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Das Bild eines Nutzers bei Twitter zweigt Jerome Boateng mit einem Schild "Je suis Boateng".

© Twitter

Nach der deftigen Niederlage des FC Bayern München in der Champions-League gegen den FC Barcelona geht die Schmach für Verteidiger Jerome Boateng im Internet weiter. Nachdem ihn Lionel Messi auf dem Bierdeckel vernascht hatte, ließ die Höchststrafe im Netz nicht lange auf sich warten.

Für Bayern-Verteidiger Jerome Boateng hat die deutliche Niederlage seines FC Bayern München am Mittwoch im Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona ein Nachspiel: Im Internet, überwiegend auf Twitter und Instagram, wird der gebürtige Berliner verhöhnt und verspottet. Als Dribbelkünstler Lionel Messi an ihm zum 2:0 vorbeirauschte, taumelte der deutsche Nationalspieler und ging im eigenen Strafraum zu Boden.

Das Netz reagiert mit einem Meme-Hype. So wird beispielsweise eine Rutsche in das Bild des hinfallenden Boatengs montiert. Auf einer anderen Montage wird er von einem Wrestler umgerissen. Ein User auf Twitter hat sogar einen fiktiven Wikipedia-Eintrag für Boateng erneuert: Als "Ort des Todes" wird das Camp Nou, die Spielstätte des FC Barcelona, angegeben, als Todesdatum der gestrige Mittwoch, an dem Lionel Messi den deutschen Nationalspieler vernaschte, erst mit einem Haken nach links, dann rechts - Boateng wusste nicht mehr, wo er ist und fiel - während der argentinische Superstar das 2:0 für Barca erzielte. In der internationalen Presse wird von einer "Messikrierung" der Bayern gesprochen.

Die englische "Daily Mail" schreibt: "Er mag den Weltmeistertitel gewonnen haben, die Champions League und drei Meistertitel, aber das schützt ihn nicht davor, im Internet veralbert zu werden." Im WM-Finale hatte Boateng den Argentinier Messi im Spiel gegen seine Nationalmannschaft kaltgestellt und galt als Spieler des Spiels. Mit diesem Ausrutscher ist zumindest im Netz der Final-Triumph bei der WM teilweise vergessen.

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Boateng ist dabei in prominenter Gesellschaft: Auch David Luiz, der Verteidiger von Paris St. Germain, wurde im Internet verspottet, nachdem er beim 1:3 gegen Barcelona zweimal von Stürmer Luis Suarez getunnelt wurde. Ebenso wie dieser Tage für Boateng, gab es für den 50 Millionen Einkauf Luiz die Höchststrafe im Internet: Den Meme-Hype.

Es bleibt abzuwarten, welchen Top-Verteidiger der Barca-Sturm um Messi, Suarez und Neymar als nächstes dem Erdboden gleichmacht und das Spielfeld im Internet eröffnet. Der brasilianische Superstar Neymar hat noch keinen Verteidiger derart medial degradiert ... Vielleicht nimmt er sich im Rückspiel ja jemanden aus der Bayern-Defensive zur Brust und macht ihn zur Lachnummer.

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