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Thema

Frank-Walter Steinmeier

Christian Wulff: Am 17.02.2012 trat er als Bundespräsident zurück.

Trotz anders lautender Medienberichte dauern die Ermittlungen gegen Ex-Bundespräsident Christian Wulff an. Im niedersächsischen Landtagswahlkampf ignorieren ihn die alten CDU-Parteifreunde. Die FDP aber kann sich den ein oder anderen Seitenhieb nicht verkneifen.

Von Peter Mlodoch
Den Schulterschluss mit den Gewerkschaften suchte Peer Steinbrück (rechts), doch DGB-Chef Michael Sommer betonte die parteipolitische Unabhängigkeit.

Pannen, Getuschel, Nervosität: Peer Steinbrücks Absturz in den Umfragen setzt den Sozialdemokraten zu, doch offen äußert sich dazu niemand – vorerst.

Von
  • Matthias Meisner
  • Antje Sirleschtov
Kein Panzer. Die Limousine (blau) von Joachim Gauck vor der Kaserne.

Schwielowsee - So ein öffentlicher Auftritt des Bundespräsidenten erfordert Präzision. Vor allem bei der Bundeswehr.

Von Tobias Reichelt
Schwieriger Brückenschlag. Streit um Kompetenzen und Geld lähmen das deutsch-türkische Uniprojekt in Istanbul.

Auch fünf Jahre nach der Gründungsvereinbarung kommt die deutsch-türkische Universität in Istanbul nicht voran. Zwei Gründungsrektoren sind schon zurückgetreten, jetzt wird ein neuer türkischer Unileiter gesucht, der dem Projekt endlich zum Erfolg verhilft.

Von Thomas Seibert

Die Wulffs trennen sich, Mehdorn und Air Berlin trennen sich, bloß Wowereit und Berlin kommen nicht voneinander los. Wie schmerzunempfindlich kann ein Senat sein?

Von Hatice Akyün

Als sie einander acht Jahre kannten (und man darf sagen: Sie kannten sich gut), kam ihre Liebe plötzlich abhanden. Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.

Von Hatice Akyün
Gut lachen. Daniela Schadt und Joachim Gauck.

Im vergangenen Jahr ging es turbulent zu im Schloss Bellevue: Damals war Christian Wulff noch Bundespräsident. Beim Neuen, Joachim Gauck, ging es in diesem Jahr wesentlich ruhiger zu. Was auch an seiner Lebensgefährtin liegt.

Von Elisabeth Binder
Mahnmal. In den meisten Städten der Neonazi-Mordserie sind mittlerweile Gedenksteine für die Opfer aufgestellt worden, wie hier in Dortmund in Erinnerung an Mehmet Kubasik. Foto: dpa

Bundespräsident Gauck trifft am 18. Februar die Angehörigen der NSU-Opfer – die hoffen, dass es nicht nur bei warmen Worten bleibt.

Von Armin Lehmann
Bundespräsident Joachim Gauck

Bundespräsident Joachim Gauck hat die Angehörigen und Familien der NSU-Opfer ins Schloss Bellevue eingeladen. Die Hinterbliebenen sollen in einem öffentlichen Statement zu Wort kommen. Was sie sich wünschen, wissen sie bereits: Dass den "warmen Worten" Gaucks, Taten eines Bundespräsidenten folgen.

Von Armin Lehmann
Mit gutem Beispiel voran. Kazim Erdogan, Meister des Engagements.

Einst sollte Kazim Erdogan in die Türkei abgeschoben werden – damit hätte sich Berlin einen Bärendienst erwiesen. Denn heute macht der 59-Jährige vor, wie man sich aktiv für die Gesellschaft einsetzt. Dafür bekam er den Bundesverdienstorden.

Von Saara Wendisch

Die Zivilität einer Gesellschaft zeigt sich auch daran, wie sie mit Gestrauchelten umgeht. Das gilt gerade auch für ehemalige Diener des Volkes. Ex-Bundespräsident Christian Wulff bildet da keine Ausnahme.

Von Malte Lehming
Christian und Bettina Wulff im Sommer vor ihrer Trennung.

Die Zivilität einer Gesellschaft zeigt sich auch daran, wie sie mit Gestrauchelten umgeht. Das gilt gerade auch für ehemalige Diener des Volkes. Ex-Bundespräsident Christian Wulff bildet da keine Ausnahme.

Von Malte Lehming

Das Jahr mit Vorbildern zu beginnen, hat Tradition im Schloss Bellevue. Zum ersten Mal wird am Donnerstagvormittag Joachim Gauck als Bundespräsident neben den Repräsentanten des öffentlichen Lebens auch 60 engagierte Bürger aus dem ganzen Land in seinem Amtssitz empfangen.

Der SPD soll er als neuer Ministerpräsident in Niedersachsen den Weg ebnen – zurück an die Macht im Bund. Doch Stephan Weil ist ein Hoffnungsträger der sonderbaren Art, kantig und trocken. Die Aussicht auf diesen Triumph ist seine einzige emotionale Botschaft. Der Rest ist Solidität.

Von Armin Lehmann
Parteien müssen nur Spenden über 50 000 Euro sofort angeben. Seit der Affäre um verdeckte Spenden des Flick-Konzerns an verschiedene Parteien in den 1980ern wurden die Regelungen beständig verschärft.

Deutsche Unternehmen überwiesen den Parteien im Jahr vor der Bundestagswahl deutlich weniger Geld als zuvor - die Affäre um Ex-Bundespräsident Christian Wulff brachte den Spendern ein Imageproblem. Allein die Linke freut sich darüber.

Von Nik Afanasjew

Deutsche Politiker verdienen von Anfang 2013 an mehr Geld. Die Diäten der 620 Bundestagsabgeordneten steigen um 292 Euro (3,7 Prozent) von 7960 auf 8252 Euro im Monat.

Dieser Präsident, der Apostel der Freiheit, definiert sein Lebensthema als die Freiheit, sich zu allem mit allen möglichen Überlegungen äußern zu können.

Was sagte der Bundespräsident in seiner Weihnachtsansprache? Schon vergessen? Gott bewahre, besser nicht, denn manche seiner Sätze haben Schwerkraft oder, im übertragenen Sinn, Anziehungskraft.

Von Stephan-Andreas Casdorff

„Leute: Daniela Schadt und Joachim Gauck“ vom 4. Dezember Die Nachricht, dass unser Bundespräsident Joachim Gauck zum Papstbesuch nicht seine Lebensgefährtin Daniela Schadt mitnimmt, hat uns sehr enttäuscht.

Nicht vor dem Frühjahr 2013 will Peer Steinbrück sein Kompetenzteam für den Wahlkampf vorstellen. In zwei Punkten hat er sich aber schon festgelegt: Er will ebenso viele Frauen wie Männer und insgesamt nur acht Köpfe präsentieren.

Von Hans Monath
Joachim Gauck und Papst Benedikt XVI. - zwei Staatsoberhäupter, zwei Christen, zwei unterschiedliche Konfessionen.

Der Bundespräsident und Protestant Gauck beim ersten offiziellen Besuch im Vatikan. Mit Benedikt XVI. bespricht er die schwierige Lage Europas. Kontroversen gab es nicht, dafür viel Einverständnis.

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