
Die Mehrheit der Belarussen hat sich von Lukaschenko abgewandt, Staatsbetriebe streiken. So weit wäre es jedoch nicht ohne die Frauen im Land gekommen.

Die Mehrheit der Belarussen hat sich von Lukaschenko abgewandt, Staatsbetriebe streiken. So weit wäre es jedoch nicht ohne die Frauen im Land gekommen.

Die deutsche Kanzlerin bespricht die Lage in Belarus mit Litauens Präsident Nauseda. Nun will Merkel mit Putin telefonieren – und auch Lukaschenko erreichen.

Mit Blick auf Putin verzichtet Außenminister Heiko Maas bisher auf Deutlichkeiten. Das war schon im Fall der russischen Krim-Annexion die falsche Taktik. Ein Kommentar.

Einem Medienbericht zufolge ist der belarussische Präsident nun doch bereit, die Wahlen zu wiederholen. Derweil buhen streikende Arbeiter Lukaschenko aus.

Vizekanzler Scholz nennt den Präsidenten von Belarus einen „schlimmen Diktator“. Frankreichs Präsident fordert die EU zur Unterstützung der Proteste auf.

In Belarus gingen Polizisten gewaltsam gegen Demonstranten vor. Die Bundesregierung bleibt still. Die Opposition wirft ihr Untätigkeit vor.

100.000 Menschen demonstrieren in der Hauptstadt Minsk. Auch an anderen Orten gibt es Proteste. Eine Gegenveranstaltung des Staatsapparats ist deutlich kleiner.

Die Massenproteste gegen Wahlbetrug und Willkür in Belarus halten an. Präsident Lukaschenko fürchtet einen Umsturz und wendet sich Putin zu.

Laut Behörden starb er, weil ein Sprengsatz in seiner Hand explodierte. Ein Video deutet jedoch darauf hin, dass er von Polizisten erschossen wurde.

Am Montag wurde bei den Protesten gegen Wahlfälschung in Minsk ein Demonstrant getötet. Am Samstag gedenken seiner tausende Menschen in Minsk.

Alexander Lukaschenko ist als Hoffnungsträger angetreten. Das ist lange her. Heute will der Präsident von Belarus mit Gewalt im Amt bleiben. Ein Portrait.

Der Chef der EVP im EU-Parlament, Manfred Weber, verlangt von Minsk, alle politischen Gefangenen freizulassen. Ansonsten muss es Sanktionen geben, fordert er.

Die EU-Außenminister geben grünes Licht für Sanktionen gegen Belarus. Die Proteste in Belarus halten an.

In Belarus flauen die Proteste nicht ab. Lukaschenko macht Zugeständnisse und neue Drohungen. Die EU bringt Sanktionen auf den Weg.

Arbeiter in Belarus sind in den Streik getreten. Tichanowskaja ruft zu friedlichen Protestaktionen auf. Die EU-Außenminister diskutieren mögliche Strafen.

Nach Tagen massiver Polizeigewalt in Belarus lenkt der Machtapparat erstmals ein. Hunderte Menschen kommen in Freiheit. Die Bürger feiern das als Sieg.

Die Polizei geht in Belarus brutal gegen Demonstranten vor, Tausende wurden festgenommen. Das auswärtige Amt bittet nun um ein „dringendes Gespräch“.

Außerdem: Historischer Tag im Nahen Osten + In welchen Regionen Deutschlands die Corona-Zahlen besonders stark steigen + Platz für neue Autobahnen.

Am Freitag wollen die EU-Außenminister über Sanktionen gegen Belarus beraten. Aber innerhalb der Gemeinschaft gibt es Differenzen.

Mit zahlreichen Kranzniederlegungen ist heute an die Opfer der deutschen Teilung erinnert worden. Die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion schlug einen Bogen zu den aktuellen Ereignissen in Belarus.

Die Niederschlagung der Proteste in Belarus schreit nach einer Reaktion der EU. Allerdings ist die Lage anders als in der Ukraine 2014. Ein Kommentar.

Polizisten verbrennen ihre Uniformen, Journalisten des Staatsfernsehens reichen die Kündigung ein. Immer mehr Menschen in Belarus protestieren.

Ein 25 Jahre alter Demonstrant ist Behörden zufolge nach seiner Festnahme in Gefangenschaft gestorben. Ursache und Zeitpunkt sind bislang unbekannt.

Außerdem: Corona-Fälle an Berliner Schulen und eine peinliche Test-Panne in Bayern. Die Themen des Tages.

Präsident Lukaschenko schmäht seine Gegner als Kriminelle und Arbeitslose. Die belarusische Polizei schlägt Proteste brutal nieder und schießt dabei scharf.

Nach der Wahl in Belarus plädiert Luxemburgs Außenminister Asselborn für eine deutliche EU-Reaktion. Nach seinen Worten wurden demokratische Regeln verletzt.

In Belarus halten die Proteste gegen die Wiederwahl von Lukaschenko an. Sicherheitskräfte reagieren brutal. Die Kandidatin der Opposition verlässt das Land.

Lukaschenko lässt sich zum Wahlsieger erklären. Doch die Opposition leistet Widerstand – und ein Demonstrant kommt ums Leben.

Was Deutschland und die EU gegen Diktator Lukaschenko tun müssen, was sie tun können – und wo ihre Möglichkeiten enden. Ein Kommentar.

Mehr als 80 Prozent der Belarussen sollen für den amtierenden Präsidenten gestimmt haben. Bei Demonstrationen gegen Wahlfälschung kommt es zu Gewalt.

Swetlana Tichanowskaja fordert am heutigen Sonntag Diktator Lukaschenko heraus. Dabei wollte sie anfangs gar nicht kandidieren, sondern bloß Koteletts braten.

Der Sender protestiert beim Botschafter "in aller Schärfe" gegen die Festnahme und Verurteilung des DW-Reporters Alexander Burakov wegen angeblichen "Rowdytums".

Marsalek soll mit dem russischen Geheimdienst kooperieren. Nach seiner Flucht wird er nun nicht mehr in Weißrussland, sondern in der Nähe von Moskau vermutet.

Am 9. August will Weißrussland wählen. Staatschef Lukaschenko geht seit Wochen gegen Andersdenkende vor - und handelt sich damit Kritik ein.

Heute gedenken wir dem Ende des Zweiten Weltkrieges, zählen Potsdamer Vögel, freuen uns auf ein Online-Konzert und fotografieren unsere Füße.

Der Regierende wollte mit Vertretern Russlands und der Ukraine an das Kriegsende erinnern. Für Kiews Botschafter wäre das der „schlimmste Albtraum“.

Weltweit ruht der Klub-Fußball, in Europa wird in keiner Liga mehr gespielt. Mit einer Ausnahme: In Weißrussland geht das Leben weiter wie zuvor.

Nationalsozialisten vernichteten die Jüdische Gemeinde der Stadt. Erst nach 1990 entstand sie neu. Was Juden in Potsdam heute bewegt.

Personen, die in anderen Staaten im Auftrag der Regierung morden und foltern, sollen nach dem Willen der Bundesregierung nicht mehr in die EU einreisen dürfen.

Ist ein gemeinsames Gedenken noch möglich? Eine Berliner Diskussion über das Gedenken an die Opfer des deutschen Vernichtungskrieges im Osten.
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