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Thema

Taliban

Auch das noch. Ständige US-Drohnenangriffe in pakistanischem Grenzgebiet, das als Rückzugsraum afghanischer Taliban gilt; wachsendes Misstrauen gegenüber dem Geheimdienst ISI, der die Aufständischen beim Kampf gegen die internationalen Truppen unterstützt; die Tötung von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden ohne Einbindung Islamabads – das Verhältnis des Westens zur Islamischen Republik Pakistan durfte schon vor diesem Wochenende als nahezu zerrüttet gelten.

Zwei Jahre lang führten die Taliban im pakistanischen Swattal eine islamistische Terrorherrschaft. Nach ihrem Rückzug will die pakistanische Armee die ehemaligen Kämpfer und Mitläufer für sich gewinnen. In Umerziehungscamps.

Von Ingrid Müller

Das hatte niemand erwartet, nicht die Medien, nicht seine politischen Rivalen, wahrscheinlich nicht einmal Imran Khan selbst: 70 000 bis 100 000 Menschen kamen, als der 58-jährige Ex-Sportstar am Wochenende zu Protesten gegen Pakistans Präsidenten Asif Ali Zardari aufrief. Einen „politischen Tsunami“ nannten Medien die größte Demonstration seit 25 Jahren in Lahore.

Foto: AFP

Das hatte niemand erwartet, nicht die Medien, nicht seine politischen Rivalen, wahrscheinlich nicht einmal Imran Khan selbst: 70 000 bis 100 000 Menschen kamen, als der 58-jährige Ex-Sportstar am Wochenende zu Protesten gegen Pakistans Präsidenten Asif Ali Zardari aufrief. Einen „politischen Tsunami“ nannten Medien die größte Demonstration seit 25 Jahren in Lahore.

Von Christine Möllhoff
Vertrauensbildung. US-Außenministerin Hillary Clinton (im Vordergrund) hat sich in Islamabad nicht nur für ihre Amtskollegin Hina Rabbani Khar viel Zeit genommen. Sie stellte sich auch den Bürgern.

Bei ihrem Besuch in Pakistan wird die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton mit einer Schwiegermutter verglichen – Szenen einer Wiederannäherung.

Von Ingrid Müller

„unterwegs“ mit Klaus D. Fahlbusch und Jacek Sztuka in der Galerie „M“

Von Heidi Jäger
Weites Feld. Zehn Jahre nach dem Einmarsch internationaler Truppen in Afghanistan ist deren Abzug nun beschlossene Sache. Das afghanische Volk ist kriegsmüde – die Nationen der Truppensteller auch.

Freudig begrüßten die Afghanen einst die ausländischen Truppen. 140.000 Soldaten aus 40 Nationen sind heute in Afghanistan. Doch je länger der Einsatz dauert, desto mehr sinkt die Hoffnung auf Frieden – auf beiden Seiten.

Von Michael Schmidt

Neu-Delhi - Zwischen den beiden „Verbündeten“ USA und Pakistan kracht es immer heftiger. US-Generalstabschef Mike Mullen warf Pakistan nun öffentlich vor, hinter dem Angriff auf die US-Botschaft in Kabul und weiteren Terroranschlägen in Afghanistan zu stecken.

Von Christine Möllhoff

Es war mehr als nur ein weiterer Anschlag: Der perfide Mord am obersten Friedensunterhändler Rabbani lässt die Hoffnung auf Frieden mit den Taliban schwinden.

Von Christine Möllhoff

Studie kritisiert Nachteinsätze von US-Soldaten in Afghanistan / Karsai: Normale Bürger werden wie Aufständische behandelt

Von Christine Möllhoff

Noch blamabler als der Erfolg der Piraten ist die Panik der Öffentlichkeit, womöglich mal wieder ein Zeitgeistphänomen unterschätzt zu haben, sagt Malte Lehming. Und er droht mit einer Nadelattacke.

Von Malte Lehming
Im Visier. Ein afghanischer Polizist beobachtet das Hochhaus in Kabul, in dem sich am Dienstag schwer bewaffnete Taliban-Kämpfer verschanzt hatten. Der Angriff im Regierungs- und Botschaftsviertel dauerte mehrere Stunden.

Eine groß angelegte Anschlagsserie hat am Dienstag Afghanistans Hauptstadt Kabul erschüttert. Betroffen waren mehrere Viertel im Herzen der Stadt.

Von Christine Möllhoff
Schwer bewaffnet. Auf dem Weg zum Haftrichter ging die Berliner Polizei kein Risiko ein. Beim Transport mit den beiden Verdächtigen gab es höchste Sicherheitsvorkehrungen.

Die Verbindungen der am Donnerstag festgenommenen Terrorverdächtigen reichen mutmaßlich bis nach Afghanistan. Samir M. soll versucht haben, ein führendes Mitglied einer Islamisten-Gruppe im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet zu unterstützen.

Von Frank Jansen

Die „Produktivität der Gewalt“ vom 11. September: Die Folgen der Anschläge waren enorm

Von Dr. Josef Joffe
Ehrhart Körting (SPD) ist seit dem Jahr 2001 der Berliner Senator für Inneres.

Er bewundert die New Yorker und Norweger, die nach den Anschlägen sagten: Jetzt erst recht Demokratie. Wie Innensenator Ehrhart Körting (SPD) die jüngsten Festnahmen und die Sicherheitslage seit dem 11. September 2001 beurteilt

Von Frank Jansen
Sanft wirkte er, doch seine Methoden waren brutal. Der Chef und geistige Vater der Terrororganisation Al Qaida, Osama bin Laden, auf einem Fernsehbild von 2007. Foto:AFP

Als Kampftruppe gegen die sowjetischen Besatzer Afghanistans gegründet, hat sich Al Qaida zu einem global agierenden Terrornetzwerk entwickelt.

Von Frank Jansen

FUNDAMENTALIST Abdul Hakim Mujahid gehört zu den Mitbegründern der Taliban-Bewegung in Afghanistan und hat diese in den 90er-Jahren gegenüber den Vereinten Nationen vertreten. Davor hat er die Taliban in Pakistan repräsentiert.

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