Wie gut, dass die UN die Palästinenser auf- und Netanjahus Politik abgewertet haben
Hamas
Wie gut, dass die UN die Palästinenser auf- und Netanjahus Politik abgewertet haben.

Judenfeindliche Vorfälle gehören in Ungarn zum Alltag. Die rechtskonservative Regierung von Viktor Orban distanziert sich oft nur halbherzig von den Urhebern. In Brüssel lösen die jüngsten antisemitischen Äußerungen des Jobbik-Abgeordneten Marton Gyöngyösi hingegen deutliche Kritik aus.
Mit dem UN-Beobachterstatus sind in der Völkergemeinschaft weitreichende Rechte verbunden. Für Israel ist eine Aufwertung der Palästinenser höchst problematisch. Welche Bedeutung hat die Abstimmung?

Acht Tage kämpfte Israels Armee im Gazastreifen mit der radikalislamischen Hamas. Nun die Waffenruhe: Ob sie lange hält, weiß niemand. Denn noch immer gibt es keinen dauerhaften Frieden zwischen Palästinensern und Israelis. Die beiden höchsten diplomatischen Vertreter in Deutschland erläutern ihre Sichtweise.

Bewohner berichteten, sie hätten ihr Land in der Nähe des Sicherheitszauns betreten dürfen. Schulen im Autonomiegebiet werden wieder geöffnet.

Die meisten Israelis sind mit dem Ausgang des Waffengangs gegen die Hamas unzufrieden. Entsprechend enttäuscht sind sie von ihrem Premierminister, der sich im Januar einer Wahl stellen muss. Dennoch kann er auf einen deutlichen Vorsprung bauen.

Kritik an Viadrina nach Einladung des iranischen Botschafters zu einer Ausstellungseröffnung

Die US-Regierung atmet auf: Im Gaza-Konflikt hat sich gezeigt, dass sich die Dynamik der Region durch den Arabischen Frühling kaum verändert hat. Ägypten bleibt konstruktiv, Israel dominant und der Konflikt begrenzt. Steht Barack Obama vor einer neuen Nahost-Initiative?

Herr Stein, erst ein Attentat in Tel Aviv, dann eine Waffenruhe. Wie passt das zusammen?

Während Hamas und Israel sich intensiv auf einen Bodenkrieg vorbereiten, ist hinter den Kulissen offenbar ein Waffenstillstandsvertrag ausgearbeitet worden. Ein Hamas-Sprecher bestätigte nun Medienberichte, wonach die Waffen bereits heute Abend schweigen sollen. Verfolgen Sie die Ereignisse im Nachrichten-Ticker

Israels Militärs glauben, dass sie die Schwachstellen der Hamas ausgemacht haben. Jetzt haben sie ihre Taktik geändert - mit tödlichen Folgen.
Mit düstersten Gedanken verfolgt die Bundesregierung die Kämpfe zwischen Israel und der Hamas, wie Guido Westerwelles Beschwörung eines „Flächenbrands“ belegt. Doch selbst wenn Israel auf eine Bodenoffensive in Gaza verzichten sollte, ist mit der bisherigen militärischen Eskalation ein Ausgleich zwischen den Konfliktpartnern in unerreichbare Ferne gerückt – und nur auf den setzt Berlin.
Mit düstersten Gedanken verfolgt die Bundesregierung die Kämpfe zwischen Israel und der Hamas, wie Guido Westerwelles Beschwörung eines „Flächenbrands“ belegt. Doch selbst wenn Israel auf eine Bodenoffensive in Gaza verzichten sollte, ist mit der bisherigen militärischen Eskalation ein Ausgleich zwischen den Konfliktpartnern in unerreichbare Ferne gerückt – und nur auf den setzt Berlin.

Die Gewalt im Nahen Osten eskaliert. Der Historiker Moshe Zimmermann erklärt im Tagesspiegel-Interview, warum das immer wieder geschieht und warum der Weg aus der Gewalt-Spirale so schwer ist.
Berlin - Mehrere Hundert Menschen protestierten am Sonntagmittag in Berlin-Charlottenburg gegen die Raketenangriffe der Hamas auf Israel. Bei der Kundgebung auf dem Joachimstaler Platz sprachen unter anderem der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe.
Neue Luftangriffe, wieder Raketen – mehr als 70 Tote.

In Charlottenburg haben am Sonntag etwa 500 Personen ihre Solidarität mit Israel bekundet. Am Hermannplatz fanden sich 750 Personen zu einer pro-palästinesischen Kundgebung ein. Und die Proteste fangen gerade erst an.

Kairo will keine Eskalation, Kairo will den Camp-David-Friedensvertrag nicht gefährden. Kairo will ein Ende der Kämpfe und ein Ende des Tötens. Doch für seine Friedensbemühungen zwischen Israel und der Hamas verlangt Ägypten einen Preis.
Was in dieser Woche bei tagesspiegel.de Thema war.
Der Nahostkonflikt bringt heute zahlreiche Berliner auf die Straßen. Freunde Israels rufen für 13 Uhr zu einer Solidaritätskundgebung „Befreit Gaza von der Hamas“ am Joachimstaler Platz in Charlottenburg auf.

Im Gaza-Konflikt schenken sich beide Seiten nichts. Israel zerbombt die Regierungszentrale in Gaza-Stadt. Die Hamas schwört Rache und greift den dritten Tag in Folge Tel Aviv an. Unterstützung erhält Israel aus Berlin und Washington.
„Die Chance, von einer Rakete getroffen zu werden“, sagt Idan Liberman, „ist ziemlich klein.“ Deshalb sorgt er sich mehr darum, in einem Lokal in Tel Aviv einen Tisch zu ergattern, als um die Angriffe der Hamas. Die aber erreichen sogar die beiden größten Städte Israels.

Der derzeitige Konflikt in Nahost mutiert womöglich zu einem großen, verlustreichen Krieg. Eine Bodenoffensive steht offenbar unmittelbar bevor - auch, weil die Hamas mit dem Beschuss Tel Avivs eine rote Linie überschritten hat. Doch der aktuelle Gaza-Konflikt steht unter ganz anderen Vorzeichen als der vor drei Jahren.
In Nahost droht neuer Krieg. Donnerstagabend erreichten Raketen aus dem Gazastreifen erstmals auch die israelische Großstadt Tel Aviv. Die israelische Armee bereitet eine Bodenoffensive vor, will die Waffen aber kurzfristig schweigen lassen.

Das Verhältnis Israels zum Nachbarn Ägypten ist seit vielen Jahren relativ stabil. Wie reagiert die neue ägyptische Führung nun auf die Militäraktionen Tel Avivs gegen die Hamas?
Israel setzt seine Militäraktion im Gazastreifen fort, die Gewalt in Nahost eskaliert. Die in Jerusalem ansässige Politikwissenschaftlerin Helga Baumgarten sprach mit dem Tagesspiegel über den drohenden Krieg in der Region, israelischen Wahlkampf und die Rolle der USA.

Israel hat die Luftangriffe gegen den Gaza-Streifen in der Nacht fortgesetzt, es gibt mittlerweile Tote auf palästinensischer und auf israelischer Seite. In der Nacht gab es eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates. Die US-Botschafterin bei der UNO, Susan Rice, verteidigte das Verhalten Israels.
16 Soldaten auf Sinai-Halbinsel nahe bei Israel getötet / Oberster Militärrat verspricht Rache.
Nach sechs Monaten in Gewahrsam hat Israel nach Angaben der Hamas einen der ranghöchsten Führer der radikalislamischen Organisation freigelassen. Abdel Asis Dweik war Präsident des inzwischen aufgelösten palästinensischen Parlaments.

Israel hat einen der ranghöchsten Funktionäre der radikalislamischen Hamas freigelassen, der zuvor sechs Monate lang gefangen gehalten wurde. Eine Anklage gegen den 64-Jährigen hatte es in dieser Zeit nicht gegeben.

Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton bringt Friedenssignale aus Kairo nach Jerusalem.
Ein neuer Waffenstillstand soll die Gewaltspirale zwischen Israelis und Palästinensern stoppen.

Vergangene Woche stellte der Zeichner Guy Delisle seine „Aufzeichnungen aus Jerusalem“ beim Tagesspiegel in Berlin vor – ein ungewöhnlicher Einblick in die spannenden, faszinierenden, kuriosen und auch traurigen Seiten der Heiligen Stadt.

Der Exilchef der Hamas, Khaled Maschaal, will nicht mehr für den Vorsitz des Politbüros kandidieren. Mit der Nachfolgefrage wird auch über die Machtverteilung innerhalb der Hamas entschieden.

Beide Seiten reden unter jordanischer Vermittlung wieder miteinander – von offiziellen Verhandlungen sind sie weit entfernt.

Israel hat am Sonntagabend 550 palästinensische Häftlinge entlassen. Die Gefangenen kommen im Austausch für den Soldaten Gilad Schalit frei, der vor zwei Monaten nach mehr als fünf Jahren Geiselhaft nach Israel zurückgekehrt war.

Nach Angaben von Rettungskräften wurden bei dem Angriff zudem zwölf Zivilisten verletzt, darunter überwiegend Kinder. Die Armee bedauert den Vorfall.
Die Warnung war unmissverständlich: Sollte der Westen militärisch in Syrien intervenieren, hätte er gegen die syrische Armee zu kämpfen. Die verbündete Hizbollah würde von Libanon aus Israel angreifen.