
Der größte Energiekonzern Deutschlands hat sich eine Radikalkur verordnet. Wie stellen sich die anderen drei großen Stromerzeuger auf die Veränderungen durch die Energiewende ein?

Der größte Energiekonzern Deutschlands hat sich eine Radikalkur verordnet. Wie stellen sich die anderen drei großen Stromerzeuger auf die Veränderungen durch die Energiewende ein?
Als erster Großkonzern hat Eon beschlossen, sich aus dem Geschäft mit Kraftwerken zurückzuziehen. Wie kam es dazu?

Der unter einer hohen Schuldenlast ächzende Energiekonzern unterzieht sich einer Radikalkur. Eon will sich aufspalten und das Geschäft mit konventioneller Energieerzeugung loswerden.

DGB-Chef Reiner Hoffmann spricht im Interview über den gesetzlichen Mindestlohn, die Energiewende – und darüber, wie man versteckte Kritik der Kanzlerin erkennt

Die Energiewende braucht Speicher. Dafür könnten alte Stollen im Ruhrgebiet und im Harz genutzt werden.

UBA-Chefin Maria Krautzberger hätte sich das Klimaaktionsprogramm etwas ehrgeiziger vorstellen können. Die kostenlosen CO2-Zertifikate für die Industrie findet sie "historisch überholt".
Ein Zeitfenster für Energierevolution und Umbau der Lausitz ist offen Von Axel Vogel

Bundeswirtschaftsminister Gabriel fordert eine Deckelung des Kohlendioxid-Ausstoßes bei Kohlekraftwerken. Die Branche sieht aber keine Spielräume mehr und droht mit Entschädigungsforderungen.

Braunkohle ist weder bezahlbar noch sicher. Dagegen gelänge der Ausstieg zusammen mit dem Atommausstieg und ohne massiven Verlust von Arbeitsplätzen, argumentiert der Grünen-Fraktionschef im Landtag in Brandenburg. Ein Gastkommentar

Konzerne, Gewerkschaften und Politik an einem Tisch: Wirtschaftsminister Gabriel kopiert Altkanzler Schröder als Genosse der Bosse. Damals endete das Bündnis für Arbeit im Streit - das soll diesmal anders sein.
Die Grünen haben eine kleine Führungskrise, auf dem Bundesparteitag in Hamburg soll sie beigelegt werden - und sie wollen sich als „Partei der Freiheit“ profilieren.
Keine Energiewende ohne fossile Brennstoffe
Wie sieht die Zukunft der Lausitzer Kohle aus? Dietmar Woidke sieht sie als Brücke ins Zeitalter der erneuerbaren Energien

Wer die Energiewende will, schreibt Brandenburgs Ministerpräsident, und zudem nicht zehntausende Arbeitsplätze gefährden möchte, kann jetzt nicht aus der Braunkohle aussteigen. Deswegen wird in der Lausitz weiter gefördert. Ein Gastkommentar.
Wolf Biermann attackiert die Linksfraktion, in Erfurt demonstrieren Tausende gegen Rot-Rot-Grün - aber einer schweigt: SPD-Chef Sigmar Gabriel. Nun ist es höchste Zeit, dass er sich erklärt. Ein Kommentar.
Die „taz“-Redakteure Kaija Kutter und Kai Schlieter sind am Dienstag mit dem Berliner Journalistenpreis „Der lange Atem“ für ihre hartnäckigen Recherchen ausgezeichnet worden, die zur Schließung der brandenburgischen Kinderheime der Haasenburg GmbH geführt haben
Die „taz“-Redakteure Kaija Kutter und Kai Schlieter sind am Dienstag mit dem Berliner Journalistenpreis „Der lange Atem“ für ihre hartnäckigen Recherchen ausgezeichnet worden, die zur Schließung der brandenburgischen Kinderheime der Haasenburg GmbH geführt haben

Jochen Homann über die Streiks der GDL, den digitalen Ausbau in Deutschland, die Widerstände gegen neue Stromtrassen im Land und den Kampf seiner Behörde gegen unseriöse Gewinnspielfirmen. "Was diesen Bereich angeht, herrscht bei uns eine Robin-Hood-Mentalität", sagt der Behördenchef.
Alle wollen Strom, aber niemand will neue Leitungen. Doch das Netz muss den Erfordernissen der Energiewende Rechnung tragen. Was ist dafür nötig?

Am 3. Dezember soll das Kabinett einen Klimaaktionsplan beschließen. Bis 2020 will Deutschland 40 Prozent weniger Treibhausgase im Vergleich zu 1990 ausstoßen. Das werde nicht gehen, ohne Kohlekraftwerke vom Netz zu nehmen, sagt Umweltministerin Barbara Hendricks. Gewerkschaft warnt vor Jobverlusten.

Die großen Stromerzeuger verdienen heute kaum noch Geld mit ihren fossilen Kraftwerken. Patrick Graichen, Chef der einflussreichen Denkfabrik Agora, versteht ihren Kummer. Ihre Warnungen, wonach tatsächlich bald die Lichter ausgehen, hält er für deutlich übertrieben.

Unser Kolumnist muss künftig nicht mehr frösteln, wenn er ins Becken steigt. Dafür aber wird das Baden teurer. Eine Glosse.

Am 1. März des kommenden Jahres will die Regierung ihren Gesetzentwurf zur künftigen Gestaltung des Strommarkts vorlegen. Schon jetzt wurden erste Ideen präsentiert. Das Ziel sei „so viel Wettbewerb wie möglich und so viel Regulierung wie nötig“.
Die Lausitz ist das zweitgrößte Braunkohlerevier in Deutschland – und Vattenfall ist mit seinen Kraftwerken und Tagebauen der größte Arbeitgeber in der strukturschwachen Region. Vattenfall betreibt fünf aktive Tagebaue und drei Kohlekraftwerke, sie gehören teils zu den dreckigsten in Europa.

Harald Schumann, Tagesspiegel-Redakteur für besondere Aufgaben, erhält den UmweltMedienpreis 2014.

Die EU-Regierungschefs wollen die höchst umstrittene Energiepolitik auf einen Nenner bringen. Vor allem Polen und Deutsche sind weit auseinander.

Deutschland hat zwei wichtige Revolutionen verpasst - die digitale und die energietechnologische. Kein Wunder, dass deutsche Firmen ihr Heil nun zunehmend in Amerika suchen, während man hierzulande gegen den "Silicon-Valley-Kapitalismus" kämpft. Ein Kommentar.

Die Ökostrom-Umlage sinkt 2015 zum ersten Mal. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel verkauft das als Durchbruch. Dem folgen nicht alle. Denn die Umlage wäre auch ohne jede Reform gesunken.

Trotz der Klage nach der Vergabe der Gasnetz-Konzession schließt der Gasag-Chef ein Kooperationsmodell mit dem Land nicht aus. Ein Interview mit Stefan Grützmacher über Versorgungsengpässe, sinkende Preise, das Grips-Theater und Olympische Spiele.

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer wagt mal wieder den Alleingang. Dafür stellt er sogar den von ihm selbst gebilligten Plan für die Entwicklung des Stromnetzes in Frage. Kritik daran gibt es jetzt auch aus der eigenen Partei.

Weil er oft seine Meinung ändert, wird Bayern Ministerpräsident Horst Seehofer von der Opposition als "Drehhofer" verspottet. Nun will er geplante Stromtrassen in den Süden doch noch stoppen. Die Wirtschaft in Bayern protestiert.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer stellt die zwei nach Bayern führenden Höchstspannungstrassen in Frage. Will er damit die Stromkunden erpressen, ihm ein Gaskraftwerk zu finanzieren? Oder will er die gesamte Energiewende untergraben? Ein Kommentar.

Verdi verbündet sich mit der Energiewirtschaft: Auf einem Kapazitätsmarkt sollen konventionelle Kraftwerke noch einige Jahrzehnte Strom erzeugen.

Heute eröffnet die Aktionswoche zum Energiesparen. Eine Woche lang präsentieren sich viele Angebote für Laien und Spezialisten zum effizienteren Umgang mit Ressourcen. Das hilft der Umwelt und kann viel Geld sparen.

Die neue schwedische Regierung will aus Vattenfall einen Vorreiter erneuerbarer Energien machen. Da passen neue Braunkohletagebaue in der Lausitz nicht mehr dazu. Außerdem will Schweden schrittweise aus der Atomenergie aussteigen.

Immobilienverwalter mahnen auf ihrem Verbandstag Umsetzung des Koalitionsvertrages an

Ärmel hoch! Regierung und Bundestag beenden die Sommerpause. Was jetzt getan werden muss: Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur formulieren ihre Erwartungen an die große Koalition.

Für Michael Vassiliadis, Chef der Chemiegewerkschaft IG BCE ist die Förderung der Erneuerbaren eine riesige Umverteilung von unten nach oben. Er plädiert für den weiteren Einsatz der Kohle und wirft den Politikern vor, "am Joystick" die Energiewende zu managen.

Die Energiewende ist eine riesige Umverteilung, meint Gewerkschaftschef Michael Vassiliadis im Tagesspiegel-Interview. Er plädiert für eine andere Finanzierung der Grünstromförderung mit Hilfe eines staatlichen Fonds.

Grenzüberschreitender Protest gegen den Abbau von Braunkohle: Eine Menschenkette von der Lausitz bis nach Polen machte am Sonnabend auf zwei Orte aufmerksam, die von der Abbaggerung bedroht sind.
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