Fast ein Jahr ist seit dem Gazakrieg vergangen. Doch der Wiederaufbau des Küstenstreifens kommt nicht voran. Jetzt fordert Außenminister Steinmeier bei einem Besuch, die Grenzen zu öffenen. Im Gegenzug müsse es aber Sicherheitsgarantien für Israel geben.
Wenn die Bilder im Fernsehen stimmen, kann beim Rest nur wenig schief gehen? Die ägyptische Opposition setzt zum Sisi-Besuch in Berlin auf soziale Netzwerke.
Wenn die Bilder im Fernsehen stimmen, kann beim Rest nur wenig schief gehen? Die ägyptische Opposition setzt zum Sisi-Besuch in Berlin auf soziale Netzwerke.
Wer hat vertrauliche Informationen aus Ermittlungsverfahren gegen Ex-Bundespräsident Wulff und den früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Edathy weitergegeben? Die Ermittlungen gegen den Celler Generalstaatsanwalt Frank Lüttig wurden nun eingestellt.
Der Männerverein Akademie der Künste in Berlin hat sich eine weibliche Doppelspitze gewählt: Jeanine Meerapfel und Kathrin Röggla wollen Veränderung und setzen auf Internationalität.
Russland hat im Gegenzug für Sanktionen der Europäischen Union Einreiseverbote gegen 89 Personen aus 17 EU-Staaten ausgesprochen. Auch acht Deutsche stehen auf der Liste.
Offenbar als Reaktion auf westliche Sanktionen wegen der Krim-Annexion hat Moskau eine schwarze Liste mit Einreiseverboten für zahlreiche EU-Politiker veröffentlicht, darunter acht Deutsche. Die Bundesregierung kritisierte dies.
Linksfraktionschef Gregor Gysi hat SPD-Chef Sigmar Gabriel Gespräche über die Bildung einer rot-rot-grünen Regierung schon vor Ablauf der Wahlperiode angeboten. "Die SPD könnte morgen den Kanzler stellen, wenn sie nur wollte", sagte Gysi dem Tagesspiegel. Lesen Sie hier das ganze Interview.
Fifa-Präsident Sepp Blatter hat den Kongress des Fußball-Weltverbands eröffnet - und das Wort Rücktritt dabei nicht in den Mund genommen. Vielmehr sieht er sich in der Verantwortung, "Lösungen zu finden". Die Ereignisse des Tages zum Nachlesen im Ticker.
Kunst auf dem Dach: Das Auswärtige Amt finanziert ein Artist-in-Residence-Programm für ausländische Künstler in Berlin. Ein Atelier wird auch zur Verfügung gestellt: in einer alten Abstellkammer.
Bundestagspräsident Lammert will sich nicht mit Ägyptens Staatschef treffen. Und begründet dies mit der Menschenrechtslage im Land am Nil. Doch Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Gauck halten an ihren Gesprächen fest.
Mit zehn Millionen Euro wird Deutschland sowjetische Kriegsgefangene entschädigen. Die Mittel sollen im Nachtragshaushalt 2015 bereitgestellt werden. Lob für das Vorhaben kam auch von der Opposition.
Die Wissenschaftlichen Dienste sind die Denkfabrik des Parlaments, ihre Gutachten stehen bislang exklusiv den Abgeordneten zur Verfügung. Allerdings hat auch die Öffentlichkeit Interesse an der Expertise. Ob die Dokumente so geheim bleiben müssen, wie sie sind, entscheiden jetzt Gerichte.
Die Außen- und Verteidigungsminister der EU beschlossen am Montag den Marineeinsatz gegen Schlepper im Mittelmeer. Unklar blieb, ob es auch zu einem Soldateneinsatz in libyschen Gewässern oder an Land kommen soll. Das würde ein UN-Mandat erfordern.
Mit dem Todesurteil gegen Ex-Präsident Mursi stößt Ägypten den Westen ein weiteres Mal vor den Kopf. In eine schwierige Lage wird auch Deutschland gebracht - dort wird der derzeitige Präsident Sissi am 3. Juni zum Staatsbesuch erwartet - einen Tag nach der offiziellen Urteilsverkündung.
SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi setzt sich im Interview mit dem Tagesspiegel dafür ein, die BND/NSA-Affäre "rückhaltlos aufzuklären". Sie sieht viele Indizien dafür, dass das Kanzleramt bei der Beaufsichtigung des BND "kläglich versagt hat".
Valentina Freimane hat den Holocaust in Lettland überlebt, weil andere Menschen ihr halfen. Aus ihrem Leben wurde eine Oper, die jetzt in Berlin aufgeführt wird.
Nach einem Putsch vor drei Jahren hatten islamistische Rebellen die Herrschaft in Mali übernommen. Nun einigten sie sich auf einen Friedensvertrag. Doch eine der wichtigsten Gruppierungen nahm an der Zeremonie nicht teil.
Im Umgang mit dem wachsenden Zustrom von Flüchtlingen über das Mittelmeer steht für Deutschland zunächst die Seenotrettung im Vordergrund. Für den Kampf gegen die kriminellen Schleuserbanden ist ein UN-Mandat nötig - und das ist noch nicht in Sicht.
Immer wieder hat die Linke eine Ehrung für die Nazi-Jägerin Beate Klarsfeld beantragt, die 1968 den damaligen CDU-Kanzler Kurt Georg Kiesinger ohrfeigte und als "Nazi" beschimpfte. Jetzt bekommen sie und ihr Mann Serge das Bundesverdienstkreuz.
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz ist am Donnerstag mit dem internationalen Karlspreis für seine europäischen Verdienste ausgezeichnet worden. In seiner Ansprache kritisiert er die Neigung vieler Staats- und Regierungschefs, die EU schlechtzureden.
2012 war sie die Präsidentschaftskandidatin der Linken, nun bekommt Beate Klarsfeld mit ihrem Mann Serge von Bundespräsident Gauck das Bundesverdienstkreuz. Das Paar enttarnte eine Reihe untergetauchter NS-Verbrecher. Beate Klarsfeld wurde berühmt, als sie 1968 Kanzler Kiesinger ohrfeigte.
Vor 50 Jahren hat Reuven Rivlin gegen die politische Annäherung zwischen dem jüdischen Staat und der Bundesrepublik protestiert. Heute kümmert er sich als Staatschef in einem Berliner Kulturzentrum um die Zukunft der deutsch-israelischen Beziehungen.
Für Berlins Straßen allein besteht ein Sanierungsbedarf von 1,3 Milliarden Euro. Amtsgericht kippt Mietspiegel. Neue Loveparade "Zug der Liebe" soll nicht am Treptower Park enden. Lesen Sie im Liveticker nach, was Berlin am Dienstag bewegt.
Das Jüdische Filmfest eröffnete im Hans Otto Theater mit einem beeindruckend klugen Film. Noch bis zum 20. Mai werden über 30 Filme gezeigt, die auf die vielen Facetten des Judentums neugierig machen sollen.
Bundespräsident Joachim Gauck empfängt seinen israelischen Amtskollegen Reuven Rivlin im Schloss Bellevue. Die Philharmoniker wählen einen neuen Dirigenten. Ein Unfall am Bahnübergang wirft Rätsel auf. Lesen Sie im Liveticker, was Berlin an diesem Montag bewegt!
Am 12. Mai 1965 vereinbarten Bundeskanzler Ludwig Erhard und Israels Ministerpräsident Levi Eschkol die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern. Chronologie einer vorsichtigen Annäherung, die in Freundschaft mündete, aber auch immer mit Problemen behaftet war.
Präsident Rivlin ist zu Besuch in der Hauptstadt, 50 Jahre nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Aus diesem Anlass sind besondere Sicherheitsvorkehrungen notwendig.
Israels Staatspräsident ist zu Besuch in Berlin. Deshalb gibt es umfangreiche Straßensperrungen. Zusätzlich verbaut die BVG neue Weichen auf der Prenzlauer Promenade. Eine Autobahnbrücke wird ebenfalls gesperrt.
Burundis Präsident Pierre Nkurunziza will sich eine dritte Amtszeit genehmigen. Er hält sich von Gott selbst eingesetzt. In Burundi wird gegen ihn demonstriert, und die internationale Gemeinschaft verlangt die Einhaltung des Friedensvertrags vom Jahr 2000.
Der deutsche Maler Imi Knoebel hat Frankreichs Nationalheiligtum drei Glasfenster geschenkt. Die bunten und abstrakten Kompositionen in derKrönungskathedrale in Reims sind mehr als nur Kunst
Die Staatschefs Osteuropas ziehen das Gedenken in Danzig demonstrativ einen Tag vor. Die Russen feiern immer am 9. Mai, weil erst an diesem Datum General Schukow die Kapitulation aller Teile der deutschen Wehrmacht angenommen hatte.
Vor 70 Jahren endete der zweite Weltkrieg. Bei einer Gedenkstunde im Bundestag sprach der Historiker Heinrich August Winkler über den Jahrestag - auch vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts.
Die Außenminister Deutschlands und Russlands erinnern trotz der Verstimmungen wegen der Ukraine-Krise gemeinsam an das Ende des Zweiten Weltkriegs - und betonen in Wolgograd, dem früheren Stalingrad, das Verbindende.