
Bundespräsident Gauck könnte nächste Woche den Völkermord an den Armeniern beim Namen nennen. Für die Regierung wäre das blamabel. Sie will das Wort Genozid vermeiden. Doch die Kritik wird immer lauter - auch in den eigenen Reihen.

Bundespräsident Gauck könnte nächste Woche den Völkermord an den Armeniern beim Namen nennen. Für die Regierung wäre das blamabel. Sie will das Wort Genozid vermeiden. Doch die Kritik wird immer lauter - auch in den eigenen Reihen.

Auf Blockade folgt endlich Bewegung – mit den Plänen zur Vorratsdatenspeicherung von Justizminister Heiko Maas in die richtige Richtung. Fürchten kann man sich vor vielem. Davor nicht. Ein Kommentar.

Langwierig und kontrovers - vier Stunden lang haben die Außenminister der Ukraine, Russlands, Deutschlands und Frankreichs in Berlin über die Ukraine-Krise gesprochen. Es sei noch ein langer Weg zu gehen bis zur Lösung des Konflikts, sagte Gastgeber Frank-Walter Steinmeier.

In der Ostukraine wird der Waffenstillstand von beiden Konfliktparteien immer wieder gebrochen. So waren auch die Erwartungen an das Außenministertreffen am Montagabend in Berlin zur Lage in der Konfliktregion gedämpft

Annegret R. hat schon sieben Enkel. Jetzt will sie Vierlinge austragen. Ärzte sehen Risiken für die Frau und die ungeborenen Kinder.
Der kürzlich verstorbene Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, von seinem Wesen her ein Potsdamer Preuße, wenngleich aus Schwaben, erlebte den Untergang seiner geliebten Stadt nur indirekt, aber mit Herzblut: In seinen Memoiren „Vier Zeiten“ schrieb er über die Nacht vom 14. auf den 15.

Otto von Bismarck wurde vor 200 Jahren geboren. Zum Festtag wurde er gelobt - als Vorbild, als beispielhaft, als Stifter des Nationalstaats. Und als großer Außenpolitiker. Zu viel der Ehre.

Dietrich Bonhoeffer wurde vor 70 Jahren von den Nazis umgebracht. Heute kann man in Berlin auf den Spuren des evangelischen Theologen und Freiheitskämpfers wandeln.

Die Deutschen werden immer älter, ohne alt zu sein. Das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit von über 70-Jährigen steigen rasant. Langsam wandeln sich auch die Bilder vom Altern. Und neue Zwänge entstehen. Ein Essay.

Wer kümmert sich um die Eltern von Andreas Lubitz? Kaum einer. Dabei haben vor allem sie das Recht auf Trauer, findet Harald Martenstein. Und wünscht sich, dass der Bundespräsident sie besucht.

Die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, Daniela Schadt, befürchtet, dass in Deutschland "No-Go-Areas" für Juden entstehen könnten. Dies sagte sie in einem Interview.

Die USA, Deutschland und ihre Partner einigten sich auf ein womöglich bahnbrechendes Nuklear-Abkommen mit dem Iran. Aber es warten noch Probleme. Kritik gibt es aus Israel.

Für Ministerpräsident Netanjahu ist klar: Ein Abkommen mit dem Iran gefährdet die Existenz Israels. Zuvor hatte die Islamische Republik nach harten Verhandlungen tiefen Einschnitten in ihrem Nuklearprogramm zugestimmt.

Bei den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm in Lausanne haben sich die fünf UN-Vetomächte und Deutschland mit dem Iran auf Eckpunkte für eine abschließende Vereinbarung geeinigt. Das Abkommen soll bis Anfang Juli stehen. Die Unterhändler würdigten die Einigung als "großen Tag", aber es gab auch mahnende Stimmen.

Das Älterwerden hat auch positive Seiten, zeigt eine Ausstellung im Berliner Museum für Kommunikation.

Die Kontrahenten im Atomkonflikt konnten sich bis zur gesetzten Frist nicht einigen. Nun gehen die Gespräche mit dem Iran in Lausanne in die Verlängerung. Die Materie ist komplex.

In Kuwait haben sich Vertreter von mehr als 70 Staaten zu einer weiteren Syrien-Geberkonferenz versammelt. Deutschland wird dabei neue Hilfsgelder im Umfang von 255 Millionen Euro zusagen. Die EU insgesamt stellt über eine Milliarde Euro bereit.

Endspurt bei den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm im schweizerischen Lausanne. Bis um Mitternacht wollen die Gesprächspartner ein politisches Rahmenprogramm auf den Weg bringen. Erfolg und Scheitern liegen eng beieinander.

Im schweizerischen Lausanne laufen die entscheidenden Gespräche über Irans Atomprogramm. Bis Dienstag soll ein Abkommen stehen. Doch noch streiten die Delegationen über wichtige Punkte.

Die zerrissene Krankschreibung, die Ermittler in der Wohnung von Andreas Lubitz gefunden haben, war nach Tagesspiegel-Informationen wegen Depressionen ausgestellt worden. Auch wir nennen jetzt den vollen Namen des Co-Piloten. Die Ereignisse vom Freitag zum Nachlesen.
Der Co-Pilot Andreas Lubitz hätte am Unglückstag nicht fliegen dürfen. Der Bundespräsident sichert den Angehörigen Beistand zu. Lufthansa drohen hohe Entschädigungszahlungen. Lesen Sie hier eine Zusammenfassung des Tages. Und den Grund, warum der Tagesspiegel ab jetzt den vollen Namen nennt.

Die Atomverhandlungen mit dem Iran gehen in die entscheidende Phase. Die USA wollen eine nukleare Bewaffnung der Mullahs verhindern. Teheran pocht auf ein Ende der Sanktionen.

Karola Groch zog es von Berlin nach Lahore. Zehn Jahre lang hat die Ärztin dort medizinische Helferinnen ausgebildet. Eindrücke aus dem bitterarmen Land schildert die Biesdorferin in einem Buch. Der „Senior Experten Service“ sucht Kräfte wie sie.

In Südfrankreich ist ein Airbus A320 der Lufthansa-Tochter Germanwings abgestürzt. An Bord befanden sich 150 Menschen - darunter 67 Deutsche. Auch eine 16-köpfige Schülergruppe aus NRW ist unter den Opfern. Lesen Sie die Ereignisse in unserem Ticker nach.

Am zweiten Tag in Berlin verrät der Ministerpräsident wenig Konkretes – empfängt aber politische Gäste im Hotel. Er schickt damit vor allem symbolhafte Bilder nach Athen

Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras ist zum Antrittsbesuch nach Berlin gekommen. Nach einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel bekundeten beide die Bereitschaft zur Verständigung. Die Ereignisse des Tages zum Nachlesen in unserem Liveticker.
Ein Brandenburger der ersten Stunde: Hans Otto Bräutigam erinnert sich – Auszüge aus seinem neuen Buch im exklusiven Vorabdruck

Selten gab es so viele politische Krisen wie heute. Der Bundesaußenminister glaubt, dass sich an der Weltlage langfristig wenig ändern wird. Auch Entwicklungshilfeorganisationen stellen sich darauf ein.

Bei dem Anschlag in Tunis starben im Mittwoch 23 Menschen. Zwei spanischen Touristen gelang eine bemerkenswerte Rettung. Inzwischen seien neun Verdächtige festgenommen, meldet die Regierung. Die Zahl der Toten stieg auf 25 - Deutsche sind nicht darunter.

Quo vadis, Berlin? Die verpatzte Olympia-Bewerbung macht deutlich: Die Stadt muss sich verändern. Nur wie? In Schulpolitik, Wohnungsbau, Infrastruktur oder durch Verbesserung des Wirtschaftsstandorts? Was sind Ihre Ideen? Lesen Sie in unserem Liveticker nach, was Berlin an diesem Morgen bewegt hat. Und diskutieren Sie weiter mit!

Bei seinem Besuch in Berlin muss der ukrainische Präsident Petro Poroschenko punkten, um innenpolitisch nicht weiter unter Druck zu geraten. Er fordert eine Verlängerung der Sanktionen gegen Russland.

"Keinerlei Glaubwürdigkeit": Der einflussreiche Republikaner John McCain hat Frank-Walter Steinmeier für seine Haltung im Ukraine-Konflikt scharf angegriffen. Der deutsche Außenminister sei zu nachgiebig gegenüber Russland.

Die Bundesgartenschau startet mit einem Partymarathon. Und die Bahn schmückt sich

Die Farben Schwarz-Rot-Gold waren korrekt nur die Umrisse passten nicht: Rumänien leistete sich einen diplomatischen Faux-Pas beim Besuch von Außenminister Frank-Walter Steinmeier und entschuldigte sich.

Helmut Kohls Biograf Heribert Schwan muss in seinem Buch Schmähungen des Altkanzlers über politische Weggefährten schwärzen. Jetzt entscheidet das Oberlandesgericht Köln über seine Berufung - die umstrittenen Aussagen hätten historisches Gewicht, meint er.

2017 endet die Amtszeit von Bundespräsident Joachim Gauck und der Bundestag wird neu gewählt. Sollte Joachim Gauck nicht weitermachen wollen, könnte es eine Kräfteverschiebung geben - mit einer Bundespräsidentin Angela Merkel und den Kanzlern unter ihr. Ein Kommentar.

Die Zahl der OSZE-Beobachter in der Ukraine soll mehr als verdoppelt werden. Dafür sprachen sich Deutschland und Russland aus.

Ziel der Friedrich-Ebert-Stiftung war es von Anbeginn, die Bildungschancen von Arbeiterkindern zu verbessern. Heute wird die Stiftung 90 Jahre alt.

Der Kinderporno-Prozess gegen Sebastian Edathy könnte am Montag nach dem zweiten Verhandlungstag schon wieder vorbei sein, sollte der frühere SPD-Abgeordnete ein Geständnis ablegen. Für die Staatsanwaltschaft geht es längst um mehr als um ein Strafverfahren.

"Aufrecht und manchmal radikal": Fritz J. Raddatz ist am Donnerstag im Alter von 83 Jahren in der Schweiz gestorben. Zahlreiche Politiker und Kulturschaffende äußerten sich zum Tode des Schriftstellers und Literaturkritikers.
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