
Bundespräsident fordert Engagement gegen Gewalt Zu Besuch bei Wowereit und in der Moschee.

Bundespräsident fordert Engagement gegen Gewalt Zu Besuch bei Wowereit und in der Moschee.

Der Antrittsbesuch des Bundespräsidenten in Berlin fand am Montag noch unter dem Eindruck der schockierenden Gewalttat vom Alexanderplatz statt. Bei der Begegnung mit der muslimischen Gemeinde kam es für den früheren Pfarrer zu einer Premiere.

SPD-Fraktionschef Steinmeier hat auf Wahlkampf geschaltet. Für neue Griechenland-Hilfen müsse Merkel eine eigene Mehrheit haben. Bei einem anderen Thema scheint die SPD hingegen mit der Kanzlerin auf einer Linie zu liegen.

Es wird kein einfacher Wahlkampf für den Herausforderer Peer Steinbrück. In der Europapolitik kann er Angela Merkel kaum übertrumpfen. Doch innenpolitisch hat die Koalition dem SPD-Kandidaten ein paar Joker geschenkt.
Beim Humboldtforum sei „der point of no return erreicht“, frohlockt Manfred Rettig, der Chef der Stiftung Berliner Schloss-Humboldtforum, schon seit geraumer Zeit. Das mag so sein, auch wenn das richtig dicke Bau-Geld erst für die Jahre ab 2014 in den Bundeshaushalt eingestellt wird.
Bundespräsident Joachim Gauck übernimmt die Schirmherrschaft über die Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum. Damit unterstreiche er die Bedeutung des größten kulturellen Vorhabens der Bundesrepublik, erklärte die Stiftung am Mittwoch.
SPD-Troika, zweite Version: Der eine kann nicht ohne die anderen. Der Lohn ist ein Amt

In der zweiten Version der SPD-Troika kann der eine nicht ohne die anderen. Wenn Steinbrück, Steinmeier und Gabriel auf Hahnenkämpfe verzichten, werden nicht nur die Wähler das gutheißen. Der Lohn ist auch ein Amt.
Bundespräsident Joachim Gauck hat am Dienstag die Ausstellung „Friederisiko. Friedrich der Große“ in Potsdam besucht.

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles gibt zu, dass Steinbrücks Start als Merkel-Herausforderer besser hätte laufen können. Trotzdem will sie sich im Wahlkampf ganz in den Dienst des Kanzlerkandidaten stellen - obwohl ihr Verhältnis als eher gespannt gilt.

Die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles im Tagesspiegel-Interview über ihr spannungsreiches Verhältnis zu Peer Steinbrück, dessen Reaktion auf die Nebenverdienst-Debatte - und warum sie im Wahlkampf nicht darauf bestehen wird, das letzte Wort zu haben.
Fest für Akademie der Wissenschaften Der „Nußbaum“ öffnet wieder.

Die Staatsanwaltschaft Hannover stellt einige Verfahren gegen Altbundespräsident Wulff ein. Gleichzeitig scheint den Ermittlern auch in anderen Untersuchungen das Führen von Nachweisen schwer zu fallen. Behält Wulff am Ende Recht mit seiner Aussage, die Ermittlungen würden zu einer "vollständigen Entlastung führen"?
Der Mann ist ein Phänomen, sicherlich. Man stelle sich nur vor, die SPD hätte nicht Peer Steinbrück, sondern Frank-Walter Steinmeier zum Kanzlerkandidaten erhoben: Hätte es dann je diese riesige Flut von Fernsehsendungen und Zeitungsartikeln gegeben?

Politiker werben um Pädagogen mit ausländischen Wurzeln, auch nach dem Bundesländervergleich von Viertklässlern wird der Ruf nach mehr Lehrern mit Migrationshintergrund lauter werden. Die Forschung dazu steht jedoch am Anfang.

Der Kanzlerkandidat der SPD hat angekündigt, im Wahlkampf zu polarisieren und einen Lagerwahlkampf zu führen. "Polarisierung" ist eben auch nicht mehr, was sie einmal war.

Im Verfahren gegen Ex-Bundespräsident Christian Wulff hat dessen Ehefrau Bettina überraschend ausgesagt. Darüber hinaus fördert das Verfahren einige Details zu Wulffs Geldnot nach seiner Scheidung ans Licht.

Deutschland feiert die Einheit und erinnert an den Fall der Mauer. Doch die Festredner mahnen: Die gefährdete Zukunft Europas soll bei aller nationalen Freude nicht vergessen werden.
Die SPD hat keine Wahl: Sie muss sich von Steinbrück in den Wahlkampf führen lassen
Vor 25 Jahren gelang Roland Hetzer die 100. Herztransplantation.

Sich als Spitzenmann zu empfehlen, dafür hat er in den vergangenen Wochen viel getan. Wo immer er auftrat, war zu spüren: Hier verfolgt einer ein Ziel – und das mit Energie. Jetzt ist Peer Steinbrück angekommen.
Für Matthias Jung, den Leiter der Forschungsgruppe Wahlen, ist Peer Steinbrück nicht unbedingt der klare Favorit im Kampf um die Herzen und Stimmen der Wähler - die Kanzlerin startet von einer besseren Position.

Die SPD hat mit Peer Steinbrück durchaus eine Chance, wenn sie einen klaren Kurs fährt: Ja oder Nein, und das als Kontrast zur Meisterin des Ungefähren. Wenn da nur nicht diese Sponsoring-Geschichte wäre.

Noch einmal sind sie gemeinsam aufgetreten als Troika. Doch nun ist die Kanzlerkandidatenfrage geklärt. Peer Steinbrück soll es für die SPD machen und der freut sich auf den Wahlkampf. Lesen Sie unseren Ticker zur Kandidatenkür in der SPD.

Er ist vielleicht nicht die beste Wahl, aber die, die Spannung bringt: Peer Steinbrück. Er hat den Linken in seiner Partei Avancen gemacht, sorgt für eine klare Konfrontation und strahlt Willen aus. Er ist Herausforderer und eine Herausforderung - nicht nur für die SPD.

Eigentlich sollte die Entscheidung erst Ende des Jahres fallen, doch jetzt wurde sie wohl vorgezogen: Steinbrück hat das Rennen um die SPD-Kanzlerkandidatur offenbar gemacht. Er tritt mit Steinmeier und Gabriel vor die Presse. Parteifreunde bestätigen die Nachricht bereits - auch auf Facebook.
Bundespräsident Gauck hat die Urkunde zur Ratifizierung des Euro-Rettungsschirms unterzeichnet. Damit ist die letzte Hürde für den 500 Milliarden Euro umfassenden ESM genommen.

Seine Geschichte sorgte für Schlagzeilen: Mit 14 wurde er als jugendlicher Serienstraftäter "Mehmet" bekannt und in die Türkei abgeschoben. Nun will der inzwischen 28-Jährige zurück nach Deutschland und hofft auf die Unterstützung des Bundespräsidenten.
Die SPD muss ihren Kanzlerkandidaten noch in diesem Jahr küren

Die Sozialdemokraten wollen ihren Kanzlerkandidaten noch nicht ausrufen, werden es aber wohl bald müssen. Offiziell sind alle drei Anwärter noch im Rennen. Doch schadet die "Briefkopf"-Affäre Peer Steinbrück?

Die Sozialdemokraten hatten den Plan, ihren Kanzlerkandidaten erst im nächsten Jahr zu küren - dieser Plan ist gescheitert. Der SPD droht ihr Start in den Wahlkampf zu entgleiten.
In ihrer Haltung zur Rente war die SPD bisher zerstritten. Jetzt hat der Vorstand einen Entwurf von Parteichef Sigmar Gabriel beschlossen. Sind die Sozialdemokraten wieder auf einer Linie?
Die Kanzlerin regiert nüchtern, die Koalition zankt am liebsten – und die Krise dauert und dauert. Aber die Opposition tritt auf der Stelle. Wo steht die Politik, ein Jahr vor der Bundestagswahl?

Wie erwartet hat der Bundesrat für den vom Land Hamburg eingebrachten Antrag einer gesetzlichen Frauenquote votiert. Nun muss sich der Bundestag damit befassen. In der Koalition herrscht dicke Luft.
Mein Bankberater ist Exbanker, er hat sich schon vor vielen Jahren selbstständig gemacht und auf Künstler spezialisiert, die in der Regel mehr von Kunst verstehen als von Finanzen. Quer durch die Republik sprach sich herum, dass es jetzt einen Berater gebe, der bei einer großen Bank gekündigt habe, um Künstler zu beraten und sogar deren Lesungen und Aufführungen besuche.
Die Lage ist doch ganz offensichtlich. Also, Sigmar Gabriel will die SPD für den Spitzenmann in bestmöglicher Form hinstellen, der für sie 2013 die meisten Stimmen bei der Bundestagswahl holen kann.

Der eine ist zu unpopulär, der zweite kein Kämpfer, der dritte im Stoff. Der dritte hat aber noch einen weiteren Vorteil.
Die SPD verspricht einen bürgernahen Wahlkampf.

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles erklärt: Nach der Bundestagswahl 2013 muss eine große Koalition unter Merkel vielleicht ohne Steinmeier, Steinbrück und Gabriel auskommen.
Wolfgang Schäuble war der Architekt der Einheit, jetzt will er der für Europa sein. Freier denn je fühlt er sich, und der Rollstuhl hindert ihn immer weniger, je älter er wird. Am Dienstag wird er 70. Doch die Kanzlerin hält ihn, so wie er sie. Warum sollte er da aufhören?
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