
Der thüringische CDU-Fraktionschef Mike Mohring fliegt aus dem Bundesvorstand der CDU - und die Privatwohnung eines Mitarbeiters wird durchsucht. Wurde er bespitzelt?

Der thüringische CDU-Fraktionschef Mike Mohring fliegt aus dem Bundesvorstand der CDU - und die Privatwohnung eines Mitarbeiters wird durchsucht. Wurde er bespitzelt?

Jena, BFC Dynamo, Zwickau, Neustrelitz - das wird doch alles nichts. Uns gebeutelten Fußballzonentierchen bleibt nur der Blick ins Bördeland. Die Magdeburger haben wenigstens ein drittligataugliches Stadion.

Michael Müller übernimmt am Donnerstag das Rote Rathaus. Doch er wird nicht der einziger Berliner sein, der dann regiert. Diese sechs sind schon jetzt an der Macht - nur in anderen Städten.

Die Justiz in Dresden will, dass sich der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow wegen der Beteiligung an einem Anti-Nazi-Protest 2010 vor Gericht verantworten muss. Linken-Parteichefin Katja Kipping ist empört.

Ein Konflikt? Es genügt ein kurzer Wink der Vorsitzenden, schon ist er entschärft. Dafür steigen sie beim CDU-Parteitag fast auf die Tische, als sich Gelegenheit bietet, endlich mal ungestraft gegen den großkoalitionären Burgfrieden zu verstoßen.
Die CDU – das ist Angela Merkel. Auf dem am Dienstag beginnenden Bundesparteitag in Köln wird sie aufs Neue von der Basis gefeiert werden. Aber wie bekommt der Partei diese Dominanz?

Die Grünen sind inzwischen an mehr Länderregierungen beteiligt als die Volkspartei CDU. Und dennoch: Die Umfragewerte für die Merkel-Partei stimmen. Beim Bundesparteitag werden sich die Christdemokraten deshalb gewohnt selbstsicher geben - doch das könnte sich rächen. Ein Kommentar.

Dass der thüringische CDU-Fraktionschef Mike Mohring einen Linke-Ministerpräsidenten Bodo Ramelow verhindern wollte, war klar. Neu ist, dass er dazu auch konkret die AfD kontaktierte.

Aus Kommunisten wurden Postkommunisten: Was Thüringen 2014 von Polen und Ungarn nach der Wende unterscheidet. Ein Kommentar

Keine bundespolitischen Auswirkungen - SPD, Linke und Grüne spielen das "Signal von Erfurt" unisono herunter. Im Verhältnis der drei Parteien könnte sich trotzdem etwas ändern.

Die CDU in Thüringen ist wütend wegen des Wahlsieges von Bodo Ramelow. Einer ihrer Funktionäre bringt Rot-Rot-Grün nun direkt mit den Mauertoten der DDR in Verbindung.

Linken-Fraktionsvize Sahra Wagenknecht freut sich über die Wahl ihres Genossen Bodo Ramelow zum Regierungschef von Thüringen. Bundespolitische Folgen habe diese aber erst, wenn die SPD ihren Kurs ändere, sagt sie.

Plötzlich scheint die Luft zum Atmen knapp – und keiner ist mehr sicher, wie die Sache ausgeht. Erst der zweite Wahlgang macht Bodo Ramelow zum ersten linken Ministerpräsidenten des Landes. Und nicht nur daran zeigt sich, dass nichts an diesem Tag Routine ist.
Es war eine starke Botschaft, mit der sich Bodo Ramelow für sein Amt empfahl: Der erste Ministerpräsident der Linkspartei bat die Opfer der SED-Diktatur um Vergebung. Thüringen könnte mit ihm zum Modell für die Aufarbeitung der DDR-Geschichte werden. Ein Kommentar.

Im zweiten Wahlgang ist Bodo Ramelow zum ersten linken Ministerpräsidenten gewählt worden. In seiner Rede nach der Vereidigung entschuldigte er sich persönlich für das DDR-Unrecht.

Der neue Ministerpräsident von Thüringen, Bodo Ramelow (Die Linke) hat sich in seiner ersten Rede nach Amtsantritt zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte bekannt. Die Rede im Wortlaut.

SPD und Grüne schreiben in Thüringen Geschichte. Sie wählen Bodo Ramelow zum ersten linken Ministerpräsidenten. Am Abend zuvor zeigte Oskar Lafontaine bei Maybrit Illner, wohin die Reise gehen soll. Diese Form der dauerhaft demütigenden Machtteilhabe haben sich SPD und Grüne redlich verdient. Ein Kommentar.

Der gläubige Sozialist Bodo Ramelow und der wendige Konservative Mike Mohring - sie sind künftig wohl die starken Männer der Thüringer Politik. Diesen Freitag entscheidet sich, in welchen Rollen sie agieren werden.

Etwa 1500 bis 2000 Menschen haben am Donnerstagabend in Erfurt friedlich gegen die Wahl vom Linken-Politiker Bodo Ramelow zum Ministerpräsidenten von Thüringen protestiert. Sie sind empört über die SPD, die mit der Linken koalieren will.

Der Liedermacher Wolf Biermann hat in einem Brief an den Thüringer Bürgerrechtler Matthias Büchner seinem Herzen Luft gemacht über die anstehende rot-rot-grüne Koalition unter Führung eines Ministerpräsidenten der Linkspartei. Wir geben den Brief nachfolgend im Wortlaut wieder.

Gegen die für Freitag geplante Wahl eines Linkspartei-Politikers zum Ministerpräsidenten in Thüringen formiert sich Protest. Am Donnerstagabend soll in Erfurt demonstriert werden. Auch Liedermacher Wolf Biermann war eingeladen. Der wird zwar nicht kommen, doch seinem Frust über Rot-Rot-Grün ließ er in einem Brief freien Lauf.

Der Linke-Politiker Bodo Ramelow soll am Freitag zum Ministerpräsidenten von Thüringen gewählt werden. Das ist demokratische Normalität. Ein Kommentar.

Die thüringische Sozialministerin Heike Taubert (SPD) hat im März gegen einen NPD-Parteitag mobilisiert. Das war nicht in Ordnung, urteilte der Landesverfassungsgerichtshof in Weimar.

CDU-Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht zieht sich zurück. Mindestens im ersten Wahlgang hat der Linke Bodo Ramelow nun am Freitag keinen Herausforderer.

Nun will die Thüringer CDU doch noch einen Kandidaten für die Wahl des Ministerpräsidenten aufstellen. Eine gute Idee - denn allein mit Nein-Stimmen gegen den Linken-Politiker ist kein Staat zu machen. Ein Kommentar.

Rot-Rot-Grün in Thüringen will V-Leute des Verfassungsschutzes nur im Einzelfall einsetzen. Aus der GroKo gibt's daran Kritik - für Linke und Grüne unverständlich.

Der Zeitgeist hat sich gegen den eingebildeten Kranken entschieden, besonders das Internet setzt ihm zu. Doch wäre es falsch, Hypochondrie bloß als lächerlich abzutun.
In einer Wirtschaftsstudie hat die Stadt Platz 19 von 69 Städten erreicht– jedoch lässt die Dynamik des Wachstums etwas nach

Gregor Gysi ist 66 und will irgendwann regieren. Doch die ideologischen Problemfälle in der Linken bekommt er einfach nicht in den Griff. Macht das Rot-Rot-Grün im Bund unmöglich?

Die Gegner eines rot-rot-grünen Bündnisses in Thüringen machen wieder mobil. Diesmal will man sich von Rechts- und Linksextremisten besser abgrenzen.

Im Bundestag stellt Bundeskanzler Kohl seine künftige Deutschlandpolitik vor. Sein Plan soll den Weg zur Wiedervereinigung vorzeichnen. In der CSSR überschlagen sich derweil die Ereignisse. Die KP stimmt praktisch ihrer Ablösung zu. Verfolgen Sie den Weg zur deutschen Einheit in unserem historischen Blog.

Vor 50 Jahren haben deutsche Altnazis und Nationalkonservative die NPD gegründet. Abgesehen von kleinen Erfolgen konnte sich die Partei nie dauerhaft in der politischen Landschaft Deutschlands festsetzen.
Der SPD-Politiker Wolfgang Tiefensee soll Thüringer Wirtschaftsminister werden. Die SPD soll in der ersten rot-rot-grünen Landesregierung neben Wirtschaft auch die Kernressorts Finanzen und Inneres erhalten.

Das alte Berliner Schloss war aus Stein gemauert, das neue wird aus Stahl und Beton gebaut. Beton für eine halbe Milliarde Euro. Harald Eberhardt ist Oberpolier auf dieser Baustelle. Mehr als 100 Arbeiter koordiniert er täglich. Ein Traumjob, findet er.

Die Union in Thüringen hat sich entschieden - und will bei der Ministerpräsidentenwahl am 5. Dezember einen eigenen Kandidaten präsentieren. Die AfD empfiehlt CDU-Mann Mike Mohring, der "voll im Saft" stehe.

Er möchte der erste linke Ministerpräsident werden. Doch in der Rolle tut sich Bodo Ramelow noch schwer. Die Debatte um seine Haltung zur DDR flammt neu auf. Könnte Rot-Rot-Grün in Thüringen noch scheitern?
Die Grünen haben eine kleine Führungskrise, auf dem Bundesparteitag in Hamburg soll sie beigelegt werden - und sie wollen sich als „Partei der Freiheit“ profilieren.

Rot-Rot, wahlweise Rot-Rot-Grün: Wer gibt den Ton an, Sozialdemokraten oder Linke? Wer ist Koch, wer ist Kellner? Das weiß anhand der Begrifflichkeit keiner. Der Verdacht drängt sich auf, dass es auch keiner wissen soll. Ein Kommentar.

Opferverbände und DDR-Bürgerrechtler setzen sich für ein Mahnmal zur Erinnerung an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft ein. Der Aufruf wurde am 4. November an Bundestagspräsident Norbert Lammert übergeben. Seitdem herrscht Schweigen im Berliner Gedenkwald. Eine Dokumentation.

Der rot-rot-grüne Koalitionsvertrag in Thüringen setzt nicht auf Revolution, sondern auf pragmatische Reformen. Dazu gehört auch die Gebietsreform, wie sie im übrigen Ostdeutschland längst umgesetzt ist, aber in Thüringen am Beharrungswunsch der CDU scheiterte.
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