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Thema

Mecklenburg-Vorpommern

Die Union verzichtet im Wahlkampf auf die lautstarke Auseinandersetzung mit der PDS. Die Ost-Christdemokraten sind zufrieden

Von Matthias Meisner Wolfgang Eckert hat Sprechstunde – aber nur für seine Patienten. In Sachen Schill-Partei mag der Rostocker Mediziner, der schon als Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern nominiert war, nichts mehr sagen.

Seit über fünf Jahren fahndet die Polizei vergeblich nach dem Mörder von Ilse-Maren Graalfs. Die frühere Ehefrau des Berliner Bauunternehmers Dieter Graalfs war im März 1997 ermordet worden.

Die Orkanböen erreichten am Wannsee ein Tempo von 152 Stundenkilometern und richteten Millionenschäden an. In weiten Teilen Deutschlands wurden Tausende Bäume umgeknickt.

Der Sommerorkan, der am Mittwoch durch Berlin tobte, wird die Versicherungen teuer zu stehen kommen: Allein die Allianz-Versicherung erwartet nach ersten Einschätzungen im Großraum Berlin rund 2000 Schadensmeldungen im Wert von zwei Millionen Euro. „In den vier Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt zusammen erwarten wir acht- bis zehntausend Schadensfälle, die um die acht Millionen Euro kosten werden“, sagte Oliver Santen, Sprecher der Allianz-Versicherung in Berlin am Donnerstag.

Bei allem was Recht ist: Ordnung muss sein, auch in einer Protestpartei, vor allem dann, wenn sie den programmatischen Anspruch im n führt, die „Partei Rechtsstaatlicher Offensive“ zu sein. Was allerdings die Gesetze einer ordentlichen Parteiversammlung angeht, haben einige Mitglieder der Schill-Partei noch Lernbedarf.

Von Ralf Hübner, Dresden und Matthias Meisner, Berlin Günter Nooke, der Sprecher der ostdeutschen CDU-Bundestagsabgeordneten, schien wenig überrascht. „Natürlich denken die alle, ohne den Osten im Blick zu haben“, sagt er, angesprochen auf die Vorschläge der Hartz-Kommission zur Reform des Arbeitsmarktes.

Alles war so wunderbar bedacht: Ein warmer Sommerabend mit fröhlichen Gästen, coolen Cocktails, heißen Rhythmen – und das alles unter dem Motto „Karibische Nacht“. Diesen verführerischen Titel gab Staatssekretär Tilo Braune dem festlichen Veranstaltungs-Höhepunkt in seiner Landesvertretung von Mecklenburg-Vorpommern.

Von Bärbel Schubert Eines eint die 16 deutschen Bildungssysteme: das Gymnasium. Als einzige Schulform wird es von allen Bundesländern angeboten, nach der Grundschulzeit versteht sich.

Schwerin. Trotz der Vorwürfe des Landesrechnungshofs (LRH) gegen sein Ministerium sieht Mecklenburg-Vorpommerns Arbeitsminister Helmut Holter (PDS) gelassen in die Zukunft.

In Mecklenburg-Vorpommern sind derzeit 13 775 Altlasten erfasst, darunter 2350 militärische. Die ehemalige DDR- Pflanzengifthalle in Malchin, die als Quelle des Nitrofen-Skandals gilt, ist darin nicht verzeichnet.

Von Bärbel Schubert Wie ein Staatsgeheimnis wurde das Ergebnis des Schulvergleichs zwischen den deutschen Bundesländern bisher gehütet. Nicht einmal Andeutungen wollten die zuständigen Wissenschaftler über den Ausgang machen.

Wenn Sie die folgende Frage richtig beantworten, können Sie zwei der begehrten Eintrittskarten zum Sommerfest gewinnen. Welchem berühmten Freibeuter hat Mecklenburg-Vorpommern auf der Insel Rügen mit einem jährlichen Festival ein Denkmal gesetzt?

Von Lothar Heinke Die Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern sitzt mit den Brandenburgern unter einem Dach in einem neuen Haus in den Ministergärten. Der Typ „Große Stadtvilla“ fällt auf, weil seine Fassade und eine sehr deplatziert wirkende Abgrenzungsmauer aus portugiesischem Schiefer gebaut sind, schwarz und abweisend.

Von Bärbel Schubert Die deutschen Bundesländer organisieren ihre Schulen so unterschiedlich wie nur möglich. Was bisher nur Eltern nach einem Umzug über Bundesländergrenzen hinweg aus leidvoller Erfahrung berichteten, belegt jetzt die wissenschaftliche Studie „16 deutsche Schulsysteme auf dem Prüfstand“, die die beiden Essener Wissenschaftler Klaus Klemm und Gertrud Hovestadt erstellten.

Ein idealer Sommerabend mit Strandkörben, Räucherfisch, Usedomer Aquavit, Störtebeker-Bier und dem Pommern-Lied – mitten in Berlin, nahe dem Potsdamer Platz. Jetzt beginnen die Feste der Ländervertretungen.

Auf diese Nachricht haben Renate Künast und die Öko-Bauern gewartet. Bewahrheiten sich die Hinweise, dass der Öko-Weizen erst bei seiner Zwischenlagerung in Mecklenburg-Vorpommern kontaminiert wurde, kann die Bio-Branche aufatmen.

Von Mariele Schulze Berndt, Brüssel In deutschen Küsten- und Binnengewässern kann unbesorgt gebadet werden. Ihre Qualität hat sich im Vergleich zu den Vorjahren sogar noch verbessert.

Trotz der bekannt gewordenen Nitrofenverseuchung von Ökoprodukten gehen die ökologischen Anbauverbände in Berlin und Brandenburg davon aus, dass die mit ihrem Siegel versehenen Waren ungefährlich sind. „Ich halte die von uns ausgewiesenen Produkte für sicher“, erklärte gestern die für Berlin und Brandenburg zuständige Sprecherin von „Bioland“, Silvia Bender.

Von Bärbel Schubert Knapp fünf Wochen vor der Veröffentlichung des innerdeutschen „Pisa“-Schulvergleichs überschlagen sich die Gerüchte. Das Magazin „Focus“ berichtet, dass Schleswig-Holstein, Thüringen und Sachsen bei der Länderstudie am besten abschneiden.

Von Andreas Frost, Schwerin Mit einer Ohrfeige hat der Schweriner Staatsanwalt Wulf Kollorz am Donnerstag zu rechnen. Dann wird ihm der Rechtsausschuss des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern mit einem Rechtsgutachten voraussichtlich darlegen, warum sein – den Parlamentariern fraktionsübergreifend als unverschämt erscheinendes – Vorgehen gegen SPD- und CDU-Abgeordnete juristisch unhaltbar sei.

Von Andreas Frost, Schwerin Mit einer Ohrfeige hat der Schweriner Staatsanwalt Wulf Kollorz am kommenden Donnerstag zu rechnen. Dann wird ihm der Rechtsausschuss des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern mit einem Rechtsgutachten voraussichtlich darlegen, warum sein – den Parlamentariern fraktionsübergreifend als unverschämt erscheinendes – Vorgehen gegen SPD- und CDU-Abgeordnete juristisch unhaltbar sei.

VON TAG ZU TAG Von Andreas Conrad Mit Anklam hat Berlin mehr gemein, als uns lieb ist. Gut, den Flieger Otto Lilienthal hat es im Laufe seines Lebens aus dem Norden zu uns verschlagen, dagegen ist nichts einzuwenden.

Die Unternehmen der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern konnten im vergangenen Jahr ihren Umsatz um 5,5 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro steigern. Damit trotzte die nordostdeutsche Elektrobranche dem gesamtdeutschen Trend: In der Branche insgesamt sank der Umsatz um 1,4 Prozent.

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