Auch das noch. Ständige US-Drohnenangriffe in pakistanischem Grenzgebiet, das als Rückzugsraum afghanischer Taliban gilt; wachsendes Misstrauen gegenüber dem Geheimdienst ISI, der die Aufständischen beim Kampf gegen die internationalen Truppen unterstützt; die Tötung von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden ohne Einbindung Islamabads – das Verhältnis des Westens zur Islamischen Republik Pakistan durfte schon vor diesem Wochenende als nahezu zerrüttet gelten.
Taliban

Angespanntes Verhältnis: Nachdem 24 pakistanische Soldaten bei einen Nato-Angriff getötet wurden, will das Land den Westen sanktionieren. Wie sollen die Nato-Mächte reagieren?
Der Afghanistan-Krieg als Politdrama bei Arte.

Afghanistans Präsident Hamid Karsai will eine Ratsversammlung über einen Pakt mit den USA entscheiden lassen. Die Taliban torpedieren das Vorhaben.
Um die Fortschritte zu sichern, brauchen wir Ressourcen und Personal

In Afghanistan wird sichtbar, dass sich die internationale Unterstützung auszahlt, meint US-Botschafter Philip D. Murphy. Doch die Fortschritte sind noch nicht gesichert.
Zwei Jahre lang führten die Taliban im pakistanischen Swattal eine islamistische Terrorherrschaft. Nach ihrem Rückzug will die pakistanische Armee die ehemaligen Kämpfer und Mitläufer für sich gewinnen. In Umerziehungscamps.
Das hatte niemand erwartet, nicht die Medien, nicht seine politischen Rivalen, wahrscheinlich nicht einmal Imran Khan selbst: 70 000 bis 100 000 Menschen kamen, als der 58-jährige Ex-Sportstar am Wochenende zu Protesten gegen Pakistans Präsidenten Asif Ali Zardari aufrief. Einen „politischen Tsunami“ nannten Medien die größte Demonstration seit 25 Jahren in Lahore.

Das hatte niemand erwartet, nicht die Medien, nicht seine politischen Rivalen, wahrscheinlich nicht einmal Imran Khan selbst: 70 000 bis 100 000 Menschen kamen, als der 58-jährige Ex-Sportstar am Wochenende zu Protesten gegen Pakistans Präsidenten Asif Ali Zardari aufrief. Einen „politischen Tsunami“ nannten Medien die größte Demonstration seit 25 Jahren in Lahore.
Nach dem schweren Anschlag auf die Isaf in Kabul beginnt der Kampf um die Deutungshoheit: Zeigt er die Verzweiflung der Taliban - oder offenbart er die Schwäche des Westens?

Blutiger Samstag in Afghanistan: Bei mehreren Anschlägen in Afghanistan sind etliche Menschen ums Leben gekommen - Isaf-Soldaten und Zivilisten.

Bei ihrem Besuch in Pakistan wird die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton mit einer Schwiegermutter verglichen – Szenen einer Wiederannäherung.

„Es stimmt nicht, dass Taliban gegen Bildung für Mädchen sind“ Taliban Habibullah Fouzi, Mitglied des Hohen Friedensrats, über Fehler beim Wiederaufbau und die Chancen von Verhandlungen
„unterwegs“ mit Klaus D. Fahlbusch und Jacek Sztuka in der Galerie „M“

Freudig begrüßten die Afghanen einst die ausländischen Truppen. 140.000 Soldaten aus 40 Nationen sind heute in Afghanistan. Doch je länger der Einsatz dauert, desto mehr sinkt die Hoffnung auf Frieden – auf beiden Seiten.

Unter dem Friedensnobelpreisträger Barack Obama fliegt die US-Armee so viele Luftangriffe wie nie zuvor. Die UN warnen vor zivilen Opfern.
Waffen statt Worte: Der afghanische Staatschef Hamid Karsai glaubt nicht mehr an eine Versöhnung mit den Taliban. In einer Fernsehansprache will er demnächst sein neues Vorgehen erläutern.
Er mag schwierige Ämter in der islamischen Welt. Diese Woche tritt Rainer Eberle als neuer deutscher Botschafter in Tripolis an – als Gesandter eines Landes, dessen Votum im UN-Sicherheitsrat dem Aufstand gegen Gaddafi schon im März das Licht hätte ausblasen können.
Er mag schwierige Ämter in der islamischen Welt. Diese Woche tritt Rainer Eberle als neuer deutscher Botschafter in Tripolis an – als Gesandter eines Landes, dessen Votum im UN-Sicherheitsrat dem Aufstand gegen Gaddafi schon im März das Licht hätte ausblasen können.
Die Krise zwischen den USA und Pakistan verschärft sich. Pakistan lehnt es offenbar ab, eine Offensive gegen das Hakkani-Netzwerk zu starten, das als eine der tödlichsten Taliban-Gruppen in der Krisenregion gilt.
Die USA haben ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt, 55 seiner Familienangehörigen haben US-Drohnen bereits getötet. Doch bisher konnte Sirajuddin Hakkani die Amerikaner und ihre Spähsatelliten überlisten.

Die USA haben ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt, 55 seiner Familienangehörigen haben US-Drohnen bereits getötet. Doch bisher konnte Sirajuddin Hakkani die Amerikaner und ihre Spähsatelliten überlisten.
Neu-Delhi - Zwischen den beiden „Verbündeten“ USA und Pakistan kracht es immer heftiger. US-Generalstabschef Mike Mullen warf Pakistan nun öffentlich vor, hinter dem Angriff auf die US-Botschaft in Kabul und weiteren Terroranschlägen in Afghanistan zu stecken.
Es war mehr als nur ein weiterer Anschlag: Der perfide Mord am obersten Friedensunterhändler Rabbani lässt die Hoffnung auf Frieden mit den Taliban schwinden.

Der frühere afghanische Präsident Rabbani hatte eine heikle Aufgabe. Als Chef des Hohen Friedensrates verhandelte er mit den Taliban. Bei einer Bombenexplosion kam er nun ums Leben.

Abdul Hakim Mujahid, Mitbegründer der islamistischen Bewegung in Afghanistan, spricht über die künftige Rolle der Aufständischen, Frauenrechte – und verwestlichte Menschen am Hindukusch.
Studie kritisiert Nachteinsätze von US-Soldaten in Afghanistan / Karsai: Normale Bürger werden wie Aufständische behandelt
Noch blamabler als der Erfolg der Piraten ist die Panik der Öffentlichkeit, womöglich mal wieder ein Zeitgeistphänomen unterschätzt zu haben, sagt Malte Lehming. Und er droht mit einer Nadelattacke.
Die USA werfen Pakistan vor, hinter der jüngsten schweren Attacke in Kabul zu stecken – durch Hilfe für das Hakkani-Terrornetzwerk
US-Diplomaten spielen den Großangriff der Taliban in Kabul herunter. Der Abzugsplan steht auf dem Spiel.

Eine groß angelegte Anschlagsserie hat am Dienstag Afghanistans Hauptstadt Kabul erschüttert. Betroffen waren mehrere Viertel im Herzen der Stadt.

Die Verbindungen der Terrorverdächtigen reichen mutmaßlich bis nach Afghanistan
Bei einem Selbstmordanschlag auf eine NATO-Basis in Zentralafghanistan sind 89 Menschen verletzt worden, darunter 50 US-Soldaten. Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag.

Die Verbindungen der am Donnerstag festgenommenen Terrorverdächtigen reichen mutmaßlich bis nach Afghanistan. Samir M. soll versucht haben, ein führendes Mitglied einer Islamisten-Gruppe im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet zu unterstützen.
Die „Produktivität der Gewalt“ vom 11. September: Die Folgen der Anschläge waren enorm

Die Verbindungen der am Donnerstag festgenommenen Terrorverdächtigen reichen mutmaßlich bis nach Afghanistan.
Er bewundert die New Yorker und Norweger, die nach den Anschlägen sagten: Jetzt erst recht Demokratie. Wie Innensenator Ehrhart Körting (SPD) die jüngsten Festnahmen und die Sicherheitslage seit dem 11. September 2001 beurteilt

Er bewundert die New Yorker und Norweger, die nach den Anschlägen sagten: Jetzt erst recht Demokratie. Wie Innensenator Ehrhart Körting (SPD) die jüngsten Festnahmen und die Sicherheitslage seit dem 11. September 2001 beurteilt

Als Kampftruppe gegen die sowjetischen Besatzer Afghanistans gegründet, hat sich Al Qaida zu einem global agierenden Terrornetzwerk entwickelt.
FUNDAMENTALIST Abdul Hakim Mujahid gehört zu den Mitbegründern der Taliban-Bewegung in Afghanistan und hat diese in den 90er-Jahren gegenüber den Vereinten Nationen vertreten. Davor hat er die Taliban in Pakistan repräsentiert.