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Thema

Helmut Kohl

Politische oder moralische Entrüstung entlädt sich heute im digitalen Shitstorm. Früher wurden Eier geworfen. Es traf Linke ebenso wie Konservative. Acht historische Beispiele.

Von Andreas Austilat

Da schlägt sogar der Kulturrat Alarm: Der Deutsche Computerspielepreis wandert ins Verkehrsressort, weil dort ja bereits die Datenautobahnen beheimatet sind.

Von Kurt Sagatz

Da schlägt sogar der Kulturrat Alarm: Der Deutsche Computerspielepreis wandert ins Verkehrsressort, weil dort ja bereits die Datenautobahnen beheimatet sind.

Von Kurt Sagatz
Kanzlerin Angela Merkerl.

3062 Tage Angela Merkel – nur Kohl und Adenauer haben als Kanzler länger durchgehalten. Die Krisenbeständigkeit traute ihr kaum einer zu, als sie 2005 nach vergeigter Wahl an die Macht kam.

Von Robert Birnbaum
Historische Hebebühne. Das Jahr 1989 in einem Bild: David Hasselhoff singt. Und die Mauer verschwindet. Unter Menschen.

Wo waren Sie, als David Hasselhoff die Berliner Mauer stürzte? Als Klaus Wowereit Ulli Zelle sein erstes Interview gab? Die Autoren von „Und nun zum Wetter. 100 Jahre Weltgeschichte im Liveticker“ waren dabei – oder tun zumindest so. Im exklusiven, erweiterten Vorabdruck tickern sie hier das Jahr 1989.

Von
  • Dirk Gieselmann
  • Lucas Vogelsang
Frauen mit ganz unterschiedlichen Biografien: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, Kanzlerin Angela Merkel und Feministin Alice Schwarzer.

Als die Mauer fiel, trafen die arbeitenden Frauen (Ost) auf die emanzipationsbewegten Frauen (West) – und stellten fest, dass sie sich nichts zu sagen hatten. Nicht mal am Frauentag! Und 25 Jahre später?

Von Antje Sirleschtov
Wie viel Büffeln ist gut? Je nach Gymnasium gibt es große Unterschiede bei der Belastung der Schüler. Manche Schulen gehen bei der Stundenplangestaltung geschickter vor, so dass die Schüler weniger Leerlauf haben und früher nach Hause kommen.

Abiturienten sollten schneller in den Beruf. Deshalb wurde G8 geschaffen, das achtjährige Gymnasium. Doch das Blatt hat sich gewendet. Die Deutschen wollen sich ihr Leben nicht mehr von der Wirtschaft diktieren lassen - egal ob in der Bildung oder bei der Rente.

Von Fabian Leber

Gerade war er noch der junge Wilde der CDU. Jetzt ist Peter Tauber Generalsekretär. Weil er gern Wörter wie „Vaterland“ und „Patriotismus“ benutzt? Oder weil er trotzdem ein Mann für die Zukunft ist: Generation Twitter, Sympathisant von Schwarz-Grün?

Von Robert Birnbaum
Aus dem Schatten des Vaters: Stephan Lamby hat für den WDR Walter Kohl porträtiert.

TV-Autor Stephan Lamby kennt sich aus in der Familiengeschichte Kohl. Dieses Mal steht nicht der Altkanzler im Mittelpunkt, sondern dessen ältester Sohn Walter.

Von Thomas Gehringer
Aus dem Schatten des Vaters: Stephan Lamby hat für den WDR Walter Kohl porträtiert.

TV-Autor Stephan Lamby kennt sich aus in der Familiengeschichte Kohl. Dieses Mal steht nicht der Altkanzler im Mittelpunkt, sondern dessen ältester Sohn Walter.

Von Thomas Gehringer
"Niemals ohne die Franzosen handeln" - so lautete das Motto von Helmut Schmidt (rechts, mit Valéry Giscard d'Estaing).

Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing legten in den Siebzigerjahren die Grundlage für den heutigen Euro. Eine Dokumentation zeigt, wie aus den ungleichen Männern Freunde werden konnten. Dabei spricht Schmidt auch über die jüdische Herkunft seines Vaters.

Von Albrecht Meier
Harte Schule. Neun Monate lang musste Jan Kollwitz bei einem japanischen Meister immer die gleichen Becher drehen.

Jan Kollwitz ist Keramiker – und Urenkel von Käthe Kollwitz. Sein Handwerk hat er in Japan gelernt. Jetzt zeigt er seine Arbeit in Charlottenburg - in dem Museum, das seiner Urgroßmutter gewidmet ist.

Von Anna Pataczek
Mandela und Helmut Kohl 1995 beim Staatsbesuch des damaligen Bundeskanzlers in Südafrika.

Tagesspiegel-Korrespondent Wolfgang Drechsler hat miterlebt, wie Nelson Mandela Südafrika nach dem Ende der Apartheid verändert hat. Ein persönlicher Abschied von einem großen Staatsmann.

Von Wolfgang Drechsler
Südafrika trauert: Am Donnerstag verstarb Nelson Mandela im Alter von 95 Jahren.

Eine ganze Nation bangte monatelang um seine Genesung, aber am Donnerstag starb Südafrikas großer Freiheitskämpfer: Nelson Mandela. Er wurde 95 Jahre alt - und war bereits zu Lebzeiten eine Legende. Ein Nachruf.

Von
  • Esther Kogelboom
  • Wolfgang Drechsler

Berlin - Mitte der 90er Jahre war es ein Tabubruch: Ein Dutzend junger Abgeordneter von CDU und Grünen trafen sich in Bonn vierteljährlich beim Italiener. Während der damalige Kanzler Helmut Kohl seine Jungen gewähren ließ, beäugte die CSU die geselligen Abende misstrauisch: Man werde die „Pizza-Connection“ aufmerksam beobachten, drohte der damalige CSU-Generalsekretär Bernd Protzner – und hatte damit den Namen für die schwarz-grüne Runde erfunden.

Von Cordula Eubel
Die "neue" Neue Wache wird 20 Jahre alt.

Vor 20 Jahren wurde die Neue Wache nach einem Umbau als Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft eingeweiht. Projektleiter Peter Dörrie erinnert sich an erbitterte Debatten und ein besonderes Gaslicht, das schließlich erlosch.

Von Lothar Heinke
Jürgen Leinemann.

Jürgen Leinemann hat mehr als drei Jahrzehnte für den "Spiegel" geschrieben. Seine Porträts waren voller Emphase und Präzision. Sein letztes Buch handelte von ihm selbst und seiner Krebserkrankung, die ihn nun besiegt hat.

Von Helmut Schümann
Jürgen Leinemann.

Jürgen Leinemann hat mehr als drei Jahrzehnte für den "Spiegel" geschrieben. Seine Porträts waren voller Emphase und Präzision. Sein letztes Buch handelte von ihm selbst und seiner Krebserkrankung, die ihn nun besiegt hat.

Von Helmut Schümann
Daumen drauf. Das Handy ist Merkels wichtigstes Herrschaftsinstrument.

Angela Merkel und ihr Mobiltelefon, das ist eine ganz eigene Geschichte. Immer sieht man die Kanzlerin mit dem kleinen Ding in der Hand. Es ist praktisch, nur sicher ist es nicht.

Von
  • Robert Birnbaum
  • Christian Tretbar
Keine Massen mehr mobilisiert: Zu einer spontanen Demonstration gegen die amerikanischen und britischen Luftangriffe gegen den Irak versammeln sich im Dezember 1998 rund 150 Menschen vor dem Kasseler Rathaus. Sie forderten ein Ende der Militäraktionen, die hauptsächlich dem irakischen Volk schaden würden.

Mehr als eine Million Menschen demonstrierten am 22. Oktober 1983 gegen den Nato-Doppelbeschluss: Der Westen wollte gegen den Osten aufrüsten, Raketen sollten dafür in Deutschland stationiert werden. Gleichzeitig schlug die Nato dem Warschauer Pakt Abrüstungsverhandlungen vor. Im Oktober 1983 erlebte die deutsche Friedensbewegung ihren Höhepunkt - doch zum Glück setzte sie sich nicht durch.

Von Michael Wolffsohn
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