
Auf ihrem Parteitag am Sonntag feierten die Sozialdemokraten ihre politische Wiederauferstehung. Auf die Rückkehr an die Macht ist die Partei allerdings überhaupt noch nicht vorbereitet.

Auf ihrem Parteitag am Sonntag feierten die Sozialdemokraten ihre politische Wiederauferstehung. Auf die Rückkehr an die Macht ist die Partei allerdings überhaupt noch nicht vorbereitet.
Ein rhetorisches Feuerwerk abbrennen – davon versteht er etwas. Aber kann Sigmar Gabriel auch mehr als bloß Attacke? An diesem Sonntag auf der Parteitagsbühne versuchte er, das zu zeigen.
Eine merkwürdige Affäre belastet Niedersachsens CDU und das Umfeld des Bundespräsidenten Christian Wulff.

Deutsche Universitäten expandieren stärker ins Ausland – die Gastländer sehen das mit gemischten Gefühlen.
Ist Wulff ein „Politprofi“ von Stephan- Andreas Casdorff vom 17. September: In das Lob, das Herr Casdorff in der Angelegenheit Sarrazin dem Bundespräsidenten Wulff zollt, kann ich nicht einstimmen.
DDR verlässt Warschauer Pakt, Homosexuelle protestieren gegen „Rosa Listen“

Was tun gegen den Ingenieurmangel? Bundespräsident Wulff spricht an der TU über das große Problem des Fachkräftemangels.
Am 1. Dezember vergibt Bundespräsident Christian Wulff in Berlin den Deutschen Zukunftspreis. Drei Erfindungen konkurrieren um 250 000 Euro: Ein Plastikscanner, ein Greifarm und ein Test für Katalysatoren.
Bundespräsident Wulff nimmt in Berlin die Erntekrone entgegen und bekommt dabei jede Menge Folklore geboten

SPD-Generalsekretärin Nahles nennt das Vorhaben zur Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke "verfassungswidrig". Parteichef Gabriel hat unterdessen einen Volksentscheid gefordert.
Die Kritiker von Präsident Wulff machen heute den Fehler, den zuvor Präsident Köhler gemacht hat: Amt und Person nicht mehr voneinander zu trennen. Oder trennen zu wollen. Dann allerdings ist diese Institution wirklich gefährdet.
Das Ganze offenbart eine große Heuchelei: Alexander Gauland über Christian Wulff und Thilo Sarrazin.
Das ist schon ein Stück aus dem Tollhaus. Da fordert ein Bundespräsident, der als Staatsnotar auch über die Rechtmäßigkeit der Entlassung von Mitgliedern des Direktoriums der Bundesbank zu befinden hat, diese unverblümt auf, sich von ihrem aufmüpfigen Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin zu trennen.

Sarrazin, Schwarzer, Illner und Co: Moritz Rinke zeichnet ein kleines Sittenbild auf großer Yacht.
Bundespräsident Christian Wulff hat Thilo Sarrazin aus dem Amt eines Vorstandsmitglieds der Bundesbank entlassen. "Das Thema Bundesbank ist für mich damit abgeschlossen", sagt Sarrazin.

Politisch sollte er handeln, ohne dass der Einfluss der Politik nachweisbar wäre? Das geht nicht. Bundespräsident Wulff hat den Fall Sarrazin gelöst - wie ein Politprofi. Ein Kommentar.
Der Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim hält das Vorgehen von Christian Wulff im Fall Thilo Sarrazin für einen "schweren Fehler".
Der Fall Thilo Sarrazin scheint gelöst zu sein. Wird jetzt noch ein Fall Christian Wulff daraus? Hat der Bundespräsident die von ihm selbst gewählte Rolle des "Mediators" zwischen Sarrazin und dem Bankvorstand überdehnt?
Die Nachrichtenagentur dpa eröffnet ihre Zentralredaktion in Berlin

Bundesbankvorstand Sarrazin interpretiert seinen Rückzug als Entgegenkommen für Bundespräsident Wulff. Nach einem Zeitungsbericht hat Sarrazin die Bedingungen für seinen Abgang mit dem Präsidialamt ausgehandelt.
Vor dem 20. Jahrestag der deutschen Einheit kritisiert Bundespräsident Wulff in einem Interview eine Ignoranz im Westen gegenüber ostdeutschen Leistungen.
Gerade mal 70 Tage im Amt, und schon wird er abgeschrieben. Er kann es auch nicht? So klingt, was Christian Wulff, der neue Bundespräsident, über sich lesen muss.
Gerade mal 70 Tage im Amt, und schon wird er abgeschrieben. Er kann es auch nicht?
Zu: „Befund: Eindeutig rassistisch.“.
ANGELA MERKELDie Bundeskanzlerin und andere Politiker haben Bärbel Bohley als Vorkämpferin der friedlichen Revolution von 1989 gewürdigt. Bohley sei unerschrocken ihren Weg gegangen, „eine der bedeutenden Stimmen der Freiheit“, sagte Merkel.
Berlin - Das Bundespräsidialamt habe dem scheidenden Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin (SPD) eine höhere Pension verschafft, berichtet der „Spiegel“. „Er kassiert nun 1000 Euro mehr im Monat“ und „der ist vom Stamme Nimm“, zitiert das Magazin Führungskräfte der Bundesbank.
Sowohl die Bundeskanzlerin als auch Bundespräsident Christian Wulff begrüßen Sarrazins Entscheidung, zurückzutreten. Der Zentralrat der Juden spricht dagegen von einer „Bankrotterklärung“ der Politik. Die SPD hofft derweil auf einen freiwilligen Parteiaustritt Sarrazins.

Zur diesjährigen Funkausstellung in Berlin kamen 1.423 Aussteller, mehr als je zuvor. Dabei wurden Waren für mehr als 3,5 Milliarden Euro bestellt.
Die Kanzlerin feiert einen dänischen Karikaturisten, der Mohammed mit einer Bombe zeichnet, und beschimpft einen US-Pastor, der den Koran verbrennen will. Nur: Wo ist der Unterschied? Ein Kommentar.
Der bundesweite Tag des offenen Denkmals am 12. September steht unter dem Motto Kultur in Bewegung – Reisen, Handeln und Verkehr.

Der Bundespräsident darf in die Sarrazin-Debatte nicht hineingezogen werden, denn es ist nicht er, der über den Antrag der Bundesbank, Thilo Sarrazin zu entlassen, inhaltlich zu entscheiden hat.
Die Bundesbank-Juristen schlafen unruhig. Viele von ihnen halten den vom Vorstand eingeschlagenen Weg, Thilo Sarrazin durch den Bundespräsidenten abberufen zu lassen, für fragwürdig. Auch deshalb hat die Bank ihrem Provokateur ein finanziell attraktives Abfindungspaket vorgelegt.
Thilo Sarrazin erwartet einen „Schauprozess“, Jörg Kachelmann erwartet seinen Strafprozess. Ob Sarrazin wegen seiner Thesen zu Integration, Intelligenz und Vererbung seinen Posten in der Bundesbank verliert, wird Bundespräsident Christian Wulff entscheiden.
Sei es die Debatte um Sarrazin oder der Fall Kachelmann. Es herrscht eine grassierende Unzufriedenheit damit, wie wenig die Meinung des Einzelnen zählt und wie wenig sie wichtig genommen wird im Meinungsbildungsprozess. Die "Bild" sieht da die Chance zur Kampagne.
Die Bundesbank will ihr Vorstandsmitglied Sarrazin wegen seines gesamten öffentlichen Verhaltens loswerden - die Debatte um Sarrazins Themen geht derweil auf hoher politischer Ebene weiter.
Persönliche, parteipolitische und strukturelle Abhängigkeiten rächen sich in der Affäre Sarrazin. Die gesamte Staatsführung läuft nun Gefahr, juristisch vorgeführt zu werden.
Es ist gut, dass die Bundesbank Sarrazin loswerden will. Drei Personen aber verdienen Kritik: Kanzlerin Merkel, Bundesbankchef Weber und Bundespräsident Wulff.

Der Vorstand der Bundesbank hat den Bundespräsidenten gebeten, Thilo Sarrazin abzuberufen. Kann er sich wehren, wie steht er finanziell da? Die Hintergründe.

Die Union hat sich einer Umfrage zufolge in der Wählergunst leicht erholt. Die Unzufriedenheit mit der schwarz-gelben Bundesregierung ist jedoch unverändert hoch. Die Mehrheit der Deutschen lehnt zudem eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten ab.

Einst galt Mainz als "rheinisches Jerusalem". 72 Jahre nach dem NS-Pogrom hat es jetzt wieder eine Synagoge.
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