Knapp sieben Wochen nach dem verhinderten Anschlag auf den New Yorker Times Square ist am Donnerstag der mutmaßliche Täter in zehn Punkten angeklagt worden.
Taliban
Ist das der Stoff, aus dem Fiktionen sind? Künstler und Schriftsteller suchen wieder einmal nach der Wirklichkeit.
Die Debatte über Afghanistans Bodenschätze kommt den USA gelegen – sie drängt die schlechten Nachrichten in den Hintergrund.
Ob die Bodenschätze Afghanistan wirklich nutzen, ist unklar
Ob die Bodenschätze Afghanistan wirklich nutzen, ist unklar.
Dass Afghanistan reich mit Bodenschätzen gesegnet ist, ist seit Jahrzehnten bekannt. Jetzt entdeckte Vorkommen könnten das Land nach Ansicht des Pentagons zum "Saudi-Arabien des Lithiums" machen.
Weltoffenes Reich vor 2000 Jahren: Afghanistans Schätze in der Bundeskunsthalle Bonn.
Berlin - Der deutsche Kommandeur der internationalen Schutztruppe Isaf im Norden Afghanistans, General Frank Leidenberger, hat die Debatte um die Bewaffnung der Bundeswehr erweitert. Nachdem zuletzt unter anderem der Wehrbeauftragte, Hellmut Königshaus (FDP), gefordert hatte, Leopard-2-Panzer an den Hindukusch zu verlegen, will Leidenberger nun Kampfjets der Luftwaffe direkt gegen die radikalislamischen Taliban einsetzen können.
Bewaffnung der Bundeswehr: Zuletzt wurden Stimmen laut, die forderten, Leopard-2-Panzer an den Hindukusch zu verlegen. Nun spricht sich General Frank Leidenberger dafür aus, Kampfjets direkt gegen die radikal-islamischen Taliban einzusetzen.
Der Rückhalt für Präsident Karsai nach der Friedens-Dschirga in Afghanistan ist offenbar geringer als zunächst angenommen
Afghanistans Präsident Karsai wirbt auf der Dschirga um Frieden – doch Raketen stören die Hoffnung auf Versöhnung.
Bitter ist es. Da wollen 1600 Afghanen über einen Weg zum Frieden reden, sie werden von 12 000 Sicherheitskräften bewacht.
Bitter ist es. Da wollen 1600 Afghanen über einen Weg zum Frieden reden, sie werden von 12.000 Sicherheitskräften bewacht. Und dann schlagen dennoch Raketen ein, dringen Radikale bis an das Versammlungsgelände vor. Kabul am Mittwoch.

Afghanen beraten ab Mittwoch über Friedensplan

Ein hoher Funktionär der Terrornetzwerks Al Qaida ist offenbar in Pakistan getötet worden. Der Mann gilt als Nummer drei der Organisation. Die USA wollen seinen Tod noch nicht offiziell bestätigen.
Extremisten haben in der ostpakistanischen Stadt Lahore während des Freitagsgebets zwei Moscheen der auch in Berlin mit einer Moschee in Erscheinung getretenen Ahmadiyya-Minderheit angegriffen. Mindestens 80 Menschen starben.
150 Euro Strafe in Frankreich: Ein Burkaverbot ist Ausdruck hilfloser Pseudopolitik
150 Euro Strafe in Frankreich: Ein Burkaverbot ist Ausdruck hilfloser Pseudopolitik

Ein ernüchternder Diskussionsabend zum Thema Afghanistan in der Galerie Kunstraum
Mindestens 18 Tote bei Selbstmordanschlag / Auch Nato-Soldaten unter den Opfern
Elf Tage vor der sogenannten Friedens-Dschirga in Kabul sind bei einem verheerenden Selbstmordanschlag in der afghanischen Hauptstadt mindestens 18 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Internationalen Schutztruppe Isaf sind unter den Toten sechs ausländische Soldaten.

Jahrelang beherbergte Kabul eine muntere Partyszene. Nun will die Polizei das „sündige Treiben“ stoppen
Gefechtsmärsche, Gewässerüberquerungen und Angriffsoperationen: Eine Panzerbrigade trainiert für Afghanistan – ihr Kommandeur bemängelt die Ausrüstung.
Mit einer Militäraktion sind die US-Truppen im afghanischen Kundus einem angeblichen Angriff der radikal-islamischen Taliban zuvorgekommen. Die Soldaten griffen ein Versteck der Extremisten mit Hubschraubern an. Unter den Toten sollen auch drei Taliban-Kommandeure sein.
Danny R. aus Reinickendorf wurde in Pakistan zum islamistischen Terroristen. Jetzt starb er dort.
Danny R. aus Reinickendorf wurde in Pakistan zum islamistischen Terroristen. Jetzt starb er dort
Auf dem Flughafen der pakistanischen Stadt Karachi haben Sicherheitskräfte am Sonntag einen Mann festgenommen, der Batterien und einen Stromkreis mit einem Schalter in seinen Schuhen versteckt hatte.
Islamisten verbreiten im Internet die bizarren Memoiren des in Pakistan erschossenen Deutschen Eric Breininger.
Berlin - Die Vorstellungen des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai für einen politischen Umgang mit Radikalislamisten nehmen zunehmend Kontur an. Nach einem Bericht des britischen „Guardian“ will er Stammesführern auf einer für Ende Mai geplanten Konferenz in Kabul vorschlagen, den Anführern der Taliban im Gegenzug für einen Friedenspakt den Gang ins Exil zu ermöglichen.
Wer ihn ermahnt, bekommt ein "Soso, mein Führungsoffizier" zu hören.
Wie der mutmaßliche Attentäter Faisal Shahzad vom New Yorker Times Square ermittelt wurde, obwohl die Warnsysteme versagt haben.
Nach dem Anschlagsversuch am New Yorker Times Square ist der von den US-Behörden festgenommene Verdächtige offiziell angeklagt worden. Der geständige Mann muss sich wegen Terrorismus vor Gericht verantworten. Unterdessen gab es in Pakistan mindestens eine weitere Festnahme.
Ein Vietnam-Veteran entdeckte am Times Square eine Autobombe – vom Täter gibt es bisher keine Spur

New York war einem Blutbad knapp entgangen, als eine Autobombe am Times Square nicht zündete. Nun hat die Polizei offenbar einen Tatverdächtigen festgenommen.
Elf Tage nach dem tödlichen Angriff auf die Bundeswehr in Nordafghanistan ist den Taliban in der Region ein schwerer Schlag versetzt worden. Nach offiziellen afghanischen Angaben wurde am Montag der Kommandeur der Aufständischen für dieProvinz Kundus getötet.

Deutsche Soldaten sterben am Hindukusch. Der Afghanistan-Einsatz wird mehr und mehr zum Thema in der deutschen Öffentlichkeit, aber eine existenzielle Debatte steht noch aus. Gedanken eines ehemaligen Afghanistankämpfers.
Verteidigungsminister Guttenberg bittet bei der Trauerfeier für vier in Afghanistan getötete Soldaten im Ingolstädter Münster um Verzeihung.

Heute wird im Kunstraum die Ausstellung „Kunduz, 04. September 2009“ eröffnet
Trotz der schweren Verluste der Bundeswehr in Afghanistan hält die Bundeskanzlerin den Einsatz für alternativlos. In einer Regierungserklärung vor dem Bundestag äußert Angela Merkel zugleich Verständnis für die Zweifler.
Die Kundus-Affäre ist vorbei. Die Ermittlungen gegen Oberst Georg Klein wurden eingestellt. Nun herrscht Klarheit. Also nichts da mit dem von übereifrigen Oppositionspolitikern herausposaunten und stets aufs Neue skandalisierten "Tag der Schande". Auch ist das gezielte Töten von Taliban in diesem Krieg weder "vollkommen indiskutabel" noch eine "Todesstrafe ohne Gerichtsverfahren".