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Thema

Taliban

Die Mitarbeiter einer christlichen Hilfsorganisation, die im Nordosten von Afghanistan ermordet wurden, reisten unbewaffnet. Inzwischen weiß man, das deutsche Opfer stammt aus Sachsen. Waren sie leichtsinnig?

Von
  • Dagmar Dehmer
  • Juliane Schäuble
  • Michael Schmidt

Bei einem Selbstmordanschlag auf ausländische und einheimische Sicherheitskräfte in der nordafghanischen Provinz Kundus sind am Donnerstag sieben afghanische Polizisten getötet worden. Die Taliban haben sich zu dem Angriff bekannt.

Mit einer Kampagne hat die konservativ-liberale Koalition unter David Cameron begonnen, um das Land psychologisch auf die tiefen Einschnitte vorzubereiten.

Der britische Premier David Cameron will sich trotz anhaltender Empörung nicht für seine unverblümte Kritik an Pakistans „doppelzüngiger“ Terrorismuspolitik entschuldigen. Das belastet den Besuch von Präsident Zardari in London.

Von Matthias Thibaut

Das Geschrei an der Heimatfront ist so erwartbar wie verlogen. Die amerikanischen Truppen am Hindukusch sollen noch härter vorgehen gegen die Extremisten; sie sollen gezielt Jagd auf Taliban machen, die zur Führungsriege der Extremisten zählen. Sie töten.

Von Sven Lemkemeyer

Längst geht es am Hindukusch um mehr als die Taliban und etwaige Demokratisierungsprozesse. Es geht um die nächste Runde im Great Game – dem jahrhunderte alten Großen Spiel im Kampf um die Vorherrschaft in Zentralasien – der Region mit der größten Dichte an Nuklear- und Möchtegern-Nuklear-Mächten.

Von Michael Schmidt

Die Berichte über das Wirken der US-Spezialeinheit Task Force 373 in Afghanistan erhitzen die Gemüter. Die Opposition fordert Aufklärung über den Einsatz der US-Spezialkräfte im deutschen Verantwortungsbereich.

Von Michael Schmidt

Zwei Tage nach der Veröffentlichung von 92.000 als "vertraulich" eingestuften Dokumenten zum Krieg in Afghanistan kommen Amerikas Medien und Experten für die Region zu dem Schluss, dass die Unterlagen keine sensationellen Neuigkeiten enthalten und keinen Anlass geben, die Strategie zu korrigieren.

Von Christoph von Marschall
Bilder eines Konflikts.

92.000 geheime Dokumente des US-Militärs sind öffentlich geworden. Unser Autor hat große Teile ausgewertet und sie dann mit seinen Recherchen im Land am Hindukusch abgeglichen. Seine Analyse zeigt: Der Konflikt wird mit jedem Tag schwieriger zu lösen

Die radikal-islamischen Taliban in Afghanistan haben offensichtlich zwei US-Soldaten entführt und möglicherweise einen davon getötet. Vier weitere amerikanische Soldaten starben am Samstag bei einem Bombenanschlag im Süden des Landes.

Blut aus dem Mund, Wunden im Fleisch. Zuhra, 20, wurde von ihrem Mann geprügelt, dann lief sie fort – und kam in eins von fünf afghanischen Frauenhäusern. Es ist für sie eine Zeit im Nichts. Aber sie lebt.

Von Christine-Felice Röhrs
Sicherheitsvorkehrungen vor der internationalen Konferenz in Kabul.

Am Dienstag treffen sich Vertreter aus mehr als 60 Ländern in Kabul, um über Afghanistans Zukunft zu beraten. Wie könnte die aussehen?

Von
  • Ulrike Scheffer
  • Michael Schmidt

Berlin - Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat die afghanische Regierung davor gewarnt, die mühsam erworbenen Frauenrechte im Land am Hindukusch bei Friedensverhandlungen mit den radikalislamischen Taliban zu opfern. „Afghanische Frauen wollen ein Ende des Konflikts“, heißt es in einem 65-Seiten-Bericht, den die Organisation am Dienstag vorlegte.

Kabul will Talibanführer von UN-Terrorliste streichen lassen, um Friedensgespräche führen zu können

Von Michael Schmidt

Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis Deutschland das nächste Opfer in Afghanistan zu beklagen hat. Die Aufständischen im Einsatzgebiet der Bundeswehr, im Norden des Landes, sind in der Offensive.

US-General Petraeus bei seiner Antrittsrede in Afghanistan.

US-General David Petraeus hat sein Amt als Kommandeur der internationalen Truppen in Afghanistan angetreten. In seiner Antrittsrede machte er deutlich, dass sich an der ISAF-Strategie durch den Wechsel an der Spitze nichts ändert.

Nach dem Kampf. Sechs Selbstmordattentäter griffen in Kundus ein amerikanisches Hilfsunternehmen an. Mit ihnen starben fünf weitere Menschen. Foto: Naqeeb Ahmed/dpa

Die Taliban haben ein privates US-Hilfsunternehmen an gegriffen. Ein 32-jähriger Objektschützer aus Schleswig-Holstein ist bei dem Angriff am Freitag in Kundus getötet worden.

Von Dagmar Dehmer

Die rund 120 000 Soldaten der internationalen Afghanistan-Schutztruppe Isaf müssen nach Ansicht ihres neuen Kommandeurs David Petraeus „mit allen Mitteln“ geschützt werden. Ungeachtet der „schwierigen Zeiten in Afghanistan“ sei jedoch keine Änderung der Einsatzregeln nötig, sagte der US-General am Donnerstag in Brüssel nach seinem Antrittsbesuch bei Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen.

General David Petraeus hat schon einmal einem US-Präsidenten das politische Leben gerettet. Drei Jahre ist das her.

Von Michael Schmidt

Die pakistanischen Sicherheitsbehörden haben Anfang der Woche einen deutschen Islamisten festgenommen, der offenbar die Terrorszene verlassen und nach Deutschland zurückkehren wollte. Der Mann war bei seiner Festnahme mit einer Burka verkleidet.

Von Frank Jansen
Religion als Richtschnur. Muslime beim Gebet in der Berliner Sehitlik-Moschee.

Aufklärung ist nicht totalitär: Die Soziologin und Autorin Necla Kelek verteidigt in Berlin ihre Thesen zu Integration und Islam.

Von Caroline Fetscher
Die Situation in Afghanistan bleibt weiter kritisch.

Die Nato kämpft um Rückhalt bei den Afghanen – und will ihre Präsenz in Kandahar verstärken. Einen raschen Abzug der Truppen wird es dem US-Sonderbeauftragten, Richard Holbrooke zufolge, wohl kaum geben.

Von
  • Ingrid Müller
  • Ulrike Scheffer
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