Kämpfer der Taliban haben am Samstagmorgen im Osten Afghanistans einen US-Stützpunkt attackiert. Ziel war eine Militärbasis in Dschalalabad, der Hauptstadt der Provinz Nangarhar. Nach Isaf-Angaben wurden acht Angreifer getötet.
Taliban

Vor dem Berliner Kammergericht hat der Prozess gegen zwei mutmaßliche Terrorhelfer begonnen. Zu den Beschuldigten gehört die Ehefrau des Mitglieds der sogenannten Sauerlandgruppe, Fritz G.
Wegen Verdacht auf Unterstützung islamistischer Terrororganisationen müssen sich ab heute eine Berliner und eine Frau aus Ulm vor dem Berliner Landgericht verantworten. Sie sollen die Terrorgruppen mit mehreren tausend Euro unterstützt und mit Internet-Videos Kämpfer für sie rekrutiert haben.
Die Ausstellung „Einsatz in Afghanistan“ des Fotografen Fabrizio Bensch
Die Frau des Sauerlandgruppen-Anführers und ein mutmaßlicher Komplize stehen in Berlin vor Gericht. Der Fall wird überschattet von juristischen Peinlichkeiten.
Berlin - Der Prozess beginnt peinlich. Vor der Hauptverhandlung gegen Beschuldigte, die sich mit islamistischen Terrorgruppen eingelassen haben sollen, muss die Justiz eine Panne verkraften, wie es sie in solchen Verfahren nur selten gibt.

Es war die bisher größte Kundgebung im US-Wahlkampf, doch die kam gänzlich ohne Politiker aus – eingeladen hatten TV-Komiker.

Private Securityfirmen haben in Afghanistan einen schlechten Ruf. Ihr geplantes Verbot weicht Präsident Hamid Karsai nun aber auf.
„Afghanistan Today“: Einheimische Journalisten schreiben über ihr Land
an Karsais Stabschef
an Karsais Stabschef

Isaf-Regionalkommandeur Hans-Werner Fritz über immer rabiatere Taliban und das Partnering mit Afghanen

Isaf-Regionalkommandeur Hans-Werner Fritz spricht mit Tagesspiegel-Redakteur Michael Schmidt über immer rabiatere Taliban und das Partnering mit Afghanistan.
Der Westen muss den Druck auf Kabul erhöhen – auch durch Gespräche mit den Taliban
Die USA werfen Pakistan vor, die Al-Qaida-Führung zu schützen – doch Islamabad weist das zurück

Die USA werfen Pakistan vor, die Al-Qaida-Führung zu schützen – doch Islamabad weist das zurück. Die Spekulationen über bin Ladens Aufenthaltsort fallen in eine Zeit, in der Nato und USA eine Doppelstrategie forcieren, um ihren Abzug aus Afghanistan vorzubereiten.
Es ist Zeit für robusten westlichen Egoismus in Afghanistan. Nach neun Jahren Stabilisierungsmission der Nato droht sich dort ein hässliches Provisorium zu verewigen. Der Westen muss den Druck auf Kabul erhöhen – auch durch Gespräche mit den Taliban.

Barack Obama will so schnell wie möglich raus aus dem Hexenkessel am Hindukusch. Deshalb suchen die USA fieberhaft nach einer Friedenslösung für Afghanistan und billigen auch Verhandlungen mit den Taliban.
Bei einem Anschlag im Westen Afghanistans sind am Donnerstag erneut drei Soldaten der Internationalen Schutztruppe Isaf getötet worden. Sie waren offenbar in eine Sprengfalle geraten.
Im Osten Afghanistans haben am Mittwoch hunderte Menschen gegen die US-Streitkräfte protestiert, weil Soldaten ihren Angaben zufolge zwei Zivilisten getötet haben. Die Männer blockierten eine Straße außerhalb der Stadt Dschalalabad an der Grenze zu Pakistan, riefen antiamerikanische Slogans und trugen die beiden Leichname.
Extremisten verstärken Anschläge in Afghanistan und Pakistan
Nato beginnt verschobene Offensive in Kandahar
Der afghanische Präsident will die Aussöhnung mit den Taliban, um den Krieg am Hindukusch zu beenden
Peshawar - Ein Selbstmordattentäter hat am Freitag im Nordwesten Pakistans mindestens 65 Menschen mit in den Tod gerissen. Nach offiziellen Angaben sprengte sich der Täter in der unruhigen Stammesregion Mohmand an der Grenze zu Afghanistan vor einem Regierungsbüro inmitten einer Menschenmenge in die Luft.
Die Afghanen bestimmen ein neues Parlament – doch rund 1100 Wahllokale öffnen gar nicht erst
Berlin/Kabul - Die Entschädigung der Opfer des Luftschlages von Kundus im Herbst des vergangenen Jahres ist geregelt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums vom Donnerstag werden die Familien der insgesamt 102 Toten und überlebenden Verletzten jeweils 5000 US-Dollar (umgerechnet etwa 3800 Euro) erhalten.
Mit dem Tod von Gouverneur Omar verliert die Bundeswehr ihren wichtigsten Partner

Mit dem Tod von Gouverneur Omar verliert die Bundeswehr ihren wichtigsten Partner. Der Mord an Omar könnte nach Ansicht eines Militärexperten auch die Zerrissenheit innerhalb der Taliban widerspiegeln.

Soldaten der Bundeswehr haben am Wochenende im Feldlager Kundus in Nordafghanistan Abschied von ihrem getöteten Kameraden genommen. Auch seine Heimatgemeinde Selsingen in Niedersachsen gedachte des 26-Jährigen.
Bei einem Anschlag in einer Moschee in Nordafghanistan ist ein talibankritischer Gouverneur getötet worden. Unterdessen wurde bekannt, dass bei dem Anschlag auf Bundeswehrsoldaten am Donnerstag insgesamt 14 Soldaten verletzt wurden.

Nach dem Attentat auf die Bundeswehr in Afghanistan spricht Merkel von einem „feigen Anschlag“

Die Zwischenfälle durch US-Truppen belasten das Verhältnis zwischen Washington und Islamabad schwer

Bei einem Selbstmordattentat in Afghanistan ist ein deutscher Soldat getötet worden, sechs Bundeswehrsoldaten wurden verwundet. Bundeskanzlerin Merkel spricht von einem "feigen Anschlag".
Die Bundeswehr ist am Donnerstag in Nordafghanistan erneut Ziel eines Angriffs geworden, bei dem ein deutscher Soldat getötet und sechs weitere verletzt wurden. Seit Beginn der deutschen Beteiligung an der Nato-Truppe Isaf im Januar 2002 wurden damit am Hindukusch bei Gefechten und Anschlägen insgesamt 27 Bundeswehrsoldaten getötet.

Im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan regiert der Terror. Es liegt nicht nur an den Taliban, sagen viele Einheimische.

Ein Gericht in New York hat den 30 Jahre alten Faisal Shahzad zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Er hatte am 1. Mai seinen Wagen mit einer selbstgebauten Bombe auf dem Times Square in Manhattan geparkt. Der Sprengsatz war allerdings nicht detoniert.
Afghanistan ist in Deutschland heute das Synonym für Krieg. Doch es gibt eine kleine Insel: Bamian. Dort liegen unwirklich blaue Seen und der erste Nationalpark. Es ist das Tal der Buddha-Statuen, die die Taliban im März 2001 sprengten.

Wer Afghanistan verlässt, darf die Afghanen nicht verlassen. Deutschland hat die moralische Verpflichtung gegenüber denen, deren Existenz der Westen übersieht.
Wer Afghanistan verlässt, darf die Afghanen nicht verlassen