
Norbert Röttgen hat gewonnen und wird seiner Partei im größten Bundesland. Jetzt erwartet ihn in der CDU von Nordrhein-Westfalen die Kärrnerarbeit.

Norbert Röttgen hat gewonnen und wird seiner Partei im größten Bundesland. Jetzt erwartet ihn in der CDU von Nordrhein-Westfalen die Kärrnerarbeit.
Wer hier das Sagen hat, der zählt was in der CDU. Der Landesverband in Nordrhein-Westfalen hat 160 000 Mitglieder, stellt dementsprechend die meisten Delegierten auf Bundesparteitagen, und gilt (neben der kleinen CDU Saar) als ihr soziales Gewissen.

Umweltminister Norbert Röttgen setzt sich beim Mitgliederentscheid der CDU in NRW durch

Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat am Sonntag eine Mitgliederbefragung um den Chefposten der CDU in Nordrhein-Westfalen gewonnen. Röttgen setzte sich mit 54,8 Prozent der Stimmen gegen Ex-Landesminister Armin Laschet durch.

Laschet oder Röttgen – die Mitglieder der CDU in Nordrhein-Westfalen haben über den künftigen Landesvorsitzenden abgestimmt
Wer hier das Sagen hat, der zählt was in der CDU. Der Landesverband in Nordrhein-Westfalen hat 160 000 Mitglieder, stellt dementsprechend die meisten Delegierten auf Bundesparteitagen, und gilt (neben der kleinen CDU Saar) als ihr soziales Gewissen.
Düsseldorf - Wenn sie sich begegnen, behandeln sie sich mit ausgesuchter Höflichkeit. Die Frage, ob sie noch immer befreundet seien, können sie beide inzwischen kaum mehr hören – und am Ende sagen sie ja.

Hannelore Kraft regiert Nordrhein-Westfalen seit 100 Tagen – auf den Weg gebracht hat sie noch nicht viel.
Er gilt als Intellektueller. Manche nennen Umweltminister Röttgen arrogant. Beim Thema Atom wirkt sein Handeln zwiespältig. Aber in Nordrhein-Westfalen könnte er dennoch gewinnen.
Duell an der Basis: Der ehemalige Intergrationsminister von NRW, Armin Laschet, und Bundesumweltminister Norbert Röttgen kämpfen um den CDU-Vorsitz in Nordrhein-Westfalen. Auf der Regionalkonferenz am Mittwoch warben beide um Stimmen.
Das Vakuum am rechten Rand der CDU wird größer. Es scheint sich in der Partei kein Politiker mehr zu finden, der für multikulturelle Skepsis, Kernenergie – und man kann getrost hinzufügen – für Wehrpflicht, Heimatverbundenheit und Familienwerte steht.
In der Politik geht es um Inhalte, heißt es bei Politologen, Soziologen und natürlich besonders bei den Politikern selbst, die antreten, um zu gestalten, Staat und Gesellschaft nach ihrem Bilde zu verändern. Bewahrer gegen Modernisierer, Rechte gegen Linke, Marktgläubige gegen soziale Umverteiler – so das von den Interessenten gepflegte Bild.
Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat angesichts seiner Kandidatur für den CDU-Vorsitz in Nordrhein-Westfalen seine Bereitschaft zu einem kompletten Wechsel in die Landespolitik deutlich gemacht.
Norbert Röttgen will Landesvorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalens werden. Der Bundesumweltminister fördert damit ein Urteil über sich, das lautet, zu sehr von sich überzeugt zu sein, um ein Team bilden zu können.
Brieflich bewirbt er sich – brieflich! Norbert Röttgen will Landesvorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalens werden und erklärt sich nicht in Düsseldorf, am Sitz der Landesgeschäftsstelle, in der Provinz, in die er will, sondern schreibt den Mitgliedern.

Norbert Röttgen tritt in NRW als CDU-Chef an. In seiner Partei kämpft er zudem mit den Atomfans.

Armin Laschet tingelt seit Tagen durch die CDU-Kreisverbände in NRW, um für sich als Landesvorsitzender zu werben. Wenn das klappt, will der 49-jährige Aachener auch CDU-Bundesvize werden.

Der Bundesumweltminister wagt den innerparteilichen Wahlkampf und kandidiert in Nordrhein-Westfalen gegen seinen Parteifreund Armin Laschet für den Parteivorsitz. Für die CDU besitzt der Machtkampf bundesweite Signalwirkung.

In gut zwei Wochen endet die Bewerbungsfrist um den Vakanten Posten des CDU-Vorsitzenden in Nordrhein-Westfalen. Umweltminister Röttgen lässt weiter offen, ob er sich für das Amt bewerben will.
Die Christdemokraten zwischen Rhein und Weser haben es noch immer geschafft, sich so zu bekriegen, dass selbst eine ausgezehrte SPD immer weiter regieren konnte.
In der NRW-CDU gibt es einen Satz, der alles sagt. Er lautet: „Das ist ein guter Mann – den müssen wir kaputt machen.

Volkspartei zwischen Fortschritt und Prinzipientreue: Bundesumweltminister Norbert Röttgen gilt als Modernisierer. Er ist seiner Partei weit voraus – womöglich ein wenig zu weit.

Karl-Josef Laumann wurde zum neuen CDU-Fraktionschef in NRW gewählt. Der bisherige Arbeitsminister setzte sich bei einer Kampfabstimmung gegen Armin Laschet durch
In der CDU in Nordrhein-Westfalen beginnt der Kampf um die Nachfolge von Jürgen Rüttgers. Die Kontrahenten kämpfen hinter den Kulissen um jeden Millimeter. Bisher achten sie penibel darauf, sich nicht offen gegenseitig zu attackieren und eine gewisse Form einzuhalten.

Worum genau geht es bei den Sondierungsgesprächen zwischen CDU und SPD in Düsseldorf, die heute um 13 Uhr begonnen haben? Sechs Knackpunkte und zwei Fragen.
SPD und Grüne in NRW fragen nach Verfassungs- und Parlamentsverständnis der Linken - und reden mit ihr über eine Koalition.
Im Koalitionspoker nach der NRW-Wahl haben SPD und Grüne nach ersten Sondierungen "große inhaltliche Gemeinsamkeiten" herausgestellt und für nächste Woche Gesprächseinladungen an FDP und Linke angekündigt.

Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet warnt im Tagesspiegel-Interview die SPD, einen Rückzug von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers zur Bedingung für mögliche Verhandlungen zu einer großen Koalition zu machen. Der CDU-Minister über Optionen seiner Partei.

Die designierte niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan hat sich am Montag vor der CDU-Landtagsfraktion für ihre Forderungen nach einem Kruzifixverbot an Schulen entschuldigt. Zuvor hatte es scharfe Kritik von Unionspolitiker gegeben.

Angezeigt war der Verlust schon, jetzt ist er bestätigt. Petra Müller verlässt den Medienboard Berlin-Brandenburg, sie wird neue Geschäftsführerin der Filmstiftung NRW.

Experten sehen in den Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Ausbildung von Imamen einen großen Forschritt für die Integration. Bisher scheiterte die Verankerung islamischer Theologie an den Universitäten und bekenntnisorientierter Religionsunterricht für muslimische Kinder stets an der Vielfalt des Islams.

Armin Laschet verteidigt sein umstrittenes Interview.

Der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) hat einen Rechtsstreit um angebliche Verunglimpfung von Hartz-IV-Empfängern für sich entschieden. Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Armin Laschet (CDU) darf nun eine Behauptung über Buschkowsky nicht mehr wiederholen.
Das Minarettvotum in der Schweiz kann die direkte Demokratie nicht diskreditieren
Auch das Minarettvotum in der Schweiz kann die direkte Demokratie nicht diskreditieren.

240 Mitglieder des obersten katholischen Laiengremiums treffen sich, um ihr neues Präsidiumzu wählen - zum zweiten Mal. Im Frühjahr hatte es einen Eklat mit der Bischofskonferenz gegeben.
Armin Laschet (CDU), Integrationsminister in NRW, geht Sarrazin hart an: Dessen „maß- und geschmacklose Polemik“ sei „eine Abrechnung mit seiner eigenen gescheiterten Politik“. Kein anderes Bundesland habe eine so schlechte Integrations- und Bildungspolitik.
Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Armin Laschet (CDU) hat dem früheren Berliner Senator Thilo Sarrazin (SPD) "maß- und geschmacklose Polemik" vorgeworfen. Sie sei "eine Abrechnung mit seiner eigenen gescheiterten Politik als Finanzsenator in Berlin", sagte Laschet dem Tagesspiegel.
Integrationsminister Armin Laschet von der CDU wirbt für eine neue Republik – und bekommt dafür den Beifall des Grünen Daniel Cohn-Bendit, einst in Frankfurt der erste Dezernent für Multikulturelles.

Armin Laschet hat Sorgen. Der über die Grenzen des größten Bundeslandes hinaus bekannte Integrationsminister befürchtet, dass das "einzigartige Integrationsklima" durch die aktuelle Debatte über die Wahlkampfauftritte von Jürgen Rüttgers leiden könnte.
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