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Rauch steigt aus einem Gebäude auf, nachdem Russland am 9. Januar 2026 im Zuge der russischen Invasion in der Ukraine einen Angriff mit Drohnen und Raketen auf Kiew gestartet hat.

© AFP/EUGENE KOTENKO

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Nach Angriff im eisigen Kiew: Klitschko ruft Bewohner zur vorübergehenden Evakuierung auf

Behörde meldet Stromausfall bei mehr als 500.000 Russen + Russland setzt zum zweiten Mal Mittelstreckenrakete Oreschnik gegen die Ukraine ein + Der Newsblog.

Hinweis: Angaben der Regierungen, Armeen und Bilder und Videos aus der Region lassen sich manchmal nicht endgültig verifizieren. Wir geben sie dennoch mit einem entsprechenden Hinweis wieder, um einen möglichst detaillierten Blick auf die aktuellen Ereignisse in der Ukraine zu vermitteln.

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Tobias Mayer
Author Tobias Mayer

Klitschko ruft Bewohner Kiews zur vorübergehenden Evakuierung auf

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko hat die Bewohner der Hauptstadt aufgefordert, nach Möglichkeit vorübergehend die Stadt zu verlassen und sich an Orten aufzuhalten, die Zugang zu alternativen Energie- und Wärmequellen bieten. Dies teilte er auf Telegram mit.

Nach einem Angriff der russischen Armee blieben demnach fast 6000 Mehrfamilienhäuser in Kiew ohne Wärmeversorgung. Zudem komme es in der Stadt zu Unterbrechungen der Wasserversorgung.

Das Wetter ist im Westen und Norden der Ukraine besonders eisig. Der Angriff fiel in eine Phase ungewöhnlich starker Kälte mit Temperaturen von teils unter minus zehn Grad. Zudem gab es heftige Schneefälle. Laut Meteorologen könnten die Temperaturen gegen Ende der Woche auf bis zu minus 17 Grad fallen.

Alle Schulen und Universitäten in der Ukraine werden aufgrund der widrigen Wetterlage mindestens bis zum 19. Januar auf Fernunterricht umgestellt, teilte Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko auf Telegram mit. (Valeriia Semeniuk)
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Julia Weiss
Author Julia Weiss

UN-Behörde verhandelt über Feuerpause am AKW Saporischschja

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA verhandelt mit Russland und der Ukraine über eine begrenzte Feuerpause am AKW Saporischschja zur Reparatur einer Stromleitung. Bei Kämpfen am 2. Januar sei die letzte 330-Kilovolt-Notfallleitung beschädigt worden, teilte IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi in Wien mit.

Das von russischen Truppen besetzte Kernkraftwerk im Süden der Ukraine werde derzeit nur über die 750-Kilovolt-Hauptleitung versorgt. Nötig sei eine Kampfpause etwa zehn Kilometer vom Werk entfernt, damit ukrainische Techniker die Leitung reparieren könnten, sagte Grossi. Die IAEA habe in den vergangenen Monaten schon drei Mal solche Feuerpausen ausgehandelt. (dpa)

Bild:  Kateryna Klochko/AP/dpa
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Julia Weiss
Author Julia Weiss

Ukraine untersucht Trümmer der russischen Rakete Oreschnik

Der ukrainische Sicherheitsdienst SBU hat Trümmer einer russischen ballistischen Rakete untersucht, mit der Russland in der Nacht zum 9. Januar die Stadt Lwiw angegriffen hat. Nach vorläufigen Erkenntnissen stammen die gefundenen Bauteile aus dem Raketensystem Oreschnik, heißt es.

Der SBU teilte auf Telegram mit, dass unter den sichergestellten Fragmenten unter anderem ein Stabilisierungs- und Leitsystem, Teile der Antriebseinheit sowie Elemente des Orientierungssystems und eine Düse der sogenannten Trennstufe seien. 

Die Trümmer wurden als Beweismittel eingestuft und sollen nun forensisch untersucht werden. Der Sicherheitsdienst ermittelt nach eigenen Angaben gegen die Organisatoren und Ausführenden des Angriffs, um sie wegen eines Kriegsverbrechens zu belangen.

Nach Angaben des SBU wurde die Mittelstreckenrakete vom Typ „Erde–Erde“ vom russischen Testgelände Kapustin Jar gestartet. Ziel des Angriffs seien zivile Objekte in der Nähe der Grenze zur Europäischen Union gewesen. Der Kreml habe demnach versucht, die lebenswichtige Infrastruktur der Region während einer Phase drastischer Wetterverschlechterung zu zerstören. (Valeriia Semeniuk)
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Julia Weiss
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Meloni: Europa soll wieder mit Russland sprechen

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni unterstützt angesichts internationaler Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs Gespräche zwischen Europa und Russland. „Ich glaube, es ist der Moment gekommen, in dem auch Europa mit Russland sprechen sollte“, sagte die rechte Regierungschefin auf ihrer jährlichen Pressekonferenz in Rom.

„Denn wenn Europa beschließt, an dieser Verhandlungsphase teilzunehmen, dabei aber nur mit einer der Konfliktparteien spricht, fürchte ich, dass der positive Beitrag, den es leisten könnte, am Ende begrenzt sein wird“, sagte sie. (dpa)

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Tobias Mayer
Author Tobias Mayer

Europäische Regierungschefs verurteilen russischen Angriff mit Oreschnik-Rakete

Die Staats- und Regierungschefs aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland haben den Angriff Russlands auf die Ukraine mit der modernen Mittelstreckenrakete Oreschnik als „eskalierend und inakzeptabel“ verurteilt. Dies gab eine Sprecherin der britischen Regierung nach einem Telefonat zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer am Freitag bekannt. Russland habe „erfundene Vorwürfe“ benutzt, um den Angriff zu rechtfertigen, erklärte demnach Starmer. (AFP)
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Tobias Mayer
Author Tobias Mayer

Ukraine stuft russischen Raketenangriff als Kriegsverbrechen ein

Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU stuft den nächtlichen russischen Angriff mit einer Hyperschallrakete auf die westliche Region Lwiw als Kriegsverbrechen ein. Russland habe inmitten sich stark verschlechternder Wetterbedingungen versucht, kritische Infrastruktur in der Nähe der Grenze zur Europäischen Union zu zerstören, teilt der SBU mit. (Reuters)
Das Bild soll einen Teil der Oreschnik zeigen.
Das Bild soll einen Teil der Oreschnik zeigen.   Bild: REUTERS/SECURITY SERVICE OF UKRAINE
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Tobias Mayer
Author Tobias Mayer

Ukraine vergibt Lithium-Großprojekt an Trump-nahe Investoren

Die Ukraine hat den Zuschlag für den Abbau eines großen Lithiumvorkommens an ein Konsortium US-amerikanischer Investoren vergeben, das enge Verbindungen zum Umfeld des US-Präsidenten Donald Trump hat. Darüber berichtet die „New York Times“ unter Berufung auf zwei Mitglieder der zuständigen Vergabekommission, die anonym bleiben wollten.

Zu dem Konsortium gehört unter anderem Ronald S. Lauder, Erbe des Kosmetikkonzerns Estée Lauder und langjähriger Bekannter Trumps aus gemeinsamen College-Zeiten. Ebenfalls beteiligt ist die Energie- und Rohstofffirma TechMet, die teilweise einer Investitionsagentur der US-Regierung gehört. Diese war während Trumps erster Amtszeit gegründet worden.

Die Entscheidung muss noch vom Kabinett der Ukraine bestätigt werden. Bereits 2025 hatte Kiew ein Abkommen unterzeichnet, das den Vereinigten Staaten eine Beteiligung an den Ressourcen der Ukraine einräumt. (Valeriia Semeniuk)
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Tobias Mayer
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Berlin will von Indien Reduzierung der Energiekäufe in Russland

Kurz vor der Indien-Reise von Kanzler Friedrich Merz hat die Bundesregierung das südasiatische Land aufgefordert, die Käufe von Gas und Öl aus Russland zurückzuschrauben. „Die Bundesregierung wirkt ebenso wie die EU darauf hin, dass die indische Regierung die Umgehung von gegen Russland gerichteten Sanktionen durch indische Unternehmen unterbindet, sowie die Energieimporte aus Russland nach Indien auch reduziert werden“, sagt der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer. (Reuters)
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Tobias Mayer
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Berlin verurteilt Einsatz von Oreschnik-Rakete durch russische Armee

Die Bundesregierung hat den russischen Angriff auf die Ukraine mit der modernen Mittelstreckenrakete Oreschnik verurteilt. „Während die Ukraine die USA und Europa sich in den vergangenen Tagen und Wochen sehr intensiv für einen Frieden in der Ukraine einsetzen, hat Russland die Mittelstreckenrakete Oreschnik gegen die Ukraine eingesetzt“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Freitag in Berlin. Die Bundesregierung verurteile dies „aufs Schärfste“. 

Mit ihrem Angriff auf zivile ukrainische Energieinfrastruktur habe Russland den Konflikt „nochmals eskaliert“. Es handele sich um „symbolische Drohgebärden“, um weiter Angst zu verbreiten. „Russland eskaliert hier unprovoziert weiter“, sagte Meyer. „An unserer Entschlossenheit wird dies nichts ändern - im Gegenteil: Wir stehen weiter eng an der Seite der Ukraine und setzen unsere umfassende Unterstützung ungemindert fort.“

Zuvor hatte das Verteidigungsministerium in Moskau über den Einsatz der Oreschnik-Mittelstreckenrakete informiert. Es war erst der zweite bekannte Angriff mit einer russischen Oreschnik-Rakete in der Ukraine, seit die moderne atomwaffenfähige Raketeim November 2024 gegen eine Rüstungsfabrik in der Millionenstadt Dnipro im Zentrum der Ukraine eingesetzt worden war. (AFP)
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Tobias Mayer
Author Tobias Mayer

Medwedew vergleicht Raketeneinsatz mit Beruhigungsspritze

Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew hat den Einsatz der neuen Mittelstreckenrakete Oreschnik gegen die Ukraine als Beruhigungsmittel gerechtfertigt. „Gefährliche Psychopathen brauchen eine Zwangsjacke oder eine Rettungsspritze mit Haloperidol“, schrieb der als Vizechef des nationalen Sicherheitsrats in Moskau immer noch einflussreiche Politiker. So sei es in der vergangenen Nacht im Westen der Ukraine passiert. Haloperidol ist ein Medikament zur Behandlung von Schizophrenie.

In seinem jüngsten Blogeintrag konstatierte er eine „universale Katastrophe in den internationalen Beziehungen“. Ursache ist seiner Darstellung nach aber nicht der von Kremlchef Wladimir Putin 2022 befohlene Krieg gegen die Ukraine, sondern das Verhalten der USA mit der Entführung von Venezuelas Präsident Nicola Maduro.

Der Putin-Vertraute ging in dem Zusammenhang auch US-Präsident Donald Trump an, den die russische Führung normalerweise von ihrer Kritik am Westen ausnimmt. Medwedew warf dem Chef des Weißen Hauses „militaristischen Wahn“ vor. Scharfe Kritik übte er auch an der Kaperung des Öltankers der russischen Schattenflotte, die er als Verbrechen bezeichnete. „Und die Antwort darauf sollte keineswegs im Rahmen der Konvention des internationalen Seerechts liegen“, drohte er indirekt Vergeltung an. (dpa)
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Tobias Mayer
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Russischer Drohnenangriff beschädigt auch katarische Botschaft in Kiew

Bei dem großen russischen Luftangriff auf die Ukraine in der Nacht zum 9. Januar wurde auch die katarische Botschaft in Kiew beschädigt, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Er betonte, dass Katar das Land sei, das viel für die Vermittlung mit Russland tue, um Kriegsgefangene und Zivilisten aus russischer Haft zu befreien. (Valeriia Semeniuk)
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Tobias Mayer
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Selenskyj: Russische Drohne beschädigt Botschaft von Katar in Kiew

Eine russische Drohne hat bei nächtlichen Angriffen auf die Ukraine nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj das Botschaftsgebäude von Katar in Kiew beschädigt. Katar helfe bei der Vermittlung von Gesprächen mit Russland über den Austausch von Kriegsgefangenen, teilt Selenskyj über Telegram weiter mit. (Reuters)
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Tobias Mayer
Author Tobias Mayer

Behörde: Mehr als 500.000 Russen ohne Strom nach ukrainischem Angriff

Ein ukrainischer Angriff auf das westrussische Gebiet Belgorod hat nach Angaben der örtlichen Behörden einen großflächigen Ausfall der Strom-, Wärme und Wasserversorgung zur Folge. Der Beschuss eines Infrastrukturobjekts mit Raketen habe 556.000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten, teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bei Telegram mit. „Ohne Wärmeversorgung ist fast die gleiche Anzahl, in erster Linie betrifft das 1.920 Mehrfamilienhäuser. Fast 200.000 Menschen sind ohne Wasser und Abwasser“, sagte er in dem Video.

Nach Angaben Gladkows sind die Reparaturarbeiten bereits angelaufen. „Die Situation ist sehr schwierig“, betonte er. Demnach wird versucht, Reservekapazitäten anzuschließen. Zur möglichen Dauer des Blackouts machte er keine Angaben. Am Nachmittag werde er neue Informationen geben, sagte er nur.

Russland beschießt seit Kriegsbeginn systematisch das Hinterland der Ukraine und zerstört Energieanlagen. Aber auch die Ukraine setzt in ihrer Verteidigung zunehmend auf Attacken gegen Objekte weit hinter der russischen Grenze. Vorwiegend zielt sie dabei auf Objekte der Öl- und Gasindustrie, um die Treibstoffversorgung des russischen Militärs zu erschweren. Dabei setzt sie normalerweise auf weitreichende Drohnen. (dpa)
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Maria Kotsev
Author Maria Kotsev

Wolfgang Ischinger hält direkte Gespräche zwischen Europa und Russland derzeit für sinnlos

Der ehemalige Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hält direkte Gespräche der Europäer mit der russischen Regierung derzeit für sinnlos. Hochrangige russische Politiker machten immer wieder deutlich, dass die Europäer für sie „nur Vasallen der Vereinigten Staaten“ seien und hätten wohl nur Interesse, mit den USA zu sprechen, sagte Ischinger in einem am Freitag veröffentlichten TV-Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Er zeigte sich deshalb auch skeptisch gegenüber dem Vorschlag von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, direkt mit Russlands Präsident Wladimir Putin zu sprechen.

Dies sei auch der Hauptgrund, warum er Vertreter der russischen Regierung nicht zu der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar eingeladen habe, sagte Ischinger. Sie würden ohnehin nicht kommen und „von 90 Prozent der anderen Teilnehmer der Sicherheitskonferenz niedergebrüllt werden“. „Es tut mir leid, aber es macht derzeit wenig Sinn, einen Vertreter der russischen Regierung dabei zu haben“, fügte Ischinger hinzu.

Er habe sich aber sehr bemüht, für die Konferenz russische Vertreter zu finden, die einen „ernstzunehmenden intellektuellen, politischen oder militärischen Hintergrund“ hätten, ohne dabei klassische Oppositionelle zu sein. Er hoffe sehr darauf, dass wieder sinnvolle Gespräche Deutschlands oder der Europäer mit der russischen Seite möglich seien, so dass man die russische Regierung wieder zur Münchner Sicherheitskonferenz einladen könne, sagte Ischinger. „Aber leider sind wir im Moment noch nicht so weit.“ (Reuters)

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Maria Kotsev
Author Maria Kotsev

Bestätigung aus Moskau: Russland setzt zum zweiten Mal Mittelstreckenrakete Oreschnik gegen die Ukraine ein

Nach Angaben aus Moskau hat Russland bei dem Angriff auf die Westukraine die gefürchtete neue Mittelstreckenrakete Oreschnik eingesetzt. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Es war der zweite Angriff mit einer Rakete dieses Typs auf die Ukraine.

In der Nacht hat Russland die Ukraine erneut mit Drohnen und Raketen angegriffen. Die ukrainische Luftabwehr und Monitoring-Kanäle hatten am späten Abend davor gewarnt, dass Russland die Mittelstreckenrakete Oreschnik einsetzen würde. (dpa, mlk)
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Viktoria Bräuner
Author Viktoria Bräuner
Ukraine: Mindestens vier Tote bei russischen Drohnenangriffen auf Kiew
Bei einem russischen Drohnenangriff auf Kiew sind vier Menschen getötet und 19 weitere verletzt worden. Dies berichtet der Bürgermeister Kiews, Vitali Klitschko, auf Telegram. Der Angriff habe zudem erhebliche Schäden an Wohnhäusern und der Infrastruktur verursacht und in einigen Bezirken zu Unterbrechungen der Wasserversorgung geführt. Klitschko zufolge war eines der Todesopfer ein Rettungssanitäter. Er sei bei einem Einsatz an einem von Drohnen getroffenen Wohnhaus getötet worden. Vier weitere Mitglieder seines Teams seien bei dem Vorfall verletzt worden. Seit fünf Stunden heulen in Kiew die Alarmsirenen. (Reuters)
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Viktoria Bräuner
Author Viktoria Bräuner
Deutsche Ex-Botschafterin in Kiew wird Wirtschafts-Ombudsfrau
Die frühere deutsche Botschafterin in der Ukraine, Anka Feldhusen, kehrt Anfang Februar nach Kiew zurück als Ombudsfrau für die Wirtschaft. Sie soll in diesem Amt die Interessen ukrainischer Unternehmen gegenüber der Regierung vertreten und Fällen staatlichen Fehlverhaltens und Korruption nachgehen. Das Business Ombudsman Council der Ukraine informierte über die Ernennung der deutschen Diplomatin, nachdem die Regierung in Kiew sie bestätigt hatte.

Feldhusen (59) war von 2019 bis 2023 Botschafterin in Kiew und genießt in der Ukraine hohes Ansehen. Als Ombudsfrau folgt sie auf den Kanadier Roman Waschuk. Sie sei für die Aufgabe für zwei Jahre vom Auswärtigen Amt freigestellt worden, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Die Ombudsstelle wurde 2014 eingerichtet als Maßnahme im Kampf gegen Korruption. Finanziell tragen die EU und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung EBRD die Arbeit. (dpa)
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Viktoria Bräuner
Author Viktoria Bräuner
Trump deutet Ende von Atomabrüstungsvertrag „New START“ an
US-Präsident Donald Trump hat angedeutet, dass er den letzten großen atomaren Abrüstungsvertrag mit Russland auslaufen lassen würde. „Wenn er ausläuft, dann läuft er aus“, sagte Trump am Mittwoch in einem Interview mit der US-Zeitung „New York Times“ über das „New START“-Abkommen von 2010. „Wir machen einfach ein besseres Abkommen.“ China müsse Teil eines Nachfolgevertrags werden. 

„Man sollte wahrscheinlich auch ein paar andere Akteure einbeziehen“, sagte Trump. Die Regierung in Peking lehnt einen solchen Vorschlag seit Langem ab. Sie argumentiert, das eigene atomare Arsenal sei deutlich kleiner als das der USA und Russlands. „Es wäre weder vernünftig noch realistisch, China aufzufordern, sich den nuklearen Abrüstungsverhandlungen zwischen den USA und Russland anzuschließen“, sagte der Sprecher der chinesischen Botschaft in Washington, Liu Pengyu, auf Anfrage. (Reuters)
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