Die Spaßband Krambambulya kommt ins Kato
Belarus
Weniger Russland, mehr Klimaschutz: Warum Europa ein strategisches Energiebündnis mit China schließen sollte
Osteuropaforscher wollen klären, ob der Transformationsprozess in postkommunistischen Ländern noch Chancen hat
Wer als EU-Bürger eine neue Osterweiterung der Staatengemeinschaft fürchtet, kann sich zumindest auf die Republik Weißrussland verlassen. Eine prowestliche Revolution mit anschließendem Drängen auf EU-Beitritt wie zuletzt in der Ukraine ist in Weißrussland nicht zu erwarten.
Kinder aus der Tschernobyl-Region verabschiedet
Die europäische Revolution in der Ukraine könnte das Land endlich zu einer sozialen und kulturellen Einheit zusammenfügen
Serviceclubs sammelten für Kinderchirurgie in Weißrussland
Übersetzer aus Osteuropa besuchten als Stipendiaten das Kulturforum östliches Europa
Von Claudia von Salzen Wladimir Putin hat den Diktator überrumpelt. Seit Jahren sucht Weißrusslands Staatschef Alexander Lukaschenko den Schulterschluss mit Moskau, doch bei Russlands Präsident stieß er damit auf wenig Gegenliebe.
Vier Jahre lang hat Hans-Georg Wieck die OSZE-Mission in Minsk geleitet; ihr Ziel war es, die Zivilgesellschaft, die Demokratie und den Pluralismus zu stärken. Zum Jahresende 2001 musste er das Land verlassen.
1989 wurde in Minsk die gemeinnützige Stiftung "Kinder von Tschernobyl" gegründet, weil in Weißrussland die meisten Menschen durch die radioaktive Wolke betroffen waren. Anfänglich wurden vor allem Erholungsfahrten nach Westeuropa für Kinder aus den verseuchten Gebieten in Belarus organisiert.
Als der weißrussische Oppositionsführer das Podium betritt, hat der Vize-Außenminister aus Minsk längst die Runde verlassen. Gemeinsam mit dem politischen Gegner über die Situation im eigenen Land zu diskutieren - für einen Vertreter des Lukaschenko-Regimes ist das offensichtlich zu viel Demokratie.