Anschläge aus der Luft sind nach Ansicht von Experten auch in Berlin nicht zu verhindern. Der Luftraum über der Stadt wird zwar kontrolliert, dennoch können sich hier auch Piloten, die nicht in Schönefeld, Tegel oder Tempelhof landen wollen, weitgehend ungehindert in einer Höhe zwischen 300 und 800 Metern am Himmel bewegen.
Katastrophenschutz
Der mexikanische Vulkan Popocatepetl spuckt wieder Asche und Rauch. Nach Angaben des Nationalen Zentrums für Katastrophenschutz habe der Zusammenbruch eines Lavadoms eine Explosion ausgelöst.
Der mexikanische Vulkan Popocatepetl hat sich bis zum Donnerstag deutlich beruhigt. Die Vulkanologen des Nationalen Zentrums für Katastrophenschutz befürchteten aber neue Eruptionen und wollten deshalb keine Entwarnung geben.
Vor Kaliningrad ist das Wrack eines im Zweiten Weltkrieg gesunkenen deutschen Kriegsschiffs entdeckt worden, das möglicherweise Chemiewaffen an Bord hat. Wie das russische Ministerium für Katastrophenschutz mitteilte, nahmen Taucher entsprechende Wasser- und Bodenproben.
Am Unterlauf des Po haben am Freitag Hilfskräfte ihre Bemühungen verstärkt, eine Überflutung der Region abzuwenden. Südlich von Mantua, im Umland von Ferrara und im Po-Delta verstärkten Mitarbeiter des Katastrophenschutzes gemeinsam mit freiwilligen Helfern die Uferbefestigungen.
Für seine Verdienste beim Katastrophenschutz erhielt gestern Horst Brandt den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Innensenator Werthebach würdigte den ehemaligen Kriminaldirektor, der seit 1991 jährlich die so genannten "Katastrophenseminare" von Polizei und Feuerwehr organisierte.
Einen Tag vor Ablauf des russischen Ultimatums für die Räumung der tschetschenischen Hauptstadt Grosny hat Russland den eingeschlossenen Rebellen Verhandlungen über die Evakuierung der Zivilisten angeboten. Der für Katastrophenschutz zuständige Minister Sergej Schoigu sagte, er sei bereit, über den Abzug der Zivilisten zu sprechen.
Nach den schwersten Überschwemmungen im Norden der Philippinen seit 25 Jahren steigt die Zahl der Unwetter-Opfer immer weiter an. Nach Angaben des Katastrophenschutzes waren bis Mittwoch im Großraum der Hauptstadt Manila 44 Tote geborgen.