Familie, Fans und prominente Kollegen versuchen, ihre Trauer über den Tod von Pop-Idol Michael Jackson zu kanalisieren. Für Madonna lebt seine Musik ewig weiter.
Pop
Der King of Pop ist tot. Tagesspiegel.de fragt seine Leser nach ihren Gedanken.

Der King of Pop lebt nicht mehr: Im Alter von 50 Jahren ist Michael Jackson an einem Herzstillstand in Los Angeles gestorben. Während Fans Mahnwachen abhalten, spekulieren Mediziner über die Todesursache.
Im Columbia Club gibt's vom Grunge-Altmeister mit den unverwüstlichen Stimmbändern mächtig was auf die Ohren
Destruktive Energie in Bahnen gelenkt: Wilco aus Chicago sind die Konsensrocker der Stunde.

Mit guter Band und launischem Temperament begeistert Moby im Heimathafen Neukölln ein Publikum in Partylaune

Maybe this time: Liza Minnelli beendet ihre Welttournee im Berliner Friedrichstadtpalast. Doch das Programm ist herzlos konzipiert, viele belanglose Songs fordern zur intimen Aneignung kaum heraus.

Am Montagabend legten die legendären Pretenders im Kesselhaus den zweiten Auftritt ihrer Deutschland-Tour hin. Unser Autor und selbst ehemaliger Rockband-Frontmann H.P. Daniels war dabei und ist begeistert.

Mario Rispo ist eine Ausnahmeerscheinung. Der gebürtige Hamburger lernte als Kind in seinem Stadtviertel die türkische Musik kennen und lieben. Jetzt machte er als erster deutscher Interpret türkischer Musik Station in Istanbul.
Bei ihrem Auftritt im Huxley's bestätigen die Fleet Foxes, dass zur Zeit niemand schöner singt als das Quintett aus Seattle
Über Großbritannien ist die Sonne aufgegangen, in Form einer großen, glitzernden Discokugel. Ihr gleißendes Licht lässt all die Franz Ferdinands und Maximo Parks verblassen. Nun spielten die Friendly Fires im Lido.

Pulp, Blur, Kaiser Chiefs, Kooks, Franz Ferdinand: Sie alle sind von Ray Davies beeinflusst. Heute wird der Gründer der Kinks 65 Jahre alt.

Verwirrspiel der Zeichen: das neue Album von The Gossip lässt es krachen.
Warum die Popkomm in Berlin nie angekommen ist. Ein Kommentar von Kai Müller auf die Absage der Musikmesse
Punks, Rockabillys, Psychobillys, Heavy-Metal-Freaks und Alt-Rocker strömen auf die Zitadelle. Die unterschiedlichsten Szenen werden von Social Distortion mobilisiert.
Eine Woche lang spielt die Band Pink Mail für Bundeswehrsoldaten in Afghanistan: AC/DC, Ärzte, Kiss. „Bisschen Nervenkitzel darf sein“, sagt Jürgen Axler, der Gitarrist, bevor es losgeht. Doch dann ist der Krieg plötzlich ganz nahe

Die Popkomm zog 2003 von Köln nach Berlin, angekommen ist die Messe nie richtig in Deutschlands größter Musikstadt. Jetzt ist die Popkomm abgesagt worden - angeblich wegen der Internetpiraterie. Nicht alle sind traurig über das Aus.
600 Gruppen, 70 Bühnen nur ein Problem: der Wetterbericht. Ein paar Bühnen lohnen aber auf jeden Fall.
Die diesjährige Fête ist die bislang größte: Auf 76 Outdoor- Bühnen in acht Bezirken mit Schwerpunkt in Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte treten zwischen 16 und 22 Uhr etwa 600 Gruppen und Ensembles auf. Der Eintritt ist frei.
Jeden Freitag zwischen 21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker auf Radio Eins über ihre CDs der Woche. Diesmal: Neues von Madness, Graham Coxon, Gossip und Bibio.

Prima mit dem Kopf bängen: Limp Bizkit in der Columbiahalle.

Laut, hart, gewaltig: Neil Young lässt die Berliner O2-World vibrieren.
Immer auch Rock-Comedy: Faith No More parodieren das Wiedergängertum des Rock. Weitergehende Antworten haben sie leider auch nicht.
„This is Spinal Tap“ hieß 1984 die fingierte Dokumentation über eine britische Rockband, die von einem Kamerateam auf einer USA-Tournee begleitet worden war. Nun erscheint sogar eine CD der Fakeband.

Neil Young ist wieder in Berlin. Heute spielt er in der O2-World. Unser Autor H.P. Daniels, selbst Musiker, hat ein sehr persönliches "Episodical" über den großen Kanadier verfasst. Hier noch einmal einige Auszüge.

Jetzt nicht in die falsche Bahn steigen: In der Masse der Comebacks wollten auch Faith No More nicht fehlen. Heute Abend versuchen sie, in Berlin zu mobilisieren. Allerdings wollen das zeitgleich auch andere alte Helden.

"Alles nur geträumt": Ein Buch über die Neue Deutsche Welle besichtigt einen nicht verblassenden Mythos.
Das zehnjährige Bandjubiläum feiern die Berliner Indiepop-Heldinnen Britta im Prater mit Freunden und Wahlverwandten

Neil Young ist wieder in Berlin. Morgen spielt er in der O2-World. Unser Autor H.P. Daniels, selbst Musiker, hat ein sehr persönliches "Episodical" über den großen Kanadier verfasst. Hier einige Auszüge. Morgen mehr an dieser Stelle.
Der Heilige hat es eilig: Morrissey gibt in der Berliner Columbiahalle ein kurzes und intensives Konzert.
Peter Fox stürmt die Wuhlheide – mit Verspätung. Am Ende tanzen alle. Und am typisch Berlinerischen Genörgel danach hätte der Sänger selbst wohl die meiste Freude gehabt.
Abgespeckt, ausgestöpselt - und trotzdem laut. Berlins legendäre Punkband PVC trat im nicht minder legendären Ex'n'Pop in Schöneberg auf.
Der derzeit populärste Musiker der Stadt trat gestern Abend in der Wuhlheide auf. 17.000 Fans feierten mit Peter Fox.

Scheitel? Schnurrbart? Für junge Menschen mit Stil ist der Indie-Tanzabend "Diskomat" am Samstag im NBI eine viel versprechende Ausgehoption.
„Foot Of The Mountain“ handelt davon, wie es wäre, dem Getriebe zu entfliehen und ein Haus am Fuße eines Berges zu bauen. Im Video zum Song wandelt Harket durch Weizenfelder und streichelt Ähren.

Am Abend seines 50. Geburtstags hat Großbritanniens Popikone Morrissey ein Konzert in seiner Heimatstadt gegeben. Diesen Freitag kommt er nach Berlin.

Depeche Mode spielten vor 60 000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion. Unser Kritiker Christian Schröder war dabei und vermisste, dass nur selten durchblitzte, wie avantgardistisch die Band einmal war. Und wie fanden Sie das Konzert? Diskutieren Sie mit und schreiben Sie Ihre Meinung unter den Text.
Zwischen Operette und Kindergeburtstag: Im brechend vollen Astra spielen CocoRosie mehrheitsfähige Minderheitenmusik
Da wurde einem bange zumute: Peter Greens letzter Berliner Auftritt war traurig. Gestern Abend meldete sich die Blues-Legende im Quasimodo zurück.

Lange kam aus Berlin nicht mehr so schöne Rockmusik wie jetzt von den Newcomern mit dem schwer einzuprägenden Namen The Band on the Edge of Forever.

Vier Konzerttipps für die kommenden Tage: Britta, Simple Minds, Neil Young, Keane.

Die ersten Fans kamen um kurz nach sechs am Morgen. Für Depeche Mode sind sie aus ganz Europa angereist. Und sie hatten einen langen, glücklichen Tag: Erst um 23 Uhr war das Konzert vorbei. Und am 10. Januar kommt die Band bereits wieder.

"Berlin ist perfekt für mich", sagt Mckinley Black. Die amerikanische Sängerin/Songschreiberin will die Szenen der Stadt zusammenführen - und organisiert den Wettbewerb der Troubadoure.

Die Weltlage ist nicht wirklich günstig für Außenminister und Kanzlerkandidat Steinmeier, doch er posiert locker lächelnd zwischen rohen Gesellen mit schwer tätowierten Armen und gefährlich langen, spitz zulaufenden Koteletten. Frank Jansen hört zu, wie Steinmeier Nazis aus dem Takt bringt.

Das Internet macht es möglich: Dank Spenden aus dem Netz hat die Kreuzberger Sängerin Julia Marcell eine CD einspielen können. Heute Abend tritt sie auf dem Badeschiff in Treptow auf.
Nach eineinhalb Jahren Konzertpause tritt die Berliner Band Element of Crime wieder auf - bei der Fête de la Musique.
Im Babylon Mitte spielen Yo La Tengo mit einem minimalistischen Frage-und-Antwort-Konzert auf allerliebste Art an starren Fanerwartungen vorbei.

Der Sound, ohne den der DJ und Musikjournalist Martin Böttcher nicht sein möchte.