
Die Gewalt der PKK-Rebellen wird auch von kurdischen Politikern kritisiert. Doch die Rebellen lehnen einen neuen Waffenstillstand ab.

Die Gewalt der PKK-Rebellen wird auch von kurdischen Politikern kritisiert. Doch die Rebellen lehnen einen neuen Waffenstillstand ab.
Nie zuvor saßen Kurden im türkischen Kabinett. Jetzt stellen sie den Europaminister der Türkei - und fordern Reformen.

In der Türkei wird am 1. November vorzeitig ein neues Parlament gewählt. Das ist ganz im Sinne von Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Das Land am Bosporus steckt in der Krise. Im Inneren greifen Extremisten an, von außen der IS, die Lira stürzt ab, der Präsident spaltet, statt zu einen. Was ist los in der Türkei?

Am Eingang zum Dolmabahce-Palast in Istanbul sind am Mittwoch Schüsse gefallen. Auch eine Explosion soll es gegeben haben. Offenbar wurde ein Polizist verletzt. Im Südosten des Landes tötete die PKK acht Soldaten. Erdogan bezeichnet seine Gegner als "niedriger als Vieh".

Im ersten ganz der Türkei gewidmeten Propaganda-Video ruft der "Islamische Staat" die Türken zum Aufstand gegen Präsident Recep Tayyip Erdogan auf. Die Lage ist gefährlich – doch Ankara ist aufgrund der innenpolitischen Turbulenzen gelähmt.

Nachdem am Wochenende sechs türkische Soldaten von PKK-Rebellen getötet wurden, warnt Präsident Recep Tayyip Erdogan die kurdische Arbeiterpartei. Frank-Walter Steinmeier zeigt Verständnis für Ankara.

In der Türkei haben sich AKP und CHP nicht auf die Bildung einer großen Koalition einigen können. Deshalb wird es voraussichtlich im Spätherbst Neuwahlen geben - das ist ganz im Sinne von Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Recep Tayyip Erdogan will Neuwahlen erreichen und die Kurden besiegen. Der Westen darf dem Treiben des türkischen Präsidenten nicht länger zusehen.

Die Politik des türkischen Staatspräsidenten Erdogan spaltet sein Land. Unsere Autorin Hatice Akyün beschreibt, was das mit ihrer Familie anrichtet. Ein Essay.

In letzter Minute sind drei türkische Staatsanwälte außer Landes geflohen. Sie hatten gegen Regierungsmitglieder im Umfeld von Erdogan wegen Korruption ermittelt. Ihnen drohte eine Festnahme wegen "Versuchs zum gewaltsamen Sturz der Regierung".

Vor der geplanten Großoffensive gegen den IS gibt es wichtige diplomatische Bewegungen in der Region. Türkeis Präsident Recep Tayyip Erdogan setzt sich mit Iran in Verbindung.

Erdogan kann einen langen Krieg mit den Kurden nicht wollen. Die Frage ist, ob er ihn noch stoppen kann. Eine Analyse.

"Zeit"-Herausgeber Josef Joffe macht sich Gedanken über Erdogan, Cameron, Tsipras - und die Flüchtlinge in Calais.

Die Auseinandersetzung zwischen der Türkei und den Kurden der PKK eskaliert. Die nordirakische Kurdenregierung KRG dringt auf Verhandlungen und will vermitteln. Sie hat gute Beziehungen zur Regierung in Ankara und fürchtet selbst den Einfluss der PKK.

Die Auseinandersetzungen zwischen Türken und Kurden hatten in der Vergangenheit immer auch Auswirkungen in Berlin - Politiker befürchten auch jetzt Probleme.

Ein Selbstmordattentäter hat in der Osttürkei zwei Soldaten getötet und 24 weitere verletzt. Für den Anschlag soll die Arbeiterpartei Kurdistans verantwortlich sein. Massud Barsani, Kurden-Präsident im Nordirak fordert Türkei und PKK zu Gesprächen auf.

Seit Wochen wird vermutet, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan seine Partei AKP wieder alleine an die Macht bringen will - durch Neuwahlen. Jetzt sprach er sich für eine Minderheitsregierung bis zur nächsten Wahl aus.

Die Türkei versteht sich als Machtzentrum einer der wichtigsten Weltregionen. Das könnte sich als Irrtum erweisen. Mit dem Westen drohen Differenzen.

Die Welle der Repression gegen Oppositionelle in der Türkei rollt weiter. Nun hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den Chef der pro-kurdischen Oppositiospartei HDP Selahattin Demirtas eingeleitet. Ihm drohen 24 Jahre Haft.

Der stellvertretende türkische Ministerpräsident ist für frauenfeindliche Äußerungen bekannt. Nun sorgte Bülent Arinc mit der verbalen Zurechtweisung einer kurdischen Abgeordneten für Empörung.

In der Türkei hat sich die Gefahr für Anschläge erhöht. Das Auswärtige Amt veröffentlicht neue "Reise- und Sicherheitshinweise". Auch anderswo wird gewarnt.

Recep Tayyip Erdogan wollte die Türkei zum Stabilitätsfaktor zwischen Europa und dem Nahen und Mittleren Osten machen. Er scheiterte. Ein Kommentar.

In der Türkei hat sich die Gefahr für Anschläge erhöht. Das Auswärtige Amt veröffentlicht neue "Reise- und Sicherheitshinweise". Auch anderswo wird gewarnt.

Eskalation am Bosporus. Die Türkei hat nach der faktischen Aufkündigung des Friedensprozesses mit den Kurden ihre Angriffe auf die PKK ausgeweitet. 1300 Verdächtige wurden festgenommen. Die PKK tötet einen weiteren Soldaten.

Die türkische Luftwaffe hat nach Angaben der Regierung in Ankara ihre Angriffe auf die PKK weiter verschärft. Noch am Mittwoch soll das Parlament über die Militäraktionen gegen den IS und die Kurden beraten.

Für die Türkei-Expertin Magdalena Kirchner ist Ankaras Doppeloffensive gegen den IS und die PKK rein politisches Kalkül des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan.

Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan - beiden gemein ist das Manische. Letzterer kämpft nun gegen den IS. Denn der bedroht seine Macht.

Hunderttausende Kurden leben in Deutschland. Die Angriffe der türkischen Armee werden auch hierzulande zu Reaktionen führen.

Es gab so viele hoffnungsvolle Zeichen in den vergangenen Jahren - doch nun fällt der türkische Präsident Erdogan in die Konfrontation mit den Kurden zurück: Er beendet den Verhandlungskurs.

Die Türkei geht immer massiver gegen den "IS" und die verbotene PKK vor. Kritiker vermuten, dass die Regierung bewusst auf Instabilität setzt – um Neuwahlen zu erzwingen. Am Dienstag will die Nato auf Antrag der Türkei beraten.

Lange Zeit ließ die Türkei den "Islamischen Staat" gewähren. Jetzt greift Ankara aktiv in den Kampf gegen die Miliz ein. Die Taktik des Stillhaltens hat keinen Schutz vor Terror gebracht.

Lange hat der türkische Präsident Erdogan die Terrormiliz "IS" gewähren lassen. Denn sie bekämpfte seine erklärten Feinde - Syriens Machthaber Assad und die Kurden. Das rächt sich jetzt. Ein Kommentar.

Nach dem Anschlag von Suruc gerät die Türkei wegen ihrer Politik gegenüber der Terrormiliz "Islamischer Staat" in Bedrängnis. Kommt jetzt der Kurswechsel der Regierung in Ankara?

In der Türkei kommt die Suche nach einer neuen Regierung nur mühsam voran. Präsident Recep Tayyip Erdogan soll einer möglichen Großen Koalition im Wege stehen - weil er auf Neuwahlen setzen soll.

Kaum eine Bewegung war künstlerisch so vielfältig wie die türkischen Gezi-Proteste von 2013. Eine Ausstellung im Berliner NGBK fragt jetzt, was davon geblieben ist.

In Koblenz sollen drei Männer vor Gericht gestellt werden, denen vorgeworfen wird, Gegner von Erdogan in Deutschland ausspioniert zu haben. Das Zentrum der Ausspähversuche soll eine Moschee in Köln gewesen sei

Die Türkei plant wohl einen militärischen Alleingang im Norden Syriens. Damit soll der IS geschwächt werden - vor allem aber richtet sich die Aktion gegen die Kurden, deren eigenen Staat Präsident Erdogan unbedingt verhindern will.

Im Januar wurde die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) aus Kobane im Norden Syriens vertrieben. Jetzt drangen IS-Kämpfer wieder in die kurdische Stadt vor.

In Ankara kommt das neue türkische Parlament zusammen - doch eine Regierungskoalition zeichnet sich bislang kaum ab.
öffnet in neuem Tab oder Fenster