
Osama bin Laden ist der meistgesuchte Mann der Welt. Wie mächtig ist der Al-Qaida-Chef noch und warum ist es bislang nicht gelungen, ihn zu fassen?

Osama bin Laden ist der meistgesuchte Mann der Welt. Wie mächtig ist der Al-Qaida-Chef noch und warum ist es bislang nicht gelungen, ihn zu fassen?
Militärische Absicherung und ziviler Aufbau in Afghanistan gehören zusammen. Wer das nicht weiter versuchen will, riskiert, dass das Land erneut in Taliban- und Al-Qaida-Hand fällt.
200 Teilnehmer, 50 Stücke, kein einziger Schuss: Das Theatertreffen in Afghanistan zeigt, dass Kultur eine Waffe sein kann
Afghanistans Vizepräsident Ahmad Sia Massud hat der internationalen Gemeinschaft Versagen im Kampf gegen den Drogenhandel in seinem Land vorgeworfen. Nutznießer seien auch die Taliban.
Fassen wir zusammen: SPD-Fraktionschef Peter Struck möchte, dass die Kanzlerin den Deutschen, vor allem aber der SPD, erklärt, warum der Afghanistaneinsatz ganz doll wichtig ist. Verteidigungsminister Franz Josef Jung trägt sich derweil mit dem Gedanken, die Beteiligung Deutschlands am Antiterroreinsatz „Enduring Freedom“ zu reduzieren, damit es den Skeptikern bei der SPD — und in seiner eigenen Partei – leichter fällt, einer Verlängerung des Afghanistan-Engagements zuzustimmen.
Nach der Freilassung der südkoreanischen Geiseln kritisiert das Ausland den Handel mit den Taliban.
Vor sechs Wochen begann das Geiseldrama um die in Afghanistan verschleppten südkoreanischen Missionare. Ein Rückblick.
Seoul hat sich politisch erpressen lassen. Das ermuntert die Taliban zu weiteren Entführungen.
Bundesregierung übt indirekte Kritik an der Verhandlungsstrategie der Südkoreaner mit den Taliban – Die Sorge um die deutsche Geisel Rudolf B. wächst.
Nach sechs Wochen in Geiselhaft lassen die Taliban die Südkoreaner endlich frei. Doch zu welchem Preis? Westliche Geheimdienste sehen in den direkten Verhandlungen zwischen der südkoreanischen Regierung mit den Taliban einen "Durchbruch der Terroristen auf der internationalen Bühne".
Berlin - Die Sicherheitslage im Einsatzgebiet der Bundeswehr in Afghanistan hat sich nach Einschätzung des SPD-Wehrexperten Rainer Arnold entgegen einem verbreiteten Eindruck nicht verschlechtert. „Die Sicherheitslage hat sich im Norden nicht geändert“, sagte Arnold dem Tagesspiegel nach der Rückkehr von einer fünftägigen Reise in die Region.
Seoul/Kabul - Nach über einem Monat scheint das Drama um die südkoreanischen Geiseln in Afghanistan vor einem unblutigen Ende zu stehen. Die radikalislamischen Taliban wollten die noch in ihrer Gewalt befindlichen 19 Geiseln freilassen.
Die radikalislamischen Taliban in Afghanistan wollen nach Angaben der Regierung in Seoul alle 19 südkoreanischen Geiseln freilassen, die sich noch in ihrer Gewalt befinden. Steigen damit auch die Chancen für die deutsche Geisel?
Frau Kronzucker, worüber haben Sie sich in dieser Woche in den Medien am meisten geärgert?Als unglückliche Situation für die Medien sehe ich den Umgang mit den deutschen Geiseln in Afghanistan.
Die Familie des in Afghanistan entführten deutschen Ingenieurs Rudolf B. kritisiert die Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt. Die Bitte um ein persönliches Gespräch sei von Außenminister Steinmeier ignoriert worden.
Die Trauerfeiern für die drei in Afghanistan getöteten Polizisten sind von einem erneuten Entführungsfall überschattet worden: Erstmals wurde mitten in Kabul eine deutsche Frau verschleppt.
DER FREUNDZalmay KhalilzadNach dem Sturz der Taliban wurde der gebürtige Afghane Khalilzad erst zum Sondergesandten der US-Regierung für Afghanistan, später dann US-Botschafter in Kabul. Sein Einfluss auf Hamid Karsai war sehr groß.
„Bundesregierung will gemäßigte Taliban einbinden“ vom 14. August Es ist schon beeindruckend, mit welchen Kunstgriffen unsere Politiker fehlendes Rückgrat und ihre Bereitschaft zum einknicken gegenüber islamistischen Terroristen zu bemänteln versuchen.
Die Grünen und der Einsatz am Hindukusch: Für den Sonderparteitag werden Kompromissformeln gesucht.
Rund vier Wochen nach der Entführung des Bauingenieurs Rudolf B. gibt es wieder ein Hoffnungszeichen. Der Kontakt zu der Geisel sei wieder hergestellt, heißt es aus gut unterrichteten Kreisen. Beobachter bremsen die Erwartungen.
Frankfurt am Main - Außenpolitiker der Union haben Regierungssprecher Thomas Steg kritisiert, der „moderate, vernünftige“ Taliban in den afghanischen Versöhnungsprozess einbeziehen will. „Außer dem stellvertretenden Regierungssprecher und dem SPD-Chef kenne ich niemanden, der je einen ,vernünftigen Taliban‘ getroffen hätte“, sagte Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) der „Frankfurter Rundschau“.
Ahmadinedschad in Kabul: Keine Unterstützung der Taliban aus dem Iran
Afghanistan braucht beides: einen robusten Militäreinsatz gegen die Taliban genauso wie den zivilen Wiederaufbau. Mit Gulaschkanonen und runden Tischen allein werden die Probleme zumindest nicht aus dem Weg zu schaffen sein. Die Debatte offenbart indes wieder einmal mehr über deutsche Befindlichkeiten als über die Wirklichkeit in Afghanistan.
Zwei Geiseln sind frei – doch Afghanistans Präsident Hamid Karsai steht schon jetzt als Verlierer fest.
Annäherung an Kurt Beck: Die Bundesregierung will plötzlich auf gemäßigte Taliban zugehen.
In Afghanistan haben die Taliban nach eigenen Angaben zwei der südkoreanischen Geiseln freigelassen. Die Islamisten sprachen von einem "Zeichen des guten Willens".
Pakistans Alleinherrscher braucht die Extremisten, um den Westen das Fürchten zu lehren. Der sollte dennoch auf Demokratie setzen
Unionsfraktionschef Volker Kauder beharrt auf den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Ein Abzug würde seiner Ansicht nach massiv die Sicherheit gefährden.
Sie gelten als letzte Hoffnung für die 21 Geiseln: Die direkten Gespräche zwischen Vermittlern aus Seoul und den Islamisten haben offenbar begonnen.

Stammesfürsten in Afghanistan wollen ein Ende der Gewalt – vom Westen sehen sie sich falsch verstanden. Aus den USA wird unterdessen Kritik an der afghanischen Führung und dem Umgang mit den entführten Südkoreanern laut.
Friedensforscher Reinhard Mutz über das Ungleichgewicht von Militäreinsatz und zivilem Aufbau in Afghanistan.
Kurz vor einem Treffen zwischen Taliban und Vertretern Südkoreas drohen die Radikalislamisten weiter mit der Ermordung ihrer Geiseln. "Ihnen könnte jederzeit etwas zustoßen", heißt es.

Hunderte Stammesführer sind in Afghanistans Hauptstadt gereist, um mit Präsident Karsai über die angespannte Lage im Land zu beraten. Doch der wichtigste Teilnehmer hat abgesagt: Pakistans Präsident Musharraf versucht Zuhause, sein Regime zu retten.

Es ist ein kalkuliertes Angebot: Die Taliban möchten entführte Südkoreanerinnen gegen inhaftierte Taliban-Frauen austauschen. Doch Zugeständnisse wird es nicht geben. Afghanistans Präsident Karsai kündigt stattdessen ein Treffen mit 700 Stammesführern an.
Afghanistanexperten der Moskauer Regierung raten von militärischen Aktionen zur Geiselbefreiung ab
Obwohl die Basis "Anaconda" schwer gesichert ist, wurde sie von radikal-islamischen Rebellen attackiert. Afghanische Soldaten und Koalitionstruppen schlugen sie zurück.
Am Rande seines Besuches bei US-Präsident George Bush in Camp David hat der afghanische Präsident Karsai erneut Zugeständnisse an die Taliban abgelehnt, die immer noch 21 Südkoreaner in ihrer Gewalt halten.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier galt stets als perfekt. Doch in den vergangenen zwei Wochen hat er sich gleich dreimal im Ton vergriffen. Plötzlich zeigt Dr. Makellos Unsicherheiten und macht Fehler.
Im Kampf um die Freilassung der 21 südkoreanischen Geiseln erwägt die Regierung in Seoul ein Treffen mit den radikal-islamischen Taliban. Ein Gespräch zwischen den Rebellen und dem südkoreanischen Botschafter in Afghanistan, Kang Sung Zu, könnte im Verlauf des Tages stattfinden.
Um die deutsche Geisel könnte es ein langes Feilschen mit den Entführern geben. Die Chancen für eine gewaltsame Befreiung sind nach Expertenmeinung minimal.
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