Fünf junge Abgeordnete wollen wieder in den Bundestag – trotz Burn-out und Ellenbogenstößen. Hier berichten sie von ihren Erfahrungen und Enttäuschungen.
Sachsen-Anhalt
Berlin - Eine Meldung der Financial Times Deutschland (FTD) sorgte gestern für Wirbel. Danach sollen aktuell mehr als 17 000 ehemalige hauptamtliche oder informelle Mitarbeiter des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in der öffentlichen Verwaltung tätig sein.
2733 MfS-Belastete sollen in der Verwaltung arbeiten. Der Beauftragte Gutzeit nennt die Angaben "abenteuerlich".
Dass es ehemalige Stasi-Mitarbeiter im öffentlichen Dienst gibt, ist bekannt. 17 000 sollen es angeblich im Osten Deutschlands sein. Warum debattieren wir derzeit so heftig über die Stasi?
Zu DDR-Zeiten waren sie für die Staatssicherheit tätig, heute sind sie Lehrer oder leitende Kriminalbeamte. Rund 17.000 Angestellte des öffentlichen Dienstes sollen eine Stasi-Vergangenheit haben - weitaus mehr, als bislang angenommen.
Eine Quote beim Übergang vom Bachelorzum Masterstudium soll es nicht mehr geben. Das sagten Bundeswissenschaftsministerin Annette Schavan (CDU) und Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Jan-Hendrik Olbertz als Vertreter der Kultusministerkonferenz am Dienstag in Berlin.

Die Universitäten sollen Fehler bei der Bologna-Reform korrigieren, verlangen die Politiker. Zwang ausüben auf die Hochschulen wollen sie aber nicht.
Zwei Wochen nach ihrer Gründung ist die von der früheren CSU-Politikerin Gabriele Pauli ins Leben gerufene Partei Freie Union in fast allen Bundesländern vertreten.
Gabriele Pauli steht kurz vor dem ersten Etappenziel: Zwei Wochen nach ihrer Gründung ist die neue Partei der Ex-CSU-Politikerin in fast allen Bundesländern vertreten.
Die Vorstände von CDU und CSU haben ihr gemeinsames Wahlprogramm beschlossen. Doch die Auseinandersetzung über die Steuerpolitik überschattete die Verabschiedung.
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Böhmer (CDU) über den Steuerstreit und das Wahlprogramm der Union.
Ungeachtet des Machtworts der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel kommt die Steuerdebatte in der Union nicht zur Ruhe. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer forderte im Tagesspiegel eine Anhebung des Spitzensteuersatzes.
In der Union wird weiter über die Steuerpolitik gestritten. Die SPD freut sich - fürchtet aber zugleich Krach in den eigenen Reihen.
Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) hat nach dem Tod von drei Bundeswehrsoldaten in Afghanistan eine härtere Gangart angekündigt. Zusätzliche Soldaten sollen entsendet werden, dem Bundeswehrverband ist das noch zu wenig.
Am Dienstag waren während eines Gefechts in Afghanistan drei Bundeswehrsoldaten getötet worden. Wie jetzt bekannt wurde, stammen alle drei aus Ostdeutschland.
Magdeburg/Potsdam - Die mittelalterlichen Routen folgenden Jakobspilgerwege in Sachsen-Anhalt und Brandenburg wachsen zusammen. Die feierliche Verbindung der Strecken sei für kommenden Donnerstag an der Grenze der beiden Bundesländer zwischen den Orten Schlagenthin und Vehlen geplant, teilten die kirchlichen Organisatoren am Montag in Magdeburg mit.

Die Bildungsproteste gehen weiter: In Berlin stürmen Studierende Geldinstitute - während die Kultusminister eine Delegation der Streikenden empfangen.
Deutschland soll seine Entscheidung darüber, ob es an der internationalen Pisa-Studie 2012 teilnehmen will, vertagen. Dieser Ansicht ist Baden-Württembergs Kultusminister Helmut Rau (CDU).
Die Polizeiaffäre in Sachsen-Anhalt zieht weitere Kreise: Magdeburger Landtags-Abgeordnete untersuchen einen peinlichen Fall nach dem anderen.
Annemarie Eilfeld, ist das nicht die angebliche „Superzicke“ aus „Deutschland sucht den Superstar“? Seitdem die 19-jährige Sängerin Dieter Bohlen bei der DSDS-Fernsehshow vor Millionenpublikum Paroli bot, bringen Zeitschriften eine Titelstory nach der anderen über die junge Frau am Mikro.

Sängerin, Superzicke, Medienphänomen - Wer ist Annemarie Eilfeld wirklich? Der Tagesspiegel traf die ehemalige DSDS-Kandidatin zu einem Gespräch in Berlin-Mitte.
Wie sicher ist das 18-Milliarden-Euro-Paket für die Wissenschaft, das Bund und Länder am Donnerstag vergangener Woche beschlossen haben?
Die etablierten Parteien verlieren weiter in den Kommunen, die kleinen erstarken. In Weimar sitzt nun die NPD im Stadtrat, in Stuttgart überholten die Grünen die CDU.
Es stimmt etwas nicht zwischen den Brandenburgern und Europa: Die EU überweist Milliarden Euro in die Mark – und die Brandenburger strafen das Straßburger Parlament und die Brüsseler Kommission mit Missachtung.
Der Einsatz Minderjähriger zur Aufdeckung illegalen Alkoholverkaufs ist bei Innenministern umstritten. Berlin, Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt lehnen jugendliche Testkäufer für Alkohol ab.
Der Stromkonzern E.on steigt in die Herstellung von Solarmodulen ein und eröffnet eine Fabrik in Sachsen-Anhalt. Die Konkurrenz begrüßt das, doch Umweltschützer zeigen sich enttäuscht.
Der Verfassungsschutz erwartet Erfolge der Rechtsextremisten bei den Kommunalwahlen am 7. Juni. Die Zahl der Kandidaten spreche für sich.
Am Morgen blieben erneut vielerorts Kindertagesstätten und Horte geschlossen. Die Verhandlungen im Tarifstreit sollen im Laufe des Tages fortgesetzt werden.

Schwere Unwetter mit Sturmböen, Hagel, Gewittern und starken Regenfällen sind am Dienstagvormittag über Teile Niedersachsens und Sachsen-Anhalts hinweggezogen. Am frühen Dienstagmorgen führten die Wetterkapriolen in Teilen Niedersachsens zu Überschwemmungen und Sachschäden.
Die Arbeitsniederlegungen der Erzieher und Sozialarbeiter werden weiter fortgesetzt. Ab Dienstag bleiben die Kitas auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Hamburg geschlossen.
Zwei Studien haben in diesen Tagen für Aufregung gesorgt: der Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und die Kriminalstatistik, die erneut ein Anwachsen rechtsradikal motivierter Straftaten und Gewaltverbrechen ausweist. Es gibt da eine Verbindung.
Der Sommer rückt näher, auch wenn’s draußen gelegentlich tropft und donnert. Trotzdem haben wir hier in der Redaktion schon mal unsere Köpfe zusammengesteckt und überlegt, zu welchen Festivals wir fahren werden.

Brandenburg wird zwar nie eine Gourmet-Region, doch mittlerweile gibt es dort immer mehr empfehlenswerte Restaurants. Auf Ausflüge muss niemand mehr sein Essen mitnehmen: Ein Zwischenstopp gerät an den meisten Routen zum Vergnügen.

Im bundesweiten Vergleich der Armut liegt Berlin auf Platz sechs, also im hinteren Mittelfeld. Doch Grund zur Freude ist das nicht, zumal es im Umland teilweise noch düsterer aussieht. Nur die Region um Potsdam profitiert kräftig von der Hauptstadt.
Die Schüler in Berlin, Bremen, Hamburg, Brandenburg und Baden-Württemberg haben eine 1,5 mal so hohe Chance Abitur zu machen wie Schüler in Bayern und dem Saarland. Darauf weist Marcel Helbig, Wissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), im aktuellen „WZBrief Bildung“ hin.
Es hat sich für die CDU-Vorsitzende Angela Merkel ausgezahlt, dass sich die Bundeskanzlerin neulich fünf Stunden Zeit für die Länder- Fraktionschefs der Union genommen hat. Am Freitag unterstützten die Fraktionsvorsitzenden bei ihrer Routinekonferenz in Frankfurt das Vorhaben, das Versprechen einer Steuerreform ins Wahlprogramm der Union aufzunehmen, und zwar einstimmig.

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) spricht im Interview mit dem Tagesspiegel über flexible Firmen und Vorzüge von Schwarz-Rot.

Potsdam-Mittelmark - Ein Toter, zehn Tonnen ausgelaufener Teer und stundenlang gesperrte Autobahnen: Auf der A 2 und der A 9 südwestlich von Potsdam haben am Dienstag vier schwere Unfälle, an denen mehrere Lastwagen mit Gefahrgut beteiligt waren, Polizei und Feuerwehr in Atem gehalten. Wie es zu den Unfällen kam, ist in allen vier Fällen unklar.
Die FDP geht auf Distanz zu ihrem Wunschkoalitionspartner Union. Die ostdeutschen Abgeordneten der FDP im Bundestag kritisierten massiv die ablehnende Haltung der ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten zu möglichen Steuersenkungen nach der kommenden Bundestagswahl.
Am 7. Mai 1989 wurde die letzte Kommunalwahl der DDR inszeniert – und erstmals wurde von Betrug gesprochen. In den 20 Jahren danach gab es viele freie Wahlen, aber betrogen kommt man sich in einigen Orten immer noch vor – zum Beispiel in Zuchau in Sachsen-Anhalt