Bis zu seinem Lebensende erhält Christian Wulff knapp 200.000 Euro jährlich aus der Staatskasse. Um die Gewährung des Ehrensolds war kontrovers diskutiert worden, am Mittwoch entschied das Präsidialamt.
Frank-Walter Steinmeier
Bald sitzt im höchsten Amt der Republik ein Ossi, der der Prototyp des Wessis ist, wie ihn der Ossi sieht, meint Malte Lehming. Ist das raffiniert oder Zufall?

Von Staatsspitze an Spitzensportler. Die Ehrenurkunde ist eine Auszeichnung mit besonderem Hintergrund. Durch den Rücktritt von Christian Wulff müssen nun hunderttausende vernichtet werden. Es ist nicht das erste Mal.

Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt antwortet unserer Online-Community und erklärt im Video, warum die Publizistin Beate Klarsfeld und die Linke kein gutes Team sind.

Am 18. März wird in der Bundesversammlung einer neuer Bundespräsident gewählt. Die Linke hat als Kandidatin Nazi-Jägerin Klarsfeld nominiert. Nach dem Willen der Partei darf sie sich selbst mitwählen.
Für den Rostocker Pastor Heiko Lietz, einem früheren Weggefährten von Joachim Gauck, steht Gauck die Rolle des Bürgerrechtlers nicht zu. Er gehöre nicht zu denjenigen, die Repressionen in Kauf genommen hätten.
Aus Merkels Sicht ist der Zeitpunkt für Neuwahlen jetzt günstig
Aus Merkels Sicht ist der Zeitpunkt für Neuwahlen jetzt günstig.

Der Bundestag hat dem zweiten Rettungspaket für Griechenland zugestimmt, jedoch ohne die symbolische Kanzlermehrheit. Für die Opposition ein Zeichen von "Kanzlerinnendämmerung".

Der Bundespräsident darf selbst über seine Privatresidenz entscheiden. Zwar wurde das Schloss Bellevue 2006 für 24 Millionen Euro saniert, doch lange wohnen kann hier niemand.

Jürgen Trittin hat den Kandidaten Gauck erfunden und ist der strategische Kopf der Grünen. Er ist der Einzige, der seine Partei auch in ein schwarz-grünes Bündnis führen kann, meint unser Gastkommentator Christoph Seils.

Sigmar Gabriel will eine starke FDP. Angela Merkel kämpft dagegen leidenschaftlich gegen den eigenen Koalitionspartner. Politik paradox? Nein, alles pure Wahl-Arithmetik, meint Malte Lehming.
W enn die nahtlos ineinander übergehenden Auseinandersetzungen erst um Christian Wulff, dann um Joachim Gauck eines gezeigt haben, dann dies: So irrelevant kann das Amt des Bundespräsidenten nun wahrlich nicht sein, dass man es gleich in Bausch und Bogen abschaffen könnte – wie es so mancher Spaßvogel oder Staatsverächter unterdessen behauptet hatte. In aller ihrer Gegensätzlichkeit – bei Wulff konnte die Wertschätzung schließlich kaum noch tiefer fallen, bei Gauck konnte sie kaum noch überhöht werden – zeigen die beiden Diskurse, und zwar ungeachtet aller medialer Überreizungen, dass es doch ein Bedürfnis gibt nach einer Person an der Spitze unseres Gemeinwesens, zu der man entweder achtungsvoll aufschauen oder auf die man im Bedarfsfall wenigstens verachtungsvoll herabschauen kann: So oder so „fühlt sich“ der Herr Staatsbürger einfach besser, vor allem kollektiv.
Ob Schöneberger Kiez oder Dahlemer Haus – das Staatsoberhaupt kann über seine Privatresidenz selbst entscheiden. Nur im Schloss Bellevue ist kein Platz. Bei Wulffs rollten am Wochenende Umzugswagen. Eine der bekanntesten Berliner Firmen half
Warum soll nicht auch ein mit knappster Mehrheit gewählter Bundespräsident überzeugend wirken? Auch um das höchste Amt sollte es einen Wettbewerb geben.

Koalitionäre sollten ihre Kraft nicht im Kampf gegeneinander aufreiben. Doch genau das tun CDU und FDP, meint Stephan-Andreas Casdorff. Einen Bruch könnte die CDU indes leicht verschmerzen - die FDP nicht.
Berichterstattung zum Rücktritt des Bundespräsidenten Christian Wulff Der Pulverdampf verzieht sich langsam und zurück bleiben zumindest keine Sieger. Auch nicht die Medien, die Christian Wulff in den letzten Wochen beinahe täglich abgeschrieben, respektive aus dem Amt geschrieben haben.

Wibke Bruhns über den Polit-Wirbel der Woche, Wahlkampf für Willy Brandt, die Lust der Frauen auf Führungspositionen und ihre Autobiografie, die demnächst erscheint.
Den letzten Zapfenstreich gab es für den Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Jetzt steht die Zeremonie für den zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff an.

Bei seinem ersten öffentliche Auftritt seit der Kandidaten-Kür will der designierte Bundespräsident Joachim Gauck nicht über sein zukünftiges Amt reden.
Die Villa Massimo und Armin Mueller-Stahl.
Der frühere Pfarrer, DDR-Oppositionelle und Mitbegründer des Neuen Forums Hans-Jochen Tschiche hat Joachim Gauck vorgeworfen, mit dem Ticket des Bürgerrechtlers durchs Land zu reisen, aber nie einer gewesen zu sein. Hat er Recht?

Wieder macht ein Christian Ärger: Nach der Affäre um Bundespräsident Wulff sorgt nun Christian Kracht mit seinem neuen Buch für Aufregung. Ein Kritiker wirft Kracht Rassismus vor. Mehr braucht man schon gar nicht mehr für einen Skandal.

Abschied für Christian Wulff: Er soll mit einem Zapfenstreich aus dem Amt entlassen werden. Die Zeremonie soll schon bald stattfinden.

Wieder macht ein Christian Ärger: Nach der Affäre um Bundespräsident Wulff sorgt nun Christian Kracht mit seinem neuen Buch für Aufregung. Ein Kritiker wirft Kracht Rassismus vor. Mehr braucht man schon gar nicht mehr für einen Skandal.

Seit Oktober 2011 hat Hertha in der Bundesliga nicht mehr gewonnen. Das soll sich unter Otto Rehhagel möglichst schon in Augsburg ändern. Wie der neue Trainer die Mannschaft auf das Spiel am Samstag einstellt.
Spänchen der Republik, unterscheidet euch!

Die Linkspartei und die Kandidatenfrage.
Genau so hatten sie es sich vorgestellt. Auf der Gedenkfeier für die zehn Opfer des Nazi-Terrors machen die Familien ihren Frieden mit einem Land, in dem sie selbst lange als mögliche Täter galten. Kanzlerin Merkel bat sie um Verzeihung dafür. Das wollten die Angehörigen hören.

Die Linke will einen eigenen Kandidaten in die Wahl zum Bundespräsidenten schicken - nur welchen ist noch immer nicht klar. Auch nach fast vier Stunden Beratung konnte sich die Spitzenrunde nicht einigen.
Merkel bittet die Opfer der Neonazi-Morde um Verzeihung und verspricht Aufklärung. Auch Angehörige kommen zu Wort. Wir haben die Gedenkveranstaltung live mitgebloggt.

Bekommt Christian Wulff künftig 199.000 Euro pro Jahr - und das ein Leben lang? In der Debatte über den Ehrensold des Ex-Bundespräsidenten nennen schwarz-gelbe Haushaltspolitiker nun offenbar konkrete Bedingungen.
kam ins Krankenhaus
Die privaten Lebensumstände von Joachim Gauck sind Anlass für Diskussionen. Er ist noch verheiratet, doch First Lady soll seine Lebensgefährtin Daniela Schadt werden. Ist das für die Kirchen ein Problem?

Ex-Bundespräsident Christian Wulff hat sich in der Nacht zum Mittwoch für mehrere Stunden in ein Berliner Krankenhaus begeben müssen. Nach Tagesspiegel-Informationen musste er wegen einer Nierenkolik behandelt werden.
UPDATE. Ex-Bundespräsident Christian Wulff hat sich in der Nacht zum Mittwoch für mehrere Stunden in ein Berliner Krankenhaus begeben müssen. Er musste wegen einer Nierenkolik behandelt werden.

Nordrhein-Westfalens früherer Integrationsminister Armin Laschet (CDU) hofft, dass der Staatsakt für die Neonazi-Opfer am Donnerstag ein Signal wird: Die alten Kategorien von "Wir" und "Ihr" müssten überwunden werden.

Ex-Bundespräsident Christian Wulff hat sich in der Nacht zum Mittwoch für mehrere Stunden in ein Berliner Krankenhaus begeben müssen. Nach Tagesspiegel-Informationen musste er wegen einer Nierenkolik behandelt werden.
FDP-Chef Rösler hat Selbstbewusstsein geschöpft, SPD-Chef Gabriel fordert Demut von Schwarz-Gelb und Claudia Roth schimpft über die "Chaos-Truppe". Unser Blog zum politischen Aschermittwoch.
Ihr Haus soll aufgestockt und modernisiert werden, Fenster wurden zugemauert. Umliegende Häuser sind bereits saniert. Doch die Mieter der Calvinstraße 21 in Moabit wehren sich.