
Die große Koalition kann loslegen. Der Vertrag ist unterzeichnet, alle Posten sind verteilt, morgen wird Merkel im Amt bestätigt, die Minister werden vereidigt. Die Ereignisse des Tages zum Nachlesen.

Die große Koalition kann loslegen. Der Vertrag ist unterzeichnet, alle Posten sind verteilt, morgen wird Merkel im Amt bestätigt, die Minister werden vereidigt. Die Ereignisse des Tages zum Nachlesen.

Knapp drei Monate nach der Wahl ist die große Koalition bereit zum Regieren. Das schwarz-rote Kabinett birgt einige Überraschungen. Unter anderen wechseln vier Minister ihr Ressort.
Die Pkw-Maut ist einer der letzten großen Streitpunkte in den Koalitionsgesprächen. Bayern will sie, NRW fürchtet sie. Die Maut könnte eine Kettenreaktion auslösen.
Der Chef der CDU in Nordrhein-Westfalen über die schwierigen Verhandlungen mit der SPD und warum Volksentscheide oft die schwierigere Lösung sind.

Bundeskanzlerin Angela Merkel akzeptiert offenbar die SPD-Pläne für Mindestlohn und doppelte Staatsbürgerschaft. Linken-Chef Bernd Riexinger meint dennoch: "Niemand sollte darauf wetten, dass diese Zweckehe vier Jahre hält."

In dem Punkt tut sich Armin Laschet schwer. Der CDU-Vize, Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und ehemaliger Messdiener, will sich nicht in die Angelegenheiten der Kirche einmischen, aber er kommt nicht umhin an diesem Sonntag in der Katholischen Akademie in Berlin.

Er ist CDU-Vize und Mitglied im Zentralkomitee der Katholiken: Armin Laschet. Am Sonntag war er zu Gast in der Katholischen Akademie und dort war er nachsichtig mit dem Limburger Bischof, aber nicht mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und in einem Punkt auch nicht mit der Kanzlerin.

Die Union will in Sachen Steuern womöglich auf die SPD zugehen. Welche Knackpunkte gäbe es bei Koalitionsgesprächen?

Die Union tut so, als wollten nur SPD und Grüne höhere Steuern. Dabei kämen ihr Steuererhöhungen gerade recht. Denn wirklich auf die Staatsausgaben geachtet hatte schon die schwarz-gelbe Regierung nicht. Im Zweifelsfall holt sich die Regierung das Geld lieber von den Bürgern.
Zwei führende Unionspolitiker, Wolfgang Schäuble und Armin Laschet, stellen Steuererhöhungen in Aussicht – und tun dabei so, als sei dies einzig und allein dem Entgegenkommen an SPD oder Grüne geschuldet. In Wirklichkeit aber hat auch die Union ein Interesse daran, dass die Staatseinnahmen steigen.

Erst will CSU-Chef Horst Seehofer nichts von Gesprächen mit den Grünen wissen. Dann macht er es vom Personal abhängig – und die Kanzlerin lässt erst gar keine Präferenz erkennen.

Stefan Raab lässt wählen, Steffen Hallaschka testet die Deutschen, die "Lindenstraße" strickt mit heißer Nadel: Was das Wahl-Wochenende in der TV-Unterhaltung bringt.

Die FDP ist bei der Landtagswahl in Bayern brutal abgestürzt - und buhlt nun um Zweitstimmen von Unionswählern bei der Bundestagswahl. Doch CSU-Chef Horst Seehofer will dem bisherigen Koalitionspartner keine Schützenhilfe leisten. Verfolgen Sie die Entwicklung in unserem News-Blog.

Eine Woche ist die CDU-Pleite bei der Niedersachsen-Wahl jetzt alt. Viele in der Partei fragen sich: Wie lässt sich so ein Desaster bei der Bundestagswahl im Herbst vermeiden? Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler ätzt gegen die FDP.
Die Wählerwanderung von Union zur FDP macht Horst Seehofers CSU in Bayern nervös.

Sie sind Kinder türkischer Einwanderer, und sie glauben an den sozialen Aufstieg. Als Serap Güler und Emine Demirbüken überlegten, in welcher Partei sie sich engagieren sollten, kamen beide auf die einwanderungsskeptische CDU. Ausgerechnet. Aber nun scheint die Union Frauen wie sie dringend zu brauchen.

Auf dem CDU-Parteitag ist Bundeskanzlerin Merkel mit ihrem besten Ergebnis zum siebten Mal zur Vorsitzenden gewählt worden. Zuvor lobte sie die Arbeit der Koalition und warb für eine Neuauflage von Schwarz-Gelb.

Angela Merkel steht unumstritten an der CDU-Spitze. Doch nach ihr folgt lange nichts. Warum ist das so?

Der ausländische Gast war verblüfft. Armin Laschet hatte ihn beim Deutschlandtag der Jungen Union am Wochenende getroffen und von der ersten Regionalkonferenz seiner Partei erzählt: „Ja, es ist richtig, die Kanzlerin beantwortet wirklich Fragen und die sind nicht einmal vorher abgesprochen.

Die Bundesbildungsministerin will nicht mehr als CDU-Vize kandidieren. Was sind ihre Gründe und was bedeutet die Entscheidung für die Partei?

Die CDU in Nordrhein-Westfalen muss sich neu aufstellen. Dabei kommt es nicht zuletzt darauf an, wie der neue Parteichef Armin Laschet und der Fraktionschef Karl Josef Laumann kooperieren.

Armin Laschet soll die CDU in NRW wieder nach vorn bringen – doch in der Partei gibt es Vorbehalte.
Aachen ist ein gemütliches Städtchen, und weil Armin Laschet nicht nur aus dem Dreiländereck stammt, sondern unüberhörbar auch so spricht, könnte man den 51-Jährigen versehentlich schon mal für den Impresario der örtlichen Volksbühne halten. Das hieße, ihn dann aber doch kräftig zu unterschätzen.

Aachen ist ein gemütliches Städtchen, und weil Armin Laschet nicht nur aus dem Dreiländereck stammt, sondern unüberhörbar auch so spricht, könnte man den 51-Jährigen versehentlich schon mal für den Impresario der örtlichen Volksbühne halten. Das hieße, ihn dann aber doch kräftig zu unterschätzen.

Die Würfel sind gefallen. Nach dem Röttgen-Wahldebakel der CDU in NRW soll Laschet Parteichef werden, Laumann die Fraktion führen. Mit der Doppelspitze wurde ein Führungsstreit abgewendet. An der Basis werden „Hinterzimmer-Entscheidungen“ kritisiert.

In Nordrhein-Westfalen braucht die CDU einen neuen Chef. Wer das wird, steht an Tag 1 nach dem Wahldebakel noch nicht fest. SPD und Grüne wollen derweil rasch einen Koalitionsvertrag schließen.

Armin Laschet, stellvertretender CDU-Chef in Nordrhein-Westfalen, sagt, seine Partei solle nun "an einem Strang ziehen" - und spricht darüber, ob das Wahlergebnis Konsequenzen für Norbert Röttgens Amt als Bundesumweltminister hat.
Im Wahlkampf erkennt man Verlierer daran, dass sie über Inhalte reden wollen. Das erlebt Norbert Röttgen, der Kopfmensch, gerade in Nordrhein-Westfalen, wo er sich selbst zum Problem wird.

Auch nach der Strafvollzugsreform entscheiden Leiter der Haftanstalten über jeden einzelnen Hafturlaub.
Ärger in der NRW-CDU: Kurz vor der Wahl von Bundesumweltminister Norbert Röttgen zum CDU-Spitzenkandidaten brodelt es in den eigenen Reihen. Ein Parteifreund aus Röttgens rheinischer Heimat hat dazu aufgerufen, gegen die von Röttgen angeführte Landesliste zu stimmen.

Lehnt die Opposition am Mittwoch auch nur einen Einzelplan des Haushalts 2012 ab, könnte dies die Rot-Grüne Koalition in Nordrhein-Westfalen zu Fall bringen.

Die rot-grüne Minderheitsregierung könnte am Haushalt scheitern. Doch die FDP und die Linke müssen Neuwahlen fürchten.

Nordrhein-Westfalens früherer Integrationsminister Armin Laschet (CDU) hofft, dass der Staatsakt für die Neonazi-Opfer am Donnerstag ein Signal wird: Die alten Kategorien von "Wir" und "Ihr" müssten überwunden werden.
Qualifizierte Nicht-EU-Bürger sollen künftig auch dann einwandern dürfen, wenn sie keinen Arbeitsvertrag vorweisen können. Die so genannte Blue Card könnte Zuwanderung erleichtern.

Euro-Bonds stehen beim Treffen von Angela Merkel mit Nicolas Sarkozy in Paris offiziell nicht auf der Agenda. Diskutiert wird dennoch darüber. Auch in der Union zeigt die Ablehnungsfront gegen Eurobonds erste Risse.

Krafts Minderheitsregierung in NRW setzt in der Schulpolitik jetzt auf Verständigung mit der CDU

Am Mittwoch entscheidet der nordrhein-westfälische Landtag über den neuen Haushalt, der eine Neuverschuldung von 4,8 Milliarden Euro vorsieht. Die Opposition will Klage einreichen und das könnte Folgen haben - die sie selbst fürchten.

Erst Kernkraft, jetzt Zuwanderung: Mit großem Tempo verabschiedet sich die CDU von alten Gewissheiten in der Ausländerpolitik und entdeckt die Integration.
Politiker aus verschiedenen Lagern wollen ein Zuwanderungskonzept erarbeiten – und ihre Parteien überzeugen, es umzusetzen. Mehrere deutsche Stiftungen haben dafür die „Hochrangige Konsensgruppe Fachkräftebedarf und Zuwanderung“ gegründet.

In der NRW-CDU gibt es Kritik am neuen Landeschef Röttgen – und mehr als 200 Delegierte verweigern Wittke die Unterstützung.
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