Maris Hubschmid

Zwischen dem gerade abklingenden Abiturstress, den noch laufenden Zeugniskonferenzen und der Organisation des kommenden Schuljahres lautet die zurzeit wohl meistgestellte Frage in Berlins Lehrerzimmern ungefähr so: „War es letztes Jahr auch so schlimm, oder ist es dieses Jahr noch schlimmer? Gemeint ist dabei nicht die Leistung der Schüler, sondern das Rätselraten um die Lehrerversorgung: Viele Schulen wissen – acht Tage vor den Ferien – mal wieder nicht, mit wie vielen Lehrern sie nach den Ferien rechnen können.

Zoellner

Jürgen Zöllner will nach der Sommerpause ein umfassendes Qualitätspaket vorlegen. Schulen und Kitas sind sich einig: Anfangen sollte der Senator bei der rechtzeitigen und ausreichenden Bereitstellung des Personals.

Von Susanne Vieth-Entus
Den Affen machen. Auch bei den Abiturienten Rishab Reitz, Lena Walther und Dominik Bong (v. l.). an der Zehlendorfer J.-F.-K.-Schule gehört ein Abistreich zum festen Schulabschlussprogramm. Foto: Uwe Steinert

12.000 Berliner machen dieser Tage Abitur – viele mit Spitzennoten. An der John-F.-Kennedy-Schule ist das sogar der beste Jahrgang, den es jemals gab.

Von Maris Hubschmid
Wer über 18 ist, darf bei dem Projekt auch ein Glas Wodka trinken.

Bei einem Brandenburger Präventionsprojekt dürfen Schüler unter Aufsicht Alkohol trinken. Jetzt wollten sich Steglitzer Eltern über das Projekt informieren. Der Berliner Senat ist dagegen.

Die Grundschulreform wird angesichts vieler überforderter Kinder zunehmend infrage gestellt. Viele Eltern und Lehrer wünschen sich die Vorklassen zurück und eine Verschiebung des Einschulungsstichtages.

Von Susanne Vieth-Entus
In den Problembezirken war in den Vorjahren etwa jedem fünften Kind akuter Förderbedarf bescheinigt worden.

Der Ärztemangel im Gesundheitsdienst beeinträchtigt in diesem Jahr massiv den Schulbeginn einiger tausend Erstklässler. Die Berliner Amtsärzte warnen: Die unzureichende Förderung von Schulkindern führt zunehmend zu psychischen Auffälligkeiten.

Von Susanne Vieth-Entus

Als Reaktion auf die alarmierend hohen Wiederholungsquoten bei Zweitklässlern diskutieren Bildungsexperten und Politiker über neue wie alte Konzepte der Schul- und Vorschulbildung. Vor allem am Programm des Jahrgangsübergreifenden Lernens (JüL) wird Kritik laut. Diskutieren Sie mit!

Demonstrativ. Steffen Werner ist am Roten Rathaus im Hungerstreik.

Vor dem roten Rathaus fastet ein Lehrer. Das Ziel seines Hungerstreiks ist eine unbefristete Anstellung. Die hat ihm der Senat am Montag verwehrt, weil er formal nicht qualifiziert genug sei.

Von Sidney Gennies
Die Probleme bestehen nicht nur in Problembezirken.

Immer mehr Zweitklässler werden nicht versetzt. Mancher Schüler kommt nur weiter, damit Plätze für Nachrücker frei werden. Nicht nur in sozialen Brennpunkten bestehen die Probleme.

Von Susanne Vieth-Entus

Die Berliner Kritiker der Drittklässler-Vergleichsarbeiten (Vera 3) bekommen Unterstützung von wissenschaftlicher Seite. Ein Didaktik-Professor nennt die Aufgaben eine Zumutung. Die Tests überstiegen die Fähigkeiten der Kinder.

Von Susanne Vieth-Entus

Die Kritik an der Jahrgangsmischung in der Grundschule reißt nicht ab. Trotzdem wird es zum nächsten Schuljahr weiter ausgebaut.

Von Susanne Vieth-Entus

Eine Urkunde ist was Endgültiges. Wer sie in den Händen hält, der beweist damit, dass er was geleistet hat, in der hohen Politik oder auch nur bei den niederen Bundesjugendspielen.

Von Lars von Törne
In den siebten Klassen könnte es eng werden mit der individuellen Betreuung. Der Senat erwartet einen starken Anstieg der Bewerbungen.

Schon jetzt sind die Plätze an Gymnasien knapp. Richtig eng aber wird es im nächsten Jahr. Für das Schuljahr 2011/2012 rechnet der Senat mit 20 Prozent mehr Schülern.

Von Susanne Vieth-Entus

Der alte Kampf um Macht und Einfluss schien entschieden: Im Landeselternausschuss, immerhin dem höchsten Elterngremium der Stadt, wurde vor kurzem denkbar knapp der alte von einem neuen Vorsitzenden abgelöst. André Schindler verlor gegen Günter Peiritsch.

Zum neuen Schuljahr wird in sechs Bezirken je ein Gymnasium erstmals mit dem Ganztagsbetrieb starten. Es handelt sich um das Gymnasium Steglitz, die Hermann-Hesse-Schule (Kreuzberg), die Robert-Havemann-Schule (Pankow), die Gebrüder-Montgolfier-Schule (Johannisthal), die Friedrich-Engels-Schule (Reinickendorf) sowie die Gottfried-Keller-Schule (Charlottenburg).

console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })