In Pakistan sind mehrere hundert Studenten einer militärischen Hochschule vermutlich von Taliban-Kämpfern entführt worden.
Taliban
Hoffnung für mehrere hunderttausend Flüchtlinge: Die Kämpfe in der Region zwischen pakistanischen Regierungstruppen und den Taliban könnten in wenigen Tagen zu Ende sein
Rund 30 radikal-islamische Taliban sollen bei einem Einsatz von Nato-Truppen und afghanischen Polizisten im Südosten getötet worden sein. Unterdessen starb ein britischer Soldat der Internationalen Schutztruppe Isaf bei einem Anschlag.
Die radikal-islamischen Taliban haben die Verantwortung für die verheerenden Selbstmordanschlag mit mehr als 20 Toten in der ostpakistanischen Metropole Lahore übernommen.
Das Friedensgutachten 2009 stellt der Staatengemeinschaft kein gutes Zeugnis aus. Von Afghanistan bis Somalia - es gibt viel zu tun.
Der US-Präsident will Afghanistan endlich in den Griff bekommen - schnell und mit vielen Soldaten. Doch die Europäer halten sich genauso zurück wie zu Bushs Zeiten.
Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwo auf der Welt eine Atomwaffe eingesetzt wird, hat dramatisch zugenommen. Wie wir mit und trotz der Bombe überleben: Das bleibt die brennendste sicherheitspolitische Frage der Menschheit. Am bedrohlichsten ist die Lage in Pakistan.
Nach US-Präsident Barack Obama will nun auch der iranische Staatschef Mahmud Ahmadinedschad mit den Präsidenten Afghanistans und Pakistans über die Sicherheitslage in den beiden Nachbarstaaten sprechen.
Und jetzt rasieren sich die Taliban die Bärte ab. Nein, nicht der Modernität wegen, sondern um – als Kämpfer, die sie waren – in der Million Flüchtlinge im Norden Pakistans unerkannt zu bleiben.
Hunderttausende Menschen im Nordwesten Pakistans leiden unter den erbitterten Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Islamisten. Helfer verlassen bereits das umkämpfte Swat-Tal.
Und jetzt rasieren sich die Taliban die Bärte ab. Nein, nicht der Modernität wegen, sondern um – als Kämpfer, die sie waren – in der Million Flüchtlinge im Norden Pakistans unerkannt zu bleiben. So ist die Kriegsführung unserer Zeit: extremistisch.
Seit Beginn der Offensive gegen die Taliban Ende vergangenen Monats wurden im Norden Pakistans nach Angaben der Vereinten Nationen 907.000 Flüchtlinge registriert.
Eine Neuorientierung der amerikanischen Außenpolitik versprach Barack Obama zu Beginn seiner Amtszeit. Dafür wurde er von der Welt gefeiert.
Barack Obama wird jetzt dafür kritisiert, dass er 44 Folter-Bilder unter Verschluss halten will. Dabei bringen Bilder, die als Hassvorlage aufgenommen werden, nicht nur die US-Truppen in Gefahr.
Moskau kritisiert schwache Leistung des Westens in Afghanistan und will selbst aktiv werden. Deutsche Experten warnen vor aktivem Engagement.
Immer häufiger verwickeln die Taliban deutsche Patrouillen im Norden Afghanistans in lange Gefechte. Die Bundeswehr stockt deshalb noch vor den Parlamentswahlen am 20. August 2009 seine Afghanistantruppe auf. Aber von einem Krieg will der Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) nicht sprechen.

Pakistans Armee bekämpft die Taliban im Swat-Tal. Millionen Menschen sind mittelerweile auf der Flucht - viele suchen Unterschlupf in den Flüchtlingslagern. Erhard Bauer organisiert die Hilfe für das Deutsche Rote Kreuz im Kampfgebiet. Er spricht über die dramatische Lage der Flüchtlinge.
Deutscher Beauftragter stellt neue Strategie gegenüber Iran vor. Durch das gemeinsame Handeln gegen den Terrorismus in Afghanistan könnten seiner Meinung nach gleichzeitig die Beziehungen zum Iran verbessert werden.
Pakistanische Regierungstruppen setzen ihre Großoffensive im Swat-Tal und benachbarten Regionen gegen die radikal-islamistische Taliban fort. Die Bundesregierung will Millionen Euro für die Flüchtlinge unter der Zivilbevölkerung zur Verfügung stellen.
Viele gut gemeinte Entwicklungsansätze in Afghanistan laufen ins Leere – auch des Militärs wegen.
Deutsche Soldaten sind bei Kämpfen in Afghanistan erneut unter Beschuss geraten. Im Süden des Landes kamen vier Briten ums Leben.
Der in Afghanistan von deutschen Elitesoldaten festgenommene mutmaßliche Taliban-Führer soll nicht in die Bundesrepublik überstellt werden.
Die Welt erlebt einen Kriegsausbruch, aber die Dramatik erreicht nicht alle Betroffenen gleichermaßen. Die neue Front liegt in Pakistan, fern von Deutschland. Was sich dort abspielt, wird enorme Folgen für die Sicherheit der Deutschen und für die deutsche Außenpolitik haben. Ein Kommentar von Christoph von Marschall .
Nach dem Krisengipfel in Washington verstärkt Pakistan den Druck auf die radikalislamische Taliban: In der nordwestlichen Provinz Swat griff die Armee Stellungen der Aufständischen am Boden und aus der Luft an.
Bei dem Besuch von Karsai und Zardari in Washington wird eins deutlich: Die US-Regierung hat keinen Plan und könnte gar in einen neuen Krieg schlittern.
Pakistans Offensive gegen Taliban im Swat-Tal stärkt den Unmut in der Bevölkerung. Unterdessen hat die Regierung eine neue Offensive gegen die Taliban gestartet und baut Notcamps für 500.000 erwartete Flüchtlinge.
Angesichts der Gewalt in Afghanistan und Pakistan hat sich US-Präsident Barack Obama mit Regierungsvertretern beider Staaten getroffen. Thema war auch die Bedrohung durch die radikalislamische Taliban.
Vor dem Treffen des pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari mit US-Präsident Barack Obama eskalieren die Kämpfe in der nordpakistanischen Taliban-Hochburg Swat. Armee und Taliban hatten für diese Region ein Friedensabkommen geschlossen.
Dreiergipfel in Washington: US-Präsident Barack Obama trifft heute mit seinen Amtskollegen aus Pakistan und Afghanistan, Asif Ali Zardari und Hamid Karsai, zusammen. Anlass ist die instabile Lage in beiden Ländern.
Die Lage am Hindukusch hat sich seit dem "Versöhnungsessen" 2006 mit George W. Bush dramatisch verschlechtert. Obama empfängt die Präsidenten Pakistans und Afghanistans – aber nicht gemeinsam.
Aus Angst vor einer drohenden Offensive der pakistanischen Armee fliehen Tausende Zivilisten aus der Taliban-Hochburg Swat. Die Taliban wiedersetzen sich einem angeblichen Friedensabkommen und sind auf dem Vormarsch.
Der Konflikt zwischen den Taliban und dem Militär im Norden Pakistans eskaliert. Ungeachtet eines angeblichen Abkommens hätten die Taliban bewaffnete Patrouillen aufgenommen, beklagt die Armee.
Washington scheint allmählich die Geduld mit Pakistans Präsidenten Asif Ali Zardari zu verlieren. Die USA fordern eine Offensive gegen die Taliban.
Mit einer offiziellen Trauerfeier im baden-württembergischen Bad Saulgau wird am Donnerstag des in Afghanistan gefallenen Hauptgefreiten gedacht. Daran werden Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) und Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan teilnehmen.
Die radikal-islamischen Taliban in Pakistans Nordwest-Grenzbezirks haben das Angebot der Provinzregierung, ein Scharia-Berufungsgericht einzurichten, ausgeschlagen. Die Maßnahme sollte zur Befriedung der Unruheregion rund um das Swat-Tal beitragen.
In ihren Bemühungen um eine Stärkung der pakistanischen Regierung versucht die Administration von US-Präsident Barack Obama laut einem Zeitungsbericht, Oppositionsführer Nawaz Sharif einzubinden.

Warum die Deutschen im Norden Afghanistans immer mehr in Bedrängnis kommen – ein Report vom Hindukusch.
Vor den Protesten und Auseinandersetzungen auf der Straße ging es im Parlament hoch her. Abgeordnete stritten vor dem 1. Mai über richtiges Vorgehen gegen Randalierer.

Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan erfährt eine neue Dimension: Ein Toter und neun Verletzte durch zwei Attacken der Taliban an einem Tag, alles generalstabsmäßig geplant. Deutschland muss sich über seine Strategie klar werden.
Die Partei reagiert auf Drohungen gegen Kreuzberger Abgeordnete und sagt ihre Kundgebung ab. Das Parlament streitet über Umgang mit radikalen Gruppen.