Wissen aufzufrischen soll Leben retten
Hilfsorganisationen

Die Verteidigungsministerin rief zur Hilfe in den von Ebola betroffenen westafrikanischen Staaten auf - und viele Bundeswehrangehörige meldeten sich umgehend. Vor den UN richtet der US-Präsident einen Appell an die Welt.

Vor fünf Jahren verschwand eine deutsche Familie im Jemen. Die Eltern waren als Entwicklungshelfer in das Land gekommen, allerdings waren sie auch evangelikale Christen. Nun gibt es wohl Gewissheit, dass die Eltern und ein Sohn ihre Entführung nicht überlebt haben.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen ruft in der Bundeswehr zu Einsatz in Ebola-Gebieten auf. Sie sucht dabei Helfer auf freiwilliger Basis.

3,3 Milliarden Euro nimmt der Staat jedes Jahr über die Alkoholsteuer ein. Ginge nur ein Bruchteil davon an Hilfsorganisationen wie Nacoa, dann wäre viel gewonnen. Doch lieber behält der Staat das Geld für sich. Ein Kommentar.

In Guinea eskaliert die Lage in offene Gewalt. Sierra Leone sperrt das ganze Land ein. Es ist offensichtlich, dass die betroffenen Länder völlig überfordert sind.

In dem afrikanischen Staat Guinea haben Dorfbewohner ein Team aus Ärzten, Behördenvertretern und Journalisten angegriffen und getötet. Das Team wollte die Bevölkerung über die Gefahren von Ebola aufklären.

Die Bundesregierung hat die Ebola-Epidemie lange unterschätzt – und sucht nun nach Möglichkeiten, doch noch etwas auszurichten. Die Grünen werfen ihr "Versagen" vor. Die Vereinten Nationen haben unterdessen ein Krisentreffen einberufen.
Mit der Ausbreitung der Ebola-Seuche stellt sich immer drängender die Frage, was reiche westliche Länder tun können. Die USA helfen schon massiv - Deutschland bislang nur wenig.

Ebola lässt sich nicht durch Versprechen beeindrucken, es zählen nur Taten. Wenn das Virus nicht mit Macht bekämpft wird, besteht die Gefahr, dass die Seuche ganze Landstriche in Afrika zum Katastrophengebiet macht. Ein Kommentar.

Die Lage in den Ebola-Gebieten im Westen Afrikas wird immer dramatischer, nun sind Lufttransporte und Krankenstationen geplant. Hilfsorganisationen gehen mit der Bundesregierung hart ins Gericht.

Wie kommt man dazu, Verfolgten und Benachteiligten auf anderen Kontinenten ebenso zu helfen wie Menschen in der eigenen Stadt? Die Raoul-Wallenberg-Loge lässt sich für ihr Engagement von zwei Vorbildern des 20. Jahrhunderts und deren dramatischen Biografien inspirieren.

Die USA wollen 3000 Soldaten sowie Experten in die Region schicken. US-Präsident Barack Obama rechnet aber dennoch mit noch sehr viel mehr Opfern. Experten fordern mehr Unterstützung

Immer mehr Flüchtlinge sterben bei Schiffsunglücken im Mittelmeer. Bis zu 700 könnten es allein in den vergangenen Tagen gewesen sein. Einige der Flüchtlinge erheben schwere Vorwürfe gegen die Schlepper.

Premier David Cameron will nach dem Mord an David Haines die Koalition gegen die Terrororganisation IS vorbehaltlos stützen. Die Terroristen hatten die Ermordung des britischen Entwicklungshelfer angekündigt.

Die Ebola-Epidemie wird nach Ansicht von US-Experten das Krisenszenario der WHO weit übersteigen. Das Virus werde noch mindestens 12 bis 18 Monate grassieren und könnte Hunderttausende Menschen infizieren, mahnen die Forscher.

Die umstrittene indisch-pakistanische Grenzregion erlebt die schlimmste Überschwemmungskatastrophe seit einem Jahrhundert. Bereits mehr als 500 Menschen starben Millionen befinden sich auf der Flucht. Helfer werfen der Regierung eine miserable Rettungskoordination vor.

Wieder haben die islamischen Terroristen eine Geisel vor laufender Kamera getötet, diesmal den britischen Entwicklungshelfer David Haines. Der Täter offenbar der gleiche wie in den ersten Videos. Auch Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier reagieren bestürzt.
Golm - Ein neuartiges Verfahren zur kostengünstigen Produktion von Malaria-Medizin haben Potsdamer Forscher entwickelt. Damit können Malaria-Medikamente direkt aus dem Pflanzenabfall der bisherigen Produktion hergestellt werden.

Das Zeitfenster, um Ebola einzudämmen, schließt sich. Die Industrienationen müssen Westafrika endlich mit aller Kraft helfen. Ein Kommentar.

Separatisten und ukrainische Freiwilligenverbände kämpfen trotz der vereinbarten Waffenruhe weiter. Dennoch wurde die Waffenruhe nicht offiziell aufgekündigt. Auch der geplante Gefangenenaustausch soll stattfinden.

Die Schwangerschaft wurde nie bestätigt, nun ist das Baby da. Scarlett Johanssons erstes Kind ist ein Mädchen und sie hat einen klassischen Namen gewählt.

Nach dem Krieg wollte Hanin mit ihrer Familie zurück in ihr Haus in Gaza. Doch das Haus gab es nicht mehr. 120 000 Menschen haben die Bomben obdachlos gemacht, sagt die UN. In die Verzweiflung mischt sich Trotz.

Nicht nur in Afrika haben die Menschen Angst vor Ebola. Doch die Vereinten Nationen geben sich sicher, den Kampf gegen die tödliche Krankheit zu gewinnen. Andere behaupten, der sei längst verloren.

In Westafrika sind Handel und Landwirtschaft zum Erliegen gekommen. Ebola-Länder werden gemieden. Aber die Verdachtsfälle in Leipzig und Schweden haben sich als harmlos erwiesen.
Separatistengruppen und kriminelle Banden stecken hinter den Entführungen im Osten der Ukraine. Die Kidnapper gehen völlig wahllos vor – auch Privatleute sind betroffen.

In Syrien sind Millionen auf der Flucht, im Irak suchen die Menschen Schutz vor Islamisten: Ein Gespräch mit dem UN-Experten Ralf Südhoff über dringend benötigte Hilfe, gekürzte Lebensmittelrationen und mangelndes Geld.

„ZMapp“ heilt selbst schwer an Ebola erkrankte Tiere – ob es bei Menschen hilft, ist jedoch noch nicht geklärt. Bei Rhesusaffen sind die Versuche jedoch viel versprechend.

In der Stadt Donezk tobt der Krieg seit Wochen, Zivilisten finden nur noch in Kellern und Bunkern Schutz vor Artilleriebeschuss. Und täglich sterben Menschen. Eine Reportage.

Nach Straftaten stehen die Opfer oft alleine da. Wären da nicht Helfer wie Gisela Raimund vom „Weißen Ring“.

Lieder gegen Lager: Die Band Strom & Wasser tourt sechs Wochen lang mit Flüchtlingsfrauen durchs Land. Mit zwei Flößen fahren sie zu den Auftrittsorten.

Rebellen haben nach Angaben des litauischen Außenministers einen diplomatischen Vertreter des baltischen Staates im ukrainische Lugansk getötet. Zuvor hatte ein russischer Hilfskonvoi ohne Genehmigung Kiews die Grenze überquert.

Weltweit begießen sich Menschen mit eiskaltem Wasser, filmen das und wollen mit der Ice Bucket Challenge auf die ALS-Krankheit aufmerksam machen. Sogar Ex-US-Präsident George W. Bush hat jetzt mitgemacht. Doch was haben eigentlich die Kranken davon?

Die Ebola-Epidemie in Westafrika kann kein neues Medikament und keine Impfung stoppen - denn von den experimentellen Therapien stehen jeweils nur einige Dutzend Dosen bereit. Gebraucht werden zehntausende.

Martin Glasenapp, Nahostreferent bei der Hilfsorganisation Medico International, über den Terror des "Islamischen Staats", deutsche Waffenhilfe und die Hoffnungen der irakischen Flüchtlinge - ein Interview.

Die Kämpfe in der Ostukraine gehen unvermindert weiter. Ukrainische Behörden berichten von 34 getöteten Zivilisten in 24 Stunden. Unterdessen werden sich Putin und Poroschenko am 26. August in Minsk treffen.

Angesichts der aktuellen Krisenherde könnte man fast vergessen, dass die Kämpfe in Syrien schon seit drei Jahren auch psychische Verheerungen anrichten. Ein Charité-Projekt bildet Therapeuten aus, um Flüchtlingen vor Ort zu helfen. Denn Depressionen sind fast überall immer noch ein Tabu.

Mehr als 40 Rettungshunde aus ganz Deutschland trainieren in Brandenburg mehrere Tage lang für Einsätze in Katastrophengebieten. 36 Stunden dauert die Übung. Eberswalde liegt zwar nicht am Meer - aber am Finowkanal.

Im Yaba Mainland Hospital in Lagos liegen mehrere Ebola-Infizierte auf Isolierstationen. Aus Angst vor Ansteckung und auf Druck ihrer Familien verlassen viele Mediziner die Klinik.

Die Koalition will Prostituierte verpflichten, sich als solche bei den Behörden zu melden. Die fürchten ein Zwangsouting, das für ihr bürgerliches Leben eine Katastrophe wäre - und ein neues Instrument, Bordelle zu schließen.