Wieder Tote bei Anschlag / UN ziehen Mitarbeiter ab.
Taliban

über die Frage, wie berechtigt der Volkszorn ist.
Der CSU-Politiker Norbert Geis hat den designierten Bundespräsidenten Joachim Gauck aufgefordert, seine Freundin zu heiraten. Tagesspiegel-Kolumnist Harald Martenstein hat sich Geis' Ansichten mal genauer angeschaut - und interessante Parallelen entdeckt.

Zwei US-Berater sind im Kabuler Innenministerium erschossen worden. Jetzt zieht die Afghanistan-Truppe ISAF sämtliches Personal aus den Ministerien des Landes ab. Zu ihrem Schutz, wie der Kommandeur mitteilte.

Die Koranverbrennungen auf der US-Militärbasis in Bagram lassen einen Zorn ausbrechen, der seit langem schwelt.
Afghanistan-Experte Thomas Ruttig warnt vor den Folgen der Proteste nach der Koranverbrennung und vor dem wachsenden Einfluss der Islamisten.

Teheran, Kabul und Islamabad beraten über die Zukunft Afghanistans. Es eint der wachsende Zorn auf die USA – die auch nicht dabei sein dürfen.
Der deutsche Verteidigungsminister warnt davor, „ersatzlos aus Afghanistan abzuziehen“, weil sonst die afghanischen Sicherheitskräfte die Seiten wechseln könnten. So sei es nach dem Abzug der Sowjets zum Sieg der Taliban gekommen.
Der deutsche Verteidigungsminister warnt davor, „ersatzlos aus Afghanistan abzuziehen“, weil sonst die afghanischen Sicherheitskräfte die Seiten wechseln könnten. So sei es nach dem Abzug der Sowjets zum Sieg der Taliban gekommen.
Ein bei der Nato-Attacke im Jahr 2009 verletzter Lkw-Fahrer will feststellen lassen, dass mit dem Bombardement gegen Völkerrecht verstoßen wurde.
Ein Nato-Bericht prophezeit Afghanistan und Pakistan eine düstere Zukunft

Ein Nato-Bericht sagt quasi den Aufständischen in Afghanistan den Sieg voraus - und stellt fest, dass Pakistan sie unterstützt. Ein Rückschlag für alle, die auf Verhandlungen mit den Taliban setzen.

Abgesandte Washingtons haben Taliban getroffen, Afghanistans Präsident Hamid Karsai zieht nach. Der Krieg tobt weiter.

Pakistan hat drei BND-Leute aus Peshawar ausgewiesen – ein weiteres Indiz für wachsende Spannungen mit dem Westen.

In Berlin hat der Prozess gegen zwei mutmaßliche Gründer des deutschen Ablegers von Al Qaida begonnen. Die Beweise gegen sie offenbaren fertige Strategien für den Krieg gegen den Westen.

Nach dem Tod von vier französischen Soldaten wird Frankreich in Afghanistan vorerst keine Militäreinsätze mehr unternehmen - und Präsident Nicolas Sarkozy schließt auch einen vorzeitigen Abzug nicht aus.
Der Anführer der radikal-islamischen Taliban in Pakistan ist nach Angaben von Geheimdienstmitarbeitern womöglich bei einem US-Drohnenangriff getötet worden.

Die Videos über mutmaßliche Leichenschändungen durch US-Soldaten in Afghanistan schockieren die Welt. Zudem verschärfen sie die Spannungen zwischen Washington und Kabul. Die vier beteiligten Soldaten erwartet eine harte Bestrafung.

Nach der Veröffentlichung eines Videos, auf dem US-Soldaten auf getötete Taliban-Kämpfer urinieren, konnten zwei Beteiligte identifiziert werden. Die Rebellen wollen dennoch weiter verhandeln.
Noch ist unklar, ob die Aufnahmen echt sind. Doch ein neues Schockvideo, das nun im Internet auftauchte, könnte in Afghanistan die Wut auf die Amerikaner noch weiter anfachen und den Riss vertiefen.

Dschihadisten haben für ihre Hetzseite im Internet die Anschrift des Türkischen Generalkonsulats in Berlin benutzt. Eine Sperrung der Internetseite wird nun geprüft.
Barack Obama hatte im Wahlkampf angekündigt, als US-Präsident das Gefangenenlager Guantanamo zu schließen. Warum hat der US-Präsident sein Versprechen gebrochen?
Zahlreiche Menschen starben bei einem Anschlag im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan. Ziel des Anschlages sollen Mitglieder einer talibanfeindlichen Stammesmiliz gewesen sein.
Fünf junge Afghanen am Ort des verheerenden deutschen Luftangriffs von 2009: Der zehnjährige Mirwais redet über Krieg und Frieden fast wie ein Erwachsener. Lokalreporterin Nazanin kämpft für Gleichberechtigung, obwohl sie eine Burka tragen muss.
In den Bahnhofspassagen werden die besten Pressefotos der Welt gezeigt
Zur Bonner Afghanistankonferenz am 5. DezemberDie eintägige Afghanistankonferenz sollte wieder Zuversicht verbreiten, auch wenn wesentliche Akteure, Pakistan und die Taliban, nicht dabei waren.

Der Begriff des Bösen hat wieder Konjunktur in den öffentlichen Debatten, bei Politikern, in den Talkshows, aber auch bei Philosophen und Rechtsgelehrten. Dieses Denken in einem Schwarzweiß-Schema ist gefährlich.

Die Bombe vor der Kirche explodierte, als die Gläubigen sich zum Weihnachtsgottesdienst versammelten. Neue Anschläge der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram haben Nigeria erschüttert

Was der Irak erlebt, könnte Afghanistan noch bevorstehen: ein Rückfall ins Chaos.
Zubaida Akbar und ihre Freundinnen lehnen sich gegen vieles in Afghanistan auf. Gegen Taliban, Belästigungen, Dreck und Elend. Ihr Schutz ist der Islam. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht als Nicht-Muslime gelten“, sagen sie. Es wäre ihr Todesurteil.

Erstmals Anschlag pakistanischer Extremisten auf Schiiten in Afghanistan – 58 Tote.

Der Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan wird erstmals zum Thema einer Graphic Novel. Im Interview stellt der Berliner Autor und Zeichner Arne Jysch das Projekt jetzt öffentlich vor.

Rahmatullah Merzayee möchte, dass auf der Afghanistan-Konferenz Regeln gegen Korruption beschlossen werden. Er hofft auf Frieden, wenn die Taliban in die Regierung eingebunden würden.

Auf der Afghanistan-Konferenz in Bonn wurde vor allem über Fortschritte in dem Land am Hindukusch gesprochen. Über die Taliban und andere Probleme dagegen kaum.
„Keine Kompromisse“ Iran auf Bonner Tagung.

Wer in Afghanistan für Frieden sorgen will, muss auch mit den Taliban verhandeln, sagen Beobachter. Die Afghanistan-Konferenz in Bonn findet jedoch ohne sie statt.
Zwei afghanische Frauen berichten von der Lebenswirklichkeit am Hindukusch. Sie schreiben über ihre Erfahrungen, ihre Ängste - und ihre Hoffnungen.
Eines Tages klopfte jemand laut gegen meine Tür und ich rannte hin, um zu fragen, wer dort sei. Es klopfte wieder und sie riefen: „Wir sind Taliban, öffne die Tür!

Die Bundesregierung unterstützt nicht nur die offiziellen Sicherheitskräfte, sondern auch die Ausbildung privater Milizen in Afghanistan. Was genau mit Geld und Waffen geschieht, weiß offenbar keiner.

Nach Ansicht von Bundeskanzlerin Merkel ist eine dauerhafte Lösung des Konflikts in Afghanistan nicht allein mit militärischen Mitteln zu erreichen. Schon vor Beginn der Konferenz in Bonn gibt es Spannungen auf vielen Feldern.