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Thema

Frank-Walter Steinmeier

Selbstbewusst präsentierte sich SPD-Chef Sigmar Gabriel auf dem SPD-Parteitag am Sonntag, aber der Weg zurück zur Macht ist noch weit.

Auf ihrem Parteitag am Sonntag feierten die Sozialdemokraten ihre politische Wiederauferstehung. Auf die Rückkehr an die Macht ist die Partei allerdings überhaupt noch nicht vorbereitet.

Von Christoph Seils

Ist Wulff ein „Politprofi“ von Stephan- Andreas Casdorff vom 17. September: In das Lob, das Herr Casdorff in der Angelegenheit Sarrazin dem Bundespräsidenten Wulff zollt, kann ich nicht einstimmen.

Am 1. Dezember vergibt Bundespräsident Christian Wulff in Berlin den Deutschen Zukunftspreis. Drei Erfindungen konkurrieren um 250 000 Euro: Ein Plastikscanner, ein Greifarm und ein Test für Katalysatoren.

Die Kritiker von Präsident Wulff machen heute den Fehler, den zuvor Präsident Köhler gemacht hat: Amt und Person nicht mehr voneinander zu trennen. Oder trennen zu wollen. Dann allerdings ist diese Institution wirklich gefährdet.  

Von Stephan-Andreas Casdorff

Das ist schon ein Stück aus dem Tollhaus. Da fordert ein Bundespräsident, der als Staatsnotar auch über die Rechtmäßigkeit der Entlassung von Mitgliedern des Direktoriums der Bundesbank zu befinden hat, diese unverblümt auf, sich von ihrem aufmüpfigen Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin zu trennen.

Von Alexander Gauland
Bundespräsident Christian Wulff.

Politisch sollte er handeln, ohne dass der Einfluss der Politik nachweisbar wäre? Das geht nicht. Bundespräsident Wulff hat den Fall Sarrazin gelöst - wie ein Politprofi. Ein Kommentar.

Von Stephan-Andreas Casdorff

Der Fall Thilo Sarrazin scheint gelöst zu sein. Wird jetzt noch ein Fall Christian Wulff daraus? Hat der Bundespräsident die von ihm selbst gewählte Rolle des "Mediators" zwischen Sarrazin und dem Bankvorstand überdehnt?

Von Antje Sirleschtov

Gerade mal 70 Tage im Amt, und schon wird er abgeschrieben. Er kann es auch nicht? So klingt, was Christian Wulff, der neue Bundespräsident, über sich lesen muss.

Von Stephan-Andreas Casdorff

ANGELA MERKELDie Bundeskanzlerin und andere Politiker haben Bärbel Bohley als Vorkämpferin der friedlichen Revolution von 1989 gewürdigt. Bohley sei unerschrocken ihren Weg gegangen, „eine der bedeutenden Stimmen der Freiheit“, sagte Merkel.

Sowohl die Bundeskanzlerin als auch Bundespräsident Christian Wulff begrüßen Sarrazins Entscheidung, zurückzutreten. Der Zentralrat der Juden spricht dagegen von einer „Bankrotterklärung“ der Politik. Die SPD hofft derweil auf einen freiwilligen Parteiaustritt Sarrazins.

Die Kanzlerin feiert einen dänischen Karikaturisten, der Mohammed mit einer Bombe zeichnet, und beschimpft einen US-Pastor, der den Koran verbrennen will. Nur: Wo ist der Unterschied? Ein Kommentar.

Von Jost Müller-Neuhof

Die Bundesbank-Juristen schlafen unruhig. Viele von ihnen halten den vom Vorstand eingeschlagenen Weg, Thilo Sarrazin durch den Bundespräsidenten abberufen zu lassen, für fragwürdig. Auch deshalb hat die Bank ihrem Provokateur ein finanziell attraktives Abfindungspaket vorgelegt.

Von Donata Riedel

Thilo Sarrazin erwartet einen „Schauprozess“, Jörg Kachelmann erwartet seinen Strafprozess. Ob Sarrazin wegen seiner Thesen zu Integration, Intelligenz und Vererbung seinen Posten in der Bundesbank verliert, wird Bundespräsident Christian Wulff entscheiden.

Von Joachim Huber

Sei es die Debatte um Sarrazin oder der Fall Kachelmann. Es herrscht eine grassierende Unzufriedenheit damit, wie wenig die Meinung des Einzelnen zählt und wie wenig sie wichtig genommen wird im Meinungsbildungsprozess. Die "Bild" sieht da die Chance zur Kampagne.

Von Joachim Huber

Persönliche, parteipolitische und strukturelle Abhängigkeiten rächen sich in der Affäre Sarrazin. Die gesamte Staatsführung läuft nun Gefahr, juristisch vorgeführt zu werden.

Von Moritz Schuller

Es ist gut, dass die Bundesbank Sarrazin loswerden will. Drei Personen aber verdienen Kritik: Kanzlerin Merkel, Bundesbankchef Weber und Bundespräsident Wulff.

Von Gerd Appenzeller
Der Wirbel um Thilo Sarrazin und sein Buch "Deutschland schafft sich ab" hält weiter an.

Der Vorstand der Bundesbank hat den Bundespräsidenten gebeten, Thilo Sarrazin abzuberufen. Kann er sich wehren, wie steht er finanziell da? Die Hintergründe.

Von
  • Sabine Beikler
  • Andrea Dernbach
  • Rolf Obertreis
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