
Die WHO warnt Fluggesellschaften vor Panik. In Sierra Leone und in Liberia schaffen es die Mitarbeiter der Gesundheitsdienste nicht mehr, die vielen Toten schnell und sicher zu begraben.

Die WHO warnt Fluggesellschaften vor Panik. In Sierra Leone und in Liberia schaffen es die Mitarbeiter der Gesundheitsdienste nicht mehr, die vielen Toten schnell und sicher zu begraben.

Unvorstellbar, diese Angst. Auf ihrer Flucht vor den IS-Schergen ließen die Jesiden alles im Irak zurück. Ihren Besitz, ihre Toten und manchmal sogar die Kinder. Ein Besuch im Flüchtlingscamp.

Der Mitbegründer der Hilfsorganisation „Cap Anamur“, Rupert Neudeck, fordert eine Luftbrücke zur Versorgung der Flüchtlinge im Nordirak. Deutschland fehlen dafür aber die geeigneten Transportflugzeuge, kritisiert er im Interview.
Ein russischer Konvoi soll den Menschen im Osten der Ukraine Hilfe bringen. Doch zunächst bringt er nur Ärger. Die Regierung in Kiew will die Lkw nur unter ganz bestimmten Bedingungen passieren lassen. Was ist von der Aktion zu halten?

Jens Striethorst verkauft Kaugummi. Wichtiger als der Inhalt ist allerdings die Verpackung: Die lässt er von Berliner Künstlern gestalten.

Schon die Luftschläge gegen Gaddafi machte Libyen 2011 zur Falle für afrikanische Migranten. Jetzt verheizen Libyens Milizen sie offenbar in ihrem Krieg.

Die ukrainische Regierung möchte den russischen Hilfskonvoi an der Grenze abfangen. Die humanitäre Hilfe aus Russland birgt eine Verschärfung des Konflikts, in den Lastwagen könnten auch Waffen und Kämpfer sein, schätzen Beobachter.

Das Tempo der humanitären Krise im Irak erschreckt selbst die Hilfsorganisationen. Der Nothilfekoordinator von "Save the Children" hat schon vieles gesehen, aber auch er ist schockiert. Ein Augenzeugenbericht aus dem Irak.
WHO-Ethiker wollen Mittel in Westafrika einsetzen. Ein spanischer Priester, der an Ebola erkrankt war, ist gestorben. Der Missionar, der vor fünf Tagen aus Liberia nach Madrid ausgeflogen worden war, ist der erste Europäer, welcher der jüngsten Ebola-Welle zum Opfer fällt.

US-Präsident Barack Obama hat nach Angaben aus Kiew einer humanitären Hilfsaktion in der Ostukraine zugestimmt. Indes liefern sich die ukrainische Armee und die Separatisten erbitterte Kämpfe um Donezk. Dabei scheinen die Regierungstruppen Erfolg zu haben.

In Hamburg hat sich ein Verdachtsfall auf Ebola nicht bestätigt. In Westafrika allerdings gerät die Epidemie immer weiter außer Kontrolle. Spanien führt jetzt das bisher unerlaubte Serum ZMapp zur Ebola-Behandlung ein.

Auch Nigeria hat wegen der Ebola-Epidemie den Notstand ausgerufen. Experten gehen davon aus, dass eine weitere Ausbreitung der Seuche in Westafrika unvermeidbar ist. Liberia, Guinea und Sierra Leone schließen ihre Grenzen.

Weil Ebola nur in armen Ländern grassiert, haben Pharmafirmen kaum geforscht. Nur die US-Regierung ließ forschen - um gegen Bio-Terrorattacken gewappnet zu sein. Im Umgang mit nicht ausgetesteten Medikamenten gibt es eine Reihe von Fragen.

Die WHO ruft wegen Ebola den internationalen Gesundheitsnotstand aus – Kritiker sagen: zu spät. Dennoch ist der Weckruf notwendig. Reisende sollen vor der Ausreise aus den betroffenen Ländern auf Fieber untersucht werden.

Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation WHO ein „Internationaler Gesundheitsnotfall“. Reagiert die Welt zu spät auf die Katastrophe?

Obwohl die Förderung von Rohstoffen den westafrikanischen Ländern Geld in die Kassen spült, haben sie nur wenig für den Aufbau funktionierender staatlichen Institutionen ausgegeben. Ein Kommentar.
Zum ersten Mal haben Experten und OSZE die Absturzstelle der abgeschossenen Maschine MH17 einen ganzen Tag lang untersuchen können. Doch dann vertrieben neue Kämpfe die Experten.

Während italienische Lire mittlerweile völlig wertlos sind, kann man die D-Mark noch zu Euros machen, und in Berlin vielerorts sogar noch bezahlen. Derzeit sind noch 13 Milliarden D-Mark im Umlauf.

In Westafrika ist die Ebola-Epidemie außer Kontrolle. Auch im Rest der Welt steigt die Angst vor Ansteckung. Was wird getan, um die Krankheit einzudämmen?

Der Berliner Arzt Maximilian Gertler kämpft gegen Ebola in Guinea. Das größte Hindernis ist die Weigerung vieler Menschen, die Ratschläge der Experten zu befolgen. Immer mehr Menschen sind aggressiv gegenüber den Helfern.

Israel hat die Zahl der mobilisierten Reservisten um weitere 16 000 auf 86 000 erhöht. Gleichzeitig soll der Militäreinsatz im Gazastreifen ausgeweitet werden. Zuvor waren bei einem israelischen Luftangriff auf einen Markt in Gaza offenbar 15 Menschen gestorben.

Neben einer UN-Schule in einem palästinensischen Flüchtlingslager wurden auch Moscheen in Gaza getroffen. Die Hamas feuerte in der Nacht zu Mittwoch Raketen auf Israel und wies Meldungen über eine mögliche Waffenruhe zurück.

Eigentlich sollte ein Arzt aus Westafrika, der dort gegen die Ebola-Epidemie kämpfte, möglicherweise in Hamburg behandelt werden. Jetzt ist er ist Sierra Leone gestorben.

Auch die islamisch geprägte Welt verteilt massenhaft Hilfsgelder. Doch die fließen meist nur an arabische oder islamisch geprägte Regionen wie Irak, den Libanon, den Jemen, nach Pakistan oder Bangladesch. Ein Kommentar

Sie sagt „Toda raba“ – vielen Dank. Sie spricht die Worte auf Hebräisch, obwohl sie aus dem Gazastreifen ist. Maleha Khatib ist mit ihrem kranken Enkel in eine Herzklinik bei Tel Aviv gekommen. Denn hier werden auch palästinensische Patienten behandelt.

Während die Kampftruppen Afghanistan verlassen, tritt Brigadegeneral Kay Brinkmann dort seinen Job an. Er berät den Chef der zivilen UN-Mission. Denn der Aufbau des Landes soll weitergehen.

In Urlaub fahren und Gutes tun, das kann man buchen. „Voluntourismus“ heißt der neue Trend.

Im Osten der Ukraine leben die Menschen seit Wochen mit dem Bürgerkrieg. Zehntausende sind bereits auf der Flucht. Doch viele harren auch aus, um ihren Besitz zu schützen.
Kaum ein Land ist für westliche Medien so abgeschottet wie Nordkorea. Dennoch will die französische AFP dort angeblich ein Büro eröffnen - die Bedingungen sind allerdings kritisch.

Kaum ein Land ist für westliche Medien so abgeschottet wie Nordkorea. Dennoch will die französische AFP dort angeblich ein Büro eröffnen - die Bedingungen sind allerdings kritisch.

Sie kommen zu Tausenden. Aus Afrika, aus bitterer Armut, aus Kriegsgebieten. Ihr Ziel: Europa. Zahlreiche Menschen verlieren auf ihrer Flucht vom schwarzen Kontinent ihr Leben. Ein Blick in die Nachrichtenagenturen der vergangenen vier Wochen. Ein Dokument des Grauens.

In Vietnam werden viele junge Frauen nach China verschleppt und dort zwangsverheiratet. In vielen Fällen verkaufen arme Familien ihre Töchter an die Chinesen. Viele junge Frauen leben in Angst.

Die Sängerin Madonna hat ein Herz für ihre Heimatstadt Detroit. Sie spendete für mehrere Hilfsprojekte in dieser einst blühenden, aber seit Jahren immer mehr verarmenden Stadt.

In den drei westafrikanischen Ländern mit Ebola steigt die Zahl der Infizierten, weil das Vertrauen in die Helfer und die Regierungen fehlt. In Liberia ist die Krankheit Gegenstand hitziger politischer Debatten.

Im Mittelmeer und vor den Kanarischen Inseln ertrinken täglich Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa. Jetzt schaltet sich der Bundespräsident in die Flüchtlingspolitik ein. Vor Italien macht die Küstenwache eine grausige Entdeckung.

Bundespräsident Joachim Gauck hat gesagt, was vor ihm schon Willy Brandt oder Nelson Mandela gesagt haben. Ist er nun ein Kriegshetzer, fragt Harald Martenstein? Oder gar ein Dschihadist?

Nicht nur bei der Wirtschaftspolitik prallen beim EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag unterschiedliche Sichtweisen aufeinander. Auch beim Thema Flüchtlinge sind sich die EU-Staaten nicht einig - vor allem Italien hat hohe Erwartungen an das Treffen.

Nur ein Drittel der Hausbesitzer ist gegen Elementarschäden versichert. Jetzt erwägt die Politik eine Pflicht.

Die USA haben gegen Uganda die härtesten Sanktionen seit 1986 beschlossen. Wegen des Anti-Homosexuellen-Gesetzes wurden Einreiseverbote verhängt und Militärmanöver gestrichen. Ugandas Reaktion folgte prompt.

Ein besonderes Erlebnis hatte unser Kolumnist Cacau in Brasilien nicht bei einem Fußballspiel, sondern abseits des Feldes. Es zeigte ihm, dass es Wichtigeres als Fußballspiele gibt. Zum Beispiel das Leuchten von Kinderaugen.
öffnet in neuem Tab oder Fenster