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Thema

Taliban

Die radikal-islamischen Taliban haben in der südostafghanischen Provinz Ghasni einen Raketenangriff auf Präsident Hamid Karsai verübt. Er blieb jedoch unverletzt.

Im Süden Afghanistans sind beim Absturz eines Hubschraubers der Internationalen Schutztruppe Isaf mindestens sieben Soldaten getötet worden. Die Taliban behaupten, die Maschine abgeschossen zu haben.

Es geht nicht ohne, aber mit Pakistan geht es derzeit auch nicht. Solange hochrangige Taliban problemlos vom pakistanischen Quetta aus Operationen in Afghanistan anordnen können, wird das Nachbarland nie zur Ruhe kommen.

Es geht nicht ohne, aber mit Pakistan geht es derzeit auch nicht. Solange hochrangige Taliban problemlos vom pakistanischen Quetta aus Operationen in Afghanistan anordnen können, wird das Nachbarland nie zur Ruhe kommen.

Berlin - Nach dem Tod von drei Bundeswehrangehörigen durch einen Selbstmordanschlag in Afghanistan sucht die Politik nach Konzepten für den Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch. Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) erteilte zwar allen Überlegungen zum Rückzug der im Rahmen der internationalen Schutztruppe Isaf eingesetzten 2971 Bundeswehrsoldaten eine klare Absage, doch die Zahl der Zweifler am Konzept und seinen Erfolgsaussichten wächst.

Nach dem gestrigen Selbstmordanschlag ist der Polizeichef der Provinz Kundus überzeugt, dass es mit der Ruhe im Norden Afghanistans vorbei ist: Die Taliban "haben mit ihren Aktivitäten begonnen", meint er.

Neue Debatte über die Mission, die Strategie und die Ausrüstung deutscher Soldaten

Von Antje Sirleschtov

Bei Luftangriffen in Südafghanistan sind mindestens 60 mutmaßliche Mitglieder der Taliban getötet worden. Nach eigenen Angaben war die Nato nicht an den Luftangriffen beteiligt.

In Afghanistan haben die radikal-islamischen Taliban den Tod ihres Anführers Mullah Dadullah bei einem Militäreinsatz eingeräumt. Dies werde den "heiligen Krieg" der Taliban aber nicht bremsen.

Der afghanische Senat hat ein Gesetz verabschiedet. Es fordert direkte Gespräche mit den Taliban

Von Ruth Ciesinger

Der afghanische Senat hat ein Gesetz verabschiedet. Es fordert direkte Gespräche mit den Taliban

Von Ruth Ciesinger

Mindestens 21 Zivilisten sollen nach Angaben des Gouverneurs der südafghanischen Provinz Helmand bei einem US-Luftangriff ums Leben gekommen sein. Die US-Seite erklärte dagegen, eine "große Anzahl" an Rebellen seien getötet worden.

Berlin - Die Bundeswehr schickt für einige Wochen sechs weitere Soldaten in den umkämpften Süden Afghanistans. Nach Auskunft eines Sprechers des Verteidigungsministeriums entspricht die deutsche Isaf-Truppe in Nordafghanistan damit einer Bitte des Isaf-Zentralkommandos in Kabul.

Von Robert Birnbaum

Berlin möchte dem Weltwirtschaftsforum in Davos mit einem „Kulturforum“Konkurrenz machen. Bei diesen Treffen sollen gefährdete Projekte des Unesco- Weltkulturerbes, Probleme der „Beutekunst“ und die Vernichtung von Kulturdenkmälern, wie sie die Taliban in Afghanistan betrieben haben, erörtert werden.

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