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Thema

Mexiko

Die Gruppe der führenden Industrienationen soll nach dem Willen von Bundeskanzlerin Angela Merkel auch künftig nicht mehr als acht Staaten umfassen. Merkel begründete dies mit gemeinsamen Werten und Prinzipien.

Berlin – Aus G-8 wird G-13, wenn es nach dem britischen Premierminister Tony Blair geht. Der Kreis der Industrienationen USA, Großbritannien, Deutschland, Japan, Frankreich, Italien, Kanada und Russland solle um China, Indien, Brasilien, Mexiko und Südafrika ergänzt werden.

Es ist ein denkbar schlechter Ausgang. Der Streit über die Auszählung weckt all die bösen Erinnerungen an die 80er Jahre, als sich die mexikanische Staatspartei PRI mit obszönen Wahlmanipulationen lange an der Macht hielt.

Der konservative Kandidat Felipe Calderón (Foto) ist offiziell zum Sieger der Präsidentenwahl in Mexiko erklärt worden. Sein Kontrahent López Obrador will die Wahl allerdings anfechten.

Erinnert sich noch jemand daran, wie die Südamerikaner vor ein paar Jahren Sturm gelaufen sind gegen einen festen WM-Platz für Ozeanien? Das hätte ihr Kontingent reduziert, und dagegen haben sie gekämpft, bis hin zur Drohung, für 2006 ein Teilnehmerfeld von 36 Teams durchzusetzen.

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Vier deutsche Nationalspieler erinnern sich an ihre Duelle mit den Argentiniern. Für Uwe Seeler war es 1958 ein ganz außergewöhnliches Spiel. Wolfgang Weber bekam 1966 den Siegeswillen der Südamerikaner zu spüren, als er hart gefoult wurde. Auch Klaus Allofs ist im Rückblick auf das Finale der WM 1986 nicht gerade erfreut. Und Guido Buchwald war 1990 im Endspiel schon nach zehn Minuten klar, dass Deutschland Weltmeister wird.

Zwei Tage ohne WM, nach fast drei Wochen Dauereinsatz vor der Glotze, nach acht Stunden täglich. Und plötzlich war da: Leere.

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Das deutsche Team trifft in der nächsten Runde am Freitag in Berlin auf Turnierfavorit Argentinien. Die Südamerikaner setzten sich am Abend in Leipzig gegen Mexiko mit 2:1 in der Verlängerung durch.

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Von Jana Haase

60 Jahre kümmerte sich eine oft kritisierte UN-Kommission um die Menschenrechte. Nun hat ihr Nachfolger, der Menschenrechtsrat, seine Arbeit begonnen. Er könnte zu einem Aushängeschild der Vereinten Nationen werden.

GRUPPE F IN NÜRNBERG Japan – Kroatien 0:0 Japan: Kawaguchi – Nakazawa, Miyamoto, Santos, Kaji – Fukunishi (46. Inamoto), Nakamura, Nakata, Ogasawara – Yanagisawa (61.

GRUPPE C IN STUTTGART Niederlande – Elfenbeinküste 2:1 (2:1) Niederlande: Van der Sar – Heitinga (46. Boulahrouz), Ooijer, Mathijsen, van Bronckhorst – van Bommel, Sneijder (50.

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